VLN: Das Rennen nach dem Rennen beginnt ab 16 Uhr!

Folgende Geschichte ist nicht nur eine Fortsetzung der vorhergehenden, sonder auch eine Ergänzung dieser Geschichte. Sie hat ein großes Leserecho gefunden. Auch der Titel zu dieser Geschichte stammt aus so einem „Echo“ und bezieht auf die inzwischen fast normale Art, in der Realität erreichte Ergebnisse noch einmal zu verändern. - Oder auch veränderte Ergebnisse – durch wen und was auch immer – zu „normalisieren“. Das war z.B. auch beim abgelehnten „GetSpeed“-Protest der Fall, den ich nur unvollkommen geschildert habe, um den Streckensprechern die Möglichkeit zu bieten, „mir einen einzuschenken“. - Das ist nicht passiert! - Mit dieser Nicht-Reaktion von Betroffenen wird mir die Information bestätigt, dass die aktuell tätige VLN-Streckensprecher-Gilde exakt gebrieft wurde und exakt vorgeschrieben bekommt, was sie zu sagen hat, was sie sagen dürfen – müssen – und was nicht. Darum habe ich auch in meiner letzten Geschichte zur Schilderung der GetSpeed-Situation den Ausspruch der Streckensprecher so passend gefunden: „So muss Rennsport sein!“ - Ein Leser hat‘s gemerkt, mich um eine detaillierte Auskunft gebeten und auch umgehend erhalten. Aber auch meine anderen Leser sollen wissen, was ich bei meiner letzten Geschichte noch im Unklaren ließ. - Und auch der abgelehnte Protest von Manheller gegen Adrenalin soll hier noch mal Thema sein, weil er auch meine Leser sehr beschäftigt hat. - Als sehr positiv empfinde ich, dass meine letzte Geschichte besonders von den - irgendwie - betroffenen Teilnehmern an den VLN-Rennen als richtig und sehr gut empfunden wurde. - Das sollte den Veranstaltern zu denken geben! - Damit auch der DMSB etwas zum Nachdenken und -rechnen hat, gibt‘s heute:

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VLN im Herbst 2018: Kriegsähnliche Zustände?

Wenn jetzt jemand meint feststellen zu müssen, dass ich offenbar nicht wisse was Krieg ist, so muss ich lächeln. Denn wer von meinen Lesern hat schon den 2. Weltkrieg erlebt? - Ich selbst habe vom Beginn des 2. Weltkriegs am 2. September 1939 erfahren, als in der Frühe bei uns der Postmann zweimal klingelte. Zusammen mit meinem Vater ging ich zur Tür. Durch‘s Oberlicht über der Haustür warf die Morgensonne ein streifiges Muster auf der Terazzoboden des Flurs. Der Briefträger – in Uniform und mit großer Ledertasche vor dem Bauch – begrüßte meinen Vater mit einem freundlichen „Guten Morgen“ und der Feststellung: „Jetzt haben wir Krieg!“ - Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht was Krieg war! - Heute weiß ich nicht, ob die VLN noch Sport ist! - Ich empfinde die Abläufe und Geschehnisse dort – aufgrund meiner Erfahrungen mit Krieg und Sport – als „kriegsähnlich“. So auch die Abläufe beim 8. Lauf des VLN-Langstreckenpokals am Nürburgring zur Langstreckenmeisterschaft 2018. - Es genügt nicht, am Ende eines Rennens die „Besonderheiten“ eines VLN-Rennens in den einzelnen Boxen erregt zu diskutieren. Man muss Details öffentlich machen, um den Titel zu dieser Geschichte zu verstehen:

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SIM-salabim: Der DMSB entdeckt neue Geldquelle!

Der DMSB, der Deutsche MotorSport Bund, ist der nationale Vertreter der FIA, der Fédération Internationale de l’Automobile in Paris, des internationalen Dachverbandes für den Automobilsport. Der DMSB musste in den letzten Jahren dadurch auffallen, dass er praktisch auf keinem Sektor des Automobilsports in Deutschland, die jeweilige Sparte weiter entwickelte, zukunftsträchtig ausbaute, ihr eine Basis, ein ordentliches Fundament gab, sondern dass jeweils das Abkassieren im Vordergrund steht. Ich kenne persönlich keine Sparte, gleich ob Kart, Rallye, Rundstrecke oder andere, in denen nicht über die Falsch- und Überreglementierung des DMSB geklagt würde, wo man in der Praxis darunter leidet. - Um es kurz zusammen zu fassen: Der DMSB entwickelt nirgendwo die Strategien, die eigentlich notwendig wären, um die jeweiligen Sparten zukunftsfähig auszubauen ihnen eine kräftige Basis zu geben. - In einer solchen Phase erreicht Motor-KRITIK eine Pressemitteilung des DMSB, die mit „DMSB erkennt SimRacing als Motorsport-Disziplin an“ überschrieben ist. - Der erste Satz aus der Pressemitteilung lautet: „SimRacing gilt ab sofort als offizielle Motorsport-Disziplin.“ - Dazu fällt mir dann im Moment eigentlich nichts mehr ein - aber dann doch der bessere Titel:

