NEU in 2019: FIA Motorsport Games in Vallelunga

Der DMSB entsendet dazu die Sportler in den sechs Motorsport-Disziplinen der nun erstmals ausgetragenen „Weltspiele des Automobilsports“ für die deutsche Nation. Liest man in der Pressemitteilung des DMSB, ist interessant, was die FIA so alles auch als Automobilsport empfindet.

Hier sind die sechs Automobilsport-Arten:

1) Formel 4
2) GT-Sport (GT3-Kategorie)
3) Tourenwagen (TCR)
4) Driftsport
5) Kartslalom
6) SimRacing

Die Sportler, die in diesen Disziplinen Deutschland vertreten sollen, werden vom DMSB in den deutschen Nationen-Kader berufen. Je Disziplin jeweils nur einer, bzw. ein Zweierteam. Interessierte Sportler können sich beim DMSB bis zum 1. September 2019 bewerben. Der DMSB verfährt aber „zweigleisig“:

Gleis 1) Kandidaten werden von DMSB-Experten „identifiziert und gezielt angesprochen“.
Gleis 2) Unabhängig davon können sich auch interessierte Motor- und SimRacing-Sportler melden.

Das kann unter der E-mail-Adresse:

motorsport-games@dmsb.de

geschehen und die Interessenten können sich vorher auch auf einer speziellen Hompage der FIA in der Hochsprache Englisch informieren:

www.fiamotorsportgames.com

Die Wettbewerbe werden auf – und neben – der Rennstrecke Vallelunga ausgetragen. Die Strecke ist 4,085 Kilometer lang, hat je 6 Links- und Rechtskurven, ist im ersten Teil recht schnell, wenn man dann das Infield erreicht, geht‘s eng/eng weiter. Die Strecke liegt nahe Rom, so dass in der FIA-Darstellung der Eindruck von „römischen Spielen“ vermittelt wird.

In den Einzel-Disziplinen werden die jeweils drei Ersten mit einer Gold-, Silber- und Bronzemedaille ausgezeichnet. Über die Nationenwertung entscheidet die höhere Anzahl der gewonnenen Medaillen in den einzelnen Disziplinen.

Das Austragungsdatum:

Donnerstag, der 31. Oktober bis Sonntag, der 3. November 2019

Die Rundstrecken-Diszipline sollen am Samstag und Sonntag ausgetragen werden, während z.B. die Driftwettbewerbe – jeweils unter Flutlicht – am Freitag und Samstag geplant sind. An diesen Tagen – dann ohne Flutlicht – sollen auch die Wettbewerbe im Kartslalom und SimRacing durchgeführt werden. - SimRacing findet übrigens nicht nur bei Regen im Saale statt!

Es findet sich in der offiziellen DMSB-Pressemitteilung zu diesem Wettbewerb auch der Satz:

„Zielgruppe sind dabei nicht die Profipiloten, sondern die ambitionierten Privatiers.“

So sind dann auch im GT-Wettbewerb nur Fahrer mit FIA-Bronze- oder Silber-Status zugelassen. Beim Kartslalom und Formel 4-Wettbewerb werden übrigens zentral bereitgestellte Fahrzeuge genutzt.

Von Geld/Kosten wird in der DMSB-Presseinformation nicht gesprochen. Die Anforderungen auf diesem Gebiet ergeben sich vielleicht aus der im Pressetext verwendeten Formulierung, dass „ambitionierte Privatiers“ erreicht werden sollen.

MK/Wilhelm Hahne
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Neues Motorenkonzept: Real ist das Downsizing down!

Nein, der Verbrennungsmotor ist nicht tot! Bei den Automobilherstellern verhält man sich gegenüber der Öffentlichkeit aber derzeit „politisch“. Man redet das, was andere hören wollen – und beeindruckt mit der Bekanntgabe von Milliarden-Investitionen für und in die Zukunft. Wie sie übrigens von visionären Managern der Branche schon seit mehr als 50 Jahren als E-Technologie - „ab morgen“ angekündigt wurde. Man nutzt aktuell bei den Automobilherstellern die sich daraus ergebenen  Möglichkeiten, Personal und Produktionskapazitäten abzubauen. Hinter den Kulissen denkt und redet man – im kleinen Kreis – anders, realistischer über die Motoren-Entwicklung. So orientiert man sich z.B. bei der Motorenentwicklung für die nächste Zeit - der Entwicklung von Verbrennungsmotoren (!) - an den letzten Vorgaben der EU bei den Verbrauchsmessungen. – Darum möchte Motor-KRITIK heute voraussagen:

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VLN-Busch wird gegen NBRG-Stephani ausgetauscht!

Hier geht es um die Geschäftsführung der sogenannten „VLN VV“, die vom Nürburgring-Verpächter zu 60 Prozent beherrscht wird und bei der eigentlich der Geschäftsführerwechsel, der zunächst beim bisherigen VLN-Mitarbeiter, Dietmar Busch lag, – ein paar Monate verspätet - entsprechend den vertraglichen Vereinbarung nun von einem Mitarbeiter der Nürburgring-Verpächters, der Nürburgring 1927 GmbH und Co. KG übernommen wird. Noch ist dieser Wechsel nicht im Handelsregister eingetragen, aber „die Würfel sind gefallen“. Diese Information erreichte mich, nachdem ich die „Rahmenbedingungen“ bei VLN 4 geschildert hatte, weil diese Weiterentwicklung den sich für Insider abzeichnenden Trend bei der VLN bestätigt. Ein Mitarbeiter der „1927 GmbH“ sollte eigentlich schon zum Jahreswechsel die Leitung der „VV“ übernehmen. Aber da gab es intern Probleme. Da hat sich dann der bisherige „VV“-Geschäftsführer Busch, aus der VLN-Familie kommend, bereit erklärt, so lange die Geschäfte der „VV“ weiter zu führen, bis dass man bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG das interne  „Personalproblem“ gelöst hatte. Es gab dort zwar – rechtzeitig intern proklamiert – eine Ideallösung, aber die erwies sich schon in der „Vorlaufzeit“ als nicht ideal. - Aus Sicht der Nürburgring-Besitzer und -Verpächter. - Nun hat man aktuell eine gute Lösung gefunden. - Meint man.

Schon der bisherige Geschäftsführer der „VV“ war nicht gerade ein Bollwerk gegen die von den Besitzern gewünschten Veränderungen, die nicht unbedingt immer die positive Entwicklung der sportlichen Seite am Nürburgring verbessert hat. Dietmar Busch akzeptierte einfach die überlegene Art der neuen Nürburgring-Besitzer, die – ganz natürlich – primär die positive geschäftliche Weiterentwicklung am Nürburgring im Auge haben.

Die wird aber nicht unbedingt von den Rennaktivitäten am Nürburgring bestimmt, sondern von einer Weiterentwicklung bei der Nutzung von unsinnigen Bauten und Anlagen, die unter der Leitung – und dem Druck – einer SPD-Landesregierung entstanden, die damit ihre landeseigene GmbH dann auch in die Insolvenz (in Eigenverwaltung!) steuerte.

Da erscheint es fast – aus Sicht der neuen Besitzer – logisch, wenn nun ein Manager die Leitung der „VV“ als Geschäftsführer übernehmen soll, der bisher schon als „Key Account-Manager“ bei der Pächterfirma des Nürburgring-Besitzers tätig ist.

