2017

Die RCN hat ihre Zukunft verkauft!

Es ist heute üblich geworden, „keine Meinung“ zu haben. Man nutzt gerne die „sowohl als auch“-Lücke. Gerade Journalisten legen sich nicht gerne fest – oder verhalten sich „pragmatisch“. Man kann das auch aktuell an der Formel 1-Berichterstattung festmachen, wo die Kollegen - „angefüttert“ von den Marketing-Strategen der Formel 1-Serienbesitzer – eine Situation darstellen, die so gar nicht besteht. Und alle – auch die F1-Teamchefs – arbeiten an der Verdeutlichung einer Situation mit, die mehr Fernsehzuschauer, aber auch mehr Zuschauer „vor Ort“ bringen soll. Es soll ein Interesse durch Schaffung einer Konkurrenz-Situation geschaffen werden, die so nicht besteht. Um hier klar die Motor-KRITIK-Meinung darzustellen: Hamilton wird Weltmeister, Zweiter in der WM wird Bottas. Und Vettel wird sich richtig anstrengen müssen – vielleicht auch mit Hilfe des Teams – wenn er Räikkönen hinter sich halten will. - Der Motorsport ist „unehrlich“ geworden. Man redet Situationen passend oder „schön“, ver-fälscht Ergebnisse. Beispiel: 6-Stunden-WEC-Rennen am Nürburgring, wo man einen Porsche an der Box „länger parken“ lässt, damit „der Richtige“ gewinnt. Und niemand hat‘s gemerkt? - Man „reguliert“ mit Boxen-Mindeststandzeiten, „BoP“ und anderen Mitteln und wundert sich dann, wenn dieses „Gestalten von Motorsport-Ergebnissen“ für die Öffentlichkeit inzwischen auch „unten“, an der Basis, angekommen ist. - „Die Basis“ ist z.B. die RCN, wo man mit relativ preiswerten Sportgeräten derzeit noch günstig Motorsport betreiben kann. Aber 2018 ist das vorbei. Dann regiert auch hier das Geld. In der RCN werden sich dann mehr und mehr „Bezahl-Teams“ finden, die über das Jahr so die Einsatzmöglichkeiten für ihre teuren Fahrzeuge (in Rennen!) vergrößern möchten, ein Teil der bisherigen Teilnehmer wird sich in Richtung VLN verabschieden und ein weiterer – nicht kleiner Teil – wird sich vom Motorsport – weil zu teuer! - verabschieden müssen, bzw. in kostenmäßig günstigere Serien abwandern. - Man könnte auch feststellen:

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Eveline Lemke ist keine „dumme Kuh“!

Das war/ist eine Geschichte vom 25. Juni 2015 auf den Motor-KRITIK-Seiten. Ich würde sie heute noch genauso schreiben. Wenn Sie sie „damals“ nicht gelesen haben: Sie war niemals so wertvoll wie heute. - Irgendwie ist dieser Satz bei mir aus der Werbung hängen geblieben. - Ich kenne Frau Lemke wirklich! - Aber inzwischen hat an ihr wohl „der Zahn der Zeit“ genagt. Sie hat es – wahrscheinlich über ihren Ministerposten – zu einer gewissen Primitivität gebracht. Von einer „Beraterin“ schwang sie sich zu einer Ministerin auf. Hat – richtig cool – mitbekommen, dass in dieser Position ihr Ende gekommen war und „hat auf Professorin“ gemacht. Als Leiterin einer Hochschule. - Einer privaten Hochschule! - Dort konnte sie Hochschulchefin ohne Studienabschluss werden. - Mit einem Vertrag bis 2025! - Aber was ist, wenn man sich nicht mehr verträgt? - Dann ist eben nach sechs Monaten Ende! - Aber Eveline Lemke hat nicht nur diese „Pleite“ hinnehmen müssen, sondern hat – fast zeitgleich – einen Aufsichtsratposten bei einer renommierten Windrad-Projektentwicklungsfirma erhalten. - Zufällig? - Das bringt ihr „nur“ 10.000 Euro im Jahr. Aber lässt sie auch auf „Facebook“ jubeln. - Dieser Jubelschrei ist derart primitiv – und peinlich (!) - dass Motor-KRITIK nun in 2017 als eine persönliche Einschätzung feststellen muss:

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VLN 4 + die Zukunftsaussichten der Serie!

