AMG-Rezept: Mehr Geld – mehr Erfolg!

In 2015 war man nicht konsequent genug, wie man es nach dem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring empfand. Das Rennen war zwar teuer gewesen, aber man hatte da wohl am falschen Ende gespart, wenn man einen Blick auf das Rennergebnis wirft: AUDI, BMW, PORSCHE, BMW, MERCEDES war die Reihenfolge, wenn man die Markennamen der Fahrzeuge nennt, die als erste die Zielflagge nach Ablauf des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring sahen. - In 2016 hat man zwar mehr Geld ausgegeben, aber den Geldeinsatz konsequenter in Richtung Erfolg kanalisiert. Und man hat mit der „BoP“ gespielt, den Chef der Technik-Kommission genarrt, man hat die Fahrer vor dem Start noch einmal darauf eingestimmt, nicht das Material der Marken-Kollegen zu schädigen, hat im Funkverkehr in den letzten Runden eindeutige Anweisungen gegeben. - Es hat nichts genutzt. - Auch nicht ein Protest des zweitplatzierten Mercedes am Ende des Rennens. - Schließlich musste man anerkennen, dass der Überholvorgang überaus sportlich verlief. - Eine Absprache wäre auch „unsportlich“ gewesen. Ein unsportliches Verhalten gibt es eben nicht bei Mercedes. - Nur ein übermächtiges Marketing. - So kam es dann auch zum großen Mercedes-Erfolg beim 24-Stunden-Rennen 2016:

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„Bollwerk gegen die Wirtschaftskrise“

Es gibt Leser, die empfinden meine letzte Geschichte – in der Kurt Beck die Hauptrolle spielte – ein wenig so, wie ein „Nachtreten“ beim Fußball. - Also nicht so ganz fair. - Meine Geschichte hatte aber eine aktuelle „Ungehörigkeit“ eines Politikers zum Anlass, der sich uns Wählern gerne als Vorbild, Vordenker, als Visionär verkauft hat. Politiker, so habe ich inzwischen als Eindruck gewonnen, leiden durch die Bank an Selbstüberschätzung. Wie auch gerade am „Brexit“ deutlich wird. Der Auslöser dazu war doch eigentlich nicht die „Dummheit“ der Briten, sondern die „Borniertheit“ der EU-“Beamten“ und Mitglieder der EU-Kommission, die z.T. durch ihre Regierungen dann nach Brüssel delegiert wurden, wenn sie bewiesen hatten, dass sie selbst für die politische Umsetzung von Ideen im eigenen Land nicht gerade eine Idealbesetzung gewesen wären. - Es gibt auch „deutsche Beispiele“! - So, als wäre die Arbeit bei der EU eigentlich eine Aufgabe, die kein Engagement, keine Ideen, kein selbstkritisches Arbeiten verlangen würde. Man ist als Politiker in der EU zwar – irgendwie – tätig, aber in jedem Fall gut versorgt. Und wenn man an einzelnen Beispielen verfolgt hat, welchen „positiven“ Einfluss die EU auf „negative“ Ereignisse in ihren Mitgliedsländern nahm und welche Maßnahmen dazu ergriffen wurden – evtl. von rd. 3.000 Lobbyisten der Industrie in Brüssel in „die richtige Richtung beeinflusst“ - dann muss man sich über die Entscheidung einer Mehrheit in einem EU-Mitgliedsland nicht wundern. Es gibt sicherlich auch in anderen EU-Mitgliedsländern solche bisher „ungefragten Mehrheiten“! - Es wurde Zeit, dass man in Brüssel ein wenig wachgerüttelt wird. Ich möchte nur daran erinnern, wie man z.B. den „Fall Nürburgring“ durch Aussitzen abgearbeitet hat. Und wie man versucht, auch weiter „auf Zeit zu spielen“, um eigene Fehlentscheidungen vergessen zu machen. - Wahrscheinlich musste ein Russe kommen um deutlich zu machen, dass man auch schnelle Entscheidungen treffen muss. Er hat sie getroffen – und zeigt damit u.a. auch, was er von der EU-Kommission hält bzw. was man von dort erwarten kann. - Mit meiner Geschichte zu Kurt Beck habe ich hoffentlich verdeutlicht, was ich z.B. von Kurt Beck halte. - Es ist aber richtig – und das habe ich in den letzten Jahren auch immer wieder geschrieben – dass Kurt Beck nicht der Alleinverantwortliche für die am Nürburgring entstandenen Affäre ist. Es war auch nicht nur eine Partei, die SPD. Es war eigentlich das skandalöse Verhalten einer bestimmten Art von Politikern aus einigen politischen Parteien. Man kann sich auch skandalös verhalten, indem man sich pragmatisch verhält, keine Meinung hat, bzw. sie nicht äußert. - Schließlich weiß man nicht was kommt! - Oder auch, indem man vorgibt eine Meinung zu haben und versucht – bei einer vorherzusehenden Katastrophe – positive Aspekte in den Vordergrund zu stellen, die die getroffenen Fehlentscheidungen verdecken, kaschieren sollen. - „Wir müssen nach vorne schauen!“ - Dafür möchte ich jetzt noch mal ein Beispiel nennen, dass die „Arbeit“ eines CDU-Landtagsabgeordneten – aus der Eifelregion stammend – in Verbindung mit zwei weiteren regionalen CDU-Politikern in Erinnerung ruft. Da schreibe ich einfach – Wort für Wort – eine „Presseinformation“ des CDU-Landtagsabgeordneten Walter Wirz aus Adenau nachstehend ab, eines Politikers – damals von Bedeutung – da er auch gleichzeitig „Wirtschaftschafts- und verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in Mainz“ war, die er zusammen mit weiteren „CDU-Mitläufern“ verantwortet. Die Erklärungen der CDU-Herren stammt vom 3. März 2009 und ist getitelt:

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Die Beck'sche Relativitätstheorie!

Einstein hatte da seine bestimmten Vorstellungen. Nun, er war auch ein theoretischer Physiker mit seinen Vorstellungen von der Relativitätstheorie. Kurt Beck dagegen ist ein praktischer Elektromechaniker mit politischen Visionen, dem durchaus bekannt ist, dass Raum und Zeit nicht nur eine theoretische Bedeutung haben. Es ist für ihn wichtig, immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Wobei ihm auch die „Massenanziehung“ wichtig ist. - "Nah bei de Leut'" – Mit Einstein hätte er sich wunderbar verstanden. Nur hatte der mit „Gravitation“ etwas anderes im Sinn. - Dafür weiß Kurt Beck was Plus und Minus ist. So weit es sich um Strom handelt. Kaufmännisch betrachtet – und als visionärer Politiker – machen für ihn Plus und Minus keinen Sinn. - Dafür hat er im Land Rheinland-Pfalz einige Beispiele hinterlassen. - Kurt Beck hat ein Faible für Schlösser. Man denke nur daran, wie er sich für das Schlosshotel Bergzabern stark gemacht hat. Da war er dann auch wohl angenehm berührt, zu Beginn dieses Jahres das Angebot zu erhalten, als Vorsitzender der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung auf einem richtigen Schloss - Mitte des Jahres - einen Vortrag halten zu können. Thema: „Europa – Herausforderung und Chance“. - Kurt Beck muss es wissen. Mit Hilfe der EU-Behörde in Brüssel, war es ihm gelungen sich vom Problemfall Nürburgring zu trennen. Er hat seine Chance genutzt. Auch die Arbeit seiner Bauchspeicheldrüse hatte ihm geholfen, sich von den unter seiner Oberleitung entstandenen Problemfällen des Landes RLP zurückzuziehen. Nun ist seine Nachfolgerin „nah bei de Leut“ und wickelt gerade den Flughafen Hahn nach der Beck'schen Relativitätstheorie ab. - Vielleicht ist es auch eher die Beck'sche Realitätstheorie! - Sie nutzt - wie er gerne - den Raum (in diesem Fall bis China) und auch die Zeit. Obwohl sie als Juristin eigentlich keinen Bezug zu Einstein hat. Aber die SPD zu Ein-Euro-Lösungen. Und Malu Dreyer zur Beck'schen Realitätstheorie. Nach solchen wissenschaftlichen Berechnungen – bei der auch die Zeit eine Rolle spielt – wird sie z.B. dann im August ihr Landtagsmandat, gerade vor Wochen mit 49,6 Prozent in Trier errungen, zurückgeben. - Aber sonst wird sie die Vorlagen eines Kurt Beck gerne in Tore für die SPD verwandeln. - Wie z.B. das letzte Ergebnis der Landtagswahl zeigt. - Aber wir in Motor-KRITIK müssen nun wieder zurück finden. Wir erinnern an...