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VLN 8 im Herbst 2018: Bunt – aber weniger Starter!

Seit ein paar VLN-Läufen versuche ich hier in Motor-KRITIK die wirklichen Starterzahlen bei den Rennen vorherzusagen. Natürlich erst, nachdem der Veranstalter jeweils die „Vorläufigen Teilnehmerzahlen“ veröffentlicht hat. Das geschieht jeweils am Mittwoch vor einem VLN-Lauf. Meine Schätzungen waren bisher immer deutlich niedriger – aber passend und jeweils ganz nahe an der Realität, wenn es nach dem Training zur Startaufstellung ging.

Nachdem am Tag der Deutschen Einheit der Veranstalter des 50. Rennen um den ADAC-Barbarossa-Preis veröffentlicht hat, versuche ich es heute wieder. Der Veranstalter hatte gestern die

„Vorläufige Teilnehmerliste“ mit 155 Startern

veröffentlicht, die sich normalerweise um ein paar reduzieren, die während der Einstellfahrten am Freitag und dem Training am Samstag durch technische Defekte oder Unfall ausfallen. Das sind aber im Normalfall keine hohen Zahlen.

Der Veranstalter, der MSC Sinzig e.V. im ADAC hatte schon ab Montag, 01.10.2018, um 12 Uhr die Übersicht, denn da war Nennungsschluss. Lt. Ausschreibung sind 210 Starter in drei Startgruppen á 70 Teilnehmer auf der 24,358 km langen Strecke des Nürburgrings zugelassen.

Nach meiner Vorabschätzungen werden

138 Fahrzeuge am Start sein, die einzelnen Startgruppen also wesentlich kleiner ausfallen.

Auch bei diesem VLN-Lauf, dem 8. Wertungslauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft in 2018, ist gegenüber den Vorjahren ein klarer Rückgang gegenüber den Vorjahren festzustellen. Die höchste Starterzahl gab es da 2014 mit 176 Startern an der Startlinie zum Rennen. Das Rennen wurde aber wegen Nebel nicht gestartet, das Rennen abgesagt. Der Durchschnitt in den letzten 5 Jahren betrug exakt 164,6 Fahrzeuge am Start.

Lassen wir – meine Leser und ich – uns mal überraschen, wie weit die heute hier in Motor-KRITIK genannte Teilnehmerzahl von der Realität entfernt ist. Oder anders: Wie nahe ich mit meiner Schätzung der Realität bin. - Was dann evtl. Fragezeichen aufwerfen würde!

Aber – wie die VLN selber auf ihren Internetseiten feststellt – wird es bei der „bunten Mischung“ und dem zu erwartenden schönen Wetter sicherlich ein schönes Rennen werden, „dürfen sich die VLN-Fans auf einen fantastischen Renntag freuen“.

Wenn‘s Besonderheiten gibt, werden meine Leser sie hier in Motor-KRITIK genannt und erklärt bekommen.

MK/Wilhelm Hahne
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„Toto“ Wolff: Der „Große Manitu“ der Formel 1?

Ich habe den Eindruck, dass er das inzwischen ist. Sein Team bestimmt die WM 2018. Er entscheidet auch, ob er auf bestimmte Fragen antwortet. Im Fernsehen macht er das so, dass ihm niemand böse sein kann. Eben mit österreichischem Charme. Er wurde im Leben von vielen Einflüssen angeregt, aber er hat eigentlich niemals sein eigentliches Lebensziel – ob nun bewusst oder unbewusst – aufgegeben. Seine persönliche Karriere hat zwar in seinem Leben immer eine zentrale Rolle gespielt, aber er hat sein Wissen, sein Können, seine Autorität immer „gut verkauft“, charmant genutzt.

