Ergänzung: Man sollte Le Mans nicht vergessen!

Wenn es z.B. um siegreiche Diesel-Fahrzeuge bei Langstreckenrennen, 24h-Rennen geht. - Ein „facebook“-Schlaumeyer (natürlich mit „ey“!) hat mich darauf aufmerksam gemacht. - Zu recht! - Wenn man mich als Journalist so einschätzt, dass ich eine Renn-Tourenwagen-Geschichte mit Le Mans vermische. - Was hat Le Mans mit einem Renn-Tourenwagen zu tun? In Le Mans waren immer Sportwagen, Super-Sportwagen, LMP1-Fahrzeuge unterwegs. Ich käme nicht auf die Idee, einen BMW-Tourenwagen-Renndiesel mit einem Audi R10 TDI zu vergleichen, der 2006 – 8 Jahre nach BMW am Nürburgring – erstmals die 24h von Le Mans mit einem Diesel gewann. - Insgesamt – das ist die Meinung mancher Leser zu meiner letzten Diesel-Geschichte – hätte ich aber noch mehr Details zur Entstehung des BMW-Diesel schreiben können. - Hätte ich. - Aber ich möchte das lieber den Spezialisten unter den Journalisten überlassen. Schließlich gibt es sogar „investigative Zusammenschlüsse“. Die werden bei ihrer Suche dann auf eine Löschung im Handelsregister in Graz stoßen aber wohl nicht daran vorbei kommen, Herrn von Kuenheim zu konsultieren. - Wenn der denn dazu etwas sagen würde. - Der kennt natürlich die ganze – dramatische – Entstehungs-Geschichte des modernen BMW-Diesel. Ich möchte ihn jetzt nicht mehr aufregen. Das habe ich in der Vergangenheit oft genug getan. - Mit der vorzeitigen Vorstellung des M1-Projektes; mit dem ersten Testbericht des 3er BMW mit „kleinem“ Sechszylindermotor. - Oder dem ersten Fahrbericht über eine 750er BMW (Motorrad). - Alles vor einer „Ersten Vorstellung“ in einem „Motor-Presse“-Produkt. - Das gab dann jeweils Ärger. - Er wird sich sicherlich auch noch an die Affäre – mehr die zwischen freiem Journalisten und einem mächtigem Verlag – um den BMW-Zwölfzylindermotor erinnern.  - Mit dem Drama um die Entwicklung eines modernen BMW-Dieselmotors und der tatsächlich vorausschauenden Entscheidung eines Eberhard von Kuenheim kann man übrigens auch eine Verbindung zum Abgang eines Dr. Radermacher bei BMW herstellen. - Es gibt für die Kollegen also noch viel zu tun. - Ich möchte mich heute darauf beschränken – angeregt durch die in „facebook“ geäußerte Unterstellung – zu schreiben:

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Motorsport: Er war schon gestern so wie heute!

Es gibt wohlmeinende Menschen, die mich auf Fehler in meiner letzten Geschichte aufmerksam machen, mich zu einer Korrektur anregen wollten. - Danke! - Aber wenn etwas in meiner Geschichte nachweisbar nicht der Realität entspricht, dann beweist das nur, dass mir „damals“ – aus welchen Gründen auch immer – eine falsche Realität geschildert wurde, weil sie einfach besser in die notwendige Argumentation passte. - Das war eben im Motorsport schon in den 90er Jahren so. Das ist danach nicht besser, sondern eher schlechter geworden. Motorsport musste verkauft werden. Einer breiten Öffentlichkeit, die in ihrer „breiten Masse“ eigentlich weniger daran interessiert war. Die erreicht man aber über Fernsehsender. Für die bedeutet Masse Klasse. Die Ansprüche der Fernsehsender orientieren sich am Niveau der Fernsehzuschauer. - Argumentieren deren Vertreter. -  Die Voraussetzungen werden dann/darum von den Veranstaltern – mit Hilfe von Sportbehörden und Industrie – geschaffen. - Meine letzte Geschichte vermittelt davon einen kleinen Eindruck. - Aber die Entwicklung – ich beschrieb Abläufe im Motorsport aus den 90ern - ist weiter gegangen. - Weil der Mensch schnell vergisst, ich als Journalist aber immer schon bereit war, mich durch Darstellung der jeweiligen Realität unbeliebt zu machen, füge ich hier die Kopie einer Geschichte aus dem Jahre 2011 an. Sie ist gegenüber dem Original unverändert, wurde – wie man auch sehen kann – am 23. Mai 2011 als 4. Geschichte an diesem Tag eingestellt. - Man kann sie übrigens noch heute unter Motor-KRITIK Classic finden. - Aber der Internetzugang ist nach heutigen Maßstäben „nicht sicher“. - Darum jetzt hier – ganz sicher exakt so wie 2011 – als kleiner Beweis:

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Auch im Motorsport: Der Diesel ist unerwünscht!

