2021

EU-Urteil: Das Ende der „goldenen Ära“ des DMSB?

Der DMSB e.V. ist Träger der nationalen Sporthoheit in Deutschland, durch die internationale Motorsportbehörde FIA mit ASN (franz.: Autorité Sportive Nationale) benannt, wird aber von dieser z.B. im Fall des 2015 vom DMSB – aus Sicherheitsgründen (?) – eingeführten DMSB-Nordschleifen-Permit nicht ernst genommen, wenn eine internationale FIA-Veranstaltung auf der Nordschleife durchgeführt wird. Dann muss ein Fahrer nicht im Besitz dieser vom DMSB willkürlich verordneten Zusatz-Lizenz sein. Die FIA fühlt sich von dieser – als national empfundenen – Maßnahme des DMSB nicht betroffen! - Direkt nach Einführung dieser „Sicherheitsmaßnahme“ gab es im März 2015 einen Toten unter den Zuschauern eines VLN-Rennens durch einen Unfall im Streckenbereich „Flugplatz“, der von einem Fahrer ausgelöst wurde, der durch den Besitz des DMSB-Nordschleifen-Permit als „qualifiziert“ ausgewiesen war. - In der Folge hat sich dieses „Permit“ als interessante Einnahmequelle für den DMSB erwiesen, der lt. einer gutachterlichen Bewertung – die hier auf Motor-KRITIK exklusiv veröffentlicht wurde – eigentlich gar nicht zur verbindlichen Einführung einer solchen Zusatz-Lizenz befugt war! - Aber dann auch noch Lizenzen zur Schulung von Fahrern an Personen erteilte, die damit auch wieder Geld verdienen können. - So braucht man selbst als ein von der FIA  entsprechend eingestufter „Spitzen-Profi“ auch im Jahre 2021 ein Nordschleifen-Permit zu seiner eigentlichen Fahrerlizenz, nur dass dieses „Pflichtpaket“ bei einer nationalen deutschen Veranstaltung dann – für einen Fahrer deutscher Nationalität – gegenüber 2015 inzwischen um gut 24 Prozent teurer geworden ist. Selbst zwischen dem für dieses vom DMSB vorgeschriebenen „Pflichtpaket“ besteht zwischen 2020 und 2021 eine Differenz von 7,8 Prozent, um die sich der Preis erhöhte. - Aber nicht hier lauert eine Gefahr für den DMSB, weil  – außer der FIA – niemand den Sinn dieses DMSB-Nordschleifen-Permit in Frage stellte, weil man sich wohl als abhängig vom Verhalten des DMSB empfindet. - Nach einem nicht den DMSB betreffenden aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs muss allerdings nun die Frage aufkommen:

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Zukunft in 2021? - Ein virtueller Sonntag mit BMW!

Warum sollte man an den vielen Feiertagen zum Jahresende mal nicht in die Zukunft blicken dürfen? - Schließlich liegt sie doch so nahe. Für Audi ist ...“Future an Attitude“. Das entspricht wohl der Haltung dieser Firma. Ist BMW vielleicht weiter, wenn man sich dort schon im Technologie-Transfer zwischen realem und virtuellem Rennsport versucht? - Da hat man sich zwar in der Realität vom Schnitzer-Team getrennt und eine Abteilung geschaffen, die mit „BMW Motorsport SIM Racing“ benannt ist und der dann ein „ Head of BMW Motorsport SIM Racing“ vorsteht. Das ist dann so eine Art „SIM-Lamm“, der aber – aufgrund seiner SIM-Erfahrung – schon mehr ein ausgewachsenes SIM-Schaf ist. Der sagt in einer Pressemitteilung des BMW-Konzerns: „Wir verfolgen mit BMW Motorsport SIM Racing einen 360-Grad-Ansatz. Das heißt, wir haben das große Ganze im Blick.“ - Wer moderne 360-Grad-Kameras kennt, wird begreifen, was man in München zu leisten versucht. Man empfindet sich wohl als Wanderer zwischen der realen und virtuellen Welt und hofft offensichtlich darauf, dass ihnen zumindest eine jüngere Käuferschicht zu folgen versucht. - Das war in der Realität zwar immer schon der Fall, aber das wohl mehr aufgrund der sportlichen Ausrichtung der Marke in der Vergangenheit.  Wo dann der Vorstandsvorsitzende darum bangte, dass das „sportliche Verhalten“ der jungen Generation im Straßenverkehr, den „Premium-Charakter“ seiner Marke gefährden könnte. - Deshalb die neue, virtuelle Ausrichtung? - Wie sich diese neue Ausrichtung schon in naher Zukunft auswirken könnte, habe ich mir mal über die Feiertage vorzustellen versucht. - So ist denn der Titel meiner ersten – träumerischen – Geschichte des Jahres 2021:

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