2020

Am Nürburgring arbeitet man gerne im/mit Nebel!

Es gibt einige Dinge im Tagesgeschehen von Firmen, die schon mal gerne im Dunkeln gehalten werden. Trotzdem streift schon mal die Taschenlampe eines Journalisten mit ihrem Licht Dinge, die in solchen Firmen eigentlich im Dunkeln bleiben sollten.

Wenn nun schon Dinge ins richtige Licht gerückt werden, dann versucht man die einzunebeln. Jeder so gut er kann. Aber nicht jeder ist so gut.

Aber es gibt auch gute Mitarbeiter solcher Firmen, die dann offen zu Tage liegende Entwicklungen trotzdem im Nebel verbergen möchten. Wenn dann – mit Fotos nachweisbar – dass es sich wohl mehr um Phantasie-Nebel – bestenfalls „Dunst“ gehandelt hat, dann verlegt man den Nebel halt in größere Höhen.

Am Nürburgring wurde so aus einem allgemein vorhandenen Nebel, dann ein spezieller Nebel-Ring, der in diesem Fall – dem Freitag, dem 9. Oktober 2010, dem Tag des 1. & 2. Freien Trainings der Formel 1 – die Durchführung dieses Trainings unmöglich machte, weil eben ein – vom Nürburgring aus wohl nicht sichtbarer Nebel-Ring – einen evtl. notwendigen Flug des direkt am Medical-Center stationierten Medical-Hubschraubers hin zu einem im Umkreis von 20 Flugminuten entfernten Krankenhaus verunmöglicht hätte.

Argumentiert man am Nürburgring. Und hat den Startplatz für den Hubschrauber dann um drei Kilometer weiter entfernt an einen Startpunkt verlegt, der um ca. 25 Meter tiefer liegt als direkt am Medical-Center. Das alles wurde in ein FIA-Protokoll aufgenommen. - ??? - Da bleiben viele Fragezeichen!

Außer den an solchen Faxen beteiligten Ausführenden, wurden diese ganzen Angaben, Veränderungen – die dann auch Eingang in ein Protokoll fanden – von niemandem verstanden. - Aber über solche „sinnvollen Handlungen“ wurde ernsthaft berichtet!

Hier in Motor-KRITIK habe ich Fotos mit und ohne Zeitangaben veröffentlicht, die die Sichtverhältnisse am Freitag, dem 9. Oktober 2020 optisch deutlich machten. Ich hatte auch den Deutschen Wetterdienst um eine Auflistung der Sichtweiten gebeten, die an jenem 9. Oktober an der DWD-Wetterstation Nürburg-Barweiler (das ist die genaue Bezeichnung) gemacht wurden.

Das hat leider nicht ganz so schnell funktioniert. Aber ich habe nun diese Messungen, die exakt im Ort Barweiler durchgeführt wurden, einem Ort, der vom Nürburgring exakt 7,8 km entfernt liegt, inzwischen nicht nur vorliegen, sondern auch als pdf-Datei in den Anhang dieser kleinen Geschichte gestellt.

Die Messungen wurden alle 10 min vorgenommen und geben jeweils an, wie weit man an diesem Tag im Gebiet um den Nürburgring sehen konnte. Grundsätzlich wird die Richtigkeit der in Motor-KRITIK veröffentlichten Fotos bestätigt.

  • Zur Zeit der Durchführung des 1. Freien Trainings wurde von der DWD-Wetterstation Nürburg-Barweiler die schlechteste Sicht mit 1,9 Kilometer gemessen.
  • Zur Zeit der Durchführung des 2. Freien Trainings wurde von der DWD-Wetterstation Nürburg-Barweiler die schlechteste Sicht mit 2,3 Kilometer gemessen.

Ich verkneife mir jeden Kommentar! - Jeder Motor-KRITIK-Leser sollte nun in der Lage sein, die offiziellen Aussagen von F1-Rennleitung oder Öffentlichkeitsarbeiter des Nürburgrings zu werten.

Man sollte die gute Vorstellung von talentierten Darstellern an diesem Oktober-Tag aber nicht vergessen, weil sie sicherlich zu einem Drehbuch gehören, dessen Szenen nicht in der richtigen Reihenfolge „abgespielt“ wurden.