Ich habe ihn – er war „damals“ gerade Zwanzig – ein wenig beobachtet und bin eigentlich davon fasziniert, wie gradlinig er seinen Weg – bis jetzt hin zu einer Führungspersönlichkeit in der Formel 1 – gegangen ist. Auch wenn niemals und irgendwo davon die Rede war und ist: Sein Großvater war für seine berufliche Entwicklung sehr wichtig.

Jetzt in Russland hat er mit seinen Entscheidungen mal wieder die Formel 1 dominiert. Dabei ist die – finde ich – schon ein wenig langweilig geworden, scheinbar auf dem gleichen Weg, den die DTM schon vorher gegangen ist.

Das Bedeutendste in Sotschi war eigentlich, dass es dort wieder Grid-Girls gab, der 21. Geburtstag von Max Verstappen, der im Rennen den schließlichen Gewinnern, die wie „Taxifahrer“ unterwegs waren, einmal zeigte, dass man auch auf einer solchen Strecke überholen kann. Er fuhr von Startplatz 19 bis an die Spitze. Und das mit einem Renault-Motor, der intern der B-Kategorie zugeordnet wird. Der Zwang zum Reifenwechsel brachte ihn dann von der Spitze auf Platz 5, den er schon vor dem Rennen angekündigt hatte.

Es gab 20 Starter, einen Sieger durch Teamorder, 7 Fahrzeuge beendeten das Rennen in der gleichen, der 53. Runde, 8 waren einmal, 3 zweimal überrundet, 2 weitere waren nach vier Runden ausgefallen. - Als Zuschauer versteht man die Abläufe im Rennen eigentlich nur, wenn man das umfassende Regelwerk, einschl. Strafenregister beherrscht. - Toller Sport!

Ich habe in dieser Saison schon mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass der Formel 1-Sport schon so seine Eigenheiten hat, die mir z.B. ein „Toto“ Wolff nicht gerne erklären möchte. Ich akzeptiere das, weil ich um seine Art weiß und sie – lächelnd – hinnehme. Das schließt allerdings nicht aus, dass ich nachfolgend meinen Lesern einmal in einer Vergleichstabelle verdeutlichen möchte, was mir bei der Formel 1 nicht gefällt bzw. auffällt.

Hier habe ich einmal Daten aus dem letzten VLN-Rennen, Lauf 7, aus dem letzten MotoGP-Lauf und eben aus dem Grand-Prix vom Wochenende in Russland verarbeitet. Um die Unterschiede vergleichbar zu machen, habe ich die Zeitdifferenzen zwischen den jeweiligen Qualifying-Zeiten und den schnellsten Rennrunden auf 1 Kilometer zurück gerechnet. - Wenn ich – bzw. Motor-KRITIK – in den letzten Wochen zur Erklärung der Differenzen in der Formel 1, keine Antwort von Mercedes erhalten habe, so verstehe ich das zwar, aber dann so, das es „Toto“ Wolff leider zur Zeit unmöglich ist, dazu etwas zu sagen, bzw. sagen zu lassen. - Es könnte der Formel 1 insgesamt wohl schaden.

  • So schadet sich die Formel 1 dann weiter selber!

Ich werde jedenfalls mit dieser Geschichte meine Kommentare zur Formel 1 in 2018 einstellen, wohl dann noch später noch mal etwas schreiben, wenn Lewis Hamilton Weltmeister geworden ist.

MK/Wilhelm Hahne
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Unbekannt: Auch Alte können am Nürburgring rennen!

Viele wissen, dass man zum Befahren des Nürburgrings im Rennen ein „DMSB-Nordschleifen-Permit“ braucht. Das gilt für junge Leute, die noch nicht begriffen haben, dass nicht der immer Recht hat, der entsprechend auftritt. Alte Leute haben da mehr Übersicht. Sie sind auch – nicht mehr unbedingt  – an der direkten Auseinandersetzung in einem Rennen gegen die Uhr interessiert, was aber nicht ausschließt, dass sie das Verlangen einer jungen Generation an einer direkten Auseinandersetzung nicht verstehen. Sie interessiert z.B. schon das Umfeld, die Bedingungen, unter denen die Wettbewerbe ausgetragen werden. Darum interessiert sie auch, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, welche Basis der Motorsport insgesamt hat, wie er „gewachsen“ ist, in welchem Umfeld er ausgeübt wird. - Mich interessiert auch, wie „Außenstehende“ an das Thema Motorsport und ihr Umfeld heran geführt, wie sie „aufgeklärt“ werden. Da bietet im Falle des Nürburgring zum Beispiel der Besitzer, bzw.der Pächter, eine „Tochter“ des Besitzers, so genannte „Backstage-Touren“ an, die dem normalen Bürger dann das Thema Motorsport am Nürburgring  näher bringen sollen. Das Thema kann auch in Gruppen angegangen werden. - So einer Gruppe habe ich mich – weil ich vom Alter dazugehöre – in diesem Jahr einmal angeschlossen, um eine so genannte „Backstage-Tour“ am Nürburgring so zu erleben, wie sie dem normalen „Interessenten“ zu unterschiedlichen Kosten und in unterschiedlicher Zusammenstellung angeboten wird. - Ich habe in einer Gruppe alter Leute – alle über 65 Jahre – teilgenommen und interessante Feststellungen machen können.

