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Eine „AIR GmbH“ vermietet Flugzeuge ohne Flugzeug!

Zunächst möchte ich klar stellen, dass ich diese Geschichte nur dank der hervorragenden Verbindungen und dem großen Wissens meiner Leser schreiben konnte. Ich bin selber überrascht, wie viele meiner Leser Details zum Thema Robertino Wild beitragen konnten. Hier ist jetzt nicht der Platz um in irgendeiner Form einen Strich zu ziehen, nachdem man vorher Plus und Minus gegeneinander verrechnet hat. - Mir liegen jetzt alle Bilanzen bis 2016 vor, wobei mir dabei klar wurde, wie wenig ich mich im HGB, dem Handels-Gesetz-Buch auskenne.

Leser machten mich darauf aufmerksam, dass es nicht genügt den § 267 zu kennen, man muss auch § 267a berücksichtigen. Unter diesen § fällt inzwischen die capricorn AIR GmbH. Entsprechend muss sie ihre Bilanzen nicht mehr veröffentlichen. Es genügt, wenn sie – rechtzeitig – vorliegen und hinterlegt werden.

Das mit dem „rechtzeitig“ funktioniert natürlich nicht immer, aber immerhin bin ich jetzt im Besitz aller bisher hinterlegten Bilanzen, einschl. der von 2016. Da ist die 2014er Bilanz – aus meiner Sicht – deshalb besonders interessant, weil in diesem Jahr die „Pilatus PC-12“ von der capricorn AIR GmbH nach Amerika verkauft wurde.

Eigentlich ist sie wohl von der capricorn AUTOMOTIVE GmbH verkauft worden, denn für diese der capricorn-Firmen war die „Pilatus“ zugelassen. Wie ich auch aus Leserkreisen erfuhr, war der „Lebenslauf“ der hier interessanten „Pilatus PC 12“ so:

Sie ist die 843ste „PC-12“, die seit 1991 von den Pilatus-Flugzeugwerken in der Schweiz hergestellt wurde. Bis zum Jahresanfang 2018 waren von diesem Typ gut 1.500 Maschinen gefertigt und verkauft worden. Sie wurde im Jahr 2007 gefertigt und zunächst – das ist das normale Prozedere – auf die Pilatus-Flugzeugwerke unter der Buchstaben-Kombination „HB-FSJ“ registriert.

Dann wurde sie verkauft und dann am 17. Oktober 2007 unter dem Kennzeichen „N967AB“ für die  QVIXOTE AVIATION INC TRUSTEE (USA) registriert.

 Von dieser Firma kaufte dann die „capricorn AUTOMOTIVE GmbH“ diese PC-12 und ließ sie am 20. November 2008 unter dem Kennzeichen „D-FCAP“ für sich registrieren.

Es waren sicherlich steuerliche Überlegungen, die dann dieses Flugzeug einer neu gegründeten capricorn AIR GmbH zuordneten. - Wie bereits geschrieben: Einer 25.000 Euro GmbH. - Die – bzw. die capricorn AUTOMOTIVE GmbH – hat dann das Flugzeug im Juli 2014 nach Amerika verkauft, wo es heute noch als „Taxi“ im Besitz der Targaryen Llc San Francisco CA (eine Holding hinter der „Boutique Air“) mit dem Kennzeichen „N472SS“ ihren Dienst tut.

Was sich da in den „capricorn“-Bilanzen getan hat, ist mir – zumindest im Moment – unverständlich. - Aber ich habe Zeit und gebildete und intelligente Leser.

Ich kenne die monatlichen Leasingraten für eine „Pilatus PC-12“ - denn sie wurde von „capricorn“ wohl geleast - weiß um die monatlichen „Zusatzkosten“, kenne die Charterkosten (pro Flugstunde) „damals“ - und verstehe eigentlich im Moment noch nicht, was da Wundersames gelaufen ist.

Was ich verstehe, ist das Motto des Robertino Wild, das man mit „Das Beste oder Nichts“ umschreiben könnte. - So eine „Pilatus“ hat schon was!

Was ihm aber – und das ist eine Vorhersage, die meine alte Einschätzung unterstreicht – auf die Dauer nicht helfen wird.