Sind sie vielleicht ein Puzzle-Stück, das erst in ein später sichtbar werdendes Bild gehört? Da muss es dann – wenn man sich erinnert – eingefügt werden!

Motor-KRITIK packt dieses Geschehen um Hubschrauber und Formel 1 darum mal in die Schublade mit der Aufschrift: „Plus eins im Sinn“, um es dann später – bei passender Gelegenheit - heraus holen zu können.

Ich bin sicher, dass ich diese „Freitag-Packung“ noch mal verwenden kann. In einem Film, in dem die Darsteller dann vielleicht andere Namen tragen.

MK/Wilhelm Hahne
4.28
Durchschnitt: 4.3 (bei 25 Bewertungen)

Kategorie: 

Tags: 

NLS ./. Touri-Fahrten: Entscheidung gefallen!

Ich habe meine Leser noch gestern Abend – nach der offiziellen Absage des 6. NLS-Laufs vom gleichen Tag – mit Fakten bekannt gemacht, die ihnen sonst verborgen geblieben wären und es ihnen überlassen, unter Einbeziehung dieser Fakten zu einer eigenen Meinungsbildung zu kommen.

Nun haben mich heute Leser gebeten, auch in diesem Fall doch – bitte – meine persönliche Meinung zu der wohl für einige Fans überraschenden Entwicklung deutlich zu machen. - Das ist eigentlich sehr einfach:

  • Beim 6. NLS-Lauf hätten den Veranstaltern deutliche finanzielle Verluste gedroht!

Was bevorstand, konnte man schon der Information für die möglichen Teilnehmer vom 14. Oktober  entnehmen, die gestern von mir veröffentlicht wurde. Da ist u.a. zu lesen:

...„Für das sechste Saisonrennen werden wir zudem in die Boxen zurückkehren, nachdem sich dieses Modell beim 24h-Rennen als praktikabel erwiesen hat.“...

Das ist richtig! - Aber nur, wenn die Starterzahl für alle Klassen zusammen unter 100 Teilnehmern liegt, denn beim 24h-Rennen waren die Boxen max. mit drei Teilnehmern belegt. Die sich aktuell verschärfende Corona-Situation hätte sicherlich auch kaum eine andere Belegung zugelassen.

Wenn man nun noch einen Blick in das bisherige Nennungsergebnis für das 24h-Rennen in Francorchamps wirft, das am gleichen Wochenende wie der 6. NLS-Lauf durchgeführt wird, so wird verständlich, warum man noch an einem Sonntag am Nürburgring „die Reißleine gezogen hat“. - Das geschah an einem eigentlich arbeitsfreien Tag, der vor dem Nennungsschluss für die NLS-Veranstaltung am Montag, 19. Oktober 2020, 12:00 Uhr liegt, also einem Zeitpunkt, der eine sehr gute Übersicht ermöglichte, mit welchen Starterzahlen zu rechnen war. - Und wieviel GT3 nicht kommen würden!

Im Anhang finden meine Leser eine Auflistung der Starter zum 24h-Rennen in Francorchamps, die deutlich macht, dass sich viele GT3-Starter, Teams und Fahrer, sonst am Nürburgring unterwegs, für einen Start im belgischen Spa entschieden haben.

Nun zahlen gerade GT3-Teams für den Start am Nürburgring ein hohes Nenngeld und tragen daher mehr als die Teams anderer Klassen zur Kostendeckung bei. So war – spätestens – am Sonntag klar, dass der 6. NLS-Lauf einen deutlichen Verlust bringen würde.

Wenn man nun diesen Termin – für mich nicht überraschend – gecancelt hat, so wird dieser Wochenend-Termin nun für „Touristenfahrten“ frei, wo man – selbst bei schlechtem Wetter - in jedem Fall „ein Geschäft machen“ wird. Die Durchführung der NLS-Veranstaltung hätte dagegen einen deutlichen Verlust bedeutet.

  • So einfach ist das – und lässt sich dazu noch gut mit „Corona“-Argumenten kaschieren!