Motor-KRITIK hat das Thema schon zweimal – aber dezent – angestoßen. Weil – immer noch - „alles im Fluss ist“. Auch beim 4. Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring war ich im Fahrerlager unterwegs. Und habe schon mal mit Diesem oder Jenen über Dies und Das gesprochen. Unter anderem auch über die Zukunft der VLN. Dabei habe ich den Eindruck erhalten, dass die, die es eigentlich angeht, nicht umfassend informiert sind. Da werden die gleichen Phrasen gedroschen, die eigentlich schon seit vielen Monaten leer sind. Aber es gab auch interessante Ausblicke, z.B. durch die KTM X-Bow GT4, die erstmals in einem Langstreckenrennen am Start waren. Man konnte fast den Eindruck gewinnen, dass es „hinter den Kulissen“ viel ruhiger ist, als vorne auf der Bühne „getratscht“ wird. - Das Deprimierende dabei ist: Jeder tratscht auf seine Weise, in Richtung seiner ganz persönlichen Interessen. Gerade da, wo man es aber erwarten dürfte, fehlt es an Basiswissen. Dabei müsste doch eigentlich oft viel Wissen aus eigener Erfahrung vorhanden sein. - Wenn es so wäre, dann wird diese Erfahrung eben verdrängt, weil sie nicht ins Bild passt. - Die folgende Geschichte kann nur der Versuch sein, aus dem „aufgelesenen Stückwerk“ von Gedanken, Phantasien und einem geradezu krankhaft wirkenden Druck zur Umsetzung von persönlichen Interessen, dem Leser eine Vorstellung zu vermitteln, die über eine reine Information zum 4. VLN-Lauf 2017 hinausgeht.

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DMSB: Unqualifiziert und ohne Qualifikateure!

Eigentlich hatte ich mit hohem Zeitaufwand die mehr als 700 Seiten des DMSB-Handbuches durchgearbeitet – und nichts gefunden. - Jedenfalls nicht das, nach dem ich gesucht hatte. Dann bin ich per Zufall auf Formulierungen gestoßen, die mir sehr gefallen haben. Wie wäre es z.B. mit: „Die in der Ausbildung einer qualifizierten Arbeitskraft geronnene Arbeitszeit ließe sich abschätzen, indem man die Arbeitszeiten der Qualifikateure in ihren unterschiedlichen Qualifikationsstufen auflistet.„ - Mir hat bei dieser Formulierung das Wort „Qualifikateure“ gut gefallen. Denn nach denen hatte ich im „DMSB-Handbuch“ gesucht und sie schließlich in der „Sackgasse Liberalismus“ gefunden, wo man – wenn ich das richtig verstanden habe - „den Marktliberalen ein kohärentes marxistisches Projekt entgegenstellt“. - Nun bin ich unsicher, ob das „DMSB Nordschleifen-Permit“ ein „kohärentes marxistisches Projekt“ ist. - Jedenfalls braucht man Qualifikateure, die Qualifikanten perfektionieren. - Aber über welche Qualifikationen müssen die verfügen? - Das habe ich auf mehr als 700 Seiten im DMSB-Handbuch, gültig für das Sportjahr 2017, wirklich nicht gefunden. Darum kann eigentlich Jeder ein Qualifikateur eines Qualifikanten auf dem Weg zum Erreichen der Qualifikation sein, die ihm – nach Zahlung der entsprechenden Gebühren – den Erhalt eines „DMSB Nordschleifen-Permit“ gestatten.

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VLN & RCN: „...tief durch die Hose atmen?“

Auf „Facebook“ konnte man diese Empfehlung lesen, nachdem ein anderer – wohl empörter – Leser nach der Bekanntgabe der RCN, dass dort in 2018 mit „Einheitsreifen“ gefahren werden müsse, zu einer Umfrage aufgerufen hatte. Wer würde „unter diesen Umständen“ noch bereit sein dort zu fahren? Das schnell deutlich werdende Ergebnis: Die Meisten nicht mehr. - Da gab es denn die Empfehlung, die hier den Titel bestimmt und die auf „Facebook“ weiter so erklärt wurde: „...weil es zu RCN und VLN keine Alternative gibt“. - Werden also durch die zwangsweise Einführung von Einheitsreifen hier „Abhängige“ vergewaltigt? - Aber das ist eigentlich nicht unbedingt die richtige Frage. Die Frage ist eigentlich: Läuft die Entwicklung des Motorsports – ausgehend von diesen „Breitensport“-Serien nicht insgesamt in eine falsche Richtung? - Motor-KRITIK nimmt den 4. VLN-Lauf 2017 zum Anlass, einmal ein paar Gedanken, angestoßen durch die aktuelle Entwicklung zu formulieren um – zumindest gedanklich – eine Diskussion anzustoßen. - Denn die Empfehlung des „Facebook“-Nutzers, die hier zum Teil des Titels wurde, nutzt eigentlich nur wenig.