MK/Wilhelm Hahne
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„Ich würde die komplette Marke nicht mehr zulassen!“

Diese Meinung vertritt ein Leser im Internet dort, wo aktuell zu lesen ist, dass das Schweizer Bundesamt für Straßen (ASTRA) z.B. für  die Mercedes Modelle des Typs Vito mit 1,6-Liter-Dieselmotor der Abgasstufe Euro 6 einen Zulassungs-Stopp angeordnet hat. (Ab 17. August.) Die Schweizer Zulassungsstellen wurden entsprechend angewiesen. - Auch in Deutschland ist der Mercedes Vito mit dem 1,6 l-Dieselmotor unangenehm aufgefallen.

Ein anderer Leser dieser Meldung stellt fest:

„Wenn Mercedes seiner Linie treu bleibt, muss jetzt umgehend Widerspruch eingelegt werden. Ist bei den Vitos in Deutschland auch passiert. Laut Selbstdarstellung wurde nichts Illegales getan, das sollte bei gleichen Fahrzeugen und vergleichbarem Rechtsrahmen dann auch für die Schweiz gelten.“

Dazu fragt ein Leser:

„Wie dämlich kann man sein? - Unglaublich, dass bald drei Jahre nach dem Dieselskandal manche Autohersteller ihre Palette immer noch nicht auf Vordermann gebracht haben, sondern offensichtlich glauben, auch weiterhin Betrugsfahrzeuge verkaufen zu können.“

Da glaubt dann ein besser informierter Leser feststellen zu müssen:

„Der Mercedes 1,6 Liter-Motor ist zugekauft und keine Mercedes-Eigenentwicklung. Das rächt sich jetzt.“

Das ist scheinbar richtig, führt aber tatsächlich in die Irre. Tatsächlich liefert Renault den 1,6 l-Dieselmotor, wie er im Vito verbaut ist zu. Nachdenklich sollte machen, dass dieser Motor auch in Renault-Modellen verbaut wird, wo bisher keine Anstände bekannt wurden.

Tatsache ist, dass man zu diesem Thema im Moment in Frankreich niemanden befragen kann, da sich nicht nur „das ganze Land“, sondern auch dieser „Weltkonzern“ im Sommerurlaub befindet. Da bleibt dann nur das eigene Wissen um bestimmte Abläufe und die Kenntnis von Zusammenhängen.

Danach muss man die Situation des Mercedes Vito und seines von Renault angelieferten 1,6l-Dieselmotor so sehen:

  • Renault liefert an Mercedes einen Basismotor. Diese Basis wird dann von Mercedes „perfektioniert“, in dem man u.a. die komplette Abgasreinigungstechnik - Hard- und Software – beisteuert und so – wie man in der Vergangenheit schon einmal verlauten ließ – ein tolles Gesamtaggregat kreiert hat.

Inzwischen stehen die Mercedes Vito-Modelle mit diesen von Mercedes „perfektionierten“ Dieselmotoren auch in Deutschland bei vielen Händlern „auf Halde“ und sind nicht zulassungsfähig.

Derzeit wird von Mercedes dazu keine Lösung angeboten, sondern man versucht sich mit Worten in die Situation eines „Saubermanns“ zu bringen.

Ein Leser kommentiert die derzeitige Situation bei Mercedes so:

„Schwache Leistung vom Management. Der Diesel-Skandal ist ja nicht neu, die hatten genug Zeit.“

Dieter Zetsche, heute Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter AG, hat damals schon die „Pleite“ mit dem „Umfaller“ A-Klasse erlebt. Da war er noch Vertriebschef. - Er müsste eigentlich gelernt haben, dass von alleine nichts geht. - Man muss die Dinge anpacken, Fehler beseitigen, nicht versuchen, sie mit „Worthülsen“ schön zu reden.

Er sollte auch nicht schweigend zulassen, dass – aus Unkenntnis – wie im o.g. Fall mit dem Finger auf Renault gezeigt wird.

Dem Mercedes-Chef würde gut anstehen, eigene Fehler nicht nur einzugestehen, sondern sie auch im Interesse der Mercedes-Kunden schnell zu beseitigen. Da sollten Kosten keine Rolle spielen, weil der Imageverlust deutlich größer ist.

Und bei weiterem Versteck-Spiel immer größer wird!

MK/Wilhelm Hahne
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Susie Wolff, geb. Stoddart: „Trau dich anders zu sein“!