Bei Wikipedia findet man eine sehr gute Definition des Tätigkeitsgebietes eines solchen Managers:

„In erster Linie bedeutet Key-Account-Management die Betreuung von Schlüsselkunden mit hohem Kundenwert durch spezielle Account-Manager. Grund für den Aufbau eines Key-Account-Managements ist vor allem, eine Grundlage für Wachstum in den Märkten zu erreichen. Dazu gehören der langfristige Ausbau der Geschäftsbeziehungen mit den Altkunden sowie die Anwerbung von Neukunden und die Sicherung der lokalen Marktnähe.“

Darum ist auch verständlich, wenn dieser Manager z.B. auf wichtigen Internetseiten im Interesse seiner Firma, der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, z.B. solche und ähnliche Texte wie hier verbreiten lässt. Von der Bedeutung der VLN-Langstreckenserie für die Rennstrecke Nürburgring kein Wort. So wird auch die Grundeinstellung „seiner Firma“ deutlich, die Christian Stephani, so der Name des „auserwählten“ neuen VV-Geschäftsführers, dann auch in seiner neuen Position nicht ändern wird. - Ganz im Sinne seiner Chefs.

Denn eigentlich haben die – mit und durch die VLN-Rennaktivitäten – zukünftig nur Ärger zu erwarten. Da wird man sicherlich mit „konzertierten Aktionen“ gegenzusteuern versuchen. - Die VLN ist am Nürburgring für die neuen Besitzer eben kein „Schlüsselkunde“!

MK/Wilhelm Hahne
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Die VLN in einer Vogel-friss-oder-stirb-Situation?

Am letzten Samstag gab es den 4. VLN-Lauf von insgesamt neun in 2019. Die Fans freuten sich darauf, mal wieder ein Rennen zu erleben, bei dem man nach der Zieldurchfahrt auch weiß, wer gewonnen und wer sich wo platziert hat. Aber diese Zeiten scheinen selbst im „Basic-Motorsport“ (Streckensprecher Uwe Winter), dem so genannten „Breitensport“ vorbei. Auch jetzt – zwei Tage nach Rennende – ist das Rennergebnis nur „vorläufig“. Die Fans werden auch nicht informiert, warum das so ist! - Der Einfluss der Nürburgring-Besitzer, bzw. des Pächters wird über die Zeit immer deutlicher spürbar. Zwar ist auf dem Papier ihr Einfluss beschränkt, aber die VLN hat als Rennserie für die „neuen Herren“ an Bedeutung verloren. Und die neuen Chefs der VLN – man muss da zwischen Veranstalter-Klub, der VLN oHG und der GmbH & Co KG unterscheiden – akzeptieren, dass diese Serie mehr und mehr „untergebuttert“ wird. Der VLN 4-Lauf war ein schönes Beispiel dafür, dass sich der Ton gegenüber dem „Kunden VLN“ geändert hat. Eigentlich hat sich nicht der „Ton“, sondern das Verhalten geändert und man versucht mit „gutem Ton“ - z.B. von Streckensprechern - die Sichtweise der Fans zu beeinflussen. Die sollen sich über dramatische Rennauseinandersetzungen auf der Rennstrecke freuen. Dramatik gab es aber auch beim VLN 4-Lauf im Umfeld des eigentlichen Rennens zu Genüge. - Darüber informiert Motor-KRITIK.

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24h exklusiv: Der „Gehenkte“ bezahlt den „Henker“!

„Das Team Manthey Racing mit der Startnummer #911 ist beim ADAC Total 24h-Rennen nachträglich aus der Wertung genommen worden. Am Porsche 911 GT3 R des im Gesamtergebnis zweitplatzierten Teams wurden bei der routinemäßigen Nachuntersuchung im Anschluss an das Rennen Unregelmäßigkeiten bei der Motorleistung festgestellt. Die in der BoP für die Überprüfung auf einem Rollenprüfstand festgeschriebenen 494 PS (inklusive vier Prozent Toleranz) wurden überschritten. Auch eine erneute Überprüfung, die von den Sportkommissaren im Rahmen einer Verhandlung auf Wunsch des Teams mit einer veränderten Messmethode angesetzt worden war, ergab nicht die in der BoP vorgeschriebenen Werte. Daraufhin wurde das Team Manthey Racing von den Sportkommissaren im schriftlichen Verfahren disqualifiziert. Der Veranstalter wurde angewiesen, ein neues Ergebnis unter Ausschluss des Teams zu erstellen.“

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Nicht beachtet: Kritik bei E-Mobilität ist tabu!