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VW-Hauptversammlung 2016: Ohne Worte!

Nehmen Sie bitte die nachfolgende Aneinanderreihung von grafischen Darstellungen nicht als eine der üblichen Motor-KRITIK-Geschichten. Sie soll eigentlich nur ein Leser-Service sein, den Sie auch in Wochen, Monaten oder Jahren noch einmal nachschlagen können. - Mit einem Klick. - Heute, am 22. Juni 2016 fand in Hannover die 56. Aktionärs-Hauptversammlung des VW-Konzerns statt. Der Beginn sollte um 10 Uhr sein. Aber noch nicht einmal bei Rückrufaktionen – z.B. in der Diesel-Affäre – nimmt man es bei VW mit genannten Terminen so genau. - So begann man auch in Hannover mit einer kleinen Zeitverzögerung. Die ersten Redner des Tages waren der Aufsichtsratsvorsitzende, Hans Dieter Pötsch (übrigens ein Österreicher), dem nach kleinen „Zwischen-Einlagen“ dann als zweiter Hauptredner der Vorstandsvorsitzende, Matthias Müller (übrigens ein Sachse), folgte. Beide haben viel gesprochen, versprochen, Worthülsen abgesondert – immer entlang einer Reihe von grafischen Darstellungen, die Motor-KRITIK – nicht alle, aber viele davon – nachstehend ohne weitere Kommentare einstellt. Sie mögen den Motor-KRITIK-Lesern als Unterlage beim Lesen der vielen Geschichten in den nächsten Tagen in den Zeitungen und Zeitschriften dienen. - Und nach Jahren einmal der Kontrolle, was VW von seinen Versprechungen 2016 gehalten hat. In diesem Jahr hat man offiziell nur von einer „Diesel-Thematik“ gesprochen, wenn es um den Betrug an Kunden und Behörden ging. Und man hat versucht, wieder Vertrauen aufzubauen. - Mit Worten. - Lassen Sie nun bei Motor-KRITIK die grafischen Darstellungen wirken, die sicherlich in einigen Jahren – bei einem Abgleich zwischen „damals“ und (dann) „heute“ - noch wirkungsvoller sein werden. - Nun also auf, zur...

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„gefühlt & gemessen“: Renault Twingo

Hier wird die Art des modernen „Downsizing“ wieder einmal deutlich. Hat die 71 PS-Version rd. 1.000 ccm, muss die 90 PS-Turbo-Version mit rd. 900 ccm auskommen. Weil doch „Weniger heute Mehr ist“. - Und „nachhaltig“ muss es sein! - Bei Motor-KRITIK hat dieser neue Renault Twingo auch einen „nachhaltigen“ Eindruck hinterlassen. Er ist ein super-modernes Automobil in der „Welt zwischen gestern und morgen“, repräsentiert ein Stück Zukunft der Automobilindustrie, wo nicht mehr Techniker über die Basis für ein neues Automobil entscheiden, sondern „kühle Rechner“ in den Vorstandsbereichen. - Und das Marketing! - Im Fall des neuen Renault Twingo kamen gleich zwei Spitzen-Automobilvorstände zusammen: Carlos Gosn, der Chef der Renault SA (Société Anonyme – in Deutschland sagt man AG) und der Chef der Daimler AG, Dr. Dieter Zetsche, der auch die Gewinne – oder Verluste – bei „smart“ verantwortet. Beide kamen zu der Überlegung, dass es doch gut für ihre Unternehmen sei, die technische Basis eines viertürigen „smart“ und eines „Twingo“ zusammen zu legen. Und so geschah es – und bereitete - zumindest - mir als Motor-Journalist Unbehagen. Zumal auch noch das Renault-Marketing zu wissen glaubt, wie man Automobile baut. - In 2016. - Motor-KRITIK hat den Eindruck, dass hier die französischen Ingenieure beim Zusammenfügen der Renault-Neuschöpfung gedacht haben: Da sollen die Herren dann auch mal sehen, was man von einer solchen Sucht nach günstig zu fertigenden Automobilen durch größere Stückzahlen hat. Und sie haben ein Monument geschaffen, zur Verdeutlichung einer nicht guten kaufmännischen Entscheidung: Ein „billig“ hergestelltes Automobil kann teuer werden, weil es sich nicht „teuer“ - ja noch nicht einmal „billig“ - verkaufen lässt. Es entspricht nicht den Ansprüchen der Käuferschicht, die man eigentlich als Käufer erreichen wollte. - Meinen wir bei Motor-KRITIK. - So ist der neue Renault Twingo der dritten Generation heute schon ein Auslaufmodell. - Ein schönes! - Wir haben ihn für unsere Leser, die sich noch keinen persönlichen Eindruck verschaffen konnten...

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BMW ist eine Organisation im Niedergang

Eine „alte“ Geschichte. - Gespeichert in Motor-KRITIK am 25 April 2010, also vor gut 6 Jahren.

Nicht jeder Originalkopf führt eine Originalfeder,
und nicht jede Originalfeder wird von einem originellen Kopf regiert.
(G. Chr. Lichtenberg)

Es gab einmal BMW, die Bayerische Motoren Werke AG. Heute gibt es die BMW Group. Es hat sich vieles verändert. Bei BMW. Wo früher ein Entwicklungsvorstand redete, spricht heute der Finanzvorstand. Vom internen Think-Tank. Und Mega City-Vehicle mit kohlefaserverstärktem Kunststoff. Und der Strategie Number ONE. - Kennen Sie auch die "Keimzelle für eine technologische Innovation"? - Dann kennen Sie auch den "Down Jones Sustainability Index". Da ist BMW weit vorne. Als einer der nachhaltigsten Automobilhersteller der Welt. Da möchte BMW auch in Zukunft ganz vorne sein. Sagt der Finanzvorstand. Aber wie ist es um die Erfolge im Markt bestellt? - Werfen wir einen Blick zurück: In den 60ern bin ich mit dem damaligen Vertriebsvorstand ím Dunkeln über die alten Höfe in Milbertshofen gegangen. Wo im Wind an alten Backsteinbauten alte Lampen mit Emaileschirmen schaukelten. Wo in einer Hofecke - leider vergessen - alte V8-Limousinen mit kleinem Heckfenster standen, obwohl dieses Modell gerade schon mit großem Heckfenster ausgeliefert wurde. Ich habe in dieser Zeit mit einer Dame aus dem Hause Quandt an einer Hotelbar gesessen und wir haben einen Drink genommen. Sie hat mich angeschaut und gesagt: "Ich weiß nicht, warum ich immer an einen Pastor denken muss, wenn ich Sie sehe." - Ich wusste es auch nicht. - Die Dame ist tot. Sie hat sich das Leben genommen. - Wer spricht von der Kochtopf-Produktion nach dem Krieg, wer denkt an die Alu-Lagerung der Kipphebel an der ersten 500er Nachkriegs-BMW, wer weiß noch, dass der erste Sechszylinder-320er eine hohlgegossene Kurbelwelle hatte. (Und warum!) - Erinnern Sie sich noch an die Goggo-Übernahme? - Mein Bruder und ich haben die letzten paar hundert davon gekauft. Den 1600 GT gab es da schon mit BMW-Grill. Aber die BMW-Händler übten auf BMW Druck aus. Wir haben den dann weggenommen. - Ich habe den BMW-Diesel-Renntourenwagen initiiert, der dann das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gewann. Wäre es nach mir gegangen, hätte BMW - lange vor Audi - das 24-Stunden-Rennen in Le Mans mit einem Diesel-Sportwagen gewonnen. Bei BMW wollte man nicht. Weil man den Diesel im Mittelmanagement nicht verstand .- Reitzle schon! - Aber wir leben bei BMW in einer Zeit nach Reitzle, nach von Kuenheim. Und BMW in einer Traumwelt. - Schließlich war man lange erfolgreich. - Aber warum? - Natürlich spielte auch hier das Glück eine Rolle und das Niveau der Gegenspieler. Aber auch das Niveau der eigenen Mitarbeiter, die mit Leib und Seele Automobilentwickler waren und sich trauten, Dinge etwas anders zu machen als der Rest der automobilen Welt. - Und heute? - Da haben Leute wie Göschel, Milberg und Reithofer die Firmenkultur geprägt. Auch eine Susanne Klatten greift heute nicht mehr zum Taschentuch, wenn ein leitender Mitarbeiter geht. - Warum auch?

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Hendrik Hering musste belohnt werden!

Hendrik Hering ist neuer Landtagspräsident in RLP. Jetzt achtet er auf Würde und Ordnung. Und rügt Verletzungen. Mit Worten. Im Verlaufe seiner Ausbildung zu dieser Position, hat er schon als Wirtschaftsminister Großes geleistet. Wer den Euro nicht ehrt, versteht auch nichts von Zukunftssicherung. - Das könnte man so sagen, wenn man die Hering-Aktivitäten in seiner Zeit als Wirtschaftsminister beobachtet hat. - Fragt sich nur: Zukunftssicherung für wen? - Motor-KRITIK war nach kritischen Anmerkungen in Motor-KRITIK - in einem bestimmten Teil der letzten Geschichte - jetzt praktisch gezwungen, dem Gedächtnis der vielen jungen Leser nachzuhelfen, die zur Zeit der Hering-Meisterleistungen wohl noch zur Disko gingen. - In Motor-KRITIK war aktuell zu lesen: „Aber nicht nur hier sollte die Öffentlichkeit, sollten die Leser, die Bürger, die Wähler, die Steuerzahler begreifen, dass inzwischen „fast überall“ nach dem gleichen „Strickmuster“ gearbeitet wird, zu dem u.a. das „auf Zeit spielen“ gehört. - Der Verkauf des Nürburgrings kann als Vorlage dienen. - Wo ist ein Unterschied zur Verkaufsaktion des Flughafens Hahn wahrzunehmen? - Die gleichen Akteure, die gleichen Verschiebungen in die als optimal erscheinenden Zeit-Segmente. - Vor der Wahl, nach der Wahl, alles „ohne Haftung“, eben exakt geplant. Und immer mit dem Hinweis: Vergessen wir was war, blicken wir voraus! - So kann man Dumme zu beruhigen versuchen!“ - Hier folgt die ausführliche Erklärung, warum der Titel zu dieser Geschichte nur lauten konnte:

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Auf Zeit spielen: Ein bewährtes Mittel!

Gestern gab es bei der Fußball-EM das Spiel Portugal gegen Island. Für Fußball-Kenner war eigentlich der Sieger klar. Aber Island erreichte – sensationell – gegen Portugal ein Unentschieden. In DIE WELT ist heute zu lesen: „Island verlegte sich zwar vorwiegend auf die Defensive, konterte aber vereinzelt.“ Island, zum ersten Mal bei einer EM, wusste offenbar: Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten. - Was Island mit einer richtigen Mischung von offensiven Angriff und deffensiver Verteidigung – einem geschickten „Auf-Zeit-spielen“ gelang, daran versucht sich inzwischen über einen Zeitraum von Monaten die Volkswagen AG. Als geschickter „Betrüger“ aufgefallen, versucht man sich „über die Zeit“ zu retten. Es ist das gleiche „Spiel“, das man auch beim DMSB geschickt spielt. In unserer schnelllebigen Zeit wird auch schnell vergessen. Darum – weil zu den „Vergesslichen“ auch Verlage, Zeitschriften und Journalisten-Kollegen gehören – möchte Motor-KRITIK hier aus gegebenem Anlass an die auch aktuell von der VW AG oder schon vom DMSB im Fall des Nürburgring-Unfalls mit einem toten Zuschauer geschickt angewendete Taktik verweisen, der auch in der Politik eine große und oft erfolgreiche (!) Bedeutung zugemessen werden muss:

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13. Juni 2016: Lieber Leser!

Ich war vor Tagen mal auf der '“Media Lounge“ eines deutschen Importeurs und hatte Gelegenheit festzustellen, dass es in Deutschland viele, viele Motor-Journalisten gibt. Es gab davon an diesem Abend deutlich mehr dort, als es z.B. in den USA insgesamt gibt. Wenn man sich aber überlegt, wie viele Motor-Zeitschriften es bei uns gibt, die dann noch mit „Spezial-Ausgaben“ das Feld der Berichterstattung über Automobile nicht nur eng, sondern sich überlappend abdecken, dann wundert mich so eine große Zahl von „Fachleuten“ nicht, die sich um die Themen der Automobilbranche bemühen. Gerade in den letzten Wochen habe ich mal immer wieder einen Blick in die eine oder andere Zeitschrift geworfen, in denen man sich bemüht, in „schönen Geschichten“ den Lesern die neuen Automobile oder auch den Automobilsport näher zu bringen. Selten findet man aber Geschichten, die dem Leser klar sagen, was das jeweilige Produkt wirklich kann, wird der Charakter des Fahrzeugs so deutlich gemacht, dass ein Leser leichter entscheiden könnte: Das ist mein Auto! - Am Ende sind alle Automobile offensichtlich für alle geeignet. Wenn man nur über das entsprechende Geld verfügt. Denn die schönsten Geschichten liest man natürlich zu den teuersten Automobilen und Sportwagen. Das Kleinwagen-Segment wird – damit verglichen – zu wenig abgehandelt. - Finden wir bei Motor-KRITIK. - Wir erinnern uns, dass es nach dem 2. Weltkrieg mal eine Zeitschrift „Roller und Kleinwagen“ gab, die dann aber im wirtschaftlichen Boom der Nachkriegsjahre „unterging“. - Als Wochenendlektüre habe ich mir diese Woche mal die „Auto-Bild gekauft. Inzwischen ist der Preis am Kiosk dafür seit der „Jubiläumsausgabe“ fast unauffällig auf 1,90 Euro gestiegen. „Auto-Bild“ hat mal – von der Auflage her betrachtet – bessere Tage gesehen. Wie auch „auto motor und sport“. Dort finde ich z.B. die Formel 1-Berichterstattung wirklich gut. - Alles andere ist wie überall: Man verkauft dem Leser „schöne Geschichten“. - Lassen Sie mich einmal am Beispiel der aktuellen „Auto-Bild“ notieren, was mir beim Durchblättern und Lesen so ein- und auffällt.

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DMSB: Warum „Permit“-Sonderregelung?

Wie das Echo auf die letzte Motor-KRITIK-Geschichte zu diesem Thema zeigt, bei der Hans-Joachim Stuck in seiner Hauptrolle als Präsident des DMSB nachzuerleben war und ist, gehört dieser Präsident nicht (mehr) zu den Lieblingen der Motorsportler und -Fans. - Wie in persönlichen Gesprächen oder solchen per Telefon auch zum Ausdruck kommt, vermisst man in der Pressemitteilung der Fahrer AG – die auch auf diesen Seiten als pdf-Datei zu lesen war - den dort erwähnten Fragenkatalog, der dem DMSB vor dem 24-Stunden-Rennen von der Fahrer AG zur Beantwortung vorgelegt wurde. - Und nicht beantwortet wurde! - Die Fragen von Motor-KRITIK, die aber – wie zu lesen – beantwortet wurden, erfüllen nicht unbedingt die Ansprüche zumindest aller Motor-KRITIK-Leser. Das Interesse an der Offenlegung von Hintergründen, die beim DMSB offenbar zu einer „geheimen“ stillen Öffnung der Barrieren führte, die man den Fahrern aus – wie man sagt – Sicherheitsgründen mit dem „Nordschleifen-Permit“ in den Weg gestellt hatte, ist riesengroß. Motor-KRITIK hat darum im Zuge der noch ausstehenden Nachrecherche zu den vom DMSB (Hans-Joachim Stuck?) bevorzugten Fahrern, auch einmal nach dem „schriftlich eingereichten Fragenkatalog der Fahrer AG“ gebaggert. - Und ist fündig geworden. - Aber damit gibt es immer noch keine gültige – und ernst zu nehmende - Antwort auf die Frage:

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