Susie Wolff, die ehemalige DTM-Fahrerin und Ehefrau von „Toto“ Wolff traut sich was. Sie macht etwas, was man ihr nicht zugetraut hätte. Sie ist in der Saison 2018/19 in der Formel E-Serie nicht nur Teamchefin, sondern auch Teilhaberin beim in Montecarlo angesiedelten Venturi-Team und tritt damit praktisch gegen das neue Mercedes Formel-E-Team an, das von ihrem Mann, „Toto“ Wolff geleitet wird. - Nachdem Suzie Wolff 2017 Mutter geworden war, hatte man eigentlich gedacht, dass sie im Motorsport nicht mehr unbedingt irgendwo das Zepter schwingen würde. Aber sie sagt es nicht nur anderen, sondern sie macht es auch selbst zu ihrem Leitspruch, den sie – als Schottin – natürlich in ihrer Muttsprache promotet: „Dare to be different“.  Damit möchte sie jungen Mädchen Mut machen „anders zu sein“, z.B. nicht eine Karriere im Kunsteislauf oder Tennis anzustreben, sondern eine im Motorsport. - Susie Wolff hat gezeigt – und macht weiter deutlich - dass das auch als Frau möglich ist.

Susie war, damals noch mit ihrem Geburtsnamen Stoddart, nicht nur einige Jahre in der DTM unterwegs und machte dort – wie man so sagt – „eine gute Figur“. Sie hat dort in sieben Jahren, ab 2006 in sieben Jahren 71 Rennen bestritten.

Ich habe mich damals gefragt, warum ihr der wirklich große Durchbruch dort nicht gelungen ist, denn rein optisch machte sie – aus meiner Sicht – alles richtig. Ihre eigentlich Schwäche war als Zuschauer nicht auszumachen: Sie war nicht „gut genug auf der Bremse“. Sie hatte zwar das richtige Gefühl für den richtigen Bremspunkt, brachte aber gerade in der Anfangsphase des Bremsvorgangs nicht genug Kilogramm Druck aufs Bremspedal.

Nach ihrer Hochzeit 2012 mit „Toto“Wolff, war sie dann Testfahrerin beim Williams Formel 1-Team, bei dem ihr Mann Teilhaber war. Als sie dann 2015 ihre Motorsport-Karriere beendete, dachte man dann: Das war‘s dann wohl!

Susie Wolff wohnt zusammen mit ihrem Mann in England. Von da aus ist es nicht weit bis zur Zentrale des Mercedes Formel 1-Teams, die sich „gleich nebenan“ befindet. Die Wolff‘s haben zwar noch ein Haus in der Schweiz, nahe dem Bodensee, aber „Toto“ wurde dort nur sehr selten gesehen. Ab und an tauchte allerdings Susie dort auf, aber nur, um mit ihrem gemeinsamen Steuerberater Gespräche zu führen.

„Toto“ konzentriert sich inzwischen ganz auf den Einsatz des Mercedes Formel 1-Teams und wird zusätzlich auch demnächst den Einsatz des Formel E-Teams von Mercedes leiten. Susie und „Toto“ werden so in nächster Zeit nicht nur als Ehepaar zusammen verreisen, sondern sich auch an den Rennstrecken treffen können, auf denen die Formel E-Läufe ausgetragen werden.

Venturi, das Team, bei dem nun Susie Wolff nicht nur Teamchefin, sondern auch Teilhaberin ist, gehört Gildo Pastor, einem Mann, dessen Familie ihr Milliarden-Vermögen mit Immobilien in Montecarlo gemacht hat, der nicht nur das Venturi-Team gründete, sondern ein richtiger Autofan ist. Mir fiel er auf, als er sich vor langer Zeit drei Vorserienwagen von Bugatti kaufte, die von Giugiaro im Auftrag vom damaligen Bugatti-Chef, Romano Artioli, entstanden waren. - In der Vor-VW-Zeit!

Aus diesen drei Prototypen ließ Gildo Pastor zwei fahrfertige Bugatti vom Typ EB112 machen, von denen er einen verkaufte und mit dem anderen – ab und an – in Montecarlo unterwegs war.

Gildo Pastor, der Venturi-Chef, ist von den Qualitäten dieser Susie Wolff als Teamchefin total überzeugt und der Meinung:

„Sie wird Venturi an die Spitze führen.“

Er ist auch von ihrem gleichzeitigen Einstieg als Teilhaberin beeindruckt, weil das dafür spricht, dass sich die Ehefrau von „Toto“ Wolff total mit dem Venturi-Team identifiziert.