Ich habe das wohl nicht beachtet, sondern einfach meine Meinung niedergeschrieben, die Realität geschildert. Die bei einem MotoE-Rennen. Aber auch, wie andere das sehen. Das hat einen Fan auf die Palme gebracht. Ich finde es gut, wenn man nicht nur eine Meinung hat, sondern sie auch äußert. Trotzdem möchte ich heute zu dieser Äußerung eines meines Leser keine Meinung äußern, sondern nur einfach die Meinung dieses Lesers darstellen. - Damit andere Leser daran ihre Meinung überprüfen können.

Hier ist die Meinung eines meiner Leser zu meiner letzten Gegenüberstellung von Meinungen zum Thema MotorE-Rennen der FIM mit dem Titel:

„Die Realität kann man so oder so sehen!“

Mein Leser schreibt:

Sehr geehrter Herr Hahne,

mit Ihrem Rechtfertigungsversuch und der damit einhergehenden Herabwürdigung anderer Sichtweisen, haben sie einen Tiefpunkt erreicht der nahelegt, dass Ihnen Ihr eigentliches Thema (NBR) abhanden gekommen ist.

Schon mit dem Titel nähern Sie sich den Herrschaften an, die Sie früher mal mit spitzer Feder auseinander zu nehmen verstanden. Leider nehmen Sie sich nun selber auseinander. Sie scheinen „Alternative Fakten“ zu bevorzugen und diskreditieren  Verweise von anderen auf die Art von Expertise, die tatsächlich Wissen schafft.

Sie hingegen polemisieren, und am Ende lamentiert die gekränkte Eitelkeit, des einzigen wahren und wirklichen Journalisten, der von Virneburg aus über seinen Gartenzaun in eine Welt blickt, die sich weiterbewegt und weiterbewegt wird, wenn auch nicht mehr vom ˋRingˋ Spezialisten W.H., sondern von Ideen, die bei aller Unzulänglichkeit die schwierigen Probleme einer Situation anzugehen versucht, die Ihre Generation massgeblich mit geschaffen hat.

Ausser Ihren kleinen 3 Zylindern und deren Zaubertricks, fällt Ihnen wenig dazu ein. Da ist Hückenheim oder der Nürnburgring eben auch nur ein weiterer alter Hut den Sie ziehen, wenn Sie sich in der Realität offensichtlich „so oder so“ verfahren haben.

Da kann der Frison, an dem Sie sich nun abarbeiten, gar nichts dafür.

Beste Grüsse, XXX XXXXX

Ich respektiere die Meinung anderer. Darum stelle ich den Text dieser E-mail auch hier unverändert  ein. - Es ist ein Text der nachdenklich macht.

Und Nachdenken schadet nicht!

MK/Wilhelm Hahne
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MotoE: Die Realität kann man „so und so“ sehen!

Die Motor-KRITIK-Geschichte über das erste MotoE-Rennen der Saison am Sachsenring wurde zwar von vielen Lesern als informativ empfunden, aber die waren z.T. auch verunsichert. Mike Frison hatte z.B. auf seiner Internetseite (http://mikefrison.com/5496) auch über das E-Rennen informiert, aber diese Art der Darstellung hatte die Motor-KRITIK-Leser – im Vergleich zu meiner Geschichte - zum Teil ein wenig unsicher werden lassen. - War nun das MotoE-Rennen eine Unterstützung hin zu einer neuen Art der Mobilität gewesen oder „ein Schuss in den Ofen“? - Da möchte man dann nicht nur das Frison-Extrem, sondern noch einen weiteren Bericht zur Information der Motor-KRITIK-Leser gegenüber stellen. So habe ich noch den informativen und sachlichen Bericht einer sächsischen Tageszeitung im Internet über dieses Rennen  gefunden. Und auch einen Leserbrief gibt‘s zu diesem Bericht einer sächsischen Tageszeitung, den ich von einem aufmerksamen Leser erhalten habe. - Mehr dazu im Lauftext. - Vielleicht ergibt sich so insgesamt für meine Leser ein klareres Bild, ist eine bessere Meinungsbildung möglich.