Hätte man den 6. NLS-Lauf durchgeführt, wäre zu allem Verlust noch die für die Veranstalter „dumme Frage“ aufgetaucht, warum man bei den ersten VLN-Läufen mit großem Aufwand das Fahrerlager umgebaut und praktisch in die Strecke eingebaut hat, was dann – bei den verordneten Geschwindigkeitsbeschränkungen – zu Strafen führte, die das Rennergebnis genauso negativ beeinflussten, wie die verordneten Mindest-Standzeiten und andere überzogene Reglement-Bestimmungen, die den sportlichen Charakter dieser Langstreckenrennen nicht gerade unterstrichen haben. Da zählt auch das Argument nicht, dass man Klagen über nicht gleichmäßig arbeitende Tanksäulen vermeiden wollte.

Die Teams und Fahrer sind sicherlich nicht dafür verantwortlich zu machen, wenn z.B. das gesamte Tanksystem am Nürburgring seit vielen Jahren nicht „dem Stand der Technik“ entspricht.

Es können am Nürburgring auch weder „Versuche“ mit Renn-Dieseln, noch solche mit Renn-Tourenwagen durchgeführt werden, die mit Bio-Kraftstoff befüllt werden müssten. - Die Tankanlage ist nur auf das Betanken mit Super-Plus – und das zu eindeutig überzogenen Preisen – ausgelegt.

Da ist die Absage eines Rennens – aus welchen Gründen auch immer – sicher das kleinere Übel für manches Team!

MK/Wilhelm Hahne
4.51111
Durchschnitt: 4.5 (bei 45 Bewertungen)

Kategorie: 

Tags: 

Über Rennabsagen und den Einfluss von Corona!

Nachdem am Nürburgring das Formel 1-Rennen am 11. Oktober nicht nur abgewickelt, sondern auch medial „abgefeiert“ ist, hat man sich nun offensichtlich zu einer Kursänderung entschlossen.

Natürlich passten die Motor-KRITIK-Detail-Informationen dazu schon nicht ins Konzept der dynamischen Macher der Nürburgring-Verantwortlichen. Aber Motor-KRITIK informiert nicht auf der Basis von offiziellen Darstellungen, sondern auf der Basis eigener Recherchen.

Zu den Ergebnissen solcher Recherchen gehört es auch, dass ich weiß, wie der Nürburgring-Pächter schon direkt am Montag nach dem Formel 1-Grand-Prix den Veranstalter der „Westfalen-Trophy“ dazu anregte, sein Rennen abzusagen. An diesem 12. Oktober informierte man vom Nürburgring aus den Veranstalter mit folgendem E-mail-Inhalt:

„Wie eben besprochen, muss das Hygienekonzept zur Westfalentrophy angepasst werden. Folgende Punkte sind zu berücksichtigen:

  • Im kompletten Fahrerlager besteht die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-   Nasenbedeckung
  • Die komplette Orga-Crew des MSC Bork muss einen Covid 19 Test nicht älter als 48 Stunden vorweisen (Beherbergungsverbot Rheinland Pfalz).  
  • Alle Teilnehmer aus einem Risikogebiet  (7 Tage Inzidenz größer/gleich 30) müssen eine Covid 19 Test vorweisen, der zum Anreisezeitpunkt nicht älter als 48 Stunden ist          
  • Teilnehmer, deren Fahraktivität für das Wochenende beendet ist, müssen das Fahrerlager umgehend verlassen

Es müssen flächendeckend Desinfektionsstationen vorgehalten werden (stehen unsererseits zur Verfügung).“

Motor-KRITIK hat so u.a. seine Leser dann von der Absage des Rennen unter „Aktuell“ schon am 13. Oktober informieren können.

Am 14. Oktober informierte die „Manager-Group“ am Nürburgring dann die Teilnehmer des für den 24. Oktober geplanten 6. NLS-Laufs als Mit-Veranstalter so:

„Liebe Teilnehmer,
das sechste Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie ist auf den 24. Oktober datiert. Hierzu stehen wir mit den verantwortlichen Behörden im steten Austausch und wir gehen aufgrund der konstruktiven Gespräche davon aus, dass wir zeitnah die Zulassung zur Durchführung der Veranstaltung erhalten werden. Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen werden sich gegenüber den vorangegangenen Rennen jedoch einige Veränderungen ergeben.
Es ist zum jetzigen Zeitpunkt davon auszugehen, dass alle Personen (Fahrer, Teammitglieder, Helfer), die aus einem Kreis mit einer Inzidenzzahl von mehr als 30 kommen, vor dem ersten Betreten des Fahrerlagers einen negativen COVID-19-Test nachweisen müssen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ob dies für Euren Landkreis zutrifft, könnt Ihr unter folgenden Link prüfen. Dazu einfach auf der Karte den entsprechenden Landkreis anklicken.
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4
Setzt Euch bitte rechtzeitig mit einem Labor oder Eurem Hausarzt in Verbindung, um entsprechende PCR-Tests zu planen. PCR-Schnelltests sind zulässig. Wir arbeiten daran, in Ausnahmefällen und nach vorheriger Rücksprache in begrenzter Anzahl Testmöglichkeiten in der Nähe des Nürburgrings zur Verfügung stellen.
Für das sechste Saisonrennen werden wir zudem in die Boxen zurückkehren, nachdem sich dieses Modell beim 24h-Rennen als praktikabel erwiesen hat. Zum jetzigen Zeitpunkt ist ist davon auszugehen, dass bei der Veranstaltung keine Zuschauer zugelassen sein werden.
Wir halten Euch mit weiteren aktuellen Informationen auf dem Laufenden.

Christian Stephani
Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co.KG“

Die nächste Information des Veranstalters zu seinem 6. NLS-Lauf erfolgte dann heute mit folgendem Text:

„18.10.2020
Sechstes Rennen der NLS abgesagt
Nach intensiven Gesprächen mit allen beteiligten Stellen hat sich die VLN frühzeitig dazu entschlossen, das für Samstag, 24. Oktober vorgesehenen 6. Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie abzusagen. „Aufgrund der Entwicklung des COVID-19-Infektionsgeschehens der letzten 14 Tage ergeben sich eine Woche vor der Veranstaltung zu viele Unwägbarkeiten, so dass wir die Durchführung des 45. DMV Münsterlandpokals zum jetzigen Zeitpunkt nicht gewährleisten können“, sagt Ralph-Gerald Schlüter, Generalbevollmächtigter VLN e.V. & Co. oHG. „Der für den 7. und 8. November geplanten Double-Header zum Saisonfinale ist von der Entscheidung derzeit nicht betroffen.“

Diese Meldung wurde von der Pressestelle der NLS/VLN versendet.

Die Motor-KRITIK-Leser mögen ob dieser Entwicklung eine eigene Meinung entwickeln: Am 11. Oktober hätte man gerne 15.000 Zuschauer begrüßt, am 12. Oktober hat man ein für den 18. Oktober geplantes Rennen verhindert, am 14. Oktober den NLS-Teilnehmer die normale Boxen-Nutzung angekündigt, um dann heute – am 28. Oktober – den für den 24. Oktober geplanten NLS-Lauf abzusagen.

MK/Wilhelm Hahne
4.48148
Durchschnitt: 4.5 (bei 54 Bewertungen)

Kategorie: 

Tags: 

„Großer Preis der Eifel“: Alles eitel Sonnenschein?

Sonnig, aber kalt war es am Renn-Sonntag. Aber das ganze Rennwochenende wurde durch die Informationspolitik der Veranstalter vergoldet. Für den Ausfall der beiden Trainingseinheiten am Freitag hat man schließlich – als alle anderen Argumente nicht mehr zogen – einen „Nebelring“ verantwortlich gemacht, der natürlich am Nürburgring selbst nicht zu sehen war. - Und der Deutsche Wetterdienst antwortet nicht! - Meine Anfrage war von Montagfrüh. Wir haben heute Freitag. - Sind alle Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen im Homeoffice oder haben die Übersicht im Nebelring verloren? - Nachstehend zeige ich auch den Screenshot der Aufnahme einer Web-Kamera am Ring, die die reale Situation darstellt. - Von einem „wachen“ Leser zu Beginn des ausgefallenen zweiten Freien Trainings gemacht. - Am Ende dieser Geschichte zeige ich dann auch, was man selbst aus solchen Fotos machen kann! - Ein Gleichnis zur aktuellen Informationspolitik am Ring, die offenbar „nach Gutsherrenart“ erfolgt. Dazu werde ich auch noch ein Beispiel vom Samstag anführen - dem 10. Oktober 2020 - das sich dann aber auf Ereignisse auf der Nürburgring-Nordschleife bezieht.  - Aber versuchen wir doch zunächst mal eine Antwort auf die Frage zu finden:

4.38806
Durchschnitt: 4.4 (bei 67 Bewertungen)

Kategorie: 

13 oder 14: Wer hat die besten Märchenerzähler?

