Informationen Made in Germany: Ein Sommermärchen!

Ich komme aus einer „alten Zeit“ in der es noch Presssprecher, kein Internet, keine „KI“, keine Computer gab. Es gab auch keine „Head of“ oder automatische Computer-Antworten, die dann mit „Vielen Dank“ beginnen, informieren, dass die Anfrage der zuständigen Fachabteilung zugestellt wurde, die sich dann automatisch melden würde. - Da muss es dann schon mal einen Stromausfall gegeben haben, denn: Danach habe ich z.B. auch schon mal nichts mehr gehört! - Ich habe es dann dabei belassen! - „Damals“ habe ich – wenn bei mir eine Frage auftauchte – zum Telefon gegriffen, eine Presseabteilung angerufen, dort einen der meist wenigen Mitarbeiter erreicht und ihm mein Problem geschildert. - Der hat zugehört, mir vielleicht gesagt, dass er sich in der entsprechenden Abteilung „schlau machen“ und – sich dann wieder bei mir melden würde. - Das dauerte „damals“ dann – wie ich mich gut erinnere – bei BMW z.B. - maximal 20 Minuten! - Vorbei! - Da sind inzwischen wohl ganze Prozesslinien und Filter und Meetings zwischen geschaltet. Da müssen zunächst wohl auch Team-Entscheidungen getroffen werden, um dann – vielleicht - schon mal zu der Entscheidung zu finden, dass man „solche Fragen“ am besten unbeantwortet lässt, weil die eigentlich „unverschämt“ oder einfach „dumm“ sind. - Natürlich gibt es auch andere Arten der „stillen Verweigerung“. Die sind einfach und funktionieren z.B. mit dem Hinweis auf „Datenschutz“ und „Persönlichkeitsrechte“. - Heute möchte ich zu diesem Thema ein Beispiel erzählen, das gut „ins Bild passt“:

Informationen „Made in Germany“: Ein Sommermärchen!

Ich sehe auf den verschiedensten Internetseiten immer wieder einen sehr exklusiven Sportwagen – ein „Drei-Millionen-Ding“ - durchs Bild fahren. Dazu gibt es dann auch tolle Texte. Die könnten von Friedrich Hölderlin sein. - Wenn der noch leben würde! - Ich habe versucht, mal einen dieser Texte – nahe am englischen O-Text - verständlich ins Deutsche zu übersetzen:

„DAS EIGENTLICHE.

Es gab dieses Wochenende viel Aufregung über die Rückkehr des Handbuches.

Wir begrüßen wirklich jeden Einsatz, um die Beteiligung des Fahrers am Leben zu erhalten.

Der „capricorn 01 Zagato“ (Einschub: Auf dem Foto in „Tutto Rosso“) verfügt über eine echte mechanische 5-Gang-Handschaltung. Keine simulierten Schaltungen. Keine Software-generierte Sensation. Keine Algorithmen, die den perfekten Moment bestimmen.

Nur ein Schaltgelenk, ein Getriebe, mechanische Präzision und die unverwechselbare Verbindung zwischen Fahrer und Maschine.

Einige Erlebnisse können programmiert werden. - Andere können nur konstruiert werden.“

Ich finde es wahnsinnig toll, wenn so etwas heute noch passiert und ein Fahrer, vielleicht schon - schwerhörig und ohne Hörgerät unterwegs – dankbar ist, wenn man ein ständiges „Piepen“ – warum auch immer – nicht mehr so gut hört.

  • Aber wenn z.B. ein junger Hund im Auto mit fährt, wird das geradezu zu einer „Tierquälerei“!

Eigentlich habe ich auch keine Lust, statt auf die Straße, immer wieder auf einen „intelligenten“ Bildschirm zu schauen, um zu überprüfen, ob der auch meine Anweisungen richtig verstanden hat. Der ist nämlich fast so intelligent wie mein Handy! - Nur ist der deutlich größer und man kann mit ihm richtig sprechen! - Nur antworten kann der noch nicht!

Leider hat – aus meiner Erfahrung und „alten“ Sicht auf so manche Dinge – das Automobil das ich meine, das hier auch auf normalen Straßen über den Computer-Bildschirm fährt, einen kleinen optisch wahrnehmbaren Fehler:

  • Das deutlich sichtbare hintere Kennzeichen trägt keinen TÜV-Stempel!

Eine Anfrage beim TÜV-Verband in Berlin, schnell beantwortet, brachte mir nicht die Sicherheit, die ich für meine Berichterstattung zu dem Thema brauche.

  • Man hat mich beim TÜV aber darauf hingewiesen, dass ich beim KBA in Flensburg - dem Kraftfahrt-Bundes-Amt - zuverlässig eine sichere Auskunft erhalten würde.

Leider gab es keine TÜV-Information dazu, wie lange das dauern würde! - Nun sind inzwischen vier volle Arbeitstage nach meiner Anfrage in Flensburg vergangen. 

  • Das ist für einen Journalisten wie ein großes „Sommerloch“!

Nun ist das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg eine sehr wichtige „Bundesoberbehörde“. Aber sie steht unter Aufsicht, ist einem Berliner Ministerium zugeordnet!

  • Muss ich da jetzt respektvoll warten?
  • Sollte ich vielleicht doch noch mal erinnern?
  • Vielleicht ist man in Flensburg gerade mit aktuellen Rückruf-Aktionen überlastet!
  • Oder kann es sein, das man dort gerade unter der aktuellen Krise der Automobilindustrie besonders leidet!
  • Aber ich habe im Internet auch keinen Hinweis „Bitte nicht stören!“ finden können!

Vielleicht möchte das KBA in Flensburg ein Aufsicht führendes Ministerium in Berlin auch nicht vergrätzen, indem es zu schnell arbeitet. - Eile mit Weile?

  • Also warte ich doch einfach mal!

Und ich vertröste meine Leserschaft einfach mit einer Geschichte, die auf ein aktuelles „Sommermärchen“ hinweist! - Wie diese hier!

  • Ich melde mich dann nach Eingang der Antwort auf meine Anfrage in Flensburg!

Das kann nicht mehr lange dauern! - Denn Überraschungen gibt es immer wieder!

Anfragen von Journalisten werden sicherlich auch in Flensburg besonders schnell und zügig beantwortet.

  • Ich rechne jedenfalls mit einer Antwort aus Flensburg, noch bevor alle 19 „capricorn 01 Zagato“ verkauft sind!

Laut Internetdarstellung ist dieser Super-Sportwagen…

„EIN KUNSTWERK, DAS MAN FAHREN KANN.“

W-a-a-a-h-n-s-i-n-n-n-n! - Wahnsinn!

Alles ist eigentlich wie „damals“, dem „Damals“ bei Hölderlin, bei dem auch Genie und Wahnsinn aufs engste miteinander verbunden waren. - Sagt man.

Alles zusammen ist das für mich heute ein „Genuss im Stil der neuen Zeit“!

Ich warte!

MK/Wilhelm Hahne
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