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Motorsport: Vorbilder dringend benötigt!

Was macht Menschen zu Vorbildern? - Ihre Erfolge? - Ihr Können? - Ihre menschlichen Qualitäten? - Vielleicht ist es eine Mischung von allem. - Aber wer hat die richtige Mischung? Und wer will beurteilen was richtig ist? - Diese Fragen stellen sich nicht nur im Motorsport. Aber da der Motorsport zu der Thematik dieser Internetseiten gehört, soll folgende Geschichte sich  mit diesem Thema beschäftigen. Zumal am Wochende den Fans wieder eine Menge Motorsport-Veranstaltungen geboten werden. Die Palette reicht von der Formel 1 in Spielberg (Österreich), über die TCR in Oschersleben, bis hin zur VLN am Nürburgring. Und in allen Serien gibt es Fahrer, die sich – irgendwie – aus der Masse der Fahrer herausheben. - Manche werden allerdings heraus gehoben. Dafür sorgen Manager und Agenturen. - Dabei hat es zu allen Zeiten auch Motorsportler gegeben, die „unter Wert“ gehandelt wurden, weil sie sich „nicht verkaufen konnten“. Andere wurden „über den grünen Klee gelobt“, ohne dass sie das in dieser Form wirklich verdient hätten. - Der moderne Motorsport, inzwischen mehr Marketing und Geschäft als Sport, leidet unter dem überzogenen Ausbau der Reglementierungen durch „Profil-Neurotiker“ bei den „Sportbehörden“, braucht daher „menschliche Aushängeschilder“, wenn man ihn als erstrebenswert verkaufen will. Aber braucht man dazu „rundgelutschte Vorzeige-Helden“?

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„Heute sind keine Touristenfahrten!“

Am 5. Juli 2017, am späten Nachmittag, da sagte das ein „Ordner“, der vor der Einfahrt zur Nürburgring-Nordschleife stand den „Touristen“, die noch mal schnell eine abendliche Runde drehen wollten. - Entweder waren sie dazu extra in die Eifel gefahren oder sie waren von einem „sport auto“ Perfektionstraining (Teilnahmekosten € 2.490) übrig geblieben, bei dem man – wie man bei „sport auto“ meint – „die Ideallinie erfahren“ konnte. Ich hatte meine Arbeit zu Hause am Schreibtisch unterbrochen, weil ich den Motor-KRITIK-Lesern einen Eindruck von einer Veranstaltung vermitteln wollte, wie sie nicht zum ersten Mal hier auf der Nordschleife lief, und von den Einheimischen als „Russenfahrten“ bezeichnet werden. Das gibt dem Ganzen etwas Anrüchiges. Dabei ist das eine ganz normal organisierte Veranstaltung, bei der alles normal zugeht. In einer Zeit, in der auf jedem Supermarkt-Parkplatz passieren kann, dass einem mit „Ich bin in der Rechtsschutz!“ zur Vorsicht geraten wird, ist es sicherlich nicht ungewöhnlich, wenn einem ein Nürburgring-Ordner droht: „Wenn ich ein Bild von mir sehe, treffen wir uns vor Gericht!“ - Den Touristen gegenüber war er netter, gab evtl. mit beiden Händen ein deutliches Zeichen, dass man die Einfahrt zur Nürburgring-Nordschleife nicht mehr passieren konnte, um dann – durch das geöffnete Wagenfenster die jeweiligen Fahrer zu informieren:

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‚Dr.‘ Wild: Noch un-gefedert & un-geteert!

Aber seit fast zwei Jahren zusätzlich mit einem „Malkasten“ am Hals. Das macht ein Pachtvertrag über 10 Jahre mit dem Düsseldorfer Künstlerverein gleichen Namens. Der wurde im August 2015 geschlossen (s. Motor-KRITIK am 12. August 2015), nachdem man einem langjährigen Pächter der „Location“ die Kündigung ausgesprochen hatte. Die Neueröffnung wurde für den Jahreswechsel 2015/16 angekündigt. - Aber auch im ganzen Jahr 2016 passierte nichts. Motor-KRITIK hat in gewissen Abständen über die Entwicklung berichtet. In diesem Jahr hat der „Künstlerverein“ auf meine Anfragen nach einem Eröffnungstermin nicht mehr geantwortet. Natürlich musste die „Location“, Bar und Restaurant nicht nur im „Stil des neuen Pächters“ renoviert und ausgestattet werden; auch die Küche und – nicht zu vergessen – die Toilettenanlage bedurfte einer Generalüberholung. Aber bei der Umgestaltung eines Düsseldorfer Lokals sollte nicht die Bauzeit eines Berliner Flughafens als Maßstab dienen. - Meint Motor-KRITIK. - Und kann – selbst überrascht – vermelden, am 5. Juli 2017 aus der Düsseldorfer „Rheinische Post“ erfahren zu haben, dass Restaurant & Bar im Düsseldorfer „Malkasten“ ganz kurz vor einer Neueröffnung stehen. Nun unter neuem Namen: „Lido im Malkasten“.