Vor vielleicht einer Woche habe ich einer Live-Übertragung von „Benzingespräche“ zugeschaut. - Und zugehört! - Carsten Krome ((„netzwerkeins“), ein kenntnisreicher Journalist motorsportlicher Vergangenheit hat moderiert und Aktive von gestern und heute haben aus ihrer Erfahrung zugesteuert. Das waren Marc Hessel, Christian Menzel und Harald Grohs. - Da wurde durchaus deutlich, dass es hinter den Kulissen des Motorsports nicht immer so zu geht, wie einem das in den Fachblättern geschildert wird. - Es wurde auch vom Diesel gesprochen und von der „Pioniertat“, einen Diesel-Renntourenwagen in einem 24h-Rennen auf dem Nürburgring zum Gesamtsieger zu machen. Da das ein BMW war, bedeutete das auch, dass er seine sportlich hoch gehandelten Benzin-“Geschwister“ wie z.B. den BMW M3 schlagen musste. Christian Menzel war „damals“ - 1998 - im Siegerteam und hat nur vorsichtig angedeutet, dass das insgesamt nicht so einfach war. Er war schließlich auch als Testfahrer in die Entwicklung eingebunden. - Die Problematik war primär nicht die Diesel-Technik, sondern lag mehr in den Vorstellungen des BMW Marketing, das auch damals schon versuchte, die Dinge in die – nach ihrer Meinung - richtige Richtung zu lenken. - Weil es ihnen so passte. - Und weil sie eigentlich den Diesel nicht verstanden haben. - Bis heute nicht! - Und dann war da noch Paul Rosche! - Dass die Industrie auch heute den Diesel nicht wirklich liebt, kann man daran erkennen, dass er auch im Motorsport keine Rolle mehr spielt. - Spielen darf? - Auch keine sportliche Rolle spielen soll, wie den z.B. den Ausschreibungen zur VLN-Serie 2019 oder der für das diesjährige 24h-Rennen zu entnehmen kann ist. - Diesel-Klassen sind nicht nur nicht ausgeschrieben, sondern werden praktisch verhindert. - Das geht nur mit stiller Zustimmung der Industrie. Dass der Diesel-Anteil am Verkauf schon mal bei 50 Prozent lag, das hat man hinnehmen müssen, war aber eigentlich wohl nicht erwünscht. - Genauso wenig wie damals, 1998, der erste – und bis heute einzige – Sieg in einem Langstreckenrennen. Dazu noch bei einem so renomierten, wie dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring. - BMW hat nichts daraus gemacht. Der Sieg war ihnen offensichtlich peinlich. - Man hat das Siegerfahrzeug die ersten Jahre in einem Schaufenster in Nürburg verstauben lassen. - Warum das so war, wie die Idee zu diesem Renn-Diesel entstand und warum dieser Sieg eigentlich als unpassend empfunden wurde und –  auch – verhindert werden sollte, das wird in folgender Geschichte erzählt. - Von jemandem, der die Vision von einem Diesel-Sieg beim 24h-Rennen Nürburgring hatte und ihn gegen alle Widerstände – mit dem Wissen und Können von Diesel-Spezialisten im österreichischen Steyr – umgesetzt hat. - Und dem Können von Technikern hier in der Eifel. - Und schlussendlich mit der Hilfe des einzigen BMW-Vorstandes, der den Durchblick hatte. - Das Ergebnis 2019 – nach der in 2015 aufgedeckten Betrugs-Affäre:

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Nürburgring: Alle schwerhörig mit „Grauem Star“?