Dort arbeitete man bisher auf technischem Gebiet eng mit Mercedes zusammen, wird aber wohl nun enger bei Audi angelehnt sein, wo – wie man hört – für die neue Saison sehr effektive Elektromotoren entwickelt wurden. Und mit der aktuellen Verpflichtung von Felipe Massa hat Venturi sicherlich auch einen guten Griff getan.

Mal sehen, auf welchem Niveau Susie und „Toto“ Wolff sich in der Formel E-Szene 2018/19 in Szene setzen.

Das wird doch hoffentlich nicht zu einer Ehekrise führen?

MK/Wilhelm Hahne
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Die Formel 1 hat einen Czárdásfürsten: Hamilton!

Gestern gab es einen Formel 1-Lauf in Ungarn. Favorit war – wenn man RTL – und der allgemeinen Presse glauben wollte, Sebastian Vettel, mit seinem Ferrari. Das muss so sein, weil – auch – die Formel 1 heute vom Marketing einvernahmt ist. - Motorsport? - Natürlich ist die Formel 1 Motorsport! - Aber der muss natürlich verkauft werden. Nicht umsonst gehört die Formel 1 einer amerikanischen Firma mit Namen Liberty Media. Diese US-Firma hat die Formula One Group für fast 4 Milliarden Euro übernommen und man hat Bernie Ecclestone – den „alten Macher“ - relativ schnell „aussortiert“. Dort hantiert jetzt Chase Carey, als deren Chairman. - Mit modernen Marketingansätzen.

Er hat weniger „Sport“ im Kopf, aber glaubt an die Bedeutung des „Marketing“.  Darum hat es mit allen Teams, all deren Teams-Chef auch Gespräche gegeben, damit die wissen, worauf es ankommt. - „Toto“ Wolff, bei Mercedes der „Macher“, weiß das sowieso. - Für den Zuschauer muss Spannung erzeugt werden!

RTL weiß das auch. Es ist der einzige Fernsehsender, über den man in 2018 eine ‚“Berichterstattung“ über die Formel 1 noch „frei“ - ohne einen zusätzlichen Beitrag zu zahlen - erleben kann. Dort informieren „Journalisten“ nach bestem Wissen und Gewissen. - Mit Blick auf die Anzeigenkunden und Sehbeteiligung. - Doch das macht so manche Aussage sehr subjektiv. Wenn man sie auf den reinen Sport bezieht.

So wurden jetzt auch beim Formel 1-Lauf in Ungarn wieder für‘s Training Zeiten verglichen, die eigentlich unvergleichbar waren, weil sie auf unterschiedlichen Reifen gefahren wurden. Auch die Teams scheinen zu wissen, worauf es Liberty Media ankommt:

  • Der „Spannungsbogen“ muss stimmen!

So fährt Mercedes bei den ersten Trainings „sein Programm“, während Ferrari schon durch die Wahl bei der Art der Reifen vom Grip-Niveau Wert darauf legt, die dann so zu nutzen, das bessere Zeiten – möglichst Bestzeiten -  garantiert sind. - Garantiert!

Und die Presse allgemein – gerade in Deutschland – ist dann davon fasziniert, dass wahrscheinlich  nun Vettel – der zufällig bei Ferrari, der Marke fährt, die „Schumi“ zum deutschen Helden machte – wieder eine Chance hat. Denn in all‘ den  Trainingssitzungen vor dem Qualifying war Ferrari – so oder so – deutlich überlegen. - In diesem Fall am Hungaroring. Kein Wunder, dass man heute in den Zeitungen so teilnahmsvolle Titel findet wie:

„Vettel rettet sich auf Platz zwei“

Auch die „Fachleute“ von RTL favorisieren Sebastian Vettel. Während Lewis Hamilton mal wieder im ungarischen Regen beweist, wer eigentlich in seiner Gesamtheit der bessere Rennfahrer ist. Auch im Vergleich zu Vettel.  - Hier bei Motor-KRITIK habe ich immer wieder – nicht erst seit gesten - darauf hingewiesen, dass ich sogar einen Kimi Raikkönen als den „komplexeren“ Rennfahrer, verglichen mit Vettel, empfinde, aber der Mehrheit der Fernsehzuschauer gefällt sicherlich die Argumentation der RTL-Kommentatoren besser.

  • Sport wird immer noch durch die „nationale Brille“ betrachtet!

