Andy Gülden: „Die Saison 2026 wird ziemlich geil!“

Er muss es wissen! - Schließlich ist er der Chef-Instruktor der Nürburgring Driving Academy. Ich kenne ihn schon viele Jahre und habe gerne in ein aktuelles „youtube“-Video hinein gehört und geschaut, in dem er die Hauptrolle spielt. Dabei musste ich feststellen, dass Andreas Gülden – so heißt er eigentlich lt. Personalausweis – seit unserem Kennenlernen vor vielen Jahren, seinen Sprachschatz inzwischen deutlich erweitert hat. Es ist schon „funny“ zu hören, dass Andy mit so manchen Dingen keine „issues“ hat. Er hat auch „einfach Lust auf ‚fast’!“ - Wie man hört, hat er auch nur mit „geilen Typen und Experten“ zu tun. - Ich könnte nun – um als besonders aktuell empfunden zu werden – eine Bundeswehr-Tarnfolie über das momentane Chaos am Nürburgring ziehen. Aber das machen schon meine Kollegen auf HRT-Basis. - Da folge ich lieber einem Andy Gülden direkt, wenn der in dem von mir abgehörten Video – sicherlich auch in Kenntnis von  einigen Abläufen „hinter den Kulissen“ – zu der in jedem Fall zutreffenden Feststellung kommt:

Andy Gülden: „Die Saison 2026 wird ziemlich geil!“

Einer der „geilen Experten“, Dirk Adorf, hat ihn in die „Fahrer AG“ berufen und unter seiner – Andys - Mitwirkung hat man nun erreicht, dass man als ganz normaler Rennfahrer leichter, schneller und einfacher an ein DMSB-Nürburgring-Permit kommt. - Toll, geil, funny?

Na ja! - Übrigens hat Max Verstappen – weil nicht normal (?) - noch sein Nordschleifen-Permit unter erschwerten DMSB-Bedingungen gemacht. Andy hat ihm gezeigt, was den Nürburgring als Rennstrecke so schwer macht, ist auf Straßenreifen in einem Straßen-AMG vor Max, mit Slicks und in einem Renn-Porsche unterwegs, vorweg gefahren!

Das weiß man doch, dass der DMSB – nach vielen Jahrzehnten ohne - dafür ab 2015 - ein kostenpflichtiges „Permit“ einfach erfinden musste. - Andy hat das begriffen! - Anderen – wie auch mir - ist das eben unbegreiflich! - Um es noch einmal deutlich und verständlich festzuhalten:

  • Motor-KRITIK-Meinung: Dieses Permit ist eine der „Genehmigungs-Hürden“, zu deren Schaffung der DMSB e.V. keinerlei Berechtigung hatte. - Sporthoheit hin, Sporthoheit her! - Es gibt auch dazu eine entsprechende gutachterliche Bewertung, die aber bisher nur bei Motor-KRITIK Erwähnung gefunden hat!

Auch der Begriff „Hoheit“ ist nach Ansicht des Düsseldorfer Landgerichts übrigens mehr eine willkürliche Zueignung, die dem DMSB e.V. nicht zusteht! - So habe ich persönlich als Besucher einer Verhandlung in Düsseldorf die Darstellung des Richters wahrgenommen!

  • Um es nicht zu vergessen: Max Verstappen soll bei dem – besonders für ihn als F1-Weltmeister - dringend notwendigen Nordschleifen-Lehrgang durch Andy Gülden, schon mal ab und an ein wenig gelächelt haben!

Weshalb ich aber überhaupt einen Andy Gülden – auch - zur Hauptperson meiner Geschichte hier mache ist, dass ich in das oben erwähnte „youtube“-Video hinein gehört habe und es besonders interessant fand.

Gerade im Anfang hatte ich einen etwas eigentümlichen Eindruck – weil  es dort einen offenbar etwas wirr bearbeiteten – Anfang gibt. - Der hat so etwas von „Last Minute“! - Mit „heißer Nadel schnell gestrickt“! - Oder um es anders zu sagen:

  • Warum muss man den Eindruck haben, dass da „vorne“ – gleich zu Beginn - etwas entfernt worden ist? - Was – und warum – ist denn da eventuell „im Einstieg“ beim Video entfernt worden?

So mitten drin – im Video – ist Andy Gülden dann aber in seinem Element, im richtigen „Fahrwasser“: Er hat daran gearbeitet, sich und die Nürburgring Driving Academy ins Geschäft mit dem „Industriepool“ zu bringen. Er ist stolz darauf, dass er nun mit der Nürburgring Driving Academy deren Fahrausbildung „mit gestalten darf“.

  • Die Motor-KRITIK-Meinung zur Entwicklung der Testarbeit in Zukunft am Nürburgring habe ich gerade vor Tagen hier geäußert und will mich darum nicht wiederholen.Auch eine kleine Umfrage bei den Hotel-Unterkünften, die von den Testfahrern der Werke vornehmlich genutzt werden würde aufzeigen, dass die einzelnen Industrie-Unternehmen – verglichen mit „früher“ - immer weniger Testfahrer am Nürburgring einsetzen.

Aber natürlich habe ich eine solche Feststellung längst getroffen und habe mich aktuell einmal um die Besichtigung der Basis für Renn- und Testeinsätze – die „Nordschleifen“-Rennstrecke  – bemüht.

Mein in vielen Journalisten-Jahren geschultes  - und gewachsenes - Misstrauen habe ich zum Anlass genommen, nicht nur zu einer Streckenbesichtigung am Nürburgring zu schreiten, sondern auch mal bei mir bekannten Nutzern nach gehört, was man denn in Frankfurt, beim DMSB e.V., im Moment so in Sachen Nürburgring so hören kann.

  • Was tut sich z.B. in Sachen Abnahme der nun durch seinen Besitzer neu gestalteten Rennstrecke durch den DMSB e.V?

Zumal ich den schon den Eindruck hatte, dass es doch eigentlich gar nicht sein kann, dass man immer noch mit Umbauarbeiten beschäftigt ist. Wie ich – mit Foto-Beweis – bereits im Bereich „Brünnchen“ vor Tagen feststellen konnte:

  • Schließlich muss man am Nürburgring doch wissen, wann die ersten Rennen stattfinden sollen! Lt. Ankündigung im Internet am 14. März 2026, während die ersten „Test- und Einstellfahrten“ auf der Nordschleife für den 13. März 2026 angekündigt werden.

Das Ergebnis meiner Recherche hat mich tatsächlich überrascht, denn ich konnte per Saldo notieren:
Eine Abnahme der Rennstrecke Nürburgring-Nordschleife durch diesen DMSB e.V. sollte eigentlich längst erfolgt sein. Verantwortliche des DMSB sind wohl auch zur Streckenabnahme angereist, aber… -

  • Man hat nach dem Kennenlernen der letzten baulichen Änderungen an der Rennstrecke, eine Streckenabnahme nicht durchgeführt! Man hat eine Genehmigung zur Durchführung von Rennen ablehnen müssen! (Die Ablehnungsgründe entsprechen wohl – wie ich hörte - der Motor-KRITIK-Meinung!)

Damit hat dann der neue „Vorstand Sport“ des DMSB e.V. - seit 1. Januar 2026 im Amt – eine erste, sachlich richtige Entscheidung getroffen, die allerdings wohl bei einigen DMSB-Mitgliedern zu Stirnrunzeln führte. Das mögen aber ADAC-Fans sein, die hier einen AvD-Einfluss zu spüren glauben.

  • Dabei handelt es sich bei dieser Entscheidung weniger um eine politische, sondern in erster Linie um eine Sachentscheidung!

Zur Zeit werden die schon durchgeführten Änderungen an der Strecke tatsächlich wieder zurück gebaut. So war/ist zu hören! - Aber das nimmt Zeit in Anspruch!

  • Meine hier geäußerte persönliche Einschätzung zu den möglichen Auswirkungen der – unangekündigt und offenbar selbstherrlich – vorgenommenen baulichen Änderungen waren wohl berechtigt.

Ich darf sicherlich noch einmal daran erinnern, dass ho äußerte:ier in Motor-KRITIK bereits am 15. Dezember 2025 zu lesen war, was sicherlich manchem „Offiziellen“ nicht gefallen hat, aber meine Meinung war und ist! – In persönlicher, Jahrzehnte langer Erfahrung entstanden. 

Zur Erinnerung lasse ich hier noch einmal Zitate von Textpassagen aus Motor-KRITIK vom 15. Dezember 2025 folgen:

„Man versucht bisher fahrerisch anspruchsvolle Passagen zu reinen „Vollgas-Passagen“ zu machen, was dann zwar „Rekordverbesserungen“ – bezogen auf eine einzige Runde – ermöglichen würde, aber für die Durchführung von Langstreckenrennen – also 4h-, 6h- oder gar 24h-Rennen – würden durch die aktuellen baulichen Veränderungen zu einer großen Unfallgefährdung für Mensch und Automobil führen, die in ihren negativen Auswirkungen nicht berechenbar sind!“

„Wenn der DMSB nicht vorab – natürlich „vertraulich“ – informiert war, dann bekommt das neue Vorstandsmitglied, mit dem Zusatz (zum Titel) „Sport“, nun ein ernstes Problem. Er ist ab 1. Januar 2026 verantwortlich!“

„Bei einem Langstreckenrennen werden – trotz „Track Limits“ – besonders die GT3 über die Streckenbegrenzungen „räubern“, den Aufbau ihrer Rennreifen schädigen und dann – ab und an – an anderer Stelle – z.B. in der „Kompression’“ am „Tiergarten“ – einen Reifenschaden erleiden.“

Die Geschichte erschien übrigens unter dem Titel:

„Überraschung von Ahnungslosen für Ahnungslose?“

Ich habe aktuell noch einmal die Rennstrecke am Nürburgring besucht, wo sich dann auch mein zuletzt geäußerter Verdacht bestätigte, (s. Geschichte vom 9. Februar 2026) dass die – eigentlich „unmögliche“ Verzögerung bei der Genehmigung der Ausschreibungen für RCN, NLS und 24h-Rennen auf den Fehlleistungen der Amateure am Nürburgring beruhen könne.
Hier folgen ein paar Fotos, die die aktuelle Situation z.B. in der „Hatzenbach“-Passage der Nürburgring-Nordschleife deutlich machen:

Wobei ich mir gar nicht vorstellen kann, dass man am Nürburgring so dumm ist und darum gerade mal so richtig „in ein Fettnäpfchen getreten“ war, wie es nun tatsächlich den Anschein hat. - Das fünfte Foto zeigt übrigens ein Stück Nordschleife ohne "Rattersteine".

  • Kann es vielleicht auch sein, dass den russischen Besitzer die „dummen Rennen“ einfach nur stören, weil sie ihm die Zeit für mehr Profit bei den „Touristenfahrten“ wegnehmen?

Einer meiner Leser schrieb mir schon nach meiner vorletzten Geschichte:

...“manchmal glaube ich, der Russe macht es absichtlich, bitte keine Rennen mehr hier bei uns - noch mehr Tourifahrten und Prolls in der Region sind mehr willkommen“…

Ich zitiere diesen Leser hier wörtlich, weil sonst vielleicht von „Freunden“ wieder verbreitet wird, was man immer schon gerne kolportiert:

  • Man sollte Motor-KRITIK nicht ernst nehmen! - Weil „der alte Mann“… -

Rücksicht auf mein Alter wäre tatsächlich angebracht. Weil das auch – zum Glück – ein Mehr an Erfahrung bedeutet! - Wenn man „seine Zeit“ richtig genutzt hat!

In diesem Sinne: „Alles funny!“ - Und viele Grüße an meinen „Helfer“ Andy Gülden, der sich zu Anfang des von mir abgehörten Videos zu den fehlenden Stellen im Video so äußerte:

...“der sich da auch schon mal ein bisschen aufgeregt hat.“

Was ich nach meinem aktuellen Recherche-Ergebnis auch verstehe:

  • Der Andy ist eben „ein geiler Typ“. - Am Nürburgring ist er genau richtig!

Er hat auch keine Angst vor „issues“, keine Angst vor Problemen!

MK/Wilhelm Hahne

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