Ich habe mir aktuell im Internet ein Interview mit dem Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, Mirco Markfort angesehen und genau zugehört. Am Ende weiß man nicht, ob er der Interviewte – aber auch der Interviewer - „von dieser Welt sind“. Tröstlich ist, dass das Interview von einer Werbe-Agentur, bzw. im Auftrag dieser Agentur vom dort „frei tätigen“ (?) ehemaligen Präsidenten der Koblenzer Industrie- und Handelskammer, Manfred Sattler, gemacht wurde. Manfred Sattler, der sich gerne rühmt, schon eine 30 Millionen-Firma aufgebaut, geführt und geleitet zu haben, ist wohl derzeit ohne größere Aufgaben. Seit 2009 ist er Bürgermeister von Wassenach, wurde 2014 wieder gewählt und ist auch 1. Vorsitzender des Vereins „Freunde des Nürburgrings, der von Hendrik Hering, damals Wirtschaftsminister des Landes Rheinland-Pfalz mit Hilfe des Geschäftsführers der landeseigenen Firma Lotto Rheinland-Pfalz, Hans-Peter Schössler, Träger des Bundesverdienstkreuzes und inzwischen wegen Betrug rechtskräftig verurteilt, ins Leben gerufen wurde. - Hans-Peter Schössler schreibt inzwischen Kolumnen für ein kostenloses Werbeblatt mit dem Titel „Mayen am Wochenende“, Manfred Sattler interviewt für das kostenlose Werbemagazin NEXT, interessante Persönlichkeiten in Videos, die in den Sozialen Medien zu finden sind. In einem davon, in 2019 aufgenommen, lässt er den oben schon genannten Geschäftsführer der Pächterfirma, die sich im Besitz des Nürburgring-Käufers befindet, Bilanz ziehen. - Motor-KRITIK muss da fragen:

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Das DAK-Gesundheitsmagazin zitiert einen Professor!

Journalisten zitieren gerne Fachleute, zumindest solche, die in der Öffentlichkeit dafür gehalten werden. So habe ich es auch als ganz normal empfunden, dass zu einem bestimmten Thema in einem Gesundheitsmagazin ein Professor der Sporthochschule Köln als Gesprächspartner gehört und zitiert wurde. Da setzt man - selbst Journalist - entsprechende Erfahrung voraus. Und wenn dann noch die Einordnung einer bestimmten Sportart – in diesem Fall der Motorsport – so erfolgt, wie es dem allgemein vorherrschenden Eindruck entspricht, dann werden auch die meisten Leser diese Zuordnung, die von einem Professor einer Sporthochsschule kommt, gerne als feststehende und abgesicherte Aussage übernehmen. - Nur: In diesem Fall war der Leser „nicht normal“. Der Leser war zufällig der Autor der folgenden Geschichte, nicht unerfahren im Motorsport und zufällig mit dem Wissen um ein Untersuchungsergebnis ausgestattet, das ein großes Fragezeichen beim Lesen des kurzen Interviews hervorrief.

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Systemverhalten von „Volksparteien“ und „Volkswagen“

Wir scheinen uns daran gewöhnt zu haben, „Volksparteien“ als solche zu empfinden und so zu benennen, wenn deren Mitgliederzahl ungefähr 6,5 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands ausmacht. Diese Parteien nehmen „Volkswagen“ ernst, weil dort immerhin 0,67 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland Beschäftigung gefunden haben. Und der jeweils amtierende VW-Vorstandsvorsitzende tritt entsprechend seiner sich selbst gegebenen Bedeutung auf und handelt so, als wäre er wirklich wichtig. - Herr Winterkorn harrt inzwischen der Dinge denen er nicht entkommen kann; Herr Müller wurde „stillgelegt“; Herr Diess gibt nun den Ton an, gibt z.B. die „Sprachregelungen“ vor. Die Vorsitzenden der „Volksparteien“ erwarten „Parteiraison“, der Vorsitzende von „Volkswagen“ den absoluten Gehorsam bei der Umsetzung seiner Anweisungen. Er hat sich in seinem direkten Umfeld mit Leuten umgeben, von denen er ausgeht, dass er ihnen vertrauen kann. So weiß er mit Herrn Peik von Bestenbostel als Leiter Volkswagen Communications einen Mann an seiner Seite, den er aus seiner BMW-Zeit kennt und dem er vertraut. Dafür musste Hans-Gerd Bode weichen, der Herrn Müller – wie er von Porsche kommend – zu Diensten war und darum (?) nicht die Gnade des Herrn Diess fand und aussortiert wurde. - Bei vollen Bezügen? - Wie lange schon? - Hans-Gerd Bode hatte vorher immerhin mehr als 9 Jahre VW-Erfahrung. - Vielleicht hat das den VW-„Neuling“ Diess gestört. Umgekehrt stört wohl auch langjährige VW-Mitarbeiter die Grundeinstellung und das Handeln eines Herrn Diess in seinem Umfeld. Wie man aus einer „Aktion“ schließen könnte, zu der niemand bei vollem Bewusstsein einen Auftrag erteilen kann. - Doch das ist passiert! - Passiert ist auch, dass dann – bewusst (?) - ein Informationsdienst, eine „Zeitung für Marketing, Werbung und Medien“ mit zu einer „Präsentation mit Bedingungen“ eine Einladung erhielt, sie „zugespielt wurde“(?), die man eigentlich „wegen der Bedingungen“ nur als „Abhängiger“ akzeptieren kann. - Aber die offensichtlich von einer Reihe von Journalisten akzeptiert wurde. - Weil die von den Anzeigenabteilungen der jeweiligen Verlage beeinflusst wurden? Weil der Volkswagenkonzern führend ist, wenn es darum geht, der Öffentlichkeit „etwas vor zu machen“? - s. Diesel-Skandal!

