2019-01

Pro-forma-Schriftwechsel: Das kann ins Auge gehen!

Die etwas provokative Motor-KRITIK-Geschichte unter dem Titel „VLN 2019: Einheitsbratwurst & Richtgeschwindigkeit?“ vom 28. Januar 2018 ist von den verantwortlichen Herren in dieser Sache verwundert – aber wohl mehr lächelnd – zur Kenntnis genommen worden. Es ist der Sache leider nicht dienlich, dass alle derzeit auf diesem Gebiet verantwortlich zusammen arbeitenden Funktionäre und Mitarbeiter sich scheinbar auf dem gleichen Niveau bewegen. Da kann selbst eine gut gemeinte „Anregung“ von außen wenig bewirken. Man telefoniert untereinander, ist in der Sache der gleichen Meinung und – lässt die Zeit für sich arbeiten. Dabei geht es eigentlich um etwas, was man schon sehr ernst nehmen sollte: Die Streckenabnahme der Nürburgring-Nordschleife nicht nur durch den DMSB, sondern auch durch die FIA. Die FIA nimmt eine Streckenabnahme nach Kategorie 3, die jetzt bei der Nordschleife fällig ist, alle drei Jahre vor, während die Streckenabnahme für nationale Rennen, zu denen z.B. die Rennen der VLN-Serie zählen, durch den DMSB jährlich erfolgt. - Im aktuellen Fall fällt die Streckenabnahme auf einen Termin, auf den sich der betroffene Besitzer des Nürburgring, bzw. der Pächter, aber auch die Veranstalter VLN und ADAC Nordrhein einrichten. - Auch der DMSB bereitet diese Aktion vor. Entsprechend „dümmlich“ - das notiere ich als meine Meinung für Motor-KRITIK – fällt dann auch die Antwort auf die DMSB-E-mail aus, die auf diesen Seiten von Motor-KRITIK schon zitiert worden war.

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VLN 2019: Einheitsbratwurst & Richtgeschwindigkeit?

Der DMSB versucht sich als Geschwindigkeitsbremse bei Rennstrecken! - Ein Rennstreckenpächter möchte den Geschmack der Rennbesucher – dazu passend – auf ein Einheitsniveau nivellieren. - Das macht alles keinen Sinn? - Das ist richtig! - Aber dem Sinnlosen haftet auch der Reiz des Besonderen an. - Ob die bisherigen VLN-Fans – und die für‘s 24-h-Rennen – das auch verstehen? Denn natürlich ist der Veranstalter des 24h-Stunden-Rennen auch von den neuen „Wünschen“ des DMSB und den strategisch/logistischen Maßnahmen des Nürburgringpächters betroffen. - Bisher wurde aller Blödsinn, der in diesem Renn-Rahmen schon angestellt wurde nicht nur geschluckt, akzeptiert, sondern sogar versucht, ihn argumentativ zu untermauern. - 2019 versucht man – damit sind alle „Partner“ gemeint – mit einer „konzertierten Aktion“ zu einer neuen Darstellung des Breitenmotorsports zu finden, die ihn dann – per Saldo – in Frage stellt und Platz schafft für eine neue, moderne Sparte des Motorsports, inzwischen auch vom DMSB als real empfunden und Sport anerkannt, das SIM-Racing. Da kommt man dann ohne Bratwürste und auch ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen aus. - Weil einfach nichts passieren kann. - Und das Abkassieren trotzdem – und leichter – möglich ist. - Heißt die Zukunft des Breitensports am Nürburgring also zunächst mal:

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Abschlepper am Ring: Nun will der Lenz uns grüßen!

Manchmal ist der Text alter Volkslieder genau passend. Oder genau so unpassend, als würde man einem Namen unterschiedliche Ortsbezeichnungen zuordnen. - Es war zunächst ein Gerücht. Die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG hat sich von ihrem bisherigen Vertragspartner, dem Abschlepp-Unternehmen Bongard in Adenau getrennt – oder war es umgekehrt? - und wird in 2019 mit einem anderen Partner auf diesem Gebiet zusammen arbeiten. Der Pressechef des Nürburgringpächters bestätigte mit seinem Verhalten die am 24. Januar über ihn in „Aktuell“ in den letzten Tagen gemachte Aussage, indem er eine entsprechende Anfrage von Motor-KRITIK nicht beantwortete. - Also musste recherchiert werden. - So habe ich – Stück für Stück – dann eine Übersicht erhalten, die offiziell niemand bestätigen möchte. - Motor-KRITIK glaubt aber mit gutem Gewissen nach gründlicher Recherche vorhersagen zu können:

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Ein Rückblick macht Fortschritt und Unsinn deutlich!