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Erinnerung: Am 28. Juli ist F1 in „Hückenheim“!

Nein, das mit dem „ü“ (Umlaut = „u“ wird in Verbindung mit "e" zum 29. Buchstaben des Alphabets) im Titel zu dieser Geschichte ist kein Tippfehler. Ein Leser hat mich auf den Termin und in Verbindung mit dem Ort „Hückenheim“ bewusst darauf hinweisen wollen, dass es einen Schreibfehler in einem Plakat am TÜV-Tower (der Begriff „Turm“ wäre von gestern) des Nürburgrings gibt. - Aber ich kannte den schon!

Tatsächlich war dieses DTM-Plakat von Mitarbeitern der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG (wahrscheinlich lächelnd) aufgehängt worden, weil sie ihr Management wohl richtig einschätzen. - Und keinen Ärger wollen. Schließlich ist die deutsche Sprache auf einem Weg, den Sprachforscher schon vor rd. 10 Jahren voraussagten:

"Kannstema uber dem deutsch seine entwicklung eine diskusion fuhren?" – In ferner Zukunft dürfte dieser Satz bei Hütern deutscher Grammatik und Wortlehre keinen Unmut mehr erregen. Sprachforscher sagen die konsequente Kleinschreibung, neue Wortendungen und das Aussterben von Umlauten voraus.

Laut dieser Quelle („Welt“), befand sich damals schon die deutsche Sprache im Wandel. Es wurde vorhergesagt, dass die Umlaute ä, ö und ü dabei aussterben würden. Am Nürburgring hat die Veränderung, die Modernisierung der deutschen Sprache nun schon begonnen.

Das konnte man „damals“ schon deshalb vorhersagen, weil man die Computersimulation (!) nutzte. Am Nürburgring gibt man aktuell den Simulanten recht. So ganz konsequent ist man aber beim Management des Nürburgring-Pächters noch nicht, weil das Umfeld in Nürburg noch relativ deutsch ist. So geht man dann auch noch nicht „dönieren“, sondern einfach mittags zum Essen.

Es war ein Nürburger Würstchenbuden-Betreiber, dem – nach immer noch gültigen Begriffen – der Schreibfehler auffiel und der sich in den Sozialen Medien darüber lustig machte. - Aber nur einen Tag lang! - Dann war dieser Eintrag gelöscht.

Dafür instrumentalisierte das Nürburgring-Management diesen Fehler für seine Zwecke:

Es machte mit dem Hinweis auf diesen Fehler auf eine eigene Marketing-Personalanzeige aufmerksam. Wenn man die aufmerksam liest, muss man auch feststellen, dass für die Position eines Marketing-Managers in der dortigen Organisation keine deutschen Sprachkenntnisse verlangt werden. Es ist aber dort als wichtige Voraussetzung zu lesen:

„Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift“

Da auch „talentierte Quereinsteiger“ lt. Anzeige eine Chance erhalten, besteht die Möglichkeit, dass dort auch Leute, die die deutsche Sprache perfekt beherrschen, eine Anstellung als:

„Marketing Manager (m/w/d)“

finden. Das „d“ steht darin wohl für „divers“, also das so genannte „dritte Geschlecht“.

Was waren das noch für Zeiten, als mich vor Jahrzehnten an der alten Nürburgring-Einfahrt ein Schweizer Autofahrer fragte:

„Bin ich hier richtig am Nürnbergring?“

Er wollte zum Norisring, bei Nürnberg. - Da startete damals an diesem Wochenende gerade die DTM. In diesem Jahr startet sie vom 13. - 15. September am „Nurbürgring“. Und nicht vergessen: Die Formel 1 ist am 28. Juli in „Hückenheim“ unterwegs. Ob man dort „dönieren“ kann ist ungewiss.

Am „Nurbürgring“ muss man sich mit „Remagen“-Würstchen bescheiden. Die kommen nicht aus Remagen, sondern aus Hürth. Am „Nurbürgring“ gehören die zum Pflichtprogramm. Wie gutes Englisch in Wort und Schrift. - Dies bestimmt aus folgendem Grund:

  • Die Engländer schreiben heute noch so, wie sie vor 300 Jahren gesprochen haben: Trotz allen Wandels erweisen sich nämlich die Hochsprachen als stabil.

MK/Wilhelm Hahne
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Elektro-Rennmotorräder am Sachsenring: Unsinnig!

*** Ab sofort - 9. Juli, 11 Uhr - mit aktuellen Fotos vom Sachsenring ***

Der Motorsport verkommt zur Satire. Gerade am letzten Wochenende gab es dazu eine Reihe von Beispielen, die nachdenklich machen sollten. Da wurde das Endergebnis des vor rd. zwei Wochen zu Ende gegangenen 24h-Rennens aufgrund von Vergehen gegen die „BoP“ korrigiert. Da durften sich Zuschauer, die am Fernsehen einer DTM-Übertragung folgten fragen, warum der Hersteller von Katzenfutter gerade in ihnen die richtige Ansprechpartner für eine entsprechende Werbung sieht. Solche, die schon am Sonntagfrüh den Fernseher eingeschaltet hatten, um mal einen Einblick in die an diesem Tag laufende Motorradveranstaltung am Sachsenring zu gewinnen, die immerhin mit „Großer Preis von Deutschland“ getitelt war, die konnten sich über ein Rahmenrennen zum „FIM Enel MotoE World Cup“ wundern. - Man geht mit der Zeit, lässt sich von politischen Strömungen beeinflussen, erwartet den Beifall der Ahnungslosen. - Wer eine „BoP“ als unglaublich wichtig und richtig empfindet, die nach besonderen „Spielregeln“ ausgetragenen Rennen der Formel E als spannend empfindet – obwohl er die Regeln eigentlich nicht versteht – der wird sicherlich auch so kurze Show-Einlagen mit E-Motorrädern als toll und zeitgerecht empfinden. Schließlich gibt es schon nach Minuten ein Ergebnis! - Da wird der Morgenkaffee auch beim Zuschauen nicht kalt. - Wer das allerdings realistisch betrachtet, der „hat den Kaffee auf“ und kann nur feststellen:

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Ein Krüger geht so lange zu BMW – bis er geht!

Immerhin ist er 27 Jahre lang in den unterschiedlichsten Positionen bei BMW pünktlich zum Dienst erschienen. Die letzten vier Jahre als Vorstandsvorsitzender. Und ein Norbert Reithofer, sein Vorgänger, vom Vorstandsvorsitzenden ohne zeitliche Distanz direkt zum Aufsichtsratsvorsitzenden aufgestiegen, hat versucht – nun mit neuem „Werkzeug“ - die Wünsche und Vorstellungen derer, die man der Familie Quandt zurechnen muss – zu erfüllen. Dazu hat man bei BMW immer wieder das „Bühnenbild“ für die Öffentlichkeit passend gewechselt. Damit es dem „Publikum“ gefiel. - Nachhaltig! - Aber es gibt aktuell niemanden bei BMW, der übernommene Funktionen in der Perfektion eines Eberhard von Kuenheim oder Wolfgang Reitzle ausfüllen könnte. - Aber es ist durchaus auch einem Eberhard von Kuenheim als einem seiner wenigen Fehler anzurechnen, wenn er wegen eines „quengeligen“ Betriebsrates, Wolfgang Reitzle den Weg an die Spitze des Münchner Automobilherstellers – der auch Motorräder baut – verwehrte. - Von da an ging‘s eigentlich in München bergab. Der wirtschaftliche Boom zu dieser Zeit vernebelte ein wenig das Bild. - Nun wird die Sicht klarer! - Dass das 1. Quartal 2019 „rote Zahlen“ brachte, ist kein Zufall.

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