Ich war tatsächlich schon mal in Marokko und in Marrakesch. Der eine Name wird als Name für ein Land, der andere als Name für eine Stadt empfunden. Tatsächlich leitet sich der Name des Landes von dem der Stadt ab. - Aber das ist eigentlich nicht das, was ich meinen Lesern erzählen wollte.

Seit gestern mache ich mir so meine Gedanken, die sich damit beschäftigen, wo ich jemals die besten Märchenerzähler erlebt habe. Gefühlsmäßig würde ich sagen: Auf dem Markplatz in Marrakesch. Also in Marokko. - Beide Namen beginnen mit dem 13. Buschstaben im Alphabet, einem „M“. - Aber um ehrlich zu sein: Ich habe den Märchenerzähler, der von vielen, seinen Märchen lauschenden Zuhörern umgeben war, nicht verstanden.

Inzwischen bin ich unsicher. Habe ich vielleicht gestern die besten Märchen von einem Märchenerzähler in Nürburg gehört? - Nürburg beginnt mit dem 14. Buchstaben des Alphabets, ist also schon einen Schritt weiter. Man erzählt auch da tolle Märchen. - Aber ehrlich! - Ich habe auch die aktuellen nicht verstanden. - Aber sie werden von vielen gehört – und weil sie so schön sind, von vielen auch gar nicht als Märchen empfunden werden. - Weil sie eigentlich auch nicht als Märchen gemeint sind, sondern nur die eiskalte Realität durch die Wärme von märchenhaften Erzählungen positiv verklären sollen.

Realität ist: Nachdem meine Geschichte gestern erschienen war, wurde sie von den ersten Lesern mit „5 Sternen“ benotet. Aber bevor zehn Benotungen vorlagen, war sie schon auf „3,3 Sterne“ abgewertet – um aber nun wieder von Lesern, die vielleicht sogar den „Großen Preis der Eifel“ besucht hatten, so gut bewertet zu werden, dass sie inzwischen – aktuell - wieder „4,4 Sterne“ erreicht hat.

Offensichtlich hatten Märchenerzähler in Nürburg sich durch meine logische Darstellung von Fakten gestört gefühlt. Nürburg – mit einem „N“ beginnend – steht natürlich für den 14 . Buchstaben im Alphabet im Titel.

In Nürburg erzählt man jetzt, nachdem ich notiert hatte, wie andere, u.a. der Auslösende im Fall des Ausfalls der Freitag-Trainingseinheiten argumentierte, dass natürlich die unterschiedlichen Argumentationen alle etwas missverständlich waren. Tatsächlich waren alle offiziell verbreiteten – und auch in Motor-KRITIK zu lesenden – Aussagen wohl falsch! - Oder besser: Ein wenig daneben!

„Sondern es war so, dass der Nürburgring von einem Nebelring umschlossen war und dadurch der Hubschrauber die Flugroute nicht wahrnehmen konnte."

Beifall! - Eine richtig starke Argumentation, auf die man wohl erst gekommen ist, nachdem man in Motor-KRITIK gelesen hatte, was eigentlich unerklärlich ist. - Der Märchenerzähler von Nürburg präsentiert nach Erscheinen der Motor-KRITIK-Geschichte eine neue Version der Erklärung! - Bravo!

Sie ist nicht nur auf „facebook“ nachzulesen, sondern er hat sie auch in einem Video-Interview mit einem Fachjournalisten geäußert, der sein Fachwissen schon dadurch outet, dass er an einen „Großen Preis“ der Formel 1 auf der Nürburgring-Nordschleife glaubt.

Hätte ich beide auf dem Markt von Marrakesch erlebt, hätte ich sie genau so wenig verstanden, wie in dem „youtube“-Interview, in dem einer der Märchenerzähler – offensichtlich nicht im Home-Office tätig – direkt aus Nürburg seine Märchen präsentierte.

Der auch das große Interesse der Formel 1-Fahrer an der Nordschleife erwähnte, die – weil sie am Freitag nichts zu tun hatten – die Nordschleife in normalen Automobilen (mit richtigen Federwegen) wie Touristen befahren haben. - Und Spaß hatten!