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3. Juli 2017: Lieber Leser!

Ich habe mich am Wochenende dafür entschuldigt, das Motor-KRITIK zeitweise – und leider immer wieder – wie ich aus Leserkreisen hörte, nicht zu erreichen war. Der Fehler sei nach Wartungsarbeiten am Server am Freitag aufgetreten, wurde ich beruhigt. - Kann sein; vielleicht war es wirklich so. - Aber aus welchen Gründen das auch immer passierte: Es ist im Interesse meiner Leser nicht zu akzeptieren! - Mein Provider hat mir zugesagt, Motor-KRITIK dann sofort auf einen anderen Server umziehen zu lassen, wenn dieser „Fehler“ noch einmal auftreten sollte. - Ich hoffe, das wird nicht notwendig sein! - Aber ich hoffe auch schon seit langem, dass eine laufende Berichterstattung über den Nürburgring nicht mehr notwendig ist. - Leider haben meine Kollegen nicht die Übersicht, machen sich abhängig von Pressemitteilungen. Das mag daran liegen, dass die Mehrzahl der Redaktionen zu weit vom Problemkind Nürburgring entfernt sind, was aber keine Entschuldigung wäre. - Meine ich. - Trotzdem ist Realität, dass andere sich von einem guten Bühnenbild hier in der Eifel ablenken lassen. Das Theater findet hier tatsächlich hinter den Kulissen statt. - Berichten darüber kann natürlich nur der, der auch mal dahinter schaut. - Also was bleibt?

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VLN 3: Eine notwendige Nachbetrachtung?

Ich habe in dieser Woche eine Reihe von Berichten über den 3. VLN-Lauf in dieser Saison gelesen. Alle jubeln über den Erfolg des Ferrari 488. - Berechtigt! - Es gibt aber keinerlei Hintergrund-Informationen. Immerhin waren doch wohl die jeweiligen „Berichterstatter“ vor Ort. - Oder wurde nur eine offizielle Presseinformation abgeschrieben? Natürlich war ich – als Fan der VLN – zum Rennen an – nicht in (!) – der Boxengasse. Denn von dort wurde ich verjagt. - „Den Anweisungen des Boxenpersonals ist Folge zu leisten!“ - Das habe ich gemacht. Weil ich die Bedeutung des Aufsichtspersonals in der Boxengasse durchaus schätze. - „Zurück – hinter die ‚rote Linie‘!“, wurde ich aufgefordert. - Wer hier oben am Nürburgring nichts zu sagen hat, ist selber schuld! - Und natürlich habe ich den Anweisungen Folge geleistet. Ich hatte nun mal kein „Media-Lätzchen“ oder irgendeine farbige Weste an, mit der ich – wenn ich es denn darauf angelegt hätte – am Ende noch in bar kassiert hätte. Denn ich kenne keinen „ehrenamtlichen“ Helfer – also einer von denen, die mich hinter die „rote Linie“ schickten - die jemals eine Quittung unterschrieben hätten, wenn sie am Ende des Renntages ihre „Spesen“ kassierten. - Die Bundesregierung hat - von ihrer unterideologischen Inkompetenz getrieben - zwar inzwischen – gesetzmäßig (!) - eine Vorratsspeicherung von Daten verordnet (ab 1. Juli 2017), aber das Land Rheinland-Pfalz verkauft den Nürburgring an „einen Russen“, der schon auf Zypern Firmen besitzt! - Warum wohl? - Bargeld, sogar bei den Sparkassen inzwischen „auf Anweisung von oben“ verpönt, lacht hier an der Rennstrecke überall! - Malu Dreyer weist den Weg! - Und die Medien reden von Sport! - Mit dem möchte sich Motor-KRITIK auch gerne in dieser Nachbetrachtung beschäftigen.

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