2021-04

Sonntag & Montag am „Ring“: Kontrolle muss sein!

NLS 2 ist vorbei! - Das „Ausnahme“-Rennen nach Hygiene-Konzept war am Samstag. Ohne Zuschauer! - Damit die nicht gegen die Corona-Verordnungen verstoßen! - Da genügt es, wenn das die Amateure vom Profi-Motorsport machen. - Natürlich gab es auch noch am Samstag-Abend „Touristenfahrten“. Auch ohne Zuschauer! - Die hätten aber auch in der kurzen Zeit, in der die „Touristenfahrten“ liefen, dann ausgangs der „Fuchsröhre“ stehen müssen, wenn sie den einzigen „Touristenfahrer“-Unfall zum Abschluss des ereignisreichen Samstags mit erlebt haben wollten. - So endete der Samstag mit einem dumpfen Einschlag - rechts!

Am Sonntag gab es nach der Öffnung der Nordschleife am Morgen zunächst leichten Regen. Und es knallte dann auch schnell im „Adenauer Forst“ und die Strecke war wieder zu. Aber das Wetter wurde besser. Auch die „Touristenfahrten“ liefen – bis auf ein paar „kleine Störungen" gut. Da gab es auch wieder Zuschauer. Die waren zugelassen, die Parkplätze geöffnet, und auch gut besucht. Denn „Touristenfahrten“ sind immer von hohem Unterhaltungswert und so eine Art Volksbelustigung! - Zumindest für die Besucher! - Nicht für die Anwohner!

Ab und an muss man eben dem Publikum auch ein wenig Spektakel bieten. - Corona hin, Corona her! - Außerdem muss man den Pächtern der Imbiss-Buden die Möglichkeit bieten, ein paar Würstchen zu verkaufen. - Leben und leben lassen! - Schließlich steht auf dem „Brünnchen“-Parkplatz auch noch ein „Fan-Shop“. - Auch wenn die Fans mit der Zeit – aus Verärgerung – immer weniger werden, so möchte man doch den Wenigen dann die Möglichkeit einer Geldanlage bieten.

Eigentlich bedeutender war am Sonntag die Anwesenheit von Mitarbeitern des Schalltechnischen Büros („BeSB“) aus Berlin. Man hatte dort, wo viele der „Touristenfahrer“ voll beschleunigen, in der Nähe des Startpunkts für eine 30-Euro-Nordschleifenrunde, ein Schallmessgerät platziert. Man kann davon ausgehen, dass es dafür einen Grund gab, denn – so eigenartig es sich vielleicht anhört – aber Serien-Sportwagen können heute auch verdammt laut werden, weil die Auspuffanlage – schon vom Werk aus geschickt konstruiert – evtl. über eine „Klappenanlage“ verfügt, mit denen man die gesetzlich vorgeschriebenen Schallgrenzen umgeht, und so - gerade bei „Kavalierstarts“ - satte Phonwerte auf das Messgerät zaubern kann. -  Die „SGD Nord“ (Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord) in Koblenz ist darüber nicht erfreut! - Denn dort laufen die Beschwerden ein!

Am Montag war die Phonmessanlage wieder abgeräumt. Auch auf dem Parkplatz „Brünnchen“ war wenig Betrieb. Ab und an kam einer der schnellen GT3-Porsche vorbei. Nur die waren an diesem Tag hier zu sehen, weil Porsche in Vorbereitung eines Rekordversuchs noch in dieser Woche, die Strecke exklusiv für „seine“ Porsche-Teams gemietet hatte. So konnte man auch den neuen Halter des Rundenrekords mit 7:56,087 min für die NLS-Streckenführung (24,358 km), den grünen Manthey-Porsche mit der Startnummer 911 („Grello“) sehen, aber auch die Start-Nummer 31 vom Samstag, die am Renntag - auch - durch einen „Weg-Dreher“ in der „Brünnchen“-Bergauf für einen Gesamtsieg nicht mehr in Frage kam. - Aber man konnte sich in Barweiler sicher mit Frikadellen trösten!

Wer von den Motor-KRITIK-Lesern am kommenden Freitag-Nachmittag (23. April 2021) schon am frühen Nachmittag Zeit hat, der kann dann einem offiziellen Rekordversuch von Manthey-Porsche beiwohnen. Das Manthey-Team hat von 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr die Nürburgring-Nordschleife exklusiv für einen Rekordversuch angemietet. - Es ist auch kaum anzunehmen, dass die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG dann zu diesem Termin z.B. den „Brünnchen“-Parkplatz schließen wird, wenn er in den Tagen davor geöffnet war.

Oder aber, man möchte die Zuschauer und Fans mit Gewalt verärgern!

Aber bei Nürburgring-Managern, die Profis nicht von Amateuren unterscheiden können, muss man eigentlich mit allem rechnen!

Eine andere Vorhersage für Freitag ist dagegen positiv: Das Wetter wird freundlich und sonnig sein. - Zum Rekordversuch passend!

MK/Wilhelm Hahne
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NLS 2: Hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen…

Die Gebrüder Grimm würden sich wundern. In 2021 braucht man in der Eifel – „hinter den Bergen“ – weniger als sieben Zwerge. Blickt man in die Ausschreibung für die NLS-Läufe 2021 – die auch für die NLS 2 gilt, (lt. einem der Chef-Claqueure, der „Saisonstart, keine Schneeballschlacht!“) braucht es nur fünf davon, die scheinbar harmonisch zusammen arbeiten und tagesaktuelle Hemmnisse nicht zur Kenntnis nehmen bzw. sie so beurteilen, dass sie von den Widrigkeiten des realen Lebens nicht betroffen werden. Da macht einer die „NLS“ zu einer Profiveranstaltung, der andere hat längst eine Zweitage-Veranstaltung daraus gemacht (So kann man die Ausfallversicherung sparen!), ein weiterer hat rechtzeitig die Teilnehmer an der Veranstaltung informiert, wie man „rechtsgültig“ übernachten kann, ohne sich aufgrund der aktuellen Corona-Situation und den notwendigen Beschränkungen strafbar zu machen. Kein Journalist, kein Fotograf kommt ins Fahrerlager. (Das wäre schlimmer als Corona!) Da müssen die Teilnehmer schon Donnerstags anreisen und einen gültigen Corona-Test vorweisen, wenn sie – Teamchefs, Fahrer und Monteure – ins Fahrerlager wollen. Ein PCR-Test darf nicht älter als 48h, ein Antigen-Test nicht älter als 24h sein. Wenn man erstmals – am Donnerstag – als Teilnehmer ins Fahrerlager will. Am Freitag und Samstag, wenn der Test nicht mehr gilt, schaut man nicht mehr hin. - Hauptsache, man bleibt unter sich. Zu diesem Rennen waren auch nur um 1.500 Leute im Fahrerlager. Am Renn-Samstag dann alle mit ungültigem PCR-Test. Die durften auch als „Profis“ alle in Hotels und Gästehäusern übernachten. Der Geschäftsführer der „VLN VV“ hatte schon vor Wochen eine „Gebrauchsanweisung“ verschickt, wie man sich auf die richtige Art vor Strafen geschickt schützt und so Corona-Schutzmaßnahmen umgeht. - Ja, ja, ...

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Grand Plaisir! - Harley-Tage an der Côte d'Azur!

Journalist sein ist nicht leicht, wenn man seinen Beruf ernst nimmt. Es ist ein wundervoller Beruf, wenn man daran denkt, dass man meistens alles zwei Mal erlebt: Ein Mal zum ersten Mal, zum zweiten Mal, wenn man das Erlebte reflektiert, um es für die Leser nieder zu schreiben. Es kommt aber auch vor, dass man eine Geschichte noch nach Jahrzehnten so deutlich vor Augen hat, wie in dem Moment, in dem man sie niederschrieb. - So ist es mir gegangen, als ich jetzt auf ein altes Manuskript von mir gestoßen bin. Mein Chefredakteur war auf der Suche nach einer Titelgeschichte für „motor magazin“. Ich konnte sie ihm liefern, weil ich – auch ein wenig motorradverrückt – einen anderen Motorrad-Verrückten kannte, der auf eine besondere Art verrückt war: Er importierte für einen – damals - nur kleinen Markt in Deutschland Harley-Motorräder: Erich Krafft. - Es gab damals noch keine offizielle Harley-Niederlassung in Deutschland. - Erich Krafft hatte damals gerade eine Harley aus Amerika kommen lassen, die hier in Deutschland einzig war: Eine Harley mit Seitenwagen. Mit einem Seitenwagen, der auch von Harley gebaut wurde! - Meinem  Chefredakteur schwebte eine Fotogeschichte vor. Da ich nicht recht zum Foto-Model tauge, habe ich ihm meinen Bruder Bernd vorgeschlagen. - Akzeptiert! - Dazu kam noch ein französisches Foto-Model, ein toller Fotograf – und schon konnte die Geschichte starten! - Es wurde dann doch eine Textgeschichte mit vielen sehr guten Fotos. - Obwohl man die gar nicht gebraucht hätte! - Meine ich, wenn ich heute noch mal den gleichen Text in die Computer-Tastatur schlage. - Ohne Fotos!

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VDA-Präsidentin Müller lenkt von der Realität ab!

Eigentlich sollte das hier abgehandelte Thema zunächst nur dem Einstieg in einen Fahr- oder Erlebnisbericht über ein Automobil dienen, das ich gerade gefahren habe. Aber bei der Recherche zu diesem „Einstieg“ hat sich dann das Thema als so „fett“ erwiesen, dass ich daraus eine zwar kurze Geschichte machen möchte, aber eine, die zum Nachdenken anregt. Mir ist nämlich bei dieser Gelegenheit aufgefallen, dass wir alle heute häufig durch eine geschickte Weichenstellung von unserem eigentlichen Kurs abgelenkt werden, den wir eigentlich eingeschlagen hätten, wenn wir nicht intelligent und erfolgreich durch geschickte Manager – oder Politiker – und deren Weichenstellung auf eine „falsche Spur gebracht“ worden wären. - Beim Thema heute würde ich sagen:

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Michael May: Eine Reise in 1979 zu ihm nach Genf!

Es ist der Verdienst des Kollegen Karsten Arndt aus Hamburg, mit den aktuell – heute - richtigen Mitteln, „Leute von gestern“ wieder ins Lampenlicht zu stellen und ihnen in seiner Serie „Alte Schule - die goldene Ära des Automobils“ den Platz einzuräumen, den sie auch verdienen. Seine Serie, auf „youtube“ verbreitet, hat inzwischen mehr als 37.000 Abonnenten. - Ab und an höre und sehe ich mal rein. Denn man kann dort sowohl „Leute von gestern“ in Videos sehen, als wohl auch andere nur hören, weil sie „ihre Geschichte“ – und Geschichten – im „Podcast“ (kann Audio und Video sein) erzählen. - Da gibt es durchaus eine Menge Seher und Zuhörer, die sich dann mit einem guten Whiskey oder einem Glas Rotwein (oder mehr) im Sessel zurück lehnen und den Leuten aus der „goldenen Ära des Automobils“ lauschen. Es sind Leute einer Generation, in der man sich vielfach noch so gab wie man war und sagte, was man dachte. Das ist mit modernen Managern, Technikern, Ingenieuren und Rennfahrern kaum noch möglich. - So war denn auch wegen seiner interessanten Darstellung die „Ausgabe“ von „Alte Schule“, ein Podcast, das am  4. März 2021 mit Michael May ausgestrahlt wurde, ein voller Erfolg. - Wenn es Sie interessiert: Mit einem Klick HIER sind sie da. - Eine Reihe der Zuhörer haben sich danach – nach einem Lauschen über rd. 1,5 Stunden -  begeistert in ihren Kommentaren geäußert. - Das hat mich dazu gebracht, eine alte Geschichte von mir noch mal hervor zu kramen. - Ich will wesentliche Teile davon hier in Motor-KRITIK noch einmal einstellen.

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Muss man die Messdaten der Hersteller bestätigen?

Man sollte ab und an hinterfragen, ob etwas wirklich sinnvoll ist ,wenn man es nur macht, weil andere es auch machen. - Wenn man Motor-Journalist ist, wäre das z.B. beim Test von Automobilen und Motorrädern das Messen der Beschleunigung. Die Hersteller nennen in ihren Prospekten die Werte. Natürlich sind die unter optimalen Bedingungen gemessen und werden in den Tests der Fachzeitschriften eigentlich nur bestätigt. - Warum also messen?

Verlangt das eigentlich der Leser? - Der möchte gerne einem Test entnehmen können, ob das Automobil, das Motorrad, seinen Ansprüchen entspricht. - Wenn sich seine Vorstellungen von dem richtigen Automobil oder Motorrad rein auf die Höchstgeschwindigkeit oder die Beschleunigung von Null auf 100 km/h beschränken, dann genügt es eigentlich, in einen Prospekt zu schauen. - Wenn es denn noch einen gibt!

Den Praxisverbrauch eines Automobils oder Motorrades wird man dagegen nicht einem Werks-Prospekt entnehmen können. Da sind dann die Messungen, die bei einem Test erfolgten, schon interessant und eigentlich unverzichtbar.

Ideal wäre es, wenn der Leser einem Test oder Fahrbericht entnehmen könnte, ob das Fahrzeug seinen Ansprüchen entspricht – es zu ihm passt!

