2019-11

RKA 2019: Kaum „Just Fun“ - mehr „Matsch-Salat“!

Vor dem Start zur „Rallye Köln-Ahrweiler“ war hier in Motor-KRITIK zu lesen, was eigentlich „unter der Decke bleiben“ sollte. Es ist auch in der öffentlichen Darstellung alles „normal“ verlaufen. Auch der Organisationsleiter war vorher lt. Darstellung im Internet der Meinung: „‘Just Fun‘ – das soll denn auch das Motto unserer diesjährigen Int. ADAC Rallye Köln-Ahrweiler sein. ‚Just Fun‘ – die geniale Verbindung aus Motorsport, Freizeitspaß und automobiler Geschichte.“ - Dass es – schon vor dem Start (!) -  ein wenig anders kam, liegt auch am DMSB – wie bei Motor-KRITIK nachzulesen. Aber auch beim Ablauf der diesjährigen „Rallye Köln-Ahrweiler“ ist dann nicht alles so verlaufen wie geplant. Das lag sicherlich nicht unbedingt daran, dass der „DMSB Safety Delegate“, Michael Thiesing, DMSB Lizenznummer SPA 1077026, nicht vor Ort war. Das war bereits mit „Bulletin 1“ angekündigt. Dort wurde auch die Strecke ein wenig gegenüber den Angaben in der Ausschreibung korrigiert. Es gab wohl auch, obwohl es – wie lt. 13maligem Seriensieger, Georg Berlandy vermeldet wurde - keinen kompletten Wegfall der „Gruppe 15“. Es gab einen Alibi-Starter. - Weil der bisherige Seriensieger – aber auch viele ausländische Teilnehmer – auf einen Start verzichteten, gab es einen neuen Gesamtsieger. - Aber insgesamt muss man am Ende der diesjährigen Veranstaltung feststellen:

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Wer suspendiert die Verantwortlichen des DMSB?

Wer für sich in Anspruch nimmt Recht zu sprechen, der muss seine eigenen Entscheidungen und sein Verhalten auch mit dem Maß messen lassen, das er bei der Beurteilung der Anderen angelegt hat. Das ist ganz sicher dann angebracht, wenn hier nicht bürgerliches Recht bei dem nicht paragrafengetreuen Verhalten von Bürgern, sondern ein besonderes Sportrecht bei einem scheinbar nicht sportgerechten Verhalten von Sportlern oder den in dieser Sportart tätigen Funktionären angewendet wird. „Sport“-Richter beurteilen hier das Verhalten von Menschen nach Gesetzen, die evtl. ein e.V. selber aufgestellt hat oder so empfindet, wie es im Urteil zum Ausdruck kommt. - Manchmal entsteht dann bei der Betrachtung durch Außenstehende der Eindruck, als wolle man mit der entsprechenden Rechtsentscheidung die eigene Bedeutung – in diesem Fall - im Motor-Sport unterstreichen, indem man ein Exempel statuiert. - Was dann natürlich auch Auswirkungen hat! - In diesem Fall zum Beispiel die, dass ich hier in Motor-KRITIK die Frage stellen möchte:

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Motorsport: Minimiert Verschweigen Unfall-Risiko?

Beim Moto-GP- & F1-Wochenende haben wir gerade wieder die Sonnen- und Schattenseiten des Motorsports miterleben können. - Motorsport ist gefährlich! - Über die Sonnenseiten wird gerne berichtet. Auch die Motorsport-Fans lieben die schönen Seiten des Motorsports. Die Schattenseiten werden gerne verdrängt. Aber sie werden wahrgenommen! - Leider nicht immer richtig gewertet oder verarbeitet!

Als Motor-Journalist bin ich erstaunt, wenn ich in „social media“ aktuell lese, dass es unter den Spitzensportlern dieser Genre Mörder geben soll. Hier zeigen sich die negativen Auswirkungen einer immer extremer sich selbst darstellenden Gesellschaft. Man ist zwar nicht unbedingt kenntnisreich, hat aber eine Meinung, die man dann – unmissverständlich – und extrem äußert. - Auch wenn sie falsch ist!

Der andere Fall ist, dass Akteure – die über ein gesundes Wissen verfügen – sich nicht äußern, weil sie unter ihren – dann ehrlichen Äußerungen – zu bestimmten Vorfällen im Motorsport nicht leiden wollen. Sie haben Angst, durch Offizielle „abgestraft“ zu werden! - Alles ist gut?

Da gab es bei VLN 9 den Unfall von „Grello“ - klar in Führung liegend – in der letzten Runde. Hier in Motor-KRITIK habe ich mich nach ersten Recherchen auch dazu geäußert. Meine Darstellung war falsch. Ich habe sie direkt danach – weil ich weiter recherchiert hatte – richtig gestellt. Aber das ist dann  von Akteuren, die den Unfallhergang beobachtet hatten, nicht wahrgenommen worden.

