„Touristen-Fahrten“ 2024: Der Rubel rollt wieder!

Das erste Wochenende für „Touristenfahrten“ in der Saison 2024 war vom Veranstalter, der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, für den 16. - 17. März terminiert. Und alles war wie immer. Es gab wieder neue „schwarzen Striche“ auf den Bundesstraßen, der Parkplatz „Brünnchen“ war prall gefüllt, am Imbisswagen gab es eine „Schlange“, die Fans drehten mit ihren Fahrzeugen Runde um Runde. - Jede Runde kostete – wenigstens – 30 Euro. Für einige der „Touri“-Fahrer wurde sie deutlich teurer. - Jeder „Einschlag“ kostet zusätzlich Geld! - Und natürlich gab es wieder Unfälle. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschäden!

  • Das erspart der Polizei Arbeit und lässt die Unfallstatistik des Nürburgrings gut ausschauen!

Aber natürlich kamen auch die „Abschlepper“ zum Einsatz. Auch der Krankenwagen war unterwegs. Es gab Streckensperrungen. Es gab Ölspuren. - Es war eigentlich alles wie immer! - Nur die Curbs ausgangs der „Fuchsröhre“ (links) sind höher geworden!

Das Wetter war zwar nicht gerade frühlingshaft; es wehte ein kalter Wind; aber das hat die Nordschleifen-Fans nicht von einem Besuch der Nürburgring-Nordschleife abhalten können!

Ich lasse hier mal zunächst unkommentiert eine Reihe von Fotoaufnahmen folgen, die optisch einen ersten Eindruck vermitteln können:

 

 

 


 

 

Es gab die kleinen (bis größeren) Blechschäden an Automobilen, die sich auch in den Leitplanken widerspiegeln, die üblichen Ölspuren, die dazu führten, dass auch schon mal die Motorradfahrer von den „Touristenfahrten“ ausgeschlossen wurden.

Als ich am Samstag so gegen 15:30 einraf, hatte es gerade am „Brünnchen“ geknallt. Das Fahrzeug konnte aber weiter fahren. Es dauerte nicht lange, bis dass dann die neuen Sicherheitsfahrzeuge – gleich mehrere – der Marke BMW eintrafen, der Firma, die in der Saison 2024 als Partner diese Fahrzeuge - aber auch die Fahrzeuge für die offizielle Geschäftsleitung (!) – zur Verfügung stellt.

Man sicherte die Fahrzeuge durch Schwenken einer gelben Flagge vor der ehemaligen Unfallstelle ab und einer der Nürburgring-Mitarbeiter markierte die Einschlagstelle auf den Leitplanken mit grüner Farbe. - Nach dieser Markierungstätigkeit löste man die „Gefahrenstelle“ wieder auf. - Und fuhr von dannen!

Da wird dann  heute am Montag – die Firma Nett schon mit dem Austausch von  Leitplanken ausreichend beschäftigt sein. Auch am Nürburgring wird man mit dem finanziellen Ergebnis des ersten ‚“Touristenfahrer“-Wochenendes sicherlich zufrieden sein können.

  • Wenn auf dem Nürburgring die Räder rollen, rollt auch der Rubel beim Veranstalter!

Erstaunlich war, dass auch mal unter bestimmten Umständen – und es gab immer mal wieder welche – auch auf der Nordschleife langsam gefahren wurde. Aber den Zuschauern machte es erst richtig Spaß, wenn es nicht nur schnell, sondern auch laut zuging.

Aber wirklichen Genuss hatten die, die dann ohne Risiko – neben der Strecke – ihre Pommes mit Mayo verzehrten. - Auf dieser Seite der Mehrfach-Zäune im Landschaftsschutzgebiet war das – sozusagen – ein Genuss ohne Reue.

Was von den Rennstrecken-Nutzern am Ende dieses ersten Renn-Wochenendes sicherlich nicht jeder sagen kann!

Was die Bewohner im Umfeld der Nürburgring-Nordschleife von den „Touristenfahrten“ halten?

„Da schweigt des Sängers Höflichkeit!“

MK/Wilhelm Hahne

 

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