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Am Mittwoch hatte Motor-KRITIK hier noch über kleine Eskapaden eines „Lebenskünstlers“ informiert. Nicht zum ersten Mal. Hier war immer schon zum Zeitpunkt des Geschehens über die – nennen wir sie – Affären zu lesen, die ein Robertino Wild nicht nur auslöste, sondern die – auch - ungewöhnlich und „großartig“ (auf besondere Weise) sozusagen „still gelöst“ wurden. Dahinter steckt also auch ein gewisses System! Wir haben uns schon gewundert, dass sich andere nicht wunderten. Dabei waren auch oft große – und damit allgemein interessierende – Namen im Spiel. Da würde eine Malu Dreyer – z.B. im Fall des Nürburgring-Verkaufs – bei einem Abgleich geradezu zu einer Statistin. Ein Kurt Beck würde aber nicht nur im öffentlichen Interesse aufsteigen. Er stieg schließlich zu einem Berater auf. Auto-Fans träumten von neuen de Tomaso-Sportwagen und evtl. einem neuen Zagato. - Porsche war sogar mal - aus „Sicherheitsgründen - an einer „capricorn“-Firma beteiligt. - Robertino Wild machte aus seinen guten Kontakten zur Automobilindustrie bisher aber nur einen (einzigen) „capricorn 01 Zagato“! - Bisher auch bei „youtube“ zu sehen! - Dass so nebenbei im Umfeld der Sportwagen-Visionen auch eine neue Bau-Ruine entstand, hat niemanden interessiert. Höchstens die Unternehmer, die vielleicht immer noch auf Gelder warten. - Hat das Warten nun ein Ende? - Irgendein Ende gibt es immer! Das könnte in der Folge Arbeitsplätze kosten! - Vielleicht ist deshalb die zunächst nur in einer Druckausgabe zu lesende Geschichte im „Handelsblatt“ (s. Seite 52/53) so vorsichtig und lückenhaft in der Zusammen- und Darstellung der eigenen Recherchen. Der Geist, mit dem dort recherchiert wird, entspricht sicher dem Geist der hauseigenen „Holtzbrink-Schule für Journalismus“. Aber bei der Umsetzung… - Na ja. - Im Untertitel zur Journalistenschule ist auch zu lesen:
„Journalismus für eine neue Generation“ – Warum nur?
Also nichts für mich, der ich bewusst ohne „KI“ arbeite, die hoffentlich vorhandene eigene Intelligenz nutze und die Erfahrung, die im Laufe meiner jahrzehntelangen journalistischen Arbeit vielleicht zu einer besonderen Vernetzung in meinem Gehirn geführt hat, die so eher zu klaren Ergebnissen und Darstellungen im Sinne meiner Leser führt. - Hoffe ich!
- Kann es sein, dass ich den Werbespruch, „Genuss im Stil der neuen Zeit“, falsch verstanden habe?
Ohne Zweifel ist die neue Geschichte in der aktuellen Wochenend-Druckausgabe des „Handelsblatt“ vom 20. Februar 2026 ein Beispiel für modernen Journalismus. - Man wird sie sicherlich auch bald im Internet finden! - Die Redakteure vermeiden aktuell die Konfrontation mit bestimmten Leuten, erfüllen sonst ganz die Erwartungshaltung einer „neuen Generation“, denen schon durch Darstellung von Details – die eigentlich im Zusammenhang mit dieser Geschichte keine Rolle spielen, den Eindruck vermitteln, dass hier „gnadenlos“ recherchiert wurde.
- Aber im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Falschen, die auch den Titel bestimmen!
Was hat z.B. das Geburtsdatum von Beteiligten in dieser Geschichte – in diesem Fall - für eine Bedeutung? Bringt die Höhe des Preises für eine Einbauküche die Geschichte dem eigentlichen Kern der Berichterstattung näher?
Primär wird nur das „Promi“-Interesse „moderner Leser“ befriedigt!
- Schon der Titel ist so angelegt: „Star-Anwalt gegen Kunst-Star“.
Es wäre z.B. auch folgender Titel möglich gewesen, wenn andere Details zu dieser Geschichte anders und besser betont worden wären. - Wie wäre es mit:
- Oma stopfte früher Socken. - Robertino stopft aktuell andere Löcher!
Das hätte der dieser Geschichte zugrunde liegender Basis des Geschehens nach m.M. eher entsprochen. Auch hier in Motor-KRITIK waren die ersten Abläufe zu dieser Geschichte schon Thema. Aber damals hatte die Geschichte noch keinen Abschluss gefunden, war sozusagen „noch im Fluss“.
Wenn meine Leser noch die von mir geschilderten Situation im August 2025 – also vor rd. 6 Monaten - hier in Motor-KRITIK kennen lernen wollen: Bitte HIER klicken!
Es gibt Motor-KRITIK-Leser, die die in der Nacht zum 20. Februar die „Handelsblatt“-Geschichte schon gelesen hatten – mich sozusagen direkt informierten. Auch mit ihrer Meinung! Das waren durchaus zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Leser. Deren Urteil:
- "Schöne 'Promi-Comic-Geschichte' – würde auch in 'BUNTE' passen.“
- „Ausführlich recherchiert schon, steht aber nix Neues drin.“
- „Am Ende ein harmloser Artikel.“
- "Wilde Geschichte, ohne Wild zu treffen!"
Kennen Sie, liebe Leser, die „GPRA“? - Das ist die „Gesellschaft Public Relation Agenturen“. - Public Relation ist – aus meiner Sicht – eigentlich eine „strategisch positiv angelegte Beeinflussung von Meinung“. - Journalisten sollten – streng genommen – nicht als PR-Mitarbeiter agieren.
- Da wundere ich mich schon, wenn eine „GPRA“ eine Zeitschrift/Zeitung – nämlich das „Handelsblatt“ – als „beste Zeitung Europas“ auszeichnet.
Darum weiß ich dann auch nicht, wie ich die oben erwähnte, aktuelle Geschichte im „Handelsblatt“ als Journalist werten soll. Die Wertung meiner Leser, die sich bisher zu dieser Geschichte bei mir meldeten, habe ich schon genannt.
Da überzeugt mich auch nicht, dass das „Handelsblatt“ das „Pflichtblatt“ an den deutschen Wertpapierbörsen ist. Bei der o.g. Geschichte wurden aus meiner Sicht, die Akzente ein wenig anders gesetzt, als ich es im Interesse einer guten öffentlichen Aufklärung zu diesem Thema auch als eigentlich richtig empfunden hätte.
Mich stört wirklich nicht, dass das „Handelsblatt“ vor irgendeiner abschließenden Geschichte zu diesem Thema hier in Motor-KRITIK erschienen ist. Bei der Grundbehandlung des Themas war – und bin – ich immer noch allen bisherigen Darstellungen mit all meinen Informationen wohl nicht nur zeitlich voraus gewesen.
Hätte meine Großmutter – Gott hab’ sie selig! - in persönlicher Kenntnis aller Fakten die gerade erschiene Geschichte im „Handelsblatt“ beurteilen müssen, hätte sie wahrscheinlich kommentiert:
„Knapp vorbei ist auch daneben!“
Jedenfalls ist noch viel Freiraum für den Versuch der Darstellung aller objektiv wahrnehmbaren Fakten zu dieser Geschichte, deren Inhalt offenbar auch von Informationen von Beteiligten bestimmt waren, die gerne ihre Beteiligung „vertraulich“ behandelt haben wollten.
- Aber warum haben sie dann eigentlich nur „vertraulich“ informiert?
Da fehlt z.B. der Gärtner, „der nicht immer der Mörder ist“, oder ein – nennen wir ihn „Sanitätsgefreiten“ - Neumann. Oder man könnte die Erlebnisse „eines Rollstuhlfahrers“ in die Geschichte mit einbauen. - Ich habe mehrfach von ihm Telefon-Anrufe erhalten!
- Die „Handelsblatt“-Veröffentlichung wird vielleicht die „Konkurrenz“ auf den Plan rufen, weil in dieser Geschichte vorhandene Lücken noch zu schließen wären. - Denke ich!
Es kann aber auch sein, dass man beim „Handelsblatt“ nun eine ganze Serie startet und diesen „Promi-Comic“ nur als „Anreißer“ nutzen möchte!
Ich lehne mich derzeit zurück und widme mich dem Studium von Finanzdaten zu einem offenbar überschätzten Firmengebilde, dessen derzeitige Situation – wenn ich einer aktuellen Kredit-Auskunftei glaube – in den nächsten Monaten noch viel Spannung verspricht.
- Man sollte auch einer Staatsanwaltschaft nicht immer nur Rosen schenken!
MK/Wilhelm Hahne
PS: „Rosen für den Staatsanwalt“ war ein kritischer Film im Jahre 1959 zur Situation des „Systems“ im Nachkriegs-Deutschland. - Aber wer kann sich schon 67 Jahre zurück erinnern?



