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Eigentlich sollte man – gerade als Journalist – immer darum bemüht sein, zu denken, zu recherchieren; schon um zu Ergebnissen zu kommen, über die es sich zu schreiben lohnt. Aber das letzte Wochenende war aus meiner Sicht schon irgendwie ein besonderes Wochenende. Das begann eigentlich damit, dass man – wie ich zum Glück bisher – noch jeden Morgen wach wird. Man schaut dann aktuell an eine Decke, die grau wirkt. Auch wenn sie eigentlich weiß wäre. - Im Winter ist die um diese Zeit – meine „normale Aufstehzeit“ – aber noch „schwarz“. Wir haben jetzt schon so etwas wie Frühling. Jedenfalls geht die Sonne wieder täglich etwas früher auf. Eine App wird mir später sagen, dass wir an diesem Tag, dem 8. März 2026, exakt 11 Stunden und 24 Minuten Tageslicht haben werden. Die Sonne wird an diesem Tag 148.493.620 Kilometer entfernt sein. - Und irgendwie habe ich gedacht - während ich langsam aufstehe– ist doch heute auch ein besonderer Tag. - Nicht nur ein Sonntag! - Ich würde auch heute noch bequem den Sonnenaufgang erleben können, denn der wird exakt um 6:59 Uhr erfolgen. - Ein schöner Tag! - Aber schon jetzt – beim Erwachen - ist das F1-Rennen in Melbourne, auf der anderen Seite der Weltkugel längst gelaufen. Die haben einen Zeitvorsprung von immerhin 10 Stunden! - Aber ist der Formel 1-Grand-Prix aktuell wirklich noch wichtig?
„Streiflichter & „Erleuchtungen“ am Wochen-Ende!
Während ich genussvoll meinen Frühstückstee trinke, um – wie die Werbung meint – „den Lärm der Welt zu vergessen“ – fällt mir ein, dass wir heute den „Weltfrauentag“ – exakt: den „Internationalen Frauentag“ - haben. Da frage ich meine Frau dann gleich, was ich denn heute kochen soll.
- Das ist mein Beitrag zum „Frauentag“ – denke ich dabei lächelnd.
Meine Frau ist erfreut:
- „Dann kann ich in der Zeit ja bügeln“, stellt sie fest.
Und sie widmet sich wieder dem Studium des „Kölner Stadtanzeiger“, während ich versuche meinem iPhone eine Antwort auf die Frage zu entlocken, wann wir denn wohl 12 Stunden Tageslicht haben.
Aber dann fällt mir ein, dass ich mir doch eigentlich zum „Weltfrauentag“ ein paar Gedanken mehr machen müsste! - Oder sollte ich mich mehr um den Nürburgring bemühen, wo doch an diesem Wochenende, die „Touristenfahrten“ für die Saison 2026 eingeläutet werden.
Oder sollte ich vorher mal nach dem Ergebnis des ersten Formel 1-Laufs in Australien schauen?
Ich entschließe mich zunächst mal zum Genuss eines Eiersalates, den ich mir noch gestern Abend selber zubereitet habe, weil ich eine gewisse Vorfreude daran entwickelt hatte, am Sonntagmorgen etwas Besonderes zum Frühstück zu essen.
Da bin ich aktuell so manchem Mohammedaner morgendlich dann ordentlich voraus. Auch hier in der Eifel werde ich durch die hier lebenden Flüchtlinge an deren Lebensgewohnheiten erinnert, weil die jetzt schon mal etwas später zu abendlichen Treffen kommen, weil sie vorher noch mit ihren Familien zusammen „so richtig gut“ essen und trinken! - Es ist „Ramadan“!
- Der letzte Fastentag ist in diesem Jahr – 2026 – übrigens der 19. März 2026!
Die werden also auch an diesem Sonntag den ganzen Tag fasten und nichts trinken und erst am Abend so richtig aufleben.
Nach diesen Überlegungen entschließe ich mich dann doch, mal einen Blick auf die Ergebnisse der Formel 1 zu werfen. Heute hat man zum ersten Mal einen Grand-Prix mit neuer Technik – nach einem neuen Reglement – ausgetragen.
Die F! Verkommt inzwischen immer mehr zum „Show-Programm“. Aus meiner journalistischen Sicht als „alter“ Motorsportler ist sie keine Berichterstattung mehr wert. - Trotzdem hier das Ergebnis:
- Russel hat vor Antonelli - beide auf Mercedes - gewonnen. - Nicht überraschend! - Vor den beiden Ferrari! - Und dann kam erst mal 35 Sekunden nichts!
Ein Sieg gut geleiteter, ferngesteuerter Fahrer mit einer Mercedes-Technik, wie sie wohl inzwischen – besser? - in England entsteht, das nicht mehr zu Europa zählt. - Oder nicht oder doch?
- Angeblich ist einer der zwei Audi F1 wegen Ausfall der „Fernsteuerung“ schon vor dem Start auch ausgefallen!
Meine Frau meint übrigens, dass England schon – genauso wie ein großer Teil von Russland – zu Europa zu zählen wäre, aber nicht zur Europäischen Union!
- Ach ja – es ist schon ein Unterschied, ob man die Dinge weltpolitisch oder einfach geographisch betrachtet!
Da kann man auch den „Weltfrauentag“ dann so oder „so“ sehen!
Ich denke dabei an einen kleinen Empfang (11 Uhr, mit Sekt, Selters und kleinem Imbiss), den ich vor 14 Tagen bei buddhistischen Mönchen erlebt habe. Meine Frau und ich waren zum „Neujahrsfest“ eingeladen, weil in China ab diesem Termin das „Feuer-Pferd“ die Entwicklung in 2026 mit beeinflussen soll.
Ich habe dort u.a. 27 Frauen gezählt, von denen 26 in Hosen erschienen waren. Nur meine Frau trug nicht zufällig ein Kleid. Sie ist auch noch – ganz unverklemmt - eine ganz normale Frau! - Sie ist eben nur anders als ein Mann.
- Es gibt bei beiden Geschlechtern eben „so’ne und solche“!
Auf dem „Neujahrs-Empfang“ habe so auch „schnieke“ Männer in „Sneaker“ erleben können. Aber z.B. auch einen Lokal-Politiker, der mit roten Turnschuhen und in Sportkleidung und einer Uhr mit passendem roten Band unterwegs war. - Jung, dynamisch und kommunikativ!
- So ein „Neujahrs-Empfang“ ist eben heute auch nicht mehr das, was er „früher“ einmal war!
Vielleicht sollte man auch nicht vergleichen. Wir leben eben „im Jetzt“ und nicht in der Vergangenheit! - Habe ich gedacht – und mich selber zur Ordnung gerufen.
Aber ich habe auch weiter gedacht. - Und dabei ganz realistisch festgestellt, dass man in China uns inzwischen nicht nur zeitlich um viele Stunden voraus ist!
Das liegt auch daran, dass wir uns schon immer schon gerne „etwas vorgemacht haben“. Da wird man dann jetzt durch die Realität aus so manchen Träumen gerissen.
Ich übrigens nicht! - Ich habe zum Beispiel immer schon einen „Präventivschlag“ als Angriffskrieg empfunden, habe auch „unsere Freunde“ schon erlebt, wenn sie in einer „Bombennacht“ viele tausend Menschenleben – bei der Zivilbevölkerung - auslöschten.
Ich habe mir immer meinen Teil gedacht! - Als ich aber dem Kindesalter entwachsen war, und viel später dann meine Gedanken als Journalist schon einmal sehr deutlich nieder schrieb, da ist mir dann auch in einem anderen Regime auch eine „Hausdurchsuchung“ widerfahren.
So ist das nun mal mit der Politik. Das ist eben genauso, wie es auch früher schon im Sandkasten war. Wenn alle brav mit den richtigen „Förmchen spielten“, dann gab es auch keinen Ärger.
Den wird es auch nicht geben, weil ich heute mal nicht zum Nürburgring fahre, um zu fotografieren, wie der russische Besitzer der Nürburgrings gerade mit Zustimmung der regionalen Politiker mal wieder „die Eifel rettet“! - Wirtschaftlich!
Dort hat nämlich heute das inzwischen „übliche Theater“ wieder begonnen. Meine Frau wird, wenn sie später vom Füttern ihrer Schafe wieder zurück kommt, von „quietschenden Reifen“ und entsprechendem Motorenlärm am „Virneburger Berg“ berichten.„nürburgring. we make your heart race.“
Auf der Nürburgring-Nordschleife gibt es das übliche „GELB“-Chaos – wie ich höre. Durch Unfälle – gleich welcher Art – musste die Strecke schon mehrere Male geschlossen werden. Es gab wohl einige Arbeit für Lenz und – vielleicht später auch – für Nett.
- Und in den nächsten Tagen werde ich wieder Leuten begegnen, die mich verständnislos informieren, dass… - Aber lassen wird das„nürburgring. we make your heart race.“!
Ich weiß, ich weiß! - Aber immerhin gab es doch im „Vorfeld“ der Touristenfahrten im Internet auch die Bitte des Nürburgringsbesitzers, die - ausgesprochen durch die Verantwortlichen seiner Pächterfirma des Nürburgrings - lautete:
„Respect the region“
Also hat man doch alles getan! - Denn immerhin war der darunter zu findende Zusatz deutlich kleiner geschrieben:
„nürburgring. we make your heart race.“
Selbst das „w“ nach dem „Punkt“ war klein! - Kleiner geht’s doch wirklich nicht!
Und gerade mit den „Touristenfahrten“ wird doch bewiesen, dass wir auch mit russischer Hilfe den Umsatz an unseren deutschen Tankstellen sicher stellen können.
- Man sollte übrigens nicht nur die Mineralölkonzerne wegen ihrer „Raubtiermentalität“ beim Abkassieren schelten!
Wer da wegen der lächerlichen 64 Prozent Besteuerung des Treibstoffes in Deutschland nach Luxemburg zum Tanken fährt, ist wahrscheinlich mit seinem Verhalten genau so wenig passend, wie jemand, der den auf seinem Solardach erzeugten Strom in ein e-Automobil aus chinesischer Produktion laden lässt.
Wer sich jetzt wegen der oben genannten 64 Prozent erstaunt zeigt, dem werde ich gerne die deutsche „staatliche Belastung“ ein wenig spezifizieren:
- Die „Energiesteuer“, auch mal mit „Mineralölsteuer“ bezeichnet, beträgt z.Zt. 65,4 Cent pro Liter Benzin.
- Die CO2-Abgabe wurde zum 1. Januar 2026 erhöht, und belastet den Treibstoffpreis – weil er pro Tonne Rohöl berechnet wird – ungefähr mit 18 – 21 Cent pro Liter.
- Die 19 Prozent Mehrwertsteuer werden von der Bundesregierung aber „nur“ auf den Nettopreis des Benzin berechnet.
- Die „Energie“- und „Mineralöl-Steuer“ kommen also da dann „nur noch“ oben drauf.
Aber jetzt muss ich schließen! - Ein gerade gekommenes Anzeigenblatt – ich habe es am Klappern des Eingangstörchens gehört - möchte mich noch zum Thema „Zwei Powerfrauen in der Grünen Hölle“ erleuchten. - Wie ich gerade sehe.
Am „Internationalen „Frauentag“, den es seit 1911 gibt, wäre das doch sehr wichtig zu wissen!



