Geheim? - Import aus Russland in die Eifel?

Berufsmäßig neugierig ist Motor-KRITIK mit flinken Händen und einer „Maus“ – aber durchaus auch „mit Kopf“ - täglich im Internet unterwegs. Da schaut man schon mal gerne voraus, nach vorne. Von Malu Dreyer empfohlen. Gibt es z.B. im nächsten Jahr irgendwelche neuen Veranstaltungen am Nürburgring? - Im Veranstaltungskalender der Nürburgring 1927 GmbH & Co KG findet man nichts, was man nicht schon kennen würde. - Aber hat da nicht irgendwer gesagt, dass für Januar am Nürburgring eine neue Großveranstaltung geplant ist? - Und so klickt man immer weiter. Bis man auf die Idee kommt, so ab erste Dekade Januar 2018 mal jedes Wochenende in Verbindung mit der Ortsbestimmung Nürburgring einzugeben. Schon mit der Eingabe 20. Januar 2018 ist man dann erfolgreich. - Denkt man. Denn man wird auf die Internetseite des Nürburgrings verwiesen. Aber dort landet man dann bei „Fisherman‘s Friend“. - Wer hat da einen Fehler gemacht? - Bis man darauf stößt, dass der Fehler nicht beim Suchenden liegt. Denn: Wer suchet der findet! - So möchte Motor-KRITIK seine Leser heute auf eine neue geplante – und schon beworbene (!) - Großveranstaltung am Nürburgring hinweisen, die wohl ein Import aus Russland ist. - Das ist bisher sogar Motor-KRITIK verborgen geblieben! - Vielleicht hat mir der Wodka gefehlt!

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DTM-Zukunft: Trotz Berger‘s Japan-Besuch ungewiss!

Berger ist nach Japan gereist. Er spricht danach von „großen Fortschritten“. Er hat mit einer Reihe von bedeutenden, wichtigen Leuten gesprochen. Vielleicht ist es ihm so gegangen wie mir. Weil ich ein Kopfnicken der Japaner zunächst als „Verstehen“ registriert habe, bis ich begreifen musste, dass meine japanischen Gesprächspartner mir nur verständlich machen wollten, das sie mich akustisch verstanden hatten. - Eigentlich ist die Situation in der DTM ähnlich wie die der Formel 1.  In Brasilien konnte man in den Fernsehbildern auch wieder Bernie Ecclestone“vor Ort“ sehen. Der neue Formel 1-Eigner – ohne Ecclestone - macht schon in seinem ersten Jahr - in 2017 - richtige Verluste. Während Ecclestone in 2016 noch richtige Gewinne machte. - Das wird der DTM in 2018 – nach dem Ausscheiden von Hans Werner Aufrecht – auf Druck der Hersteller (!) nicht anders gehen. Die ARD wird sich – nach diesem „einfühlsamen“ Doppel-Interview von Berger/Stuck im „Kicker“ sicherlich ausklinken wollen. Der TT-Cup fand in Hockenheim sein (zunächst?) „schrottiges Ende“ im „Legenden-Lauf“, der Porsche Porsche-Cup wird sich in Richtung einer ADAC-GT-Serie abmelden. - Wer soll das „Einnahme-Minus“ der DTM in dieser 2018er Saison denn noch ausgleichen? - Abgesehen davon, dass dann am Ende 2018 Mercedes auch noch „abbröckelt“. - Die DTM ist „klinisch tot“! Hier kann nur noch eine „künstliche Beatmung“ durch die beteiligten Automobilhersteller helfen. - Aber deren Denken beginnt inzwischen nicht bei „A“, sondern bewegt sich in Richtung „E“. - Aus Marketing-Gründen! - Auch der deutsche Motorsport ist schließlich nicht mehr Sport, sondern Marketing! -

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Uppsala! - BMW-GT3-Fahrer räumt kleinen BMW ab!

Es geschah schon 2016 bei einem VLN-Rennen. Unfälle dieser Art hat es bei diesen Rennen, bei denen evtl. unter Druck stehende Werksfahrer mit ihren aerodynamisch und leistungsmäßig überlegenen GT‘s pfeilschnell durchs Feld der PS-armen Serienwagen pflügen, in den letzten Jahren häufiger gegeben. Da wurde dann schon mal schnell aus der Sicht der Sportkommisare aus einem „Abräumen“ ein „Rennunfall“, auch weil man Ärger mit den Werksteams vermeiden möchte und man doch auch nicht ganz ausschließen kann, dass der Langsame dem Super-Schnellen einfach so „im Weg rum stand“. - Diese Situation wird es auf einer Rennstrecke wie der Nürburgring-Nordschleife immer wieder geben, weil es dort Streckenabschnitte gibt, auf denen ein Überholen von – aus der Sicht der GT3-Fahrer – zu langsamen Teilnehmer kaum möglich ist, weil die auch in einem Rennen unterwegs sind und die Ideallinie auch in ihrem Geschwindigkeitsbereich benötigen. - An „entspannteren“ Stellen setzen die dann gerne den Blinker, um einem schnell von hinten aufkommenden GT3-Fahrer deutlich zu machen: Ich bleibe auf dieser Seite; du kannst mich also auf der freien Seite überholen! - Aber manche GT3-Fahrer haben keine Zeit zu warten. Sie stehen unter Erfolgsdruck. Wenn sie über Erfahrung verfügen, teilen sie sich die Fahrt an solchen Stellen ein, um den Zeitverlust klein zu halten. Andere haben keine Erfahrung, keine Übersicht, aber das unbedingte Durchsetzungsvermögen – und dann kommt es zu der Situation:

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Ist der „Faktor Mensch“ bedeutungslos geworden?

Natürlich habe ich nicht vergessen, dass ich für ein so genannte Fach-Medium, Motor-KRITIK nämlich, schreibe. Aber damit muss ich nicht das Umfeld ausgrenzen, mich selbst beschränken, zu dem werden, was man heute als „Fachidioten“ bezeichnet. Der Ausgangspunkt bei all‘ meinen Ansätzen für Geschichten ist immer der Mensch. Natürlich nutze ich dabei die modernen Möglichkeiten, aber ich werde nicht zu deren Sklave. Aber ich muss beobachten, das sich Menschen in leitender Funktion, von anderen beraten (!), immer mehr den Faktor Mensch übersehen, vergessen, einmal auf die Schiene „in Richtung Zukunft gesetzt“, noch selber auf der Fahrt dahin die Weichen zu stellen. Andere, oft „Fachidioten“, stellen die Weichen und richten diese Weichenstellung daran aus, was ihnen im Moment Geld bringt. Schließlich wird man für‘s beraten bezahlt. Da muss man dann auch etwas bieten. Zum Beispiel „andere Gedanken“. - Gerade aktuell muss ich feststellen, dass immer mehr „Führungspersönlichkeiten“ wohl das eigene Denken aufgegeben haben und sich von anderen „anschieben lassen“. - Aus meiner Sicht nicht unbedingt in die richtige Richtung. Denn bei allen Vorteilen, die einem die moderne Technik bieten kann: Man sollte nicht dem Technikwahn verfallen und etwas vergessen, was eigentlich der Ausgangspunkt aller Überlegungen – auch auf die Zukunft bezogen – sein sollte. - Darum stelle ich heute mal die Frage:

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Diesel-Affäre: Ohne Risiko aus der Restwertfalle!

Als ich im Frankfurter Hilton-Hotel, auf der Suche nach einem Meetingraum unterwegs, von einem freundlichen Hotel-Bediensteten darauf aufmerksam gemacht wurde, dass das dort stattfinden sollende Pressegespräch, kurzfristig in einen anderen Raum verlegt worden wäre, da wurde mir klar, wie richtig es gewesen war, gerade diesen Einladenden meine Kommen-Zusage gegeben zu haben. Diese Ahnung wurde nach Betreten des Raumes, fünf Minuten vor dem festgesetzten Termin, dadurch bestätigt, dass gerade eine Handvoll eingeladener Pressevertreter hier einer Handvoll Vertreter einer Kooperation von Rechtsanwalts-Sozietät und Prozess-Finanzierer gegenüber stand. Das Thema ist offenbar so brisant, dass es eine Vielzahl der eingeladenen Medien vorgezogen hatte, nicht evtl. durch eine objektive Berichterstattung einen Anzeigen-Großkunden verärgern zu müssen. - Motor-KRITIK hat sich jedenfalls kundig gemacht, dazu gelernt und kann so hoffentlich seinen Lesern – sofern sie z.B. eine Firmenflotte mit VW-Dieselfahrzeugen der „Euro 5 und 6-Kategorie“ unterhalten, die sie aus geschäftlichen Gründen – weil man so kein Kapital bindet und die Raten voll abgeschrieben werden können – von einem Leasingpartner geleast haben, einen Tipp geben, der sich auch aus dem Titel zu dieser Geschichte ergibt, aber auch Leasing-Einzelkunden einen Weg aufzeigt, wie man zukünftige Verluste vermeiden kann, indem man jetzt -  kurzfristig(!) - dafür die Weichen stellt. Vielleicht hat man auch die besondere Problematik, die für Leasing-Kunden von Diesel-Fahrzeugen anderer Fabrikate – nicht nur – des VW-Konzerns besteht, einfach übersehen bzw. (noch) nicht erkannt.

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6. November 2017: Lieber Leser!

Im Moment stockt nicht die Arbeit, aber es fehlt hier dies, dort jenes – und so werden die Geschichten nicht komplett. So müssen meine Leser auf die Komplettierung – und die Geschichten - noch etwas warten. Aber es werden sicherlich gute Geschichten, die auch nach Jahren noch gelesen werden – können. Das Internet ist eben ein riesengroßer Speicher. Ist mal etwas drin, hat man lange etwas davon. Die bis jetzt erfolgreichste Geschichte in Motor-KRITIK hat in sechs Jahren mehr als 92.000 Leser gehabt, eine andere, die eine Kauf-Entscheidung zwischen Benziner und „Stromer“ leichter machen soll, hatte – auch in sechs Jahren – mehr als 52.000 Leser. - Dazwischen liegen noch sieben andere. Das als Antwort auf die Frage eines Lesers von letzter Woche: „Warum machen Sie das eigentlich? - Nur für die paar Leser?“ - Richtig! - Aber meine Leser sind nicht Irgendwer, sie sind zumeist das, was man als „Meinungsbildner“ empfindet. Darum gebe ich mir auch bei jeder Geschichte große Mühe. Sowohl bei der Recherche als auch beim Schreiben. - Obwohl ich oft denke, dass ich mit einzelnen Themen ein wenig spät bin, bin ich doch sehr oft zu früh. Zu früh, um von allen verstanden zu werden. - Darum gibt es auch Leute, die über meine Geschichte lachen. - Ich halte es da mit dem Wort eines Freundes, der mich mal in einem solchen Fall mal mit dem Satz zu trösten versuchte: „Von Schlechten verlacht zu werden ist schon fast ein Lob!“ - Die Besten sind sicherlich meine Abonnenten, die offensichtlich meine Arbeit zu schätzen wissen.

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Herrscher über Auto und Laster - und die Gerechtigkeit

Unter diesem Titel habe ich am 18. Januar 2008 (!) eine Geschichte veröffentlicht, an die ich mich gerade wieder erinnerte, weil ich erinnert werde: Peter Schutz, auch mal Porsche-Vorstandsvorsitzender, ist im Alter von 87 Jahren in den USA gestorben. Und man erinnert sich bei Porsche nun, dass er mal den Porsche 911 gerettet hat. Ich erinnere mich, dass seine Frau die „Erfinderin“ des „Schutz-Punktes“ auf der Innenseite der 911-Beifahrertür (in Gelb) war, die so den Türgriff besser finden ließ. - Porsche hat Schutz in einem Nachruf für seine Leistungen sehr gelobt, aber vergessen zu schreiben, dass man ihn wegen eines verspäteten Serienanlaufs ein Jahr vor Vertragsende – damals, 1987 – entlassen hat. - Aber kommen wir zur Geschichte von 2008. – Warum die überhaupt? - Weil hier ein Herr Schutz überhaupt keine Erwähnung findet, weil er zu dieser Zeit schon in den USA mit seiner Firma Harris and Schutz Inc. als Berater tätig war? - Warten Sie‘s ab! - Also nun zu der „schutzlosen“ Geschichte von 2008, die zeigt, dass auch VW, die heutige „Groß-Mutter“ von Porsche, schon vor dem Diesel-Skandal eine lustvolle Vergangenheit hatte:

Der Ex-Vorstandsvorsitzende Ferdinand Piech (VW AG) sagte am 9. Januar 2008 vor dem Landgericht Braunschweig als Zeuge aus. - Eigentlich habe ich es nicht verstanden. Denn Ferdinand Piech hatte schon am 29. März 2006 auf eigenen Wunsch (!) als Zeuge vor der Staatsanwaltschaft Braunschweig das zum Thema "VW-Affäre" ausgesagt, was er dann am 9. Januar 2008 - fast zwei Jahre später - mit Unterstützung seines Hamburger Promi-Anwalts, Prof. Prinz, noch einmal mit anderen Worten darstellte. Das wirkte so wie auch Werbung durch Wiederholung wirkt: nicht aufregend, aber einprägsam. Soweit ich das verfolgen konnte, wurden ihm Fragen gestellt, die kein Problem darstellten. Und die Antworten passten. - Schon bei der Zeugenaussage im Jahre 2006 war mir aufgefallen, dass Ferdinand Piech ausschließlich zum "Bereich der Veranstaltungen, Vergünstigungen und Reisen außerhalb dienstlicher Notwendigkeiten" Stellung nahm. Und dass Herr Stadler, den Piech zum Audi-Chef gemacht hat (so sehe ich das) dann am Tag vor seiner Zeugenaussage von Piech-Anwalt Prinz angerufen wurde, empfinde ich als passend. Die Zeugenaussagen angepasst. Piech erhielt dann noch die Möglichkeit einer öffentlichen Selbstdarstellung seiner persönlichen Leistungen im Falle VW: Alles wunderbar. Ich empfinde Ferdinand Piech so in seiner Rolle als:

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„Rock am Ring“ 2018: In Nürnberg günstiger!

Gestern, am 30. Oktober 2017, gab es auf den Internetseiten der „Nürburgring 1927 GmbH & Co KG“ eine Information, mit der u.a. verkündet wurde: „Das Traditionsfestival am Nürburgring wartet vom 1. bis 3. Juni 2018 mit einem packenden Programm auf, das zum Besten gehört, was die aktuelle Rock- und Alternative-Musik zu bieten hat.“ - Das Beste gibt‘s übrigens auch am gleichen Wochenende bei „Rock im Park“ in Nürnberg. - Die Bands – und damit das Programm – sind exakt die gleichen. Zwischen Nürburg und Nürnberg gibt es nur eine Differenz von 20 Euro pro Besucher. -  Nürnberg ist eigentlich nicht nur vom Namen her deutlich größer als Nürburg, aber in Nürburg sitzen kluge Rechner. - Die größer denken. - Wenn man es einfach so über den Daumen peilt, bleibt in Nürburg für den Vermieter (oder Verpächter) des Veranstaltungsgeländes für „Rock am Ring“ deutlich mehr übrig, als in Nürnberg, wo man als Festival-Besucher eben um 20 Euro – oder rd. 10 Prozent - günstiger das gleiche Programm hören und erleben kann. - Da gibt es aber am Abend dann  keinen Sonnenuntergang in der Eifel. - Dafür gibt es am Nürburgring auch keine Nürnberger Würstchen. - Wen 20 Euro mehr oder weniger nicht stören, kann hier und da das gleiche Programm hören. - Und Lieberberg… - Nun ja, den Namen höre ich wohl! - Aber als Veranstalter? - Nicht nur im Motorsport sind die Querverbindungen im Laufe der Zeit immer undurchsichtiger geworden. - Auch in Sachen Festival verlassen sich bestimmte Leute darauf, dass die Fans gut hinhören, aber nicht unbedingt genau hinschauen. - Interessiert überhaupt die Frage, wer denn eigentlich der Veranstalter von „Rock am Ring“ ist? - Jedenfalls kann Motor-KRITIK feststellen:

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USA-F1: Keine Stock Car Crash Challenge!

„Wir wollen das Drama. Wir hätten gerne mehr davon. Das macht den Sport in seinem Innersten aus.“ - Das soll dem Vernehmen nach der Geschäftsführer der neuen Formel 1-Macher „Formula One Group“, Chase Carey, vor Kurzem gesagt haben. Seine Firma hat zum „Großen Preis der USA“ dann auch deutlich gemacht, wie sehr sie an Dramen interessiert ist. Es gab Girls, Girls, Girls, Bullenreiten und Prominente, von denen mich einer – Entschuldigung! - an einen mir auch unbekannten Marktschreier vom Hamburger Fischmarkt erinnerte. Der RTL- F1-Berichterstatter hatte Probleme, mexikanische Millionäre und engagierte Rennfahrer-Väter auseinander zu halten. Obwohl solche Männer immer öfter die Väter von Millionären sind. - Damit die Dramen nicht überhand nehmen, hatte man wohl auf die Einladung von Harvey Weinstein verzichtet. - Aber sonst lief alles wie geplant. Bis auf eine Ausnahme, die aus Holland kam, noch zu jung ist um zu verstehen, dass man sich seinem Umfeld schon ein wenig anpassen sollte. Wenn dieser junge Mann so weiter fährt, dann hätte er besser ins Feld der Moto-GP, auf ein Motorrad gepasst. Dort hat man keinen Funk, kann auch schon mal – wenn man wirklich schneller, besser ist – einem „Kollegen“ WM-Punkte wegnehmen. -  Wie z.B. Rossi am gleichen Wochenende seinem Team-Kollegen Vignales. - Aber die „Formula One Group“ (vorher: „Liberty Media Group“, die dem US-Amerikaner John Malone gehört) möchte gerne bei der Formel 1 weiter Regie führen, die Zügel in der Hand behalten. - Zweikampf zwischen Hamilton und Vettel: Ja! - Aber da soll doch nicht so ein junger, talentierter Rennfahrer dadurch ablenken, dass der richtig Rennen fährt. - Der USA-Grand-Prix war in diesem Jahr die moderne, fernsehgerechte Weiterentwicklung einer alten Idee von Stefan Raab, die 2015 wegen nachlassender Fernseh-Quote – und weil Stefan Raab seinen Abschied nahm - eingestellt wurde. - Darum war eigentlich klar, was der USA-Grand-Prix nicht sein durfte. - Stefan Raab war auch nicht eingeladen!

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VLN 9 – 2017: Schluss-Akkord in Moll!

In Gesprächen mit Verantwortlichen musste man am Wochenende den Eindruck haben, dass jetzt, wo die Serie in diesem Moment für die Saison 2017 abgeschlossen ist, die doch einmal tief – und erleichtert - durchatmen. Aber da warten schon die nächsten Aufgaben auf die aktive Vorbereitung. Das nächste wäre die Siegerehrung, die am 25. November 2017 stattfinden soll. Bis dahin muss z.B. noch das „VORLÄUFIG“ vor dem Rennergebnis von VLN 4 verschwinden! - Aber dann muss auch schon die Ausschreibung für 2018 vorbereitet werden, da wird verhandelt und gehandelt, geflüstert und – gemauschelt. - Eigentlich gilt es jetzt, die Erfahrungen dieser Saison in die Vorbereitungen für die Saison 2018 mit einfließen zu lassen. Man ahnt, dass da etwas passieren muss. Die Automobilindustrie hat auch in dieser Breitensportserie – die sie eigentlich sein soll – an Einfluss gewonnen und versucht den über ihre Einflussnahme auf Klubs und Sportbehörden zu festigen und ihre Interessen durchzusetzen. Schließlich ist man gut vernetzt. Sogar besser als viele dachten, wenn man die aktuellen Kartell-Verdachtsmomente mit berücksichtigt. - Diese Einflüsse sind die, die der Motorsport nicht braucht. Aber er braucht schon klare Vorgaben, die auch überwacht werden, aber sich nicht alle paar Wochen ändern sollten. Die 2017er Saison war im Hinblick auf die finanzielle Situation für die VLN-Organisation sicherlich besser als die von 2016. Aber das sollte kein Maßstab sein. Die ursprünglichen Maßstäbe, die man bei Gründung der VLN im Auge hatte, haben sich längst verschoben, bzw. sind von „interessierten Kreisen“ Stück für Stück verschoben worden. Und viele haben sich angepasst, haben das hingenommen. Weil es doch überall „Fortschritt“ geben muss. Der Basis-Motorsport ist aber so etwas wie der Kindergarten des Motorsports. Hier gilt das, was auch in der Kindererziehung gilt: Klare Vorgaben, konsequente Überwachung der notwendigen Grenzen und für die Teilnehmer: Üben, üben, üben! - Zehn Rennen sind besser als neun! - Nachfolgende Geschichte kann nur eine Anregung sein, die eigenen Vorstellungen von Motorsport mit denen von Motor-KRITIK abzugleichen. - Bis zum Umschalten auf „Grün“ beim ersten Rennen in der VLN-Saison 2018 sollte aber schon einiges passiert sein! - Aber vor einer neuen Weichenstellung sollte man schon wissen wohin die Fahrt gehen soll!

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