Wären die Kommentatoren statt beim Fernsehen in der „Gesundheits-Branche“ tätig, würden andere  „Fachleute“ der Branche sie als Scharlatane – als so eine Art „Gesundbeter“ - empfinden. Aber so sprechen die einfach aus, was der deutsche Fernsehzuschauer hören will. - Sebastian Vettel ist schließĺich ein deutscher Formel 1-Fahrer! - Nein, bei RTL ist man natürlich nicht nationalistisch! - Aber dieser Hamilton…! - Und gab es nicht auch eine Zeit bei Mercedes, wo man dort einen Nico Rosberg… - Schwamm drüber!

Werfen wir mal einen Blick auf die Tabelle, die ich zum Formel 1-Lauf in Ungarn erstellt habe. Die ist in diesem Fall anders als die vorherigen. Denn in diesem „ungarischen Fall“ sind die Zeiten in Q3 mit den schnellsten im Rennen gefahrenen Runden nicht direkt vergleichbar. - Oder doch? - In Q3 hat es zwar „geschüttet“, da es waren – unter dem Strich – die Voraussetzungen für alle Teilenehmer an diesem Qualifying gleich. - Darum ist das Ergebnis, sind die Platzierungen, schon interessant.

Meine „Liste“ - die sich am Rennergebnis orientiert - zeigt, was am Hungaroring wirklich los war, macht in Q3 und im Rennen die schnellsten Runden und die Platzierung der Fahrer deutlich. Dabei fallen Fahrer-Namen auf, die man sonst kaum unter den ersten Zehn findet.

Ich hoffe, dass wieder zum nächsten F1-Rennen ein Vergleich der schnellsten Rundenzeiten in Qualy 3 mit denen im Rennen möglich ist, weil – wenn das einen Sinn ergeben soll - gleiche Wetterbedingungen herrschen müssen. Dieses Mal habe ich eine andere Darstellung wählen müssen, die aber auch interessant ist.

Auch diese Tabelle will die Berichterstattung der Medien insgesamt nicht ersetzen, sondern nur ergänzen. Und auf das hinweisen, was im Motorsport – und der Formel 1 – wirklich wichtig ist:

Die sportliche Leistung!

MK/Wilhelm Hahne

PS: Ich warte auf eine Antwort des Mercedes-Teams auf eine/meine Anfrage vom 23. Juli 2018, die im Interesse meiner Leser eine Erklärung bringen sollte, warum – bei gleichen Wetterbedingungen – die Zeiten zwischen Quali 3 und den schnellsten Runden in aktuellen Rennen so stark differieren. - Bisher hatte man in Stuttgart wohl noch keine Zeit für eine Antwort gefunden, da Rennen auf Rennen folgte. - Aber jetzt geht‘s in die Sommerpause. Da wird dann auch Zeit für eine Erklärung sein, auf die – nicht nur - meine Leser warten. - Sie ist dann bei mir – auf diesen Seiten – zu lesen. - Es kann sich nur noch um Tage handeln! - Wenn man es nicht aus Marketinggründen vorziehen wird… - Abwarten!

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GP von Deutschland: Menschliche Intelligenz siegt!

Mercedes ist ein Team, das an die Überlegenheit der künstlichen Intelligenz glaubt. Alles wird exakt berechnet, im Voraus per Computer kalkuliert; jeder muss sich anpassen.

Lewis Hamilton hatte in Hockenheim beim Qualifying einen Fehler gemacht. Einen menschlichen Fehler. Er hatte seine Möglichkeiten überschätzt. Das hat ihn dann auf Start-Platz 14 gebracht. Sebastin Vettel hat im Qualifying keinen Fehler gemacht und startete von Platz 1 ins Rennen.

Für die meisten Fachleute war damit der Ausgang des Rennens klar: Sebastian Vettel würde seinen ersten Sieg in Hockenheim erringen, einem Kurs, der nahe seiner Geburtsstadt Heppenheim liegt. - Vettel würde sein Heimrennen nach Hause fahren.

Wenn da nicht der böse – allerdings nur leichte - Regen gekommen wäre. Mit Slicks unterwegs, ist das bei einem Rennen immer ein Risiko. Man muss z.B. die Bremskraftverteilung für die neue Situation optimieren und die Reifentemperatur hoch halten.