So konnte man dann bei „Sozial Media“ u.a. ein Zitat aus meiner Geschichte und als Leser-Meinung lesen:

„ als Beide gleichzeitig das „Code 60“-Schild erblickten. Beide machten eine Vollbremsung .… - ist das nicht genau das, was man bei Code 60 nicht machen sollte, eine Vollbremsung?! Wofür eine extra Permit, wenn schon Basiswissen fehlt?“

Diesem Leser ist nicht vorzuwerfen, dass er keine Rennerfahrung – auch nicht - auf der Nordschleife hat. Anders ein Akteur, der sich dann so äußert:

„... und das ist auch genau FALSCH!!! - Ich war beim Unfall des Grello im ‚direkten Umfeld’ und es war weder ein BMW beteiligt, noch wurden hier Vollbremsungen hingelegt!! Der Bericht über den “911”- Unfall ist FALSCH!“

Er kann eigentlich nicht meinen „falschen“ Bericht gelesen haben, weil ich nirgendwo von einer Beteiligung eines BMW geschrieben habe. Was ich ihm „ankreide“, dass er sich zwar im „direkten Umfeld“ befunden hat, aber – aus welchen Gründen wohl? - nicht sagt, wie es denn wirklich war!

Ich hatte zum „Grello“-Unfall ein privates Video für meine Leser ausgegraben und meine erste  Darstellung danach umgehend korrigiert. Was zum „Grello“-Unfall zu sagen ist, dürfte nun klar sein. - Weil es aber auch zum Unfall der #193 keinerlei offizielle Darstellungen gibt, die Betroffenen wohl vor den „Offiziellen“ kuschen, möchte ich diesen Unfall dann doch noch mal über das von mir veröffentlichte erste Foto hinaus verdeutlichen. - Zunächst also das aus meiner Veröffentlichung schon bekannte Foto, dann der Unfallort aus – nicht aktueller – Google-Sicht und dann – ohne weiteren Kommentar der Unfallort und das Unfallobjekt aus unterschiedlichen Blickwinkeln:


 

 

 

MK/Wilhelm Hahne
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Persönliche Anmerkungen & ein Video-„Bonbon“!

Die Leser von Motor-KRITIK können sich auf unterschiedliche Art zu meinen Geschichten äußern. Sie können sie – am Ende der Geschichte – mit „Sternchen“ schmücken; sie können mir auch schreiben. Alles zusammen ergibt eine Wertung, die ich sehr wohl zur Kenntnis nehme. - Gerade bei meinen letzten Geschichte zum Thema VLN gehen dann schon mal die Wogen hoch, zumal sich Verantwortliche sehr betroffen geben und es wird auch – hinter meinem Rücken – der Inhalt meiner Geschichten abwertend beurteilt und der Wert meiner Arbeit – insgesamt – in Frage gestellt.

Da freue ich mich dann schon, wenn ich – sozusagen - „korrigierende“ Leserbriefe, bzw E-mail erhalte, die dann meistens von Lesern kommen, die viel von der Sache (VLN) verstehen und dann meine Einschätzung teilen. - Manche „spenden“ auch oder bestellen ein Abo.

Da schreibt mir z.B. aktuell ein Leser u.a.:

„...seit längerem verfolge ich mit Genuss Ihre Recherchen und Ausführungen rund um das Geschehen und Treiben um und auf dem Nürburgring. Ich bewundere Ihre Ausdauer und Energie immer wieder die Umstände ( oder sind es vlt.Missstände?) zu beleuchten und zu hinterfragen. Dass ihre Berichte den Verantwortlichen nicht immer gefallen liegt in der Natur der Sache, da Sie eine sachliche Motorkritik schreiben und kein Motorlob. .“

Andere Leser-Kommentare gehen auf spezielle Teile meiner Geschichten ein. Zum anderen finden sich in den sozialen Medien oftmals Videos, die meine Einstellung und Meinung zur Entwicklung des Motorsports in den letzten Jahren unterstreichen.

So ist auch gerade – speziell für die Motor-KRITIK-Leser und mich -  auf „youtube“ ein privates Video frei geschaltet worden, das von einem ausländischen VLN-Fan gemacht wurde, der zu den VLN-Läufen jeweils 600 Kilometer (hin + zurück) fahren muss und zufällig bei VLN 9 dort stand, wo „Grello“ strandete. Er schreibt u.a.:

„... Es ist , wie Sie schon oft geschrieben haben: " Das Ergebnis eines Rennens, das Sie live gesehen haben, ist nicht immer das Endergebnis….“

So ist es ihm dann auch bei VLN 9 gegangen. Er erinnert mich in seiner E-mail daran, dass der Titel  meines Insider-Informationsdienstes „Motor-KRITIK“ lautet und durch den Zusatz ergänzt wird „… mehr als schöne Worte“. Dazu möchte er in diesem Fall seinen Teil beitragen und hat sein privates Video für meine Motor-KRITIK-Leser und mich freigeschaltet, das zeigt, was bei der Anfahrt zum „Karussell“ mit „Grello“ wirklich passierte. Der „Kontakt“ zwischen den zwei VLN-Teilnehmern ist zwar nicht zu sehen – das Handy musste erst eingeschaltet werden – aber man sieht, welche Probleme „Grello“ beim Rückwärtssetzen hat und wie er von seinen Verfolgern passiert wird.

Mein Leser glaubte – da es die letzte Runde war – nun den Sieger und die Folgenden im Endergebnis zu kennen. Aber - so schreibt er:

„...Laut Strafliste hat die Startnummer 4 ( 185 Sekunden Zeitersatzstrafe) bekommen so wie die Startnummer 911 ( 37 Sekunden Zeitersatzstrafe ). ..“

Darum hat er erst nach seiner 300 Kilometer langen Rückfahrt erfahren, dass das Endergebnis ein anderes war als er es live gesehen zu haben glaubte.

Wenn meine Leser HIER KLICKEN, erreichen Sie das private Video meines belgischen Lesers.

Das ist dann das „Feiertags-Bonbon“!

MK/Wilhelm Hahne
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