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Auch Motor-Journalisten lesen Todesanzeigen

Lesen ist Teil des Berufs. Nicht nur das von Pressemitteilungen. Ich lese auch gerne das, was die Kollegen so schreiben. - Wer viel liest, bekommt auch vieles mit. - So habe ich auch am Wochenende in den Wochenendausgaben von Tageszeitungen geblättert und gelesen. Eine Tageszeitung spiegelt das gesamte Spektrum des Lebens wider. - Schließlich bin ich auch als Fachjournalist ein Teil des normalen Lebens. Selber unterwegs von der Wiege hin zum Grabe lese ich auch – durchaus interessiert – die Todesanzeigen in Tageszeitungen.

Da fiel mir am Samstag im „Kölner Stadtanzeiger“ eine Todesanzeige gleich optisch ins Auge, weil ich in ihr die Rennstrecke Nürburgring in der oberen linken Ecke fand. - Und gleich daneben wurde ich mit einer anderen Todesanzeige an einen bedeutenden Auto-Manager erinnert: Wolfgang Reitzle.

Ich habe diese ungewöhnliche Todes-Anzeigenkombination für meine Leser festgehalten. Es ist beeindruckend, dass der Nürburgring im Leben von Menschen einen so deutlichen Eindruck hinterlassen hat, dass man auch in einer Todesanzeige an ihn erinnert.

Dass in der anderen Anzeige – direkt daneben - der Name eines Menschen ganz schlicht, ohne alle Titel dargestellt ist, finde ich auch beeindruckend und zeigt, dass es auch unter Menschen und ihrem Verhalten Unterschiede gibt.

Nicht wenige hätten – wenn sie Titel verdient tragen – nicht auf das Hinzufügen von „Prof.“ oder gar „Prof. Dr.“ verzichtet. Wolfgang Reitzle verabschiedet sich als Mensch von seiner relativ jung verstorbenen Schwägerin, die im Rheinischen gearbeitet hat und gestorben ist.

Und mit einer weiteren Anzeige wird deutlich, dass sie in ihrem Beruf – aber auch in ihrem Umfeld – eine Reihe von wirklich guten Freunden hatte.

Ich habe die Verstorbenen nicht persönlich gekannt, aber ich habe durch diese Anzeigen einen Eindruck von ihren Familien, Angehörigen und Freunden erhalten.

Und bin beeindruckt!

Irgendwie wollte ich das auch meinen Lesern vermitteln.

MK/Wilhelm Hahne
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„Carfriday“-Surprise für Nürburgring-Besucher!

Eigentlich ist der Tag im Kalender bei mir mit „Karfreitag“ benannt. Und im Englischen wird er auch mit „Good Friday“ benannt. Am Nürburgring wurde er zum „Carfriday“ modernisiert. - Es ist dann der 19. April 2019. Zu diesem Termin soll ein erstes Teilstück der B 412, die von der B 258 in Richtung Kempenich verläuft, nach Sanierungsarbeiten wieder für den Verkehr freigegeben sein. Man hatte vor Tagen an der Abzweigung mit ersten Arbeiten begonnen, die aber – weil der echte Winter nun auch die Eifel erreicht hat – unterbrochen sind. - Konnte in den letzten Jahren zum „Carfriday“ am Nürburgring ein Verkehrs-Chaos mit einem „vielleicht“ vorhergesagt werden, so erlaubt sich Motor-KRITIK nun in Kenntnis der Planungen und angedachten Steuerungsmaßnahmen ein Chaos zuverlässig vorherzusagen. - Mit der folgenden Geschichte soll das verständlich erklärt werden. Unerklärlich wird bleiben, warum das für bestimmte Leute unverständlich bleiben wird. Die neu angedachten „Verbesserungen“ können doch einfach nicht schlecht sein? - Richtig! - Wenn es denn Verbesserungen wären! - Von der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG werden sie so empfunden. - Wegen der verbesserten Einnahme-Möglichkeiten.

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Pro-forma-Schriftwechsel: Das kann ins Auge gehen!

Die etwas provokative Motor-KRITIK-Geschichte unter dem Titel „VLN 2019: Einheitsbratwurst & Richtgeschwindigkeit?“ vom 28. Januar 2018 ist von den verantwortlichen Herren in dieser Sache verwundert – aber wohl mehr lächelnd – zur Kenntnis genommen worden. Es ist der Sache leider nicht dienlich, dass alle derzeit auf diesem Gebiet verantwortlich zusammen arbeitenden Funktionäre und Mitarbeiter sich scheinbar auf dem gleichen Niveau bewegen. Da kann selbst eine gut gemeinte „Anregung“ von außen wenig bewirken. Man telefoniert untereinander, ist in der Sache der gleichen Meinung und – lässt die Zeit für sich arbeiten. Dabei geht es eigentlich um etwas, was man schon sehr ernst nehmen sollte: Die Streckenabnahme der Nürburgring-Nordschleife nicht nur durch den DMSB, sondern auch durch die FIA. Die FIA nimmt eine Streckenabnahme nach Kategorie 3, die jetzt bei der Nordschleife fällig ist, alle drei Jahre vor, während die Streckenabnahme für nationale Rennen, zu denen z.B. die Rennen der VLN-Serie zählen, durch den DMSB jährlich erfolgt. - Im aktuellen Fall fällt die Streckenabnahme auf einen Termin, auf den sich der betroffene Besitzer des Nürburgring, bzw. der Pächter, aber auch die Veranstalter VLN und ADAC Nordrhein einrichten. - Auch der DMSB bereitet diese Aktion vor. Entsprechend „dümmlich“ - das notiere ich als meine Meinung für Motor-KRITIK – fällt dann auch die Antwort auf die DMSB-E-mail aus, die auf diesen Seiten von Motor-KRITIK schon zitiert worden war.

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VLN 2019: Einheitsbratwurst & Richtgeschwindigkeit?

Der DMSB versucht sich als Geschwindigkeitsbremse bei Rennstrecken! - Ein Rennstreckenpächter möchte den Geschmack der Rennbesucher – dazu passend – auf ein Einheitsniveau nivellieren. - Das macht alles keinen Sinn? - Das ist richtig! - Aber dem Sinnlosen haftet auch der Reiz des Besonderen an. - Ob die bisherigen VLN-Fans – und die für‘s 24-h-Rennen – das auch verstehen? Denn natürlich ist der Veranstalter des 24h-Stunden-Rennen auch von den neuen „Wünschen“ des DMSB und den strategisch/logistischen Maßnahmen des Nürburgringpächters betroffen. - Bisher wurde aller Blödsinn, der in diesem Renn-Rahmen schon angestellt wurde nicht nur geschluckt, akzeptiert, sondern sogar versucht, ihn argumentativ zu untermauern. - 2019 versucht man – damit sind alle „Partner“ gemeint – mit einer „konzertierten Aktion“ zu einer neuen Darstellung des Breitenmotorsports zu finden, die ihn dann – per Saldo – in Frage stellt und Platz schafft für eine neue, moderne Sparte des Motorsports, inzwischen auch vom DMSB als real empfunden und Sport anerkannt, das SIM-Racing. Da kommt man dann ohne Bratwürste und auch ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen aus. - Weil einfach nichts passieren kann. - Und das Abkassieren trotzdem – und leichter – möglich ist. - Heißt die Zukunft des Breitensports am Nürburgring also zunächst mal:

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