Den hatten die zahlenden F1-Fans am Freitag weniger. Und auch am Samstag… -

Aber das wäre dann wieder eine andere Geschichte, die Realitäten schildert!

Erzählungen von guten Geschichtenerzählern über das Geschehen beim „Großen Preis der Eifel“ bieten da die bessere, sympathischere, märchenhaftere Mischung!

Der Kandidat hat 100 Punkte!

MK/Wilhelm Hahne

PS: Der Deutsche Wetterdienst hat sich auch bis zum Einstelltermin dieser neuen Geschichte immer noch nicht mit einer Antwort auf meine Anfrage von Montagfrüh gemeldet!

4.38983
Durchschnitt: 4.4 (bei 59 Bewertungen)

Kategorie: 

Tags: 

Andere Sicht der F1: Wenn aus Dunst Nebel wird!

Am Montagfrüh wollte ich eigentlich eine Geschichte zu den „Rahmenbedingungen“ schreiben, in die die Formel 1-Organisation, eine interessante Mischung von Interessen der Gruppen FIA und Liberty Media, die teilnehmenden Teams gepresst hat. Nicht unbedingt gegen ihren Willen! Da gab es am Freitag z.B. aus bestimmten Gründen kein Training! - Niemand hat darüber geweint. - Außer vielleicht ein paar Fans, die den ganzen Tag – garantiert coronafrei – auf offenen Tribünen verbracht haben. - Im Rennen selbst fand ich die Safety-Car-Situation interessant, wollte dazu meine persönlichen Eindrücke schildern. Ich wollte auch nicht zu spät diese Geschichte ins Internet stellen, so dass sich die Fans auch noch gut an die jeweils reale Situation erinnern und mit meiner Sicht der Dinge abgleichen konnten. So habe ich zwar schon mit dem Schreiben der Geschichte begonnen, sie aber dann unterbrochen – und nicht am Montag fortsetzen können – weil mir zwei „Firmen“, die ich gleich in der Frühe angeschrieben und um eine schnelle Antwort gebeten hatte, mir nicht antworteten. - Bis Montagabend nicht! - Ich werde meinen E-mail-Text mit meinen „einfachen Fragen“ und die evtl. noch eingehenden Antworten nachfolgend am Mittwoch einstellen. - Oder sollte man einer Bundesbehörde noch eine längere Zeit zur Antwort einräumen? - Auch wenn es heute keine Antwort geben sollte, folgt hier die Geschichte, die immer noch den gleichen Titel trägt wie vorgestern geplant, weil ich mir inzwischen angelesen habe, was „vor Ort befindliche“ Kollegen nach „knallharter Recherche“ zu den von mir als „berichtenswert“ empfundenen Situationen so geschrieben haben. - Sie bestätigen meinen Eindruck:

4.472975
Durchschnitt: 4.5 (bei 74 Bewertungen)

Kategorie: 

Alle Achtung! - Meine Lokal-Zeitung ist Spitze!

Bisher dachte ich, dass eine Tageszeitung ihre Leser immer aktuell über alle Ereignisse in der Welt informiert. Den Glauben daran habe ich heute Morgen beim Lesen der aktuellen Lokal-Zeitung verloren. Sie schaffte es – wohl als einzige Tageszeitung in Deutschland – nicht über den Fall eines positiven Corona-Tests bei einem Mitarbeiter des Mercedes-F1-Teams am Nürburgring zu informieren, der am Donnerstag, 8. Oktober 2020, öffentlich wurde!

Dabei wurde dieser für die Region sicherlich bedeutsame und wichtige Vorfall nicht etwa erst nach Redaktionsschluss, sondern am frühen Nachmittag des 8. Oktober bekannt und übrigens auch von dpa vermeldet. - Wenn dann so eine Meldung, die sicherlich besonders im Raum Eifel von Bedeutung ist – aber auch darüber hinaus – dann von der Redaktion einer Zeitung, die im Raum Nürburgring sicherlich eine wichtige Informationsquelle darstellt, völlig übersehen wird, dann kann das nur aus Rücksicht auf irgendetwas erfolgt sein. - Bewusst!