In den Tagen um meinen Geburtstag habe ich von „älteren Leuten“ - alle jünger als ich – oft die Klage gehört, dass man nicht mehr alles so gut behalte wie früher. Man hielt das für ein Leiden, das offensichtlich jeden mit zunehmendem Alter nicht erspart bleibt. - Wovon diese Herren sprachen ist tatsächlich eine Normalität, die tatsächlich umso deutlich wird, je älter man wird, die sich aber ganz einfach so erklärt: Je älter man wird, desto mehr hat man erlebt und desto mehr weiß man! - Eigentlich sollte man voraussetzen, dass jeder Mensch weiß wie sein Gehirn arbeitet. Aber man versucht heute nicht mehr Menschen – auch sich nicht selbst - zu verstehen, weil man doch mit dem Begreifen der neuen Abläufe in unserer „digitalen Welt“ voll beschäftigt ist. Und dann noch die „KI“, die künstliche Intelligenz! - Man fürchtet sich vor ihr, weil sie – sagt man – Arbeitsplätze vernichten soll. - Kann sein, aber dann die von Menschen, die wie Roboter arbeiten. - Ohne nachzudenken! - Wer beim Arbeiten noch denkt, Zusammenhänge herstellt, Ergänzungen vornimmt, ist – meine ich – nicht gefährdet. - Es gibt bis heute kein vom Menschen geschaffenes System oder technischen Gegenstand, der besser wäre als er selber! - Was das menchliche Gedächtnis, mit seinen oben geschilderten Eigenheiten betrifft, so ist das Gehrin so perfektioniert, dass es neu erlebte Ereignisse mit alten abgleicht. Sind die auf der „menschlichen Festplatte“ schon vorhanden, werden sie nicht zusätzlich abgespeichert. - Aber zuverlässigsten werden die Erlebnisse abgespeichert, die mit Emotionen verbunden sind. - Darum können wir uns auch im Alter noch sehr gut an Ereignisse der Jugendzeit erinnern. - Ich blicke – mal als Beispiel – nachstehend auf ein paar Jugenderlebnisse zurück.

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21. Januar 2019: Lieber Leser!

In den letzten Wochen vor Jahresende und den ersten Wochen im neuen Jahr ist viel passiert. Es gab nicht – wie alle Jahre wieder – nur das Weihnachtsfest und Silvester. So habe ich z.B. heute allen Grund, vielen meiner Leser, Freunden und Bekannten für ihre herzlichen Grüße und besten Wünsche zu meinem Geburtstag zu danken. - Ich habe mich wirklich gefreut! - Bemerkenswert war an diesem Tag, dem 18. Januar 2019 auch, dass niemand von der deutschen Automobil- und Zubehörindustrie sich an meinen Geburtstag erinnerte. - Das war in meinen jungen Jahren noch anders. - „Da waren Sie für die Industrie auch noch von Bedeutung!“, sagte ein Intimkenner der Szene zu dieser – von mir mit einem Lächeln – registrierten Tatsache. - Immerhin bin ich mit meinem Informationsdienst Motor-KRITIK aber offenbar noch so wichtig, dass man sich wohl untereinander an eine Absprache hält, mich und Motor-Kritik einfach zu negieren. - Aber es gibt noch mehr – und sicherlich Wichtigeres – zu beschreiben. Da gibt es auch kleine „Unauffälligkeiten“ auf die ich hier meine Leser aufmerksam machen möchte. Es müssen auch andere Darstellungen gerade gerückt und kommentiert werden, damit sie nicht als „Tatsachen“ festgeschrieben bleiben. - Oder einfach übersehen werden!

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E-Taycan so oder so? - Journalisten arbeiten anders!