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VLN 7: Gibt es im Motorsport unsinnige Proteste?

Ich empfinde den – die – Proteste in VLN 7 als „unsinnig“.  Aber die insgesamt durch die Proteste  in den „Sozialen Medien“ ausgelöste Diskussion lässt mich zu diesem Thema noch einmal nachfassen. Da ist in einer Darstellung des „Protestführers“ zu lesen, dass dieser Protest vielfach „mit einem gewissen Halbwissen“ kommentiert wurde. Da fühle ich mich natürlich angeregt, meine „Bewertung“ zu überprüfen, habe noch einmal  einen Schritt zurück getan und hatte vor  – damit meine Leser eine Basis für ihre persönliche Einschätzung haben – hier den Ausgangspunkt aller Diskussionen zum Thema Protest (Proteste) in VLN 7 zu veröffentlichen: Die Proteste im Original, so wie sie den Sportkommissaren eingereicht wurden. Es waren zwei Proteste gleichen Inhalts. Der „Protestführer“ hatte dann später  – vielleicht sogar unbewusst – in der Darstellung „seiner Version“ in den „Sozialen Medien“ gegenüber dem Veranstalter bzw. der VLN-Organisation einen Vorwurf erhoben, auf den ich nachstehend nicht nur aufmerksam machen möchte, sondern ich wollte gleichzeitig dazu dann auch den Kommentar des für dieses Thema bei der VLN Hauptverantwortlichen veröffentlichen. - Ich möchte aber daran erinnern: Zu allen Zeiten wurden nicht nur so genannte „Grauzonen“ der entsprechenden Reglemente  intelligent ausgenutzt, sondern oft auch primitiv und direkt dagegen verstoßen. Wobei davon nicht nur einige, sondern viele Verstöße unentdeckt blieben, während andere sich zwar auswirkten, aber anders, als von den jeweiligen „Regelunkundigen“ gedacht. Denn oft wird Unwissenheit als Entschuldigung  für Regelverstöße von denen genannt, die eigentlich damit eine gewisse „Erfolgs- Absicht“ verfolgten. - Leider hat sich die Grundidee zu meiner folgenden Geschichte nicht in idealer Form umsetzen lassen. Der „Protestführer“ blieb nach meiner Anfrage stumm. - So ein Verhalten spricht nicht gerade dafür, dass die Proteste berechtigt und sinnvoll waren. - Kindergarten-Streitereien? - Von all‘ dem soll nachstehend die Rede – und die Frage erlaubt - sein:

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VLN 7: Gibt es Anlässe mal genauer hinzuschauen?

Der strukturelle Hintergrund der  VLN wurde von Motor-KRITIK gerade beleuchtet. Der personelle wurde angesprochen. Nun gab es den 7. Lauf der Deutschen Langstreckenmeisterschaft 2018 am Nürburgring. Er fand – wie die anderen vorher – großes Publikumsinteresse. Um die Serie hat sich eine Fan-Gemeinde geschart, die über die Jahre mit ihr gewachsen, mit ihren Eigenheiten vertraut ist. - Und die negative Entwicklungen – Details - kritiklos hinnimmt. - Das ist gut für die Chefs der Serie. Aber nicht gut für die Serie selbst. Weil sie sich gerade in Details nicht positiv entwickelt und Chefs hat, die ihre Aufgaben offenbar nicht richtig erkennen. - Man beseitigt keine Probleme, indem man sie ausgrenzt oder übersieht. - Und so schrumpft die Serie, wie ich in meiner letzten Geschichte zum Thema nachzuweisen versuchte, ohne dass versucht wird, eine Serie mit eigentlich einer klaren Anlage und Ausrichtung, in ihrem Wildwuchs zu beschneiden und sie wieder zu einer in sich homogenen Motorsport-Serie werden zu lassen, die sie einmal war. Dabei muss man sicherlich die Entwicklung des Motorsports über die Jahre im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Entwicklung insgesamt berücksichtigen. Eine VLN-Serie des Jahres 2018 kann natürlich nicht eine wie die des Jahres 1977 sein! - Die Sportinstrumente haben sich verändert, die Herangehensweise an diese Art von Motorsport hat sich verändert. Auch die Zuschauer haben sich sicherlich in ihrer Zusammensetzung verändert, weil sie über die Art der „modernen“ Information zu dem Thema über die Jahre in einer Richtung beeinflusst wurden, die auch sie krankhafte Entwicklungen übersehen – nicht empfinden - lässt. - Der Spaß, das Freizeitvergnügen steht im Vordergrund. Dahinter verschwinden kleine Ungenauigkeiten, nachlässige Weiterentwicklungen und alles reduziert sich auf den reinen Konsum.

