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Der Fall Marc Duez: Ist der DMSB im Geiste schlicht?

Diese Geschichte muss mit einem

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

begonnen werden, denn Marc Duez wurde am 18. April 1957 in Verviers, im deutschsprachigen Teil von Belgien geboren, hat heute Geburtstag! Mir ist er – unvergesslich – in Erinnerung geblieben, weil er einen BMW-Diesel-Renntourenwagen im Qualifying zum 24-Stunden-Rennen 1997 auf dem Nürburgring in die Pole-Position stellte. - Damals informierte dann ein Mitarbeiter des Marketing von BMW am Ende des Qualifying seinen Chef Karl-Heinz Kalbfell über den geradezu sensationellen Erfolg. Der BMW-Diesel war schneller gewesen als ein BMW M3, der neben ihm in der ersten Startreihe beim Rennstart stehen würde.

Am anderen Ende war ein kurzer Moment Stille, dann schrie BMW‘s Marketing- und Motorsport-Chef ins Telefon – ich stand direkt neben dem Anrufer:

„Seid ihr alle wahnsinnig!“

Das hätte auch gepasst, als ich gestern Abend eine Meldung las, die auf den Internetseiten des belgischen, deutchsprachigen Rundfunksenders „BRF“ ab 17:25 Uhr verbreitet wurde:

Wenn meine Leser nicht nur – wie hier zu sehen – den Anfang dieser April-Geschichte lesen wollen, über die selbst am 1. April keiner gelacht hätte, dann muss man auf dieses HIER klicken. - Wenn jüngere Leser nicht begreifen, was an dieser Meldung so besonders sein soll, dann kopiere ich hier  mal einen kleinen Ausschnitt aus „Wikipedia“ ein, wo es – unter anderem (!) - zu Marc Duez heißt:

 „In den 1990er-Jahren stieg er zu einem der besten Sportwagen- und GT-Piloten Europas auf. Viermal – 1992, 1995, 1998 und 1999 – gewann er mit diversen Partnern das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Dreimal – 1997, 1998, 2001 – siegte er beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, zweimal – 2000 und 2006 – beim 24-Stunden-Rennen von Zolder.“

Würde Paul G. Hahnemann, ehenmaliger BMW-Vertriebsvorstand (genannt: „Nischen-Paule“) heute noch leben, würde er sicher – wie ich das früher schon bei anderer Gelegenheit erlebt habe – zur aktuellen DMSB-Entscheidung den exakt zutreffenden Kommentar ausrufen:

„Da kann man sich doch nur an den Sack packen!“

Ich hätte die DMSB-Entscheidung gerne mit dem Hinweis auf ein Video verbunden, dass die ganze „Schlichtheit“ im Denken und Handeln dieses eingetragenen Vereins, bzw. ihrer Macher (!) verdeutlicht. Aber als ich jetzt meine Leser darauf hinweisen wollte, fand ich bei einem Kontrollaufruf nur das:

Ich kann aber auch ohne dieses Video-Beispiel hier schreiben, was mir ein erfolgreicher Rennfahrer zu einer Stelle in dem Video – ungefähr bei 4:30 min – so beschrieb:

„Das zeigt, was ein solches DMSB-Permit wert ist, das man nun einem Marc Duez verweigert. In Verbindung mit einer erst vor der letzten Streckenabnahme vorgenommenen Fahrbahnverengung, die dann dieses Stück Nordschleife – dank FIA-Zaun – jetzt auf ‚Monaco-Niveau‘ bringt.“

Alles „Leistungen“ unserer Sportbehörden! - Nun wird es Zeit, dass der Spaßvogel Hans-Joachim Stuck seinen Freund Marc anruft – sie waren zur gleichen Zeit bei BMW Werksfahrer – um ihm mit einem Jodler zu erklären, dass alles nur ein großer Spaß war. - Das müsste er doch doch schaffen!

Zufällig ist der „Spaßvogel“ heute DMSB-Sportpräsident! - Wir würden dann dem „Hallodri“ den Spaß nicht übelnehmen. - Wenn er früher ganze Hotelflure mit Feuerlöscherschaum versaute, war‘s eigentlich teurer.

Was jetzt gerade passiert, ist dagegen eigentlich mehr ein „billiger Spaß“! - Gaaaaaanz billig!

Oder müssen wir das wirklich ernst nehmen, lieber Hans-Joachim Stuck?

MK/Wilhelm Hahne

Übrigens: Marc Duez hatte versucht, die DMSB-Bedingungen für „Rookies“ (= 18 Runden im Rennen über die Nordschleife) zu erfüllen. Hier eine Aufnahme vom ersten VLN-Lauf. - Doch der zweite Lauf wurde abgesagt. Marc Duez hat sonst keine Zeit mehr. - Weil er jetzt als Funktionär dem Motorsport dient! - Aber er wäre gerne noch mal das von ihm so geliebte 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife gefahren! - Armer deutscher Motorsport!

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EU-Kommission informiert BMW, Daimler und VW

Die Europäische Kommission hat die o.g. Automobilhersteller informiert, dass sie „der vorläufigen Ansicht“ ist, dass die im Titel genannten Firmen, darunter der VW-Konzern mit den Marken Volkswagen, Audi und Porsche, in den Jahren 2014 bis 2016 gegen geltendes EU-Kartellrecht verstoßen zu haben. Es steht der Vorwurf im Raum, dass sich diese Firmen untereinander darauf verständigten, den Wettbewerb untereinander bei der Entwicklung von Technologien zur Reinigung der Emissionen von Diesel- und Benzin-Personenkraftwagen einzuschränken.

Die EU-Wettbewerbs-Kommissarin Margrethe Vestager sagt dazu:

„Wir haben Anlass zur Sorge dass in diesem Fall genau das geschehen ist“ und erklärt u.a. weiter: „Dadurch könnte Verbrauchern in Europa die Möglichkeit verwehrt worden sein, Fahrzeuge mit der besten verfügbaren Technologie zu kaufen.“

Während Daimler und VW nach erstem Bekanntwerden der Vorwürfe schon in 2018 einen Antrag auf Kronzeugenregelung gestellt haben, hat – ebenfalls heute – BMW bereits offiziell zu den Vorwürfen Stellung bezogen.

Wie zu erwarten – und eine andere Taktik verfolgend - steigt BMW mit seiner Erklärung gegenüber der Öffentlichkeit (Presseerklärung) wie folgt ein:

„Stellungnahme zur laufenden Kartelluntersuchung der EU-Kommission
                  
BMW Group prüft Beschwerdepunkte der Kommission intensiv
                  
                • Gespräche in den Arbeitskreisen zielten auf Technologieneutralität
                  und Umsetzbarkeit der gesetzlich geforderten Reduzierung von
                  Abgasemissionen
                  
                • Zulässige Abstimmung von Industriepositionen zu regulatorischen
                  Rahmenbedingungen darf nicht mit verbotenen Kartellabsprachen
                  gleichgesetzt werden
                  
                • Abgas-Nachbehandlungssysteme der BMW Group unterscheiden
                  sich von denen der Wettbewerber
                  
                • Keine Hinweise auf Absprachen bezüglich Verwendung
                  unzulässiger Abschalteinrichtungen“

Jetzt ist nicht der Zeitpunkt schon eine Wertung der PRO- und KONTRA-Argumentationen vorzunehmen. Aber aus Motor-KRITIK-Sicht ist das Ergebnis absehbar.

Um den Motor-KRITIK-Lesern eine Meinungsbildung zu ermöglichen, finden sie sowohl die aktuelle Presserklärung der EU-Kommission, wie auch die von BMW in vollem Umfang im Anhang zu diesem TELEX.

MK/Wilhelm Hahne
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VLN 2019: Wie man mit Sicherheit Probleme schafft!

FIA-Präsident Jean Todt mag den Foto-Realismus. Besonders dann, wenn er am Computer zu einem Foto/Bild gestaltet ist, das mit seiner Aussage jedem Betrachter gefällt. Er hat so ein Bild – das die Formel 1 zeigt – auch in seiner privaten Kunst-Sammlung. Es zeigt ein Stück Motorsport, wie er jetzt – im Alter – dem FIA-Präsidenten gefällt.

So möchte er dann auch den Motorsport auf der Nürburgring-Nordschleife gestalten. Unfallfrei, spannend, ohne Schäden an Mensch und Maschine. Da lässt der dann durch „seine“ Organisation, FIA, dem DMSB entsprechende Vorschläge machen. Die werden dann von Jemandem der „im Osten“ zum Gehorsam erzogen wurde, in Frankfurt sofort Eins zu Eins umgesetzt. Unter Nutzung des Regulierungswerkzeugs im modernen Motorsport, der „BoP“, der „Balance of Performance“. Mit der man eine „klassenlose Gesellschaft“ schaffen möchte. - Alle sind gleich. Nur manche sind gleicher! - Im Sport! -

Beim DMSB nutzt man dieses „Werkzeug“, um die GT3 auf der Nordschleife einzubremsen. Jean Todt mag keine „fliegenden Automobile“. Er möchte einen sicheren Sport! - Er hat vergessen, dass es die absolute Sicherheit im Motorsport niemals geben wird. - Nur auf den von einem Fotokünstler geschaffenen Kunstwerken. Die dann wie die Realität wirken, sie aber nicht darstellen.

Die Darsteller beim DMSB haben eigentlich keine Vorstellung von nichts. - Es gibt innerhalb ihrer Organisation keinen einzigen Techniker, den man als solchen ernst nehmen könnte. Dieter Fürst war der letzte einer Zunft, der eigentlich bei einer Organisation wie dem DMSB nicht fehlen sollte.

Auch darum musste der DMSB vorher die VLN und den ADAC Nordrhein um Vorschläge bitten. Von den Verantwortlichen „vor Ort“ haben sie keine erhalten. - Man hat – geschickt? - den DMSB um Vorschläge gebeten und damit das Gesetz des Handelns aus der Hand gegeben.

Jetzt hat der DMSB eine Anregung durch die FIA erhalten und – wie im Osten gelernt – als Befehl umgesetzt. - Die Auswirkungen treffen den Motorsport ins Mark. - Sie machen die VLN in der Saison 2019 zur Farce. - Aber vielleicht merkt es ja niemand! - Darum wartet man bei der VLN ab. Auf den Testtag am kommenden Wochenende.

Und dann will die VLN evtl. … - Oder doch nicht? - Der erste VLN-Lauf ist nur ein Wochenende später. Will man die Entscheidung dem ADAC Nordrhein überlassen? - Der ist auf die Teilnehmer der SP9 angewiesen. Dieser ADAC-Verein gebietet auch über eine Techniker-Crew, für die die VLN zwar die Kosten mit trägt, aber keinen Einfluss hat.

Es ist also zu erwarten, dass zu den Test- und Einstellfahrten die Techniker-Crew um Norbert Kreyer über die „BoP“ eine Aktion zur Minderung der Motorleistung um rd. 30 PS verkünden wird. - Aber wer will die – zu welchen Kosten? - dann innerhalb einer Arbeitswoche umsetzen? - Zumal damit die Probleme um die  Nordschleife, die die VLN selber geschaffen hat, nicht gelöst sind!

Mit einer Senkung der Motorleistung der SP9 vergrößert man die Problematik bei Rennen auf der Nordschleife erst. Da hilft auch kein unsinniges DMSB-Nordschleifen-Permit!

Bis heute, Sonntag,10. März 2019, findet sich kein Hinweis, keine Anweisung – auch kein Statement eines VLN-Verantwortlichen - auf den Internetseiten dieser Organisation! - Man scheint auf ein Wunder warten zu wollen! - Wunder sind aber zu den Test- und Einstellfahrten am nächsten Wochenende nicht zu erwarten. Höchstens ein Chaos! - Nicht nur für die Teams, sondern auch für die Zuschauer bei der Anreise z.B. zum „Brünnchen“-Parkplatz.

Auch darüber wurde hier auf Motor-KRITIK rechtzeitig informiert. - Sonst nirgendwo!

Auf diesen Seiten wurde auch die VLN-Einheits-Bratwurst angekündigt! Vielleicht reagiert man bei VLN und ADAC erst dann, wenn immer weniger Fans zum in 2019 vorgeschriebenen Essen dieser von einseitig denkenden und handelnden Managern einzigen Sorte von Bratwurst kommen.

Es ist eben alles Wurst! - Wahrscheinlich auch den VLN-Verantwortlichen!

Das Ende der VLN scheint eingeläutet!

MK/Wilhelm Hahne
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Wolfgang Reitzle wird heute 70 Jahre alt!

Es ist kein Verdienst, 70 Jahre alt zu werden. Aber es ist schon der Verdienst dieses Wolfgang Reitzle, der sich rückblickend auch den kritischen Beobachtern als ein überaus großer darstellt, wenn man z.B. auf die Entwicklungen der Firmen BMW und Linde unter seinem Einfluss schaut.

Es war einer der wenigen Fehler eines Eberhard von Kuenheim, diesen Wolfgang Reitzle bei BMW gehen zu lassen.

Oder war es provokative Absicht, ihm die Führung von BMW zu verweigern? Ohne Zweifel hätten die Erfolge eines von Kuenheim bei BMW, in den Jahren danach im Schatten derer eines jungen Wolfgang Reitzle gestanden.

Reitzle handelte immer konsequent. - Kein Vorstandsvorsitzender? - Reitzle ging!

Bei Ford, das wusste er schon bei seinem Einstieg dort, würde ihm eine harte Arbeit bevorstehen. Er hatte sich selber 10 Jahre Zeit gegeben, um den Premium-Marken dieses US-Konzerns jenen Schliff zu geben, die sie zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz für bekannte Statthalter in diesem Segment machen würde.

Reitzle hat nach viel kürzerer Zeit begriffen, dass er das – wie von ihm in idealer Weise angedacht – niemals schaffen würde. Er ist an wesentlichen Stellen mancher Marken auf stark verkrustete Strukturen gestoßen und hat bei mitverantwortlichen Managern in der Ford-Zentrale wenig Verständnis und Unterstützung gefunden.

Darum hat er konsequenter Weise seine Arbeit nach drei Jahren beendet. Um dann – auch mit Hilfe eines seiner „Bergsteiger-Freunde“ - Chef von Linde zu werden. Zugegeben, seine Weichenstellungen bei Linde habe ich zunächst nicht verstanden. Begriffen habe ich noch, wenn er Gase zu Premium-Gasen machte. Alle weiteren Schachzüge habe ich zwar beobachtet, aber zunächst nicht werten können. - Ich denke vielleicht nur klein/klein., wenn es um ein fremdes Branchen-Umfeld geht. Aber die Leistungen dieses Wolfgang Reitzle sind allein an der Aktien-Entwicklung von Linde von  der Zeit seines Firmeneintritts und seiner Einflussnahme auf die Gesamtentwicklung bis heute, deutlich abzulesen.

Bei BMW hat er mehr gemacht, als jemals nach außen gedrungen ist. Der Kauf von „British Elend“ ging z.B. auf seine Vorstandsvorlage zurück. Die empfahl allerdings danach auch den sofortigen Verkauf aller gekauften Marken – bis auf MINI.

Entgegen seiner Empfehlung wurde bei BMW anders gehandelt. - Das Ergebnis kennt man.

Schon zu diesem Zeitpunkt zeigte Reitzle, dass er weiter zu denken imstande ist, als bis zur nächsten Entscheidung. Er war es auch, der dann später den MINI zusammen mit einem BMW-Designer neu entwarf. Eine schon vorhandene „englische“ Entwicklung landete im Papierkorb. - Reitzle machte mit Chrysler den Motoren-Deal, der zwar - aus meiner Sicht - den MINI technisch abwertete, aber für BMW ein Geschäft bedeutete. - Und Chrysler Verluste einbrachte!

Wenn heute kolportiert wird, dass Reitzle bei den Hauptaktionären von BMW, der Quandt-Familie „abgeblitzt“ wäre, dann ist das falsch. Wolfgang Reitzle war für diese Familie die Nr. 1 als  Vorstandsvorsitzende von BMW. - Nicht nur damals, beim Weggang von Reitzle bei BMW, wird man bei Quandt Grund gehabt haben, zum Taschentuch zu greifen.

Wolfgang Reitzle hätte, weiter bei BMW, wichtige und bedeutende Akzente im Interesse der gesamten Automobilbranche setzen können.

Reitzle verkörpert als Firmenlenker Spitzeklasse! - Mittelmaß ist sicher im Umgang bequemer. Reitzle war und ist immer auf der Suche nach Perfektion. Nicht um anderen zu gefallen, sondern um mit sich selber zufrieden zu sein.

Heute, an seinem 70. Geburtstag, kann er lächelnd zurückschauen. Er hatte eigentlich niemals Kollegen, aber auch niemals wirkliche Konkurrenten.

Herzlichen Glückwunsch, Wolfgang Reitzle!

Wilhelm Hahne

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Wo ist der Gag? - Audi in der „Mausefalle“!

Es ist ein Unterschied, ob man audi.de oder audi.com im Internet besucht. Unter audi.de findet man das, was auch hier in Motor-KRITIK zu lesen und zu sehen war. Bei audi.com gibt es ein anderes Angebot. Auch eine andere Darstellung davon, wie ein Audi SUV – ein e-tronic natürlich – die „Mausefalle“ in Kitzbühel bezwingt. - Selbstverständlich dank „quattro“! Auf „.de“ sieht man dann auf der Internetseite folgendes Foto zur Ankündigung der entsprechenden Geschichte:

Da fragt sich der kundige Leser: Warum wird hier ein Seil weg retuschiert, dass zwar nicht auf dieser Audi-Seite, aber immerhin auf „youtube“ genau erklärt wird. - Ein Leser hat mich darauf aufmerksam gemacht.

Auf audi.com gibt‘s das Angebot von Text, Fotos und Video, das die Basis für meine Informationen dazu war. - Ein Leser hat mich auf ein erklärendes Video aufmerksam gemacht, dass die Funktion des Seil genau schildern soll und auf einer Audi-Internetseite zu finden sein sollte. Ich habe von ihm die entsprechende Klickaderesse erhalten und folgendes gefunden:

Das ist dann schon – in dem entstandenen Zusammenhang – fast peinlich. Aber mein Leser hat dazu eine passende „youtube“-Adresse gefunden, die ich hier gerne weiter gebe, weil sie eigentlich den Audi-Vorsatz von Vertuschen und Verschleiern noch deutlicher macht:

https://www.youtube.com/watch?v=n5RriNqxfKs

Es ist wirklich wichtig, dieses Video zu kennen. Eigentlich versteht man dann überhaupt nicht mehr, warum Audi diesen Aufwand insgesamt getrieben hat. - Um dann diesen Aufwand zu verschleiern, um ein Seil auf Fotos weg zu retuschieren.

  • Man spürt die Absicht – und man ist verstimmt!

Das ist so eine Werbe-Aktion, die bei Offenlegung aller Fakten das Gegenteil von dem erreicht, was eigentlich damit bewirkt werden sollte.

Einer meiner Leser schreibt, weil ich – vergleichsweise – einen Fiat Panda 4x4 erwähnt hatte:

„Mit einem Panda kann man den Radkasten eines E-tron beinahe als überdachten Parkplatz nutzen. Das ist sicher die intelligentere Form Fahrzeuge zu bauen, als diese, an altdeutsche Stilmöbel erinnernden Q7 Sitzlandschaften. Protzig eingerichtete Wohnzimmer, die eher an Immobilien auf Rädern erinnern.“

Ich wollte nur mal – abschließend – diese „Mausefallen“-Thema und das Echo bei Motor-KRITIK  zusammen fassen. - Ein abschließendes Urteil möchte ich meinen Lesern überlassen.

Die Gedanken sind frei! - Audi hat versucht sie zu kanalisieren!

MK/Wilhelm Hahne
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Auch Motor-Journalisten lesen Todesanzeigen

Lesen ist Teil des Berufs. Nicht nur das von Pressemitteilungen. Ich lese auch gerne das, was die Kollegen so schreiben. - Wer viel liest, bekommt auch vieles mit. - So habe ich auch am Wochenende in den Wochenendausgaben von Tageszeitungen geblättert und gelesen. Eine Tageszeitung spiegelt das gesamte Spektrum des Lebens wider. - Schließlich bin ich auch als Fachjournalist ein Teil des normalen Lebens. Selber unterwegs von der Wiege hin zum Grabe lese ich auch – durchaus interessiert – die Todesanzeigen in Tageszeitungen.

Da fiel mir am Samstag im „Kölner Stadtanzeiger“ eine Todesanzeige gleich optisch ins Auge, weil ich in ihr die Rennstrecke Nürburgring in der oberen linken Ecke fand. - Und gleich daneben wurde ich mit einer anderen Todesanzeige an einen bedeutenden Auto-Manager erinnert: Wolfgang Reitzle.

Ich habe diese ungewöhnliche Todes-Anzeigenkombination für meine Leser festgehalten. Es ist beeindruckend, dass der Nürburgring im Leben von Menschen einen so deutlichen Eindruck hinterlassen hat, dass man auch in einer Todesanzeige an ihn erinnert.

Dass in der anderen Anzeige – direkt daneben - der Name eines Menschen ganz schlicht, ohne alle Titel dargestellt ist, finde ich auch beeindruckend und zeigt, dass es auch unter Menschen und ihrem Verhalten Unterschiede gibt.

Nicht wenige hätten – wenn sie Titel verdient tragen – nicht auf das Hinzufügen von „Prof.“ oder gar „Prof. Dr.“ verzichtet. Wolfgang Reitzle verabschiedet sich als Mensch von seiner relativ jung verstorbenen Schwägerin, die im Rheinischen gearbeitet hat und gestorben ist.

Und mit einer weiteren Anzeige wird deutlich, dass sie in ihrem Beruf – aber auch in ihrem Umfeld – eine Reihe von wirklich guten Freunden hatte.

Ich habe die Verstorbenen nicht persönlich gekannt, aber ich habe durch diese Anzeigen einen Eindruck von ihren Familien, Angehörigen und Freunden erhalten.

Und bin beeindruckt!

Irgendwie wollte ich das auch meinen Lesern vermitteln.

MK/Wilhelm Hahne
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E-Taycan so oder so? - Journalisten arbeiten anders!

Motor-KRITIK ist nicht gegen das Elektro-Automobil. Zum Thema grundsätzlich ist hier bei Motor-KRITIK schon am 4. April 2012 eine Geschichte erschienen - „Strom oder Benzin – eine Glaubensfrage?“ - die bis heute mehr als 66.000 mal von Lesern aufgerufen und gelesen wurde. Sie ist wirklich überlang und könnte heute in Details sicherlich auch ergänzt werden, weil sich Kleinigkeiten verändert haben. Aber hier handelt es sich um eine Grundsatzgeschichte. - Wer interessiert ist und sich die Zeit nimmt, sollte sie lesen! Sie ist mit einem Klick oben auf den genannten Titel direkt zu erreichen. Ich habe sie freigeschaltet, obwohl sie mal – sie werden es nach dem Lesen verständlich finden – zu den reinen „Abo-Geschichten“ zählen sollte. - Speziell diese E-Geschichte ist nun freigestellt. - Und wäre sicherlich allein ein Abo wert! - Meine ich!

Ich möchte heute zum Thema E-Automobil nicht viele Worte verlieren, sondern nur einmal aufzeigen, wie Fans von E-Automobilen reagieren können: Kritiklos! - Das ist nicht böse gemeint, sondern nur eine Feststellung, mit der ich hier auf Motor-KRITIK verdeutlichen möchte, dass es zwischen einem Fan und einem Journalisten schon einen Unterschied gibt. - Geben sollte! - Fans schreiben netter!

Als ich die Information, das Video von der Testfahrt eines Walter Röhrl auf der Porsche-Seite gesehen – und gehört - hatte, habe ich natürlich dazu auch den Ausschnitt gefunden, den ich hier – nur als Beispiel – zitieren möchte. Das hatte sich ein Fan die Mühe gemacht, den Ton des Porsche-PR-Videos in Schriftform zu bringen:

Als Journalist habe ich mich dann mal auf den Internetseiten von Walter Röhrl umgeschaut, der diese Sätze wirklich gesagt hat und bin von da auf „Facebook“ verwiesen worden, wo ich dann – von Walter Röhrl selber geschrieben – folgenden Text gefunden habe:


 In diesem Fall kam es zu einem „Kurzschluss“! - Jeder Leser sollte sich dazu seine eigenen Gedanken machen. - Auch zur Zukunft des E-Automobils.

Schließlich sind wir – hoffentlich - nicht nur ein Volk der Dichter – sondern auch der Denker!

Das wäre zu hoffen!

MK/Wilhelm Hahne
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Beim „Surfen“ entdeckt: Schöne Aussichten für 2019!

Ich lebe in einem kleinen Dorf in Deutschland. Man spricht hier nicht nur Hochdeutsch, sondern auch Dialekt. Dialekte gibt es in den einzelnen deutschen Regionen sehr unterschiedliche. Manche sind für jemanden der nur Hochdeutsch spricht auch schwer verständlich.

Geht man durch deutsche Kleinstädte muss man feststellen, dass wohl insgesamt ein neuer Dialekt hinzu gekommen ist: Denglisch. - An Geschäftstüren findet man „Closed“ und „Open“, in den Schaufenstern findet man „Sale“ und jede Menge Zahlen, die Rabatte darstellen sollen.
Alles sehr glaubwürdig! Wenn man von „oben nach unten“ 30 oder gar 50 Prozent Rabatt gibt, hat man eine Ahnung von der Höhe der Aufschläge, die bekanntlich „von unten“, auf den Einkaufspreis, erfolgen.

Es entwickeln sich aber auch sprachliche Sonderangebote, wie z.B. - selbst gesehen (!):

„Coffee-to-go zum Mitnehmen“.

Die Werbebranche hat sich immer mehr von der deutschen Sprache – und der Verwendung normaler deutscher Vokabeln – entfernt. Das erhöht offensichtlich die Bedeutung und den fachlichen Wert der jeweils vortragenden Agenturmitarbeiter. - Aber wer versteht das schon?

Auch das Marketing, „früher“ mal ein „kleines Pflänzchen“, das geradezu im Verborgenen blühte, ist zu einer „Wucherpflanze“ bei Industrie und Handel geworden und müllt alles – sehr eindrucksvoll – mit einer „Special-Speech“ zu. In einer „Fachinformation“ habe ich gerade eine eindrucksvolle Darstellung gefunden, die ein Schlaglicht darauf wirft, was uns in 2019 – unter anderem – erwartet:

"Die Content Marketing Branche erlebt eine anhaltend rasante inhaltliche, technische und organisatorische Weiterentwicklung", erläutert Andreas Siefke, erster Vorsitzender des CMF.
"Was in den kommenden zwölf Monaten besondere Bedeutung und erheblichen Einfluss auf unser berufliches Tun erlangt, haben wir als praktische Hilfestellung und Leitfaden zusammengefasst."

Motor-KRITIK hat nachfolgend nur die dort verwendeten Zwischentitel einmal zusammengefasst. - Klar und verständlich. - Oder so. - Jedenfalls tut man gut daran so zu tun, als wäre das alles normal und verständlich. - Wurde mir angeraten!

Die 9 Content Marketing Trends 2019

1. Haltung wird im Content Marketing verankert
2. Content Marketing: der Begleiter der Digitalen Transformation
3. Change Management – Content Marketing in der internen Kommunikation
4. Storytelling als Erfolgsfaktor
5. Datadriven Recruiting auf der Candidate Journey
6. Content Marketing rockt B2B
7. Agil und im Lead: Content Marketing re-organisiert sich
8. Audio-Content: Podcasts, Alexa & Co.
9. Disruptive Technologies: Watson bekommt Freunde!

Ich bin wirklich gespannt, in wie weit – und wie - eine neue „disruptive Technologie“ die Entwicklung der deutschen  Automobilindustrie beeinflussen wird.

Da wir bei Motor-KRITIK nur mit „natürlicher Intelligenz“ arbeiten, wird uns eine Vorhersage auch in 2019 schwerfallen!

MK/Wilhelm Hahne

PS: „Watson“ ist eine von IBM entwickelte KI-Plattform (KI = Künstliche Intelligenz). „Watson versteht alle Formen von Daten, interagiert auf natürliche Weise mit Menschen, lernt hinzu und zieht Rückschlüsse.“ - Sagt IBM.

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Ahnungsloser an Ahnungslose: „Wir ändern nichts!“

Es gab am 7. November eine Pressemeldung der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, mit der man ankündigte:

MAMMUT-BAUPROJEKT STARTET IN DER GRÜNEN HÖLLE

    • Über zwei Kilometer neue Fahrbahn: Mammut-Bauprojekt startet in der Grünen Hölle
    • Umfangreichste Bauarbeiten auf der Nordschleife seit über 40 Jahren
    • „Vollausbau“ auf zweieinhalb Kilometern Länge in fünf Streckenabschnitten
    • Einzigartige Fahrbahn-Charakteristik der Nordschleife bleibt erhalten
...
      
 „Maßgeblich für den späteren Einbau der Fahrbahn sind seitliche Fixpunkte, wie zum Beispiel die vorhandenen Curbs, links und rechts der jetzigen Strecke. So stellen wir sicher, dass selbst Gefälle und Neigungen auch nach der Sanierung dieselben sind und die Charakteristik erhalten bleibt“, erklärt Nürburgring-Projektleiter Alexander Schnobel.

Was Herr Schnobel dort erklärte, wurde von derzeitigen Pressechef des Nürburgringpächters gegenüber einer Mitarbeiterin der „Rhein-Zeitung“ aktuell noch einmal unterstrichen, indem er feststellte:

„Wir ändern nichts, wir erneuern!“

Und die Mitarbeiterin macht dazu dann ein „Beweisfoto“:

Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat sie aber nicht begriffen, was sie dort fotografisch festgehalten hat. Es zeigt die Anfahrt in Richtung „Schwedenkreuz“, wo es über einen Hügel dann – leicht links -  hinab zur scharfen Rechtskurve unter die „Poststraßenbrücke“ hindurch hinab in die „Fuchsröhre“ geht. Das Foto macht deutlich, dass ab einem bestimmten Punkt doch die Curbs beseitigt wurden, was den Verdacht nahe legt, dass ab hier dann – später einmal – der Anstieg sanfter verlaufen wird.

Aber dieses „Vernebelungstaktik“ kennen wir bereits vom „Umbau“ des „Flugplatz“, der nach dem Unfall eines hochtalentierten SIM-Racers mit DMSB Permit Nordschleife (!) im März 2015, der zu einem Toten unter den Zuschauern am „Flugplatz“ führte, auch nicht verändert wurde. Auch hier wurde immer wieder betont, dass lediglich auf der Anfahrt „Wellen“ beseitigt würden, während bei Motor-KRITIK zu sehen und zu lesen war, was wirklich passierte.

Auch dieses Mal möchte Motor-KRITIK darauf hinweisen, dass hier bei den neuesten Baumaßnahmen wieder von den Verantwortlichen „das gleiche Spiel gespielt wird“. Diese Verantwortlichen sind so kenntnisreich, dass sie sogar – wie wir hören und lesen konnten -  in Zukunft Formel 1-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife nicht ausschließen.

Die neuen „Herrscher“ am Ring sind unter den Ahnungslosen die Größten. Vielleicht verstehen sie ja etwas vom Hotelgeschäft, da sie für 2019 gerade wieder im „Dorint“-Hotel 100 Zimmer für die kommende Saison „geblockt haben“, um ihren Kunden „Komplettangebote“ machen zu können.

Und das „Lindner“-Hotel hat gegenüber 2018 für Teams, die über die Saison ein festes Zimmerkontingent buchen wollen, nun für 2019 die Zimmerpreise um 60 Euro „leicht“ angehoben. Von 179 Euro auf 239 Euro pro Nacht.

MK/Wilhelm Hahne
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Stichwort: Tobias Hagenmeyer – powered by GETRAG

Langjährige VLN-Fans kennen seinen Namen. Bekannt wurde er Insidern als Rennfahrer durch Rennerfolge in der VLN-Langstreckenserie. Immerhin errang er nicht nur 34 Klassen-, sondern auch zwei Gesamtsiege. Alle mit BMW.  Der überwiegend von ihm gefahrene M3 trug nach meiner Erinnerung die Start-Nr. 100 und war seitlich – schräg – vom Schriftzug „GETRAG“ überzogen.

Tobias Hagenmeyer verwirrte seine Fans schon mal, dass er seine Erfolge mit der Angabe von unterschiedlichen Wohnorten einfuhr. Da wurden dann sowohl Schwieberdingen als auch Köln genannt. Wenn schon mal ein Schreibfehler im Spiel war, war auch Schweberdingen zu lesen.

Was vielen der Sportfreunde unbekannt blieb war, dass Tobias Hagenmeyer der Inhaber und Präsident des Getriebeherstellers GETRAG in Untergruppenbach war, einem der größten Getriebehersteller der Welt. Hagenmeyer war zwar stolz, dass man in seiner Firma inzwischen sogar das „my“, einen 1000stel Millimeter, gespalten hatte, aber nicht nur ich war vor Jahrzehnten der Meinung, dass es bessere, weicher laufende Getriebe gab.

Ich erinnere mich, dass in den ersten 7er BMW auch GETRAG-Getriebe verbaut waren. Ich hätte mir in diesem Fahrzeug damals  – für‘s geforderte Geld - bessere vorstellen können und habe das  auch in Gesprächen mit Münchner Verantwortlichen zum Ausdruck gebracht.

Auf Vorstandsebene verstand man meine „Klage“ nicht, da die Herren dort ihre 7er Dienstwagen als perfekt empfanden. Ich habe mir meinen Teil gedacht, bis ich recherchieren konnte, dass in den 7er-Dienstwagen für BMW-Vorstände  - ohne deren Wissen (!) - ZF-Getriebe verbaut wurden.

Aber nicht nur hier wurden die BMW-Vorstände „hinters Licht geführt“, auch bei den alljährlich stattfindenden Ausfahrten mit BMW-Motorrädern – damals alle mit Boxermotor – wurden die dafür bereit gestellten Motorräder getriebemäßig so lange von Hand nachgearbeitet, dass sie sich ohne das sonst unüberhörbare Klacken schalten ließen. - Weil mir das gerade zum Thema einfällt.

Wie sollten diese Vorstandsmitglieder da noch für die in Tests niedergeschriebenen Beanstandungen Verständnis haben? - Dumme Journalisten eben! - Doch eigentlich waren die Vorstände die, die „hinters Licht geführt wurden“. Von ihren Mitarbeitern. Sie haben wirklich nicht gewusst, dass sie getäuscht wurden!

Tobias Hagenmeyer hat die Firma GETRAG, die von seinem Vater 1935 gegründet wurde, im Jahre 2015 an die kanadische Magna-Gruppe verkauft, deren Europa-Niederlassungen von Österreich aus geführt werden. Das ging sozusagen „still“ über die Bühne. Der Verkauf hat damals der Familie 1,75 Milliarden Euro eingebracht, die nun – auch mit Hilfe „alter Mitarbeiter“ aus der „alten Firma“ durch das Investieren in „neue Firmen“  vermehrt werden sollen.

So investiert man nun über das „Family Office“, die THI Investment GmbH in Stuttgart, z.B. in den Arzneimittel-Internethandel und andere „Start-ups“ und hofft, das nirgendwo „Sand ins Getriebe“ kommt.

Motor-KRITIK wurde an diese Entwicklung erinnert, weil ab 1. Januar 2019 der Name GETRAG wohl weiter in den Hintergrund gedrängt wird, weil Magna dann diesen bedeutenden Getriebehersteller unter der Bezeichnung

  • Magna PT International GmbH ins Stuttgarter Handelsregister unter HRB 107988

eintragen ließ. - So wie Tobias Hagenmeyer still aus der VLN verschwand, verschwindet jetzt ein deutscher Getriebehersteller. Einer meiner kundigen Leser, der mich mit seinem Hinweis erinnerte,  stellt dazu fest:

„Nun ist die deutsche Firma GETRAG auch Geschichte.“

MK/Wilhelm Hahne
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