Als besonders unsinnig habe ich schon immer die Beschleunigungsmessungen bei Motorrädern empfunden und da – damals als Ressortleiter bei einer Zeitschrift für Motorradtests verantwortlich – schon mal mit meinem Chefredakteur lange Diskussionen führen müssen. - Der hat mir dann die Messungen in anderen Fachblättern vorgehalten. - Ich zitiere hier mal aus einem Test „von damals“, wo wirklich in einem Fachblatt – zum Thema Beschleunigungsmessung - zu lesen war:

„Bei einer Außentemperatur von 16 Grad Celsius, 1028 Millibar Luftdruck und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 62 Prozent, registrierte unsere Lichtschranke für den Sprint von 0 auf 100 km/h den Rekordwert von 2,8 Sekunden.“

Das hört sich sehr gut an, ist aber ein rechnerischer Wert, der wahrscheinlich so exakt ist, wie die Uhrzeitangabe einer Sonnenuhr. Ich habe schon vor vielen Jahrzehnten mit einem angehängten  Peislerrad die Beschleunigung eines Motorrades gemessen, weil aus meiner Sicht das die präzisere Messung war. - Trotzdem habe ich sie dann nach einiger Praxiserfahrung als unsinnig empfunden.

Ich habe darum nach einem Motorrad-Vergleichstest lange gebraucht, um meinen damaligen Chefredakteur davon zu überzeugen, dass man den Lesern auch mal die Problematik – um nicht von Unsinn zu sprechen – einer Beschleunigungsmessung bei Motorrädern deutlich machen sollte. - Ich zitiere hier dann auch wirklich gerne, was ich dann im Jahre 1977 in „motor magazin“ veröffentlichen durfte:

„Auf einer durch einen Autobahnbau für den Verkehr stillgelegten Landstraße werden unsere Messungen durchgeführt. Natürlich gehören dazu die modernsten Messgeräte im Wert von vielen tausend Mark, um die Beschleunigungswerte so objektiv wie möglich zu ermitteln.
Der Fahrer nimmt in Straßenmitte Aufstellung, hält die Maschine genau senkrecht, stützt sich mit beiden Füßen auf dem Boden ab, beugt den Oberkörper weit vor, bringt den Motor auf eine erhöhte Drehzahl und lässt jetzt – hier im Falle der Suzuki – die Kupplung schnell herein. Der Schlupf wird über das Hinterrad genommen. Die Maschine schießt leicht schwänzelnd wie ein Formel 1 davon. Zurück bleibt eine exakt 13 Meter lange schwarze Beschleunigungsspur vom durchdrehenden Hinterrad. Das war zuviel. Also das Ganze noch einmal. Dabei ist von den Vierzylindern die Suzuki noch am leichtesten zu starten.
Die Honda gibt einige Probleme auf, mit denen bei unserer Messfahrt nur einer unserer Tester perfekt fertig wird. Hier muss bei 6.000 U/min eingekuppelt, dann zunächst die Leistung über die Kupplung genommen werden, um dann nach einigen Metern den Schlupf auf das Hinterrad zu übertragen. Steht das Motorrad nicht ganz senkŕecht, bricht es seitlich aus; dann muss ein solcher Versuch querstehend abgebrochen werden.
Zugegeben – das sind genau die extremen Messmethoden, mit denen die Industrie die Werte in den Prospekten hochtreibt. Jedenfalls sind sie von einem normalen Motorradfahrer nicht reproduzierbar und damit im Grunde unsinnig.“

Ich höre jetzt schon meine Kollegen argumentieren: Aber der Leser will es doch so! - Ich würde sagen: Er nimmt das hin, ohne sich darüber Gedanken zu machen. Dabei ist doch eigentlich jede Messung unsinnig, die für den Leser im Alltag nicht reproduzierbar ist.

Aber wer denkt schon über Sinn oder Unsinn nach, wenn er doch von allen gleichermaßen gemacht – und eigentlich von allen Lesern auch akzeptiert wird?

So machen eigentlich auch die Beschleunigungsmessungen bei Automobilen wenig Sinn. Aber sie sind immerhin reproduzierbar und objektiv. Während andere Bewertungen, die z.B. das Fahrwerk und dessen Abstimmung betreffen, immer subjektiv bleiben werden. - Oder nur so objektiv sein können, wie der Tester wirklich gut und erfahren ist.

MK/Wilhelm Hahne
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Balance of Performance = Gutes schlechter machen!

„BoP“ ist die Abkürzung für „Balance of Performance“. Ohne scheint in der modernen Welt des Motorsports nicht mehr zu gehen. Man versucht es mit dieser Wunder-Formel allen recht zu machen. - Allen Automobilherstellern! - Darum gibt es inzwischen auch nicht nur eine Formel, mit der jeder für Konkurrenten um die Gunst von Käufern, die gleichen Voraussetzungen schaffen möchte, die eine Darstellung in Sieger-Pose möglich machen. - Während man dabei eigentlich nur an sich denkt! - Manche arbeiten dabei praktisch mit allen Tricks!

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Oster-Bilanz am Nürburgring: Es war ein Eiertanz!

Auch im Nürburgring-Umfeld. Zum Beispiel bei Motor-KRITIK. Leser – nicht nur einer - machten mich darauf aufmerksam, dass die Corona-Anordnungen, aus denen ich zitiert  - weil nicht Jurist – mit hoher Wahrscheinlichkeit wohl falsch definiert hätte.  - Hmmm! - Das würde dann ein weiteres Beispiel dafür sein, dass das Chaos durch die unterschiedliche Auslegungen von unterschiedlichen  Anordnungen in unterschiedlichen Kreisen und unterschiedlichen Bundesländern, zusätzlich durch (unklare?) juristische Formulierungen nicht unbedingt kleiner wird. Zumal sie auch nicht umfassend und verständlich kommuniziert werden. - Um in korrekter Weise meinen Lesern einen kompletten Überblick zu ermöglichen – und vielleicht zu einer eigenen Definition von juristischen Formulierungen zu finden, füge ich die Allgemeinverfügungen für die Kreise Ahrweiler und Mayen-Koblenz in den „Anhang“ zu dieser Geschichte als pdf-Datei ein. - Nach dieser notwendigen – und passenden – Einleitung komme ich zu dem, was denn Ostern am Nürburgring wirklich los war. - Dazu gibt es auch widersprüchliche Informationen. - Bei einer entsteht bei mir der Eindruck, dass sie offenbar nur dazu dienen sollte, mich als Journalist zu diffamieren. - Die Geschehnisse an Ostern lassen sich insgesamt am besten unter dem Titel zusammen fassen:

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Organisiertes Chaos an Carfriday? - „Stay at Home“?

Laut einer aktuellen Statistik – aus 2020 – sind weniger als 30 Prozent aller Deutschen davon überzeugt, dass sie die englische Sprache “sehr gut“ beherrschen. Darum war der Autoverkehr auf den Straßen rings um den Nürburgring auch am Karfreitag, dem höchsten kirchlichen Feiertag -  besonders aus Sicht der überwiegend katholischen Bevölkerung in der Hocheifel - an diesem Tag in diesem Jahr zwar geringer, aber nicht gering. Man hatte den Aufruf der Nürburgring-Besitzer – „Stay at Home“ – wohl nicht verstanden. - Aber vielleicht auch deshalb, weil dieser Tag als „CAR-Friday“ schon seit Jahren von anderen Nürburgring-Besitzern kräftig beworben worden war. - Am Beispiel des Geschehens – auch der unterschiedlichen „Allgemeinverfügungen“ zu Corona - an diesem Tag rings um den Nürburgring wird auch deutlich, wie irreführend offizielle Zahlen und aktuelle Bestimmungen im „Flickerlteppich“ der Länder und Kreise in der Bundesrepublik Deutschland sein können. - Und wie stark der Einfluss von kommerziell geprägten Gruppen auf die über Jahrhunderte entwickelten Eigenheiten einer Region sein kann. - Das ändert sich auch nicht durch den Gebrauch von „Sprachhülsen“, nach denen z.B. der Nürburgring „der Wirtschaftsmotor der Eifel“ ist. - 2021 ist manches anders als rd. 100 Jahre vorher! - Aber die Menschen einer bestimmten Landschaft und Region, werden immer regional geprägt sein. - „Wanderarbeiter“ sind da natürlich ausgenommen – und vielleicht so eine Erklärung für eine Situation, wie sie in diesen Tagen rund um den Nürburgring registriert werden musste:

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April! - April! - Am Nürburgring wird mitgemacht!

Heute am 1. April habe ich ein paar bunte Fotos am Parkplatz „Brünnchen“ auf- und mit nach Hause genommen. Nur so zum Spaß! - Ich möchte sie aber meinen Lesern nicht vorenthalten!

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie sollen auch ohne jeden Kommentar bleiben. - Dafür sind sie dann dieses Mal etwas größer! - April! - April!

MK/Wilhelm Hahne
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