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24h-Nürburgring: Das doppelte Flottchen !

Wir haben gelernt: 24 Stunden sind ein Tag. - Aber ist das genug? - Wir wissen aus der Werbung: „Nimm Zwei !“ - Da glaubt man zu wissen, wie man u.U. ein Rennen trennen kann – wenn es denn notwendig sein sollte. Und dann macht einem ein ADAC-Club vor, was wirklich alles möglich ist. - Dressierte Raubtiere kann man zusammen mit Weidetieren in einen Käfig sperren. Wenn der einen FIA-Zaun hat. - Lernen wir. - Man muss Vieles bringen, um Einigen zu gefallen. Man muss von Sicherheit reden, um mit Sicherheit das Risiko zu erhöhen. Und man braucht das richtige Wetter, um das Unmögliche möglich zu machen. - So wurde denn auch in der Eifel mit großem Einsatz aus...

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Aus dem Schlaf geschreckt !

„Veranstalter und Förderer der Sportstätte des Nürburgrings“ haben eine Interessengemeinschaft gegründet und eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Sie finden: „Die Sportstätte des Nürburgrings befindet sich in ihrer bisher tiefsten Krise.“ - Wie ist sie denn dahin gekommen? - Als ich einen der Teilnehmer der neuen „Interessengemeinschaft Nürburgring“ frage, ob die vorgestellte Aktion nicht etwas spät kommt, da ist er der Meinung: „Sie haben Recht – es hätte ein dreiviertel Jahr vorher schon etwas passieren müssen.“ - Mein Kommentar: „Ich denke, man hat beim ADAC Jahre verschlafen.“ - „Ich bin nicht der ADAC“, sagt der Mann in der schwarzen ADAC-Jacke und wendet sich ab. - Die Gründungsversammlung – die eigentlich keine war, weil die Interessengemeinschaft keine Rechtsform hat – fand am Samstag vor dem 24-Stunden-Rennen statt. Man versucht nun mit „einer gemeinsamen Stimme“ zu sprechen. - Reiner Aktionismus! - Mir scheinen die Herren:

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16. Mai 2013: Lieber Leser!

Auffallend ist, dass Abonnenten wohl aufmerksamere Leser sind als die, die mal eben nur „hinüber klicken“. Ich merke das an dem „Echo“. Während manchmal solche Leser, die meine Geschichten „quer lesen“ mit ihren Fragen deutlich werden lassen, dass sie eigentlich nichts verstanden haben (oder Wesentliches „überlesen“), kommen von meinen Abonnenten wirklich gute Fragen. Manchmal sind es sogar solche, die ich mir gerne selbst gestellt hätte. Es sind oft auch scheinbar „einfache Fragen“, die ich vielleicht – sozusagen mit einer Handbewegung – an die Seite gefegt habe, weil ich die Antwort wusste, auch beantworten könnte – aber davon ausging, dass jeder denkende Mensch von alleine auf die Lösung oder die Ungereimtheit stößt. - Aber meine Leser möchten wohl gerne ihre Meinung an einer anderen Meinung überprüfen. Meine lieben Kollegen scheinen sich oft keine eigene Meinung leisten zu können. Weil sie nur „abgesicherte, offizielle Meinungen“ verbreiten. - Und da wären wir dann automatisch wieder beim Thema Nürburgring, wo getäuscht, getrixt wird, wo man ablenkt, verschweigt und „einstimmig“ entscheidet. Wen ich auch immer gestern getroffen habe: Ich habe eine „Weltuntergangsstimmung“ bei ihnen gespürt. Heute ist der Tag nach der Umsetzung des „einstimmigen Beschlusses des Gläubigerausschusses“. Und ich bin der Meinung, dass man die normalen, „gläubigen“ Bürger unseres Landes Rheinland-Pfalz mal wieder richtig „über den Tisch gezogen hat“. - Mich auch! - Da muss man nur in die KPMG-Anzeige schauen.

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Reifen-Schwachstellen-Analyse

Man nehme einen modernen Formel 1, der von hochintelligenten und praxisnahen, sehr erfahrenen Renningenieuren entwickelt wurde und statte ihn mit den Reifen aus, die aus der Entwicklungsabteilung eines großen europäischen Reifenherstellers stammen. Und man braucht höchstens von Melbourne (17. März) bis Barcelona (12. Mai) um zu erkennen, dass zwischen dem technischen Standard eines Formel 1-Wagens und eines Formel 1-Reifens „Welten liegen“. Die Motor-, Getriebe-, Fahrwerk-Technik entwickelt sich kontinuierlich – oder in kurzen zeitlichen Schüben – weiter. Bei den Reifen war die Einführung des Gürtel-Systems in der Mitte des vorigen Jahrhunderts die letzte große technische Innovation. - Wenn man vom Runflat-Reifen absieht. - Aber wer den für eine Innovation hält, der hat schon das Zeug zu einem modernen, hochgelobten und hochbezahlten Entwicklungsvorstand. - Zu was taugt der? - Ein moderner Formel 1-Wagen taugt jedenfalls zur...

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Zum 15. Mai: „Es wird ruiniert, nicht saniert!“

Das sagt „JA zum Nürburgring“ in einem Rundbrief, der auch Motor-KRITIK vor dem 15. Mai erreichte. Das ist bekanntlich der Termin, an dem die Ausschreibung des Nürburgrings praktisch „ins Rollen kommt“. Auf der unvergessenen, mit Präzision abgewickelten SWR4-Veranstaltung am 25. April (man spürte die Absicht und war verstimmt!) hatte der Insolvenz-Geschäftsführer, Prof. Dr. Dr. Schmidt die Aussage des Moderators, dass es „auf Beschluss des Aufsichtsrats“ nun mit der Ausschreibung bald „los gehe“ korrigiert, indem er ausführte: „Vielleicht erlauben Sie mir ... eine kleine Berichtigung: Es ist nicht der Aufsichtsrat der Gesellschaft gewesen, der diese Entscheidung getroffen hat“, sondern, so erklärte Prof. Dr. Dr. Schmidt, „ das ist der Gläubigerausschuss. Der hat diese Entscheidung einstimmig getroffen und in der Tat – in drei Wochen werden wir in den Verkaufsprozess einsteigen.“ - Der Eine nennt es so, der Andere versteht das anders:

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F1-Reifen: 1x Nürburgring – Koblenz-Hbf.

Der erste europäische Grand-Prix-Lauf wurde in diesem Jahr in Barcelona/Spanien ausgetragen. Und das Reifen-Desaster ist nicht beendet. Nun will Pirelli für den GP-Lauf in Siverstone (im Juni) die „Mischung“ verbessern. In Monte Carlo, beim nächsten Lauf in dieser Saison, hofft man mit der bisher genutzten „Qualität“ auszukommen. - Wem es noch nicht aufgefallen ist: Auch in der DTM gibt es „Reifenprobleme“. Es gibt sie eigentlich in all den Serien, in denen ein einzelner Reifen-Hersteller das Sagen hat und der Herrscher über die Serie (in der F1 z.B. Ecclestone) über die Reifen die Spannung für die Zuschauer vergrößern möchte. - So sagt man wenigstens. - Tatsächlich sind die Reifenhersteller z.T. mit ihrer Aufgabe überfordert, weil es nicht die Fahrer, sondern sie sind, die den Reifen „nicht verstehen. - Oder ist es normal, wenn man am Ende des F1-Laufs in Barcelona feststellen muss: Reifenwechsel nach gut 60 Kilometern?

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„2 re., 2 li.“: Über die Maschen der Justiz

Die folgende Geschichte ist eine Facette zum Nürburgring-Skandal oder -Affäre, die eigentlich unbeobachtet bleibt. Wie viele Facetten zur „Ring-Geschichte“. Obwohl ohne diese „Teilchen“ die ganze „Weite“ der Nürburgring-Affäre nicht begriffen werden kann. Auch die handelnden Personen in dieser Affäre sind nur „Teilchen“. Eins dieser „Teilchen“ trägt den Namen Dr. Walter Kafitz und war in der Funktion eines Geschäftsführers der Nürburgring GmbH der Ausgangspunkt für den Skandal. Er wollte – weil sonst die Gelder knapp wurden – in den „Touristik-Topf“ der Landesregierung greifen. Ein Steuerberater aus Bad Breisig hat in einem kleinen Buch eine besondere Art der „Finanzarbeit“ des Geschäftsführers beleuchtet. Und sich eine Einstweilige Verfügung eingefangen, weil der GF in einer Eidesstattlichen Erklärung versicherte... - Darüber, über die Weiterungen und die Reaktionen von Gericht und Staatsanwaltschaft soll hier die Rede sein. - Auch über den Verfassungsschutz und seine Arbeit lohnt es sich bei dieser Gelegenheit ein paar Worte zu verlieren. Sprechen wir also über...

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Flotter Dreyer – charmant souffliert

„Das neunseitige Schreiben, datiert vom 30. April, liegt unserer Zeitung vor“, schreibt Redakteur Dietmar Brück in der „Rhein-Zeitung“. Entweder haben Politiker das Schreiben der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz aus bestimmten Gründen in eine bestimmte Richtung „gestreut“, oder man hat man es exklusiv...? - Ich versuche den geraden Weg und lasse bei Otto Flimm anfragen. Der ist „sauer“ auf die Politiker, fühlt sich auf den Arm genommen, hatte bei der SWR4-Veranstaltung deutliche Worte gefunden, wurde auch dort richtig niedergemacht. Der hatte das Schreiben – wie er selbst auf der SWR4-Veranstaltung sagte - also würde er auch... - ??? - Otto Flimm rief mich nachmittags an bedauerte. Bei allem Verständnis für meinen Wunsch, bei aller Niedertracht die er erfahren hätte, er würde sich an die „Vertraulichkeitsvereinbarung“ von Brüssel halten. - „Bitte haben Sie dafür Verständnis.“ - Natürlich hatte ich. Aber ich habe dann trotzdem einen Weg gefunden, meine Leser exakt zu informieren. Einen etwas „exotischen“ Weg, der über ein Theater führte. Und eine Oper. - So'ne Art „Gewerkschafts-Oper“. - Von Verdi. - Oder schreibt man das ver.di? - Jedenfalls hatte ich das Dreyer-Schreiben an Brüssel dann bald im Ohr und Sie – lieber Leser - können es jetzt nachlesen.

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F1: Reifen-Dilemma jetzt „auf Spanisch“

In Barcelona gibt’s am Wochenende den 5. WM-Lauf (von 19) dieses Jahr. Pirelli hat für diesen Lauf verbesserte Reifen versprochen. Eigentlich können sie nicht wirklich besser, sondern nur anders sein, da man – mal wieder – die Gummimischung ein wenig verändert. - Wird nun alles besser? - Natürlich nicht, da man nicht die Basis der Beanstandungen verändert: Den Reifen-Aufbau, die -Konstruktuion. Zu den einfachsten – jedem Ingenieur bekannten – physikalischen Gesetzmäßigkeiten, denen auch ein Reifen unterliegt, habe ich schon häufig geschrieben. Aber die Reifen-Spezialisten wollen nicht begreifen und lenken mit dem Hinweis auf neue, geheimnissvolle Reifen-Mischungen ab. Es wird sich also auch in Barcelona nichts an dem Reifen-Dilemma in der Formel 1 ändern. Vielleicht nur, dass der Druck auf Fahrer und andere Betroffene nun größer und damit wirkungsvoller wird: Man hat im geschäftlichen Interesse aller Beteiligten zu dem Thema Reifen zu Schweigen. Die Öffentlichkeit muss dumm gehalten werden. Die glauben z.B. an die allein seligmachende (und teure!) Marketing-„Wahrheit“ von „breit und groß“ beim Reifen. Darum gibt’s ab dem Wochenende:

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Ist Volksverdummung „VOLKS“-Verdummung?

Erst gestern Abend habe ich von einem Urteil des Bundesgerichtshofs erfahren. Und ich frage mich nun nervös, ob ich schreiben durfte, als ich am 26. April die Begriffe Volksverdummung und Volksempfänger benutzte. - „UN“-Wissen schützt nicht vor Strafe! (Wobei ich hoffe, dass sich die United Nations den Begriff „UN“ nicht schützen ließen.) Aber mit allergrößter Wahrscheinlich ist – so wie man bei „VOLKS“-Wagen drauf ist - jetzt eine Prozessflut zu erwarten, weil doch der Markenname „NSU“ für „VOLKS“-Wagen geschützt ist und trotzdem gerade tausendfach (weltweit) – und sogar von einem Gericht – missbraucht wird und die Marke damit negativ belastet. - Auch wenn man sie derzeit gerade nicht nutzt. - Und meine Frau ruft gerade durchs Haus: „Wilhelm, 'FRÜH'-Stück!“ - Dabei trinke ich so „FRÜH“ kein „Kölsch“. - Wenn ich die Äußerungen des Pressesprechers von „VOLKS“-Wagen zu den Unterschieden eines „VOLKS“- DSG-Getriebe hier und in China an meiner Meinung messe und das in Relation zu den „UN“-Mutsäußerungen von „VOLKS“-Wagenbesitzern (hier und in China) stelle, dann muss man sich doch schon die Frage stellen:

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