Wer jemals in einem Rennen mit Slicks bei leichten Regen unterwegs war weiß, dass es wichtig ist, die Reifentemperatur hoch zu halten. Es ist für einen Fahrer eindrucksvoll, wie schnell es sich mit einem weichen Slick mit richtiger Temperatur bei leichtem Regen fahren lässt. - Wenn man es kann! - Nicht alle können das. - Aber das unterscheidet z.B. gute Rennfahrer von noch besseren. - Der stille Finne, Kimi Raikkönen, gehört z.B. zu den Besseren.

Vettel ist da empfindlicher, braucht mehr scheinbare Sicherheit, die z.B. ein Reifen mit optisch vorhandenen Blöcken – gerade im Hinblick auf‘s Bremsen - bietet. Er wohl hatte auch versäumt, die Bremskraftverstellung bei einsetzendem Regen deutlicher in Richtung vorne zu verstellen. - Blockierende Hinterräder beim Bremsen, lassen sich kaum korrigieren. - Ein Formel 1 hat übrigens auch kein ABS!

  • Sebastian Vettel weiß das jetzt alles noch besser als vorher. - Aber es hat ihn den Sieg gekostet.

Bei Serien-Automobilen bleibt die Bremskraft auf der Hinterachse immer (!) weit unter den Möglichkeiten, die man eigentlich nutzen könnte. - Bei den Großserien-Herstellern wird das aus Sicherheitsgründen (zur eigenen Sicherheit!) gemacht – und eigentlich damit Bremsweg verschenkt. - Aber wer merkt das schon?

Sebastian Vettel sollte das eigentlich alles wissen. Und er sollte auch über die Routine verfügen, in einer solchen Situation die Nerven zu behalten, den Bremspunkt z.B. ein wenig früher zu wählen. Vor allen Dingen dann, wenn man eigentlich mit einem komfortablen Vorsprung im Rennen unterwegs ist. - Aber Vettel stand unter dem großen emotionalen Druck, unter allen Umständen das Rennen in Hockenheim gewinnen zu wollen. - Es wäre sein erster Sieg auf dieser Rennstrecke gewesen.

So hat er aber Lewis Hamilton zum Sieg verholfen. Es war Kimi Raikkönen der zuverlässig mit seinem Ferrari aufs Treppchen fuhr, obwohl er immer wieder im Ferrari-Team wie ein „Wasserträger“ bei den Radrennfahrern behandelt wird.

Meine Auflistung der schnellsten Rennrunden birgt heute so manche Überraschung. Sie macht aber auch deutlich, wie stark der persönliche Einsatz eines Lewis Hamilton war. Er hatte bei diesem Rennen – so war mein Eindruck – sein Fahrer-Schicksal selbst in die Hand genommen, hat mehr seiner Fahrer-Intelligenz, als der „künstlichen“ seines Teams vertraut. - Es war ein Sieg des Lewis Hamilton. Von Startplatz 14 kommend. Das war ein Sieg nach dem Motto: Jetzt helfe ich mir selbst!
Ich möchte die Zeiten in der Liste nicht weiter kommentieren.

Das ist die zweite Liste, die ich nur für die bisher dominierenden drei Teams, Mercedes, Ferrari und Red Bull erstelle und die deutlich machen, wie weit sich die heutigen Formel 1-Einsitzer dank der modernen Hybrid-Technik von den Renner der jüngeren Vergangenheit entfernt haben. Die Differenzen zwischen schnellster Qualifying- und und schnellster Rennrunde sind riesengroß geworden. - Das hier in Hockenheim Hamilton deutlich heraus fällt liegt daran, dass er schon im ersten Qualifying ausgeschieden war, also noch nicht mit einer Top-Zeit glänzen konnte. Umso auffallender ist die Differenz zwischen den Zeiten, die ich für Vettel ermitteln konnte. - War da doch mehr? - War Vettel deshalb – vielleicht – nervöser, weil ihn in der Technik irgendetwas nervös machte? - Wer im Qualifying 1‘11 und im Rennen 1‘17 bei einer Streckenlänge von rd. 4,5 Kilometer fährt… - Hm! - Das kann eigentlich etwas nicht stimmen. - Zumal er deutlich in Führung liegend ausgeschieden ist.

Die normale Rennberichterstattung ist gut. - Motor-KRITIK will diese Informationen auch nicht ersetzen, aber – vielleicht – sinnvoll ergänzen.