Motor-KRITIK ist nicht gegen das Elektro-Automobil. Zum Thema grundsätzlich ist hier bei Motor-KRITIK schon am 4. April 2012 eine Geschichte erschienen - „Strom oder Benzin – eine Glaubensfrage?“ - die bis heute mehr als 66.000 mal von Lesern aufgerufen und gelesen wurde. Sie ist wirklich überlang und könnte heute in Details sicherlich auch ergänzt werden, weil sich Kleinigkeiten verändert haben. Aber hier handelt es sich um eine Grundsatzgeschichte. - Wer interessiert ist und sich die Zeit nimmt, sollte sie lesen! Sie ist mit einem Klick oben auf den genannten Titel direkt zu erreichen. Ich habe sie freigeschaltet, obwohl sie mal – sie werden es nach dem Lesen verständlich finden – zu den reinen „Abo-Geschichten“ zählen sollte. - Speziell diese E-Geschichte ist nun freigestellt. - Und wäre sicherlich allein ein Abo wert! - Meine ich!

Ich möchte heute zum Thema E-Automobil nicht viele Worte verlieren, sondern nur einmal aufzeigen, wie Fans von E-Automobilen reagieren können: Kritiklos! - Das ist nicht böse gemeint, sondern nur eine Feststellung, mit der ich hier auf Motor-KRITIK verdeutlichen möchte, dass es zwischen einem Fan und einem Journalisten schon einen Unterschied gibt. - Geben sollte! - Fans schreiben netter!

Als ich die Information, das Video von der Testfahrt eines Walter Röhrl auf der Porsche-Seite gesehen – und gehört - hatte, habe ich natürlich dazu auch den Ausschnitt gefunden, den ich hier – nur als Beispiel – zitieren möchte. Das hatte sich ein Fan die Mühe gemacht, den Ton des Porsche-PR-Videos in Schriftform zu bringen:

Als Journalist habe ich mich dann mal auf den Internetseiten von Walter Röhrl umgeschaut, der diese Sätze wirklich gesagt hat und bin von da auf „Facebook“ verwiesen worden, wo ich dann – von Walter Röhrl selber geschrieben – folgenden Text gefunden habe:


 In diesem Fall kam es zu einem „Kurzschluss“! - Jeder Leser sollte sich dazu seine eigenen Gedanken machen. - Auch zur Zukunft des E-Automobils.

Schließlich sind wir – hoffentlich - nicht nur ein Volk der Dichter – sondern auch der Denker!

Das wäre zu hoffen!

MK/Wilhelm Hahne
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VLN 2019: Wer allzu klug ist, findet keine Freunde!

Eigentlich ist es ein japanisches Sprichwort. Weil es die möglichen Auswirkungen des Verhaltens der VLN und bzw. der VLN VV GmbH & Co KG richtig beschreibt, wurde es hier zum Titel. Eigentlich ist das Thema: Werbung in der VLN. - Oder: Werbung für die VLN? - Es geht um die Werbung auf den Einsatzfahrzeugen. Die stellt sich für die Zuschauern sehr bunt dar. Auch in 2019. Wegen der Sponsoren-Aufkleber des Veranstalters, für die Teilnehmer „gemäß Teil 2, Artikel 1.10.2 und 1.10.3“ einer noch nicht genehmigten Ausschreibung kostenlose Freiflächen auf den VLN-Rennfahrzeugen freihalten müssen! - So sind dann die Fahrzeuge in der VLN auch in der Saison 2019 nach Willen der Veranstalter überwiegend einheitlich geschmückt. - Wo bleibt da noch Platz für die Sponsoren, die als „privat“ bezeichnet werden und den Teilnehmern eine Teilnahme evtl. erst möglich machen? - Die VLN bzw. die Organisationen die hinter der VLN stehen, nehmen Werbung auf Wettbewerbsfahrzeugen zu ihren Gunsten als selbstverständlich. - War doch immer so! -Aber – wie selbstverständlich – wird ihr Anspruch auf durch Werbung durch sie genutzte Flächen immer größer. - Eigentlich klug! - Aber:

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Nürburgring-Insolvenz per 1/2019: Noch kein Ende!

Im obigen Titel fehlt der wichtige Zusatz „in Eigenverwaltung“. - Er hätte nicht in die Titelzeile gepasst. - Was zu recht fehlt ist der Zusatz GmbH hinter der Ortsbezeichnung Nürburgring. Denn mit der Nürburgring GmbH gingen gleichzeitig auch deren „Satelliten“ in Insolvenz. - Für alle wurde vom Insolvenzgereicht in Bad Neuenahr-Ahrweiler die „Insolvenz in Eigenverwaltung“ anerkannt. Das war vor mehr als 5 Jahren! - Statistisch gesehen dauert die Abwicklung der Insolvenz einer GmbH im Durchschnitt 4 Jahre. - Grund genug, einmal zu klären, warum und weshalb das im Fall der landeseigenen GmbH so lange dauert. - Bei dieser Recherche, die natürlich umfassender war, die nicht nur diesen einen Punkt auszuleuchten versuchte, bin ich noch auf Dinge gestoßen, die zumindest mich zum Nachdenken angeregt haben. - Auch dieses „Denkergebnis“ finden meine Leser nachstehend. - Insgesamt alles zeitmäßig mehr Arbeit als man denkt, zumal die erste Woche im Neuen Jahr von in der Sache wichtigen Leuten noch urlaubsmäßig genutzt wurde. - Hier folgt jetzt u.a. ein Stück aktueller „ Bestandsaufnahme zum Jahresanfang“:

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Porsche 911: Dazu die subjektive Wahrheit vom SWR!

Die Presse-Information des SWR war „An die Redaktionen Fernsehen, Gesellschaft, Vermischtes“ gerichtet und machte auf eine Fernsehsendung aufmerksam, die unter dem Titel „Porsche 911 – Der Sportwagen“, am Sonntag, 6. Januar 2019, von 16:45 bis 17:15 Uhr im SWR-Fernsehen zu sehen war. - Eine mir unbekannte Filmmacherin hatte den Versuch unternommen, die Fernsehzuschauer zum Thema Porsche 911 = Kultobjekt zu informieren. Dazu war in der Presse-Info zu lesen: „Der Film ‚Porsche 911 – Der Sportwagen‘ erzählt vom ‚Neunelfer‘-Feeling und den Sehnsüchten der Fans, und wirft einen Blick auf die Konstruktionsgeschichte sowie die Hintergründe der Produktion.“ - Es wurde von „Erfolgsgeschichte“ gesprochen, von „innovativer Weiterentwicklung“ und „Kultobjekt“. - Da man auch als Fachjournalist nicht alles wissen kann, habe ich mir die Zeit genommen, um nach dem Betrachten am Ende der Sendung für mich zu der Feststellung zu kommen:

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VLN & Porsche ohne Gefühl für Etiketten-Schwindel?

Die VLN-Organisation spricht in ihren Internet-Veröffentlichungen bei der Beschreibung ihrer Serie gerne von der „weltweit größten Breitensportserie“. Der ehemalige Chef der Vereins-Vereinigung zitiert aktuell bei „Facebook“ das Wissen von „Wikipedia“: „Eine einheitliche Definition des unscharfen Begriffs Breitsport fehlt.“ - Er selber empfindet: „Die VLN ist eine Rennserie, die in der Fülle unterschiedlicher Fahrzeuge, Gruppen und Klassen ihresgleichen sucht.“ - Richtig! - Motor-KRITIK-Feststellung: Man hat sich verzettelt! - Karl Mauer findet die Diskussionen, ob die VLN noch Breitensport ist, oder nicht „absolut überflüssig und … regelrecht zum Kotzen“. - Motor-KRITIK hat in der Vergangenheit immer wieder – auch mit Beispielen – darauf hingewiesen, dass sich die VLN inzwischen – nicht nur kostenmäßig – weit von der ursprünglichen Idee einer Serie, die durch ein „Basisangebot“ dem Ein- und Aufstieg in den Motorsport eine Plattform für interessierte Einsteiger schaffen sollte, den Weg zu einem kostengünstigen Einstieg in den Motorsport anbot, deutlich unter den „kaufmännischen Interessen“ der Veranstalter gelitten hat. - Da entschuldigt auch nicht der Hinweis, dass wir heute in einer anderen Zeit – als zur Zeit der Gründung der VLN in 1977 – leben. - Tatsache ist, dass es den Motorsport dieser Zeit nicht mehr gibt. Nicht nur die Sportinstrumente haben sich geändert. Auch das Selbstverständnis der Fahrer. Und die Marketing-Interessen der Automobilhersteller sind „bedeutender“ geworden. Was sich nicht nur in den Kalkulationen für die „Sport-Instrumente der Jetztzeit“ ausdrückt, sondern auch in der Art, wie Werke durch „Cup-Serien“ sicherstellen, dass immer ihr Fabrikat gewinnt. - Siege für die Statistik! - Und man missbraucht schließlich einen Cup– wie aktuell Porsche – zu einem Etikettenschwindet, und macht insgesamt damit deutlich, wie willkürlich heute Werksinteressen den sportlichen Wert einer Serie beeinflussen. - Und bei der VLN-Organisation klatscht man Beifall!

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