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VLN 2018: Die unübersehbare Entwicklung – zurück!

Mit Zahlen kann man eigentlich alles beweisen. Man muss sie nur richtig zusammen stellen. So kann man der VLN durchaus nachsagen, dass es in 2018 kräftig voran ging. Mit den Preisen. Beim Parken von 5 auf 8 Euro. Die Standgebühr für die Würstchenbude am „Brünnchen“ erreichte einen neuen Spitzenwert. Auch zu den eigentlichen Rennen sind kleine Steigerungen zu verzeichnen. Fast unauffällig. Aber vorhanden. Da stört es manchen der „armen“ Amateure schon, wenn zwei Rennen in einem Monat stattfinden. Das ist dann für sie nicht mehr bezahlbar. Die „Großen“ stört das nicht. Es gibt in allen Rennserien der Welt Teams, die offenbar ungezähltes Geld in der Tasche haben, während andere rechnen müssen, aber weitere schon abwägen, ob man sich den Basis-Motorsport überhaupt noch leisten kann. - Alles ist zum Geschäft geworden, muss „sich rechnen“. Auch im Detail. - Freude am Fahren? - Der Spaß hört beim Geld auf! -  Wenn dann noch die Streckenposten ähnlich denken, dann wird‘s ernst. - Man erinnert sich dann daran, dass ein Ehrenamt doch auch verdienstvoll sein kann. - Für Andere! - Wenn man selbst daran verdient. - So geht alles seinen Weg. - Und die VLN geht den ihren.

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Adam in der VLN: Nicht nur im Paradies auffällig!

Vieles bei der VLN 2018 erinnert an das Paradies. Wir kennen die Geschichte aus der Bibel. Auch dort gab es Vorschriften, an die sich – z.B. Adam – halten musste. Aber wir sind inzwischen tausende Jahre weiter. Die Zeiten haben sich geändert. Reichte Adam im Paradies der Eva einen Apfel, so reicht Adam in der VLN „Max“ und „Jens“ einen Cayman. Das Ergebnis im Paradies: Adam und Eva wurden aus dem Paradies vertrieben. Bei der VLN dürfen „Max“ und „Jens“ die in Lauf 6 errungene Platzierung behalten. - Die Porsche AG in Stuttgart hatte die Serien-Steuergeräte der zwei in der „Cayman GT4-Trophy by Manthey-Racing“  erstplatzierten Fahrzeuge überprüft und – nichts gefunden. Damit kann dann noch vor dem 7. VLN-Lauf das „Vorläufig“ vor dem Rennergebnis des 6. Laufs entfallen. - Wenn sich mal rundgesprochen hat, was Motor-KRITIK schon direkt nach Rennende auffiel. - Bei der VLN funktionierte aber offensichtlich die interne Kommunikation nicht. So entstand ein Durcheinander, das – wenn man aktuell auf die VLN-Seiten schaut – lange angehalten hat. Denn eigentlich war schon am Freitag, dem 14. September klar, dass dort das „Vorläufig“ vor dem Ergebnis des Rennens vom 1. September verschwinden konnte, ohne dass das Ergebnis weder in CUP 3 noch im Gesamtklassement geändert werden musste. - Trotzdem muss Motor-KRITIK zu „diesem Fall“ ein paar Anmerkungen machen, weil hier noch einmal deutlich wird, dass die VLN-Rennserie nicht durch ständige Kostenerhöhungen professioneller geworden ist, sondern immer noch Amateure diese Rennserie steuern.

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