Dafür wurden die Leser umfassend darüber informiert, in welchen Hotels und Pensionen rund um den Nürburgring, mit Rücksicht auf Personen- und Datenschutz, keine Auskunft über deren Gäste gegeben wurde. Auffallend – mir auffallend – dass bei den vielen erwähnten und befragten Herbergen der Formel 1-Teams und -Gäste dann schon welche fehlten, die im direkten Umfeld der Rennstrecke angesiedelt sind. - Warum wohl?

Ich habe mir dazu meinen Teil gedacht und auch darüber gelächelt, wenn der Geschäftsführer eines Mitveranstalters noch nicht wusste, wie man den Fans die Gelder zurückzahlen soll, die zwar Karten gekauft haben, aber deren Wohnort oder Herkunftsland inzwischen zum Corona-Risikogebiet geworden ist.

Motor-KRITIK hat darüber informiert, wie intelligent direkt in den Anfangstagen des Monats Oktober deutsche F1-Fans angeschrieben wurden, die bereits Karten gekauft hatten. Inzwischen sind nicht nur neue Risiko-Orte hinzu gekommen, sondern auch ganze Länder. Diese Leute werden nicht etwa in der jeweiligen Landessprache angeschrieben, sondern in der Sprache, die mehrheitlich im Motorsport gesprochen wird: Englisch. - Daran hat auch der Brexit nichts geändert.

Das hier eingefügte Foto zeigt den Teil einer Information, wie sie z.B. einem holländischen Landsmann zuging. Den gleichen Text dürften z.B. auch französische oder tschechische Motorsport-Fans erhalten haben. Wer trotzdem anreist, ist es sozusagen selber schuld und wird dann wohl auch auf die Rückzahlung des Eintrittsgeldes verzichten müssen. - Wenn er aber vielleicht vor Gericht überzeugend nachweisen kann, dass er eine E-mail mit diesem Text überhaupt nicht erhalten hat… - Nicht nur Rennen können spannend sein!

Weil nicht alle 20.000 genehmigten Eintrittskarten für die Besucher dieses F1-WM-Laufs verkauft werden konnten, sondern auch noch mit vielen „Rückläufern“ gerechnet werden muss, weil in diesen Tagen immer mehr Länder, Regionen und Städte zu Risikogebieten erklärt wurden, hat sich die Geschäftsleitung der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG noch am Donnerstagabend entschlossen, alle ihre Mitarbeiter zu einem kostenlosen Besuch des Formel 1-Events einzuladen und die entsprechenden Eintrittskarten verteilt.

Der heutige Freitag war kein erfreulicher Tag für die Zuschauer. Das 1. und 2. Freie Training ist wegen Nebel ausgefallen. Der Hubschrauber hätte nicht starten können. Auch die Testfahrt von Mick Schumacher ist darum auch „ins Wasser gefallen“. - Kein guter Start ins Wochenende!

Am Sonntag wird – spätestens – alles klappen. Selbst die Tribünen werden dem Fernsehzuschauer - an den richtigen Stellen ins Bild gesetzt – hoffentlich einen „guten Eindruck“ vermitteln. Alle an dieser Veranstaltung beteiligten Akteure werden sicherlich froh sein, wenn man am Sonntagabend feststellen kann, was schon der Wunsch vor dem Rennen war:

  • ...dass wir Deutschland, die Eifel und unsere Rennstrecke bestmöglich präsentiert haben.

Bestmöglich! - Und die Hotels, die von Team-Mitgliedern der F1-Crews bewohnt waren, werden ihren Räumen einer Grundreinigung zukommen lassen müssen, um in der Zeit der Schulferien den nun hoffentlich folgenden Urlaubern eine garantiert virusfreie Unterkunft bieten zu können.

MK/Wilhelm Hahne
4.26154
Durchschnitt: 4.3 (bei 65 Bewertungen)

Kategorie: 

Tags: 

F1/Corona/GP-Kurs/Mythos: Die Mischung macht‘s!

Die Spitze des F1-Tross ist schon vor einer Woche aus Russland in die Eifel gerollt. Der Aufwand, mit dem in 2020 die Formel 1 betrieben wird ist unübersehbar. Nur zufällig ist der Nürburgring Grand-Prix-Kurs wieder zu einer Formel 1-Rennstrecke geworden. Dabei war dieser Kurs einmal extra dafür gebaut worden. Leider ist er – nicht nur – für Zuschauer unattraktiv. Da hilft es ebenfalls  nicht, wenn man versucht den Mythos der Nürburgring-Nordschleife auf den Grand-Prix-Kurs zu übertragen. Spannend ist allein, wie man mit dem Thema Corona umgeht. Da hilft es auch nicht, wenn man – vielleicht – argumentieren würde, dass doch in Russland - Sotschi – beim letzten F1-Grand-Prix dann gleich 30.000 Besucher die Strecke säumen durften. - Hier am Nürburgring dürften es nach einer Genehmigung der lokalen Behörden 20.000 sein. - Eigentlich wenig, doch in diesem Fall – nicht nur wegen Corona – zu hoch gegriffen. - Wer will schon im tristen Oktober-Wetter viel Geld für eine Veranstaltung ausgeben, die man preiswerter am heimischen Fernseher erleben kann? - Dort kann man auch um- und abschalten. - Allerdings erlebt man so nicht die Schwachstellen der Organisation mit, die sich schon im aktuellen Titel zu dieser Veranstaltung andeuten: „Großer Preis der Eifel“. - Eine Provinz-Veranstaltung im „Sibirien Preußens“?

4.338235
Durchschnitt: 4.3 (bei 68 Bewertungen)

Kategorie: 

Statt ADAC-24h-Rennen: In 24 Stunden nach Portugal?

Die Berichterstattung über das o.e. 24-Stunden-Rennen in Motor-KRITIK ist durchaus umstritten. Die Leser scheinen z.T. „hin und her gerissen“. Schließlich ist die mehrheitliche Berichterstattung zum Rennen in anderen Medien durchaus positiv. Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass die Automobilfirmen, die bei diesem Rennen auch eine Reihe von Einsatz-Teams auf unterschiedliche Weise unterstützten, auch gute Anzeigenkunden dieser Medien sind. - Oder sie sollen es werden. - Meine Informationen sind durch nichts und niemanden beeinflusst. - Diese Geschichte vielleicht durch das Video eines Teilnehmers und die E-mail eines Lesers, die mich auch an ganz persönliche Erlebnisse erinnerte und bei mir die Frage auftauchen ließ:

4.72414
Durchschnitt: 4.7 (bei 58 Bewertungen)

Kategorie: 

Meuspath: Schlendern wir mal durch‘s Gewerbegebiet!

Die zwei Herren, die am 16. Januar 2014 in Mainz unterwegs waren, die schlenderten nicht, sondern waren „zielgerichtet“ unterwegs. Man war zu einem „Informationsgespräch“ mit der Regierungschefin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, verabredet. - Gut zwei Woche später konnte man sich daran – in einem persönlichen Gespräch mit mir im Meuspather Gewerbegebiet – nicht mehr erinnern und hat mir eine interessante Ausrede aufgetischt, die – wenn man sie ernst nehmen würde – als ein Hinweis gedeutet werden könnte, warum der Ex-Regierungschef des Landes Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, später dann mal einen Beraterposten bei Boehringer in Ingelheim erhielt. Auf meine Nachfrage hin – vor gar nicht so langer Zeit - konnte sich bei Boehringer niemand erinnern, wer – intern – auf die Idee gekommen war, Kurt Beck als Berater zu verpflichten. - Auch das ist inzwischen Vergangenheit. Der Vertrag ist ausgelaufen. - Aber nicht mein Interesse an meinen Gesprächspartnern von Ende Januar 2014, die auch im Gewerbegebiet Meuspath immer noch vertreten sind. - Gerade zu diesem Gewerbegebiet, zu vielen Firmen, die dort arbeiten, die kamen und gingen, gäbe es eine Menge zu erzählen. Also habe ich einen ruhigen Sonntag – im Gewerbegebiet – genutzt, um mich ein wenig umzusehen und – anders als andere – die nur gezielt im Gewerbegebiet unterwegs sind, mich zu neuen Recherchen anregen zu lassen, einmal ein paar Dinge zu hinterfragen und evtl. in einen Zusammenhang zu bringen. - Das geht nicht, indem man durch‘s Gewerbegebiet rast! - Es gilt dort übrigens eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h. - Ich habe es noch langsamer gemacht und mir gedacht:

4.90141
Durchschnitt: 4.9 (bei 71 Bewertungen)

Kategorie: 

Seiten

RSS - 2020 abonnieren