MK/Wilhelm Hahne

PS: Fast vergessen: Der Rundenrekord in Hockenheim wird seit 2004 (!) von Kimi Raikkönen, damals mit einem McLaren/Mercedes unterwegs gehalten. Er war „damals“ 0,474 sec langsamer als Michael Schumacher mit Ferrari in dessen bester Qualifying-Runde. - Kimi umrundete damals den Kurs im Rennen (!) in 1‘13,780 – Nun schauen Sie bitte noch mal auf die obigen Listen!

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MK-Überprüfung: Mercedes gibt es nicht bei Amazon!

Ich wäre aus der Sicht eines Mercedes-Verkäufers, in vielen Lehrgängen perfektioniert, sicherlich sogar als Interessent für eine neue Mercedes-C-Klasse glaubhaft. Aber ich brauche nach Prospekten nicht zu fragen. - Ich hatte schon vor Monaten bei einer offiziellen Mercedes-Vertretung vorbei geschaut. - Und habe dazu auch eine Geschichte geschrieben. (Mit einem Klick sind Sie als Leser da!) Da muss man beinahe fragen: Warum gibt es noch Mercedes-Verkäufer?“ - Sicherlich auch, weil doch jemand in den Mercedes-Läden sein muss, der diese Information dem Kunden vermittelt.- Kleiner Scherz! - Ich habe den Eindruck: Man ist an alten Leuten nicht mehr interessiert. - Also spiele ich am Computer mal den „jungen Mann“. Aber ehrlich: Ich habe Mercedes bei Amazon auch nicht gefunden! - Vielleicht sollte ich unter „Wühltisch“ noch einmal suchen.

Der diese Situation geschaffen hat, trägt den Namen Dr. Jens Thiemer. Das ist ein moderner und studierter Marketing-Mensch. Er trägt sogar zu Recht einen Doktor-Titel. - Auch seine aktuelle Situation ist eigentlich klar: Er hat er bei Mercedes gekündigt. Darum ist er dort – ab sofort - auch nicht mehr tätig. - Wohl noch die Agenturen, die Dr. Thiemer speziell für Mercedes aufstellen ließ.

Die haben zwar inzwischen auch zusätzlich andere Kunden, aber Mercedes bleibt das Herz der Betreuer. - Nur der „Schöpfer“ dieser neuen „Kunden-Informations-Linie“ fehlt. Der wollte die Marke verjüngen, in ihrem ganzen Verhalten modern – jung eben – nach draußen darstellen.

Da hat sich sogar der Vorstandsvorsitzende einer neue  Kleiderordnung unterworfen, liebt scheinbar unkonventionelle Auftritte in Jeans und Turnschuhen. Natürlich nur, wenn es dem Geschäft nicht schadet. Asiatischen  Geschäftspartnern wird er z.B. schon in dunklem Anzug, passendem Hemd und Krawatte gegenüber treten. - Da muss man dann schon mal „gediegen“ sein.

Dass es in Mercedes-Läden für neue Modelle keine Prospekte mehr gibt, liegt auch auf der Linie, die Dr. Thiemer bei Mercedes durchzusetzen versuchte. Er wollte schon Besonderes schaffen, wähnte sich auf dem Weg in Richtung Marketing-Vorstand. Und setzte so manche „moderne Lösung“ gegen interne Widerstände durch.

Es wirkt ein wenig grotesk, dass Dr. Thiemer, der Schöpfer eines neuen Marketing-Konzepts, das sich – typisch für die Schwaben – mit „Mercedes reloaded“ beschreibt, nun gerade aktuell von einer Fachjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Agenturen per Online-Voting zu den 10 Finalisten des Deutschen Marketing Preises 2018 ausgewählt wurde. - Wer den Titel schließlich gewinnt, wird noch entschieden.

Wer bei der Ehrung durch den Deutsche Marketing Verband, die nun bereits zum 45. Mal vorgenommen wird, nicht als Mercedes-Mitarbeiter dabei sein wird – gleich ob als 1. oder 10. - ist Dr. Jens Thiemer, da er nicht mehr in der Stuttgarter Personalabteilung als Mitarbeiter geführt wird.

Frau Britta Seeger, Mitglied des Vorstandes der Daimler AG, verantwortlich für den Vertrieb der „Mercedes-Benz Cars“ widmete ihm folgenden „Nachruf“:

"Mit seinem visionären Gestaltungswillen und seiner großen Leidenschaft hat Jens Thiemer über viele Jahre erfolgreich und nachhaltig die Marke Mercedes-Benz modernisiert und auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Ich danke Jens für seinen erfolgreichen Einsatz in den letzten Jahren und wünsche ihm nur das Beste für seine Zukunft"

Da wird man dann als Journalist hellhörig. Solche Sätze hört man sonst nur auf Beerdigungen. - Aber erste Recherchen ließen darauf schließen, dass es da wohl interne Sprachregelungen gibt.

Also wurde der Hebel anders angesetzt. Warum sollte ein bei Mercedes auf seinem Gebiet – dem Marketing – so erfolgreicher Mann (s. Frau Seegers „Nachruf“) plötzlich das Handtuch werfen, da doch seine Strategie offensichtlich als Langzeitstrategie angelegt war und noch nicht in allen Details glänzen konnte?

Dr. Thiemer, so musste ich bei weiteren Recherchen zunächst feststellen, hat in seinem Vertrag eine Wettbewerbsklausel. Folglich müssen wir uns in den nächsten Monaten keine Sorgen machen, dass sein Einkommen unter dem Existenz-Minimum liegen wird.

Erstaunt waren wir aber feststellen zu müssen, dass Dr. Thiemer seine – zumindest für uns – überraschende Kündigung auch nicht mit seiner Frau abgesprochen hatte. - Auch die wurde von der plötzlichen Kündigung ihres Mannes überrascht. - Es war also eine Spontan-Kündigung!

Die Ehefrau des Dr. Thiemer arbeitet übrigens – auch das ist nun delikat – bei einer Mercedes-Niederlassung in München.

Bei nüchterner Einschätzung aller mir bekannt gewordenen Umstände hat Mercedes, bzw. die Daimler AG hier einen personellen Abgang nach draußen etwas geschönt dargestellt, da man sich zu den schon öffentlich gewordenen Affären nicht noch eine weitere einhandeln wollte.

Es verstärkt sich der Verdacht, dass Dr. Thiemer mit der Dame Seegers ein wenig aneinander geraten ist und daraus für sich die Konsequenzen gezogen hat. In diesem Zusammenhang ist zu hören, dass Dr. Thiemer nicht nur von der Vorstands-Dame Seegers als ziemlich arrogant im Auftreten empfunden wurde.

Das hat wohl seine Karriere bei der Daimler AG, seine Arbeit für Mercedes-Benz, dann doch früher in seiner letzten Marketing-Position beendet, als er selber gedacht hatte.

Sein Ziel war es eigentlich, Marketing-Vorstand zu werden.

MK/Wilhelm Hahne
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Gewerbepark: Beweis für Perfektion am Nürburgring?

Eigentlich wollte ich an diesem Tag meinen Bericht über den 4. VLN-Lauf der Saison 2018 auf diesen Internetseiten einstellen. Von der Teilnehmerzahl hatte er sich so dargestellt, wie von mir erwartet und vorhergesagt worden war. Aber es gab dann Ereignisse von solcher Tragweite, die nach Ansicht des verantwortlichen „Race-Directors“ sogar eine richtige Siegerehrung nach dem Rennen unmöglich machten. Das Ergebnis des Rennens ist bis zu diesem Zeitpunkt „vorläufig“. Und es gibt auf der Internetseite der VLN eine Darstellung in der es heißt:

Da möchte ich nicht mit einer Motor-KRITIK-Berichterstattung vorgreifen. Der um Perfektion in der Serie bemühte VLN-Verantwortliche hat nun die Auflösung des Falles in die bewährten Hände von DMSB-Funktionären gelegt. Das lässt das Ergebnis mit Spannung erwarten. Weil auch die DMSB-Lösungen in den letzten Jahren schon sehr gewöhnungsbedürftig waren. - Entsprechend wurden sie auch von mir kommentiert.

Darum werde ich von dem „Kompetenz-Team“, wie es insgesamt für – und in – der VLN tätig ist, auch gerne als „von gestern“ oder sogar „vorgestern“ empfunden. Weil ich – meint man – offenbar nicht mitbekommen habe, dass sich auch im Amateursport, dem Basis-Motorsport, einiges ändern muss, um in unseren modernen Zeiten nicht unterzugehen.

Man muss den neuen „Perfektionisten“, als die sie sich gerne darzustellen versuchen, darum auch Zeit geben, aus einem „vorläufigen Rennergebnis“ ein „endgültiges“ zu machen, eins, mit dem die Herren von VLN und DMSB ihre Kompetenz im „Renngeschäft“ einer breiten Öffentