Nürburgring: Mit temporärer Infrastruktur?

Vorübergehend, zeitweise – das ist die Übersetzung von temporär. Infrastruktur heißt eigentlich Unterbau und man bezeichnet damit langlebige Einrichtungen, die gewisse Aktivitäten erst möglich machen. So schaut man sich bei einem Hauskauf an, ob auch die Infrastruktur des Ortes stimmt. Gibt es in der Nähe ein Lebensmittelgeschäft, einen Metzger, oder einen Supermarkt, einen Arzt? - Wie weit ist die Post entfernt? Unsere Straßen, die erst eine Verbindung zueinander möglich machen, sind auch ein Stück Infrastruktur, erfüllen bestimmte Voraussetzungen, sind darum auch ein „Unterbau“, fallen unter den Begriff Infrastruktur. Eine Infrastruktur ist also eigentlich eine langfristige Einrichtung. Aber – in unserer modernen Zeit arbeitet man auch gerne mit „temporären Infrastrukturen“. Es gibt sie nur – und man belastet sich kostenmäßig nur damit – wenn man sie braucht. - Wer einmal im Jahr auf einer Wiese ein Rockkonzert veranstaltet, wird erst wenn er sie braucht, eine „temporäre Infrastruktur“, die Voraussetzungen dafür schaffen. Ein Rennstreckenbesitzer verpachtet einem Rennveranstalter dagegen… - Halt! - So einfach ist das nicht! - Zumindest nicht am Nürburgring. Da spuckt der Besitzer in den Verhandlungen mit seinen Kunden zwar gerne „große Töne“. - Wenn man dann aber genauer hinschaut, muss man feststellen:

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21. Woche 2017: Bedeutendste des Jahres?

Die zurückliegende Woche war gefüllt mit Ereignissen, die beeindrucken konnten, mich sehr beeindruckt haben. Für die Einen war es „DAS GRÖSSTE AUTORENNEN DER WELT“ (RLT-Nitro), das 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife, für Andere war es der „Große Preis von Monaco“, der 5. F1-WM-Lauf des Jahres im zweitkleinsten Staat der Welt, ein Ereignis, das Kai Ebel von RTL als „der größte Zirkus der Welt“ bezeichnete. Wieder Andere blickten hinüber in die USA, wo Fernando Alonso beim „Indianalopis 500“ seine Premiere bei Rennen im Oval bestritt. Das „Indy 500“, wie es auch nennt, ist nach der „Targa Florio“, die nicht mehr gefahren wird, die zweitälteste Motorsport-Großveranstaltung auf der Welt – und auf das Zuschaueraufkommen bei dieser Eintages-Veranstaltung, mit mehr als 400.000 Besuchern ist weltweit unerreicht. - Der Hinweis von RTL-Nitro auf „das grösste Autorennen der Welt“ kann sich also nur auf die Anzahl der Starter beziehen. Die war dieses Jahr mit 155 Fahrzeugen zwar – verglichen mit „Indy 500“ sehr hoch, aber verglichen mit der Starterzahl bei 24h-Rennen auf dem Nürburgring vor Jahren doch enttäuschend niedrig. Für Spannung sorgte das Wetter kurz vor Ende. - Motor-KRITIK hatte mit BMW den Gesamtsieger in diesem Jahr schon vor vielen Wochen vorhergesagt. Und musste registrieren, dass es für BMW nur zu Platz 2 reichte. - Da erlebten Teams am Nürburgring ein Drama, während in Monaco alles normal (wirklich?) verlief. - Was mich persönlich in dieser Woche weit mehr getroffen hat, ist ein Erlebnis, das zwar nicht überraschend kam, aber dann doch mehr an die Substanz ging, als alle wichtigen und bedeutenden Rennen in dieser 21. Woche.

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„Lido“-Träume: Der Mann mit dem „Malkasten“

„Motor-KRITIK wird über die Entwicklung weiter berichten“ war – und ist – auf diesen Internetseiten seit dem 11. März 2016 zu lesen. - Wenn meine Leser aber noch einmal für sich selbst einen Zusammenhang herstellen wollen, sei ihnen zunächst noch einmal ein Blick auf meine Geschichte vom 12. August 2015 empfohlen, die den Titel trug, „Realität & Wirt-lichkeit: Robertino Wild“. - Zu dem Thema gab es dann eine Fortsetzung am 11. März 2016 unter dem Titel „Gehört zusammen: Frühling & Malkasten“ - Wie versprochen: Motor-KRITIK hat sich weiter mit dem Thema beschäftigt. Davon soll nachstehend berichtet sein. Inzwischen gibt es dazu leider nur unbeantwortete E-mail-Anfragen beim Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf. - Eigentlich gehört diese hier geschilderte Episode zu den Aktivitäten eines Mannes, der u.a. mal den Nürburgring kaufte und noch im gleichen Jahr dann eine der ersten Kaufraten nicht bezahlen konnte. Ist der Pachtvertrag über 10 Jahre mit einem Künstlerverein in Düsseldorf die logische Fortsetzung? - Jedenfalls scheint der Titel angebracht:

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Eine „neue Sau(erei)“ lenkt jeweils ab!

Eigentlich wollte ich zu dem Thema einen „Lieber Leser“ schreiben. Aber mit obigem Titel wird eigentlich deutlicher, was ich sagen möchte. Unsere Politiker, die Organe von Staat und Justiz nutzen einfach die aktuelle Trendsituation und formulieren brav – und erwähnen es bei jeder Gelegenheit: „Wir müssen nach vorne schauen!“ - „Gestern ist gestern, Heute ist heute“! - Selbst das ist heute praktisch ein Spruch von Gestern. - Heute morgen ist inzwischen bereits gestern! - Und wenn man dann noch in möglichst kurzen Abständen „immer wieder eine neue Sau durch‘s Dorf treibt“ und die Medien mitmachen, dann ist doch für Ablenkung gesorgt. - Wie das mit Redensarten so ist: Sie sind immer (meistens) eine Umschreibung, bildliche Darstellung von etwas, das man so direkt nicht aussprechen möchte. Auf die genannten Beispiele (Redensarten) bezogen: Sie werden auch heute noch oft benutzt, aber nicht hinterfragt. In folgender Geschichte möchte ich daran erinnern, wie nach einer Welle von „Sau(ereien)“ am Nürburgring, beginnend mit einer unsinnigen Planung zu unsinnigen Kosten, realisiert mit einem System von Trixen und Täuschen, dann Verpachtungen und Verkäufe praktisch immer nur „eine neue Sau waren, die man durch‘s Dorf trieb“. - Und die Öffentlichkeit – wenn man von einer kleinen Gruppe aufmerksamer Beobachter absieht – hat sich ablenken lassen. - Inzwischen spricht man kaum noch vom Nürburgring, dafür ist es jetzt der Flughafen Hahn – und da besonders der erste Verkaufsversuch – der in der Öffentlichkeit noch für Aufregung sorgt. Dabei waren dort die Abläufe – und die Beteiligten auf der politischen Seite – die gleichen wie am Nürburgring. - Auch hier hat es chinesische Interessenten gegeben, die hier aber an Journalisten wie Florian Zerfass und Wilhelm Hahne gescheitert sind. - Auch hier hat die KPMG nicht gut ausgesehen. Aber wer hat das so wahrgenommen? - In den Verlagen berücksichtigt man die vorhandene Konkurrenzsituation. - Also: Alles wird gut! - Und bald wird dann  – nach dem Fall Flughafen Hahn - wieder „eine neue Sau durch‘s Dorf getrieben“. - Schaut man sich einmal in unserem Land um, versteht man kaum, warum in Rheinland-Pfalz immer noch die gleiche Partei – z.T. mit Unterstützung von „Abhängigen“ - die gleichen Personen auf der Bühne stehen, die sich mit ihren Entscheidungen und Handlungen eigentlich lange selbst disqualifiziert haben. - Merke:

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„The Baron“: Es wurde seine letzte Runde!

Es wird kaum jemand geben, der von sich behaupten könnte: „Ich habe ihn gut gekannt.“ Wenn man vom „Red Baron“ spricht. „Red Baron“ war eigentlich ein Flieger-“Vorbild“ aus dem 1. Weltkrieg, 14/18; „the young generation“ nur aus PC-Spielen bekannt. „The Baron“, von dem hier die Rede sein soll, ist kein Deutscher, sondern hat diesen Beinamen durch seine britischen Motorradfreunde erhalten. Er war schon auch ein Stück „Red Baron“ deshalb, weil er beim Motorradfahren meistens eine rote Kombi trug. Und er fuhr nicht irgendwo Motorrad, sondern am Nürburgring. Er fuhr auch nicht irgendwie Motorrad, sondern immer „mit Druck“, schnell, kompromisslos. - „The Baron“ war nicht nur ein Freund des Nürburgrings, sondern er lebte auch in der Nähe des Rings, wo er zuletzt eine Pension betrieb, die in der Saison immer mit britischen Motorradfahrern gefüllt war. Ein Brite in Deutschland, den man in England als „The Baron“ kannte, schätzte und – verehrte. „The Baron“ war nicht alt. Erst 48 Jahre. So sehr er die Eifel – und den Nürburgring – liebte, so sehr zog es ihn nach Spanien, wo er schon vorher gerne die Winter verbrachte. Nun wollte er in Spanien seinen Lebensabend verbringen, einen Strich unter sein bisheriges Leben ziehen. - Nur noch eine Runde über die Nordschleife… -

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UStG: CNG spielt „Russisch Roulette“!

Was ist denn UStG? - so werden einige Leser fragen. Die meisten von ihnen unterliegen nämlich nicht dem Umsatzsteuergesetz. In diesem Gesetz ist auf vielen Seiten in vielen Paragraphen erklärt – für den, der‘s versteht – was der Staat auf diesem Gebiet von seinen „Untergebenen“ verlangt. - Viel Geld in jedem Fall. - Denn in den meisten Fällen, in denen eine Rechnung erstellt wird – bzw. erstellt werden muss! - werden 19 Prozent Mehrwertsteuer – eine Vorsteuer! - berechnet. - Das, was der normale Steuerzahler z.B. als Angestellter bei den Rechnungen einschließlich MWSt. zahlt, bekommt er natürlich nicht vom Finanzamt zurück. Aber als Unternehmer z.B. kann er die MWSt. (= Mehrwertsteuer) von seiner an das Finanzamt zu zahlenden Umsatzsteuer-Summe als „Vorsteuer“ abziehen. Dazu muss er aber eine Rechnung erhalten haben, die den Ansprüchen des Umsatzsteuergesetzes gerecht wird. - Die CNG, die capricorn NÜRBURGRING GmbH, stellt solche Rechnungen – bisher (!) - beim Kartenverkauf für Touristenfahrten nicht aus. Auch wenn größere Stückzahlen von Runden verkauft werden. - Und man nennt als Grund, dass eine Umsatzsteuer (MWSt.) nach dem Gesetz erst dann fällig wird, wenn eine Leistung erbracht wurde. Im Fall des Kartenverkaufs für Touristenfahrten auf der Nürburgring-Nordschleife wäre nämlich genauso zu verfahren, wie in dem Fall, wo Gutscheine oder Prepaid-Karten verkauft werden. - Das führt aktuell zu „kleinem Ärger“ am Nürburgring, da sich die „betroffenen“ Unternehmer in der Position eines Abhängigen wähnen, eigentlich keinen Ärger wollen und die Karten-Preise dann ihrerseits auch ohne das Ausweisen von MWSt. verkaufen, diesen Posten in ihrer Buchhaltung praktisch wie einen „durchlaufenden Posten“ behandeln. - Auch dieser Fall, nachstehend ein wenig ausführlicher und detaillierter beschrieben, ist eigentlich ein Beispiel dafür, wie man am Nürburgring zunächst souverän und selbstgefällig handelt um dann erst später – wenn‘s gar nicht anders mehr geht – eine Kursänderung vorzunehmen.

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Vor Höllen-Jubiläum gibt‘s Chaos-Events

„Legendäre Rennstrecke, einzigartiges Ausflugsziel und moderne Business-Location – der Nürburgring verbindet Motorsport-Mythos mit vielfältigsten Event- und Unterhaltungsmöglichkeiten für Fans, Familien und Geschäftskunden.“ Das entnehme ich einer aktuellen Beilage der „Rhein-Zeitung“, aus einer Anzeige für den Nürburgring. Einen Tag vorher war bereits im „Mitteilungsblatt“ der Verbandsgemeinde Vordereifel zu lesen: „...informiert die capricorn NÜRBURGRING GmbH zu nachfolgenden Einschränkungen und bittet um Ihre Unterstützung und Kenntnisnahme.“ - Motor-KRITIK hatte in einem „Lieben Leser“ am 20. März 2017 schon angedeutet, welche Fehler man beim Pächter des Nürburgrings gemacht hatte, indem man den Terminkalender „einfach zuklatschte“. - Volles Programm! - Es geht voran! - Dass es zwischen 20. Mai und 5. Juni 2017 nicht unbedingt voran geht, hatte Motor-KRITIK schon vermutet, weil man praktisch drei Großveranstaltungen hintereinander in den Terminkalender eingetragen hat und z.B. die Nordschleife nicht zum Beparken und Camping bei Rock am Ring freigegeben ist. - So ist in der letzten Dekade Mai ds. Jrs., bis in den Juni hinein, ein wenig (Verkehrs-)Chaos im Nürburgring-Umfeld zu erwarten. Auch Lidl wird – wie von Motor-KRITIK – im März schon angekündigt - dort oben „sein Zelt aufschlagen“, was die Stimmung bei der Geschäftsführerin eines REWE-Marktes in Adenau z.B. nicht gerade verbessert. - Davon – und warum der Nürburgring-Pächter um „Unterstützung und Kenntnisnahme“ bittet, wird nachstehend zu lesen sein, damit die Leser von Motor-KRITIK ein wenig vorgewarnt sind.

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Über Einheitsreifen & geistiges Eigentum!

Am 2. Mai 2017 habe ich hier eine Geschichte mit dem Titel „Ist das EU-Wettbewerbsrecht lückenhaft?“ veröffentlicht. Die ist genauso – bisher - ohne jedes Echo geblieben, wie mein Beitrag zu dem Thema vom 18. April dieses Jahres, das mit „ ‚DNP‘: DMSB-Willkür mit ADAC-Segen?“ überschrieben war. Dabei ist auch heute noch auf meinen Seiten zu lesen: „Die Kollegen – Verlage, Redaktionen, Rundfunkanstalten, Fernsehen oder einfach: Journalisten - können den Inhalt honorarfrei – jeder auf seine Art – nutzen.“ - Ich habe offensichtlich keine Kollegen, zumindest keine, die aufgrund von dokumentarisch belegten Informationen ungehindert schreiben können, was sie eigentlich – in Kenntnis der Sachlage – schreiben müssten. - So wird auch die folgende Geschichte logischer Weise ohne Echo bleiben, wenn man in Brüssel aufgrund der hier bei Motor-KRITIK öffentlich dargestellten Situation im deutschen Motorsport (und Europa!), nicht zu ergänzenden Regelungen findet, die eine auf den Reifenmarkt zu einer Wettbewerbsverzerrung führende „neue Masche“ im europäischen Motorsport ausgelöst hat und allgemein unter „Einheitsreifen“ bekannt wurde. Anmerkung eines Insiders: „In zwei Jahren wird es wahrscheinlich nur noch „Einheitsreifen“ geben!“ - Und er lächelt dazu. - Bekannt war bisher nicht, was sich dahinter verbirgt und – das möchte Motor-KRITIK auch mit folgender Geschichte deutlich machen – die normalerweise nicht ans Licht der Öffentlichkeit kommen sollte, da sich die „Auslöser“ dieser „neuen Masche“ hinter Copyright-Fassaden und Wortkonstruktionen zu verbergen suchen, indem sie – auch - juristische „Fallen“ einarbeiten. Das alles kann im folgenden Beitrag verdeutlicht werden, der den einfachen Titel trägt:

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Friedhof Nürburg: Im Schatten der Burg!

So einiges liegt in Verbindung mit dem Nürburgring „im Schatten der Burg“. Nicht nur die „Nürburgring Classic“, die am Wochenende des 16. - 18. Juni 2017 durchgeführt wird, wenn sich die Eröffnung des Nürburgrings im Jahre 1927 – zufällig? - auf den Tag genau jährt. - Der veranstaltende Düsseldorfer Automobil und Motorsport Club enthebt damit die Käufer und den Pächter des Nürburgrings einer eigentlich vorhandenen Verpflichtung, in eine Jubiläumsfeier zu investieren. Der „DAMC 05“ wie er genannt wird ist – welch‘ ein Zufall! - Gründungs­mit­glied (!) und Orts­club des ADAC Nordrhein. Dort führt derzeit ein Mann Regie, unter dessen Leitung schon der ADAC e.V. München ein wenig gelitten hat. An dessen Seite steht dort aber auch ein Mann, den man im Düsseldorfer Vereinsregister als 2. Vorsitzenden des „DAMC 05“ findet. Er ist – auch - Vorstandsratsmitglied beim ADAC Nordrhein und – auch - Vorsitzender DMSB-Sportgericht, 1. Kammer und organisiert – wie selbstverständlich – die schon genannte „Nürburgring Classic“ mit, zu der nach eigener Darstellung fast 700 Starter mit historischen Rennfahrzeugen und Oldtimern erwartet werden. - Aus der Vereinssatzung: „Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.“ - Damit ist Motor-KRITIK vom eigentlichen Thema der folgenden Geschichte abgekommen, die sinnvoll so überschrieben ist:

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Ist das EU-Wettbewerbsrecht lückenhaft?

Diese Frage gehört eigentlich an das Ende dieser Geschichte, die ein aktuelles Motorsport-Thema behandelt. Manchmal muss man „kleinen Dingen“ auch eine größere Plattform geben. Oder an die oftmals deutlich werdende Basis des menschlichen Antriebs zu „großen Leistungen“ erinnern. Dazu genügt es nicht bei „Adam & Eva“ zu beginnen. Man muss eigentlich noch weiter ins Detail gehen und die „Ur-Triebe“ benennen, die Menschen antreiben: Geld, Macht und Sex. - So landet man dann, wenn man diese drei „Antriebsquellen“ weiter verfolgt, automatisch bei der Politik, die – wie auch die Wirtschaft – von diesen drei Trieben beeinflusst ist. Die es aber versteht von den „niedrigen Antrieben“ mit dem Hinweis auf „große Ziele“ abzulenken. Davon können sicherlich „Bauernopfer“ berichten, wie z.B. ein Finanzminister Kühl, der beim „Vernebeln“ des Themas „Nürburgring-Verkauf“ pauschal mit geopfert werden musste. Oder denken wir an die umfangreichen Darstellungen der EU-Wettbewerbskommission zum „Nürburgring-Verkauf“, die eigentlich heute, gemessen an der Realität, nur noch Papierwert haben. Stück für Stück hat man das Denken einer breiten Öffentlichkeit durch eine geschickte Weichenstellung auf ein Abstellgleis gebracht und ihren Blick auf das „Showlaufen des Sports“, in diesem Fall des Motorsports gelenkt. Deren „Lenker“ machen das Spiel gerne mit, denn schließlich ist auch der Sport inzwischen zum Geschäft geworden, das man nur dann ungehindert in Euro und Cent umsetzen kann, wenn einem die Politik dafür Raum lässt. - Oder zumindest zwischen den Paragraphen der vielen, zu vielen Gesetze auch noch eine Lücke, die dann für die „Macher“ des Sports – das gilt aber auch für die der Industrie (!) - ein „Schlupfloch“ bedeuten, das man dann gerne – hoffentlich unauffällig – nutzt. - Dazu bedarf es aber auch einer Presselandschaft, die immer weniger „Journalisten“ im eigentlichen Sinne, sondern mehr als Mitarbeiter beschäftigt, die man – weil die sich „in der heutigen Zeit“ als abhängig empfinden – auch als das einsetzen lassen, was z.B. ein Verlagsleiter, Dr. Hans H. Hamer (Auto-BILD, Springer-Verlag), mit „Hybridjournalisten“ bezeichnet. - Wenn sie das schon nicht sein wollen, so verschließen doch andere Mitglieder dieser Berufsgruppe die Augen vor der Realität, weil sie jeden Ärger – auch interne Auseinandersetzungen - vermeiden wollen. - So kann denn auch eine so „dumme Frage“ - wie eingangs gestellt – nur von Motor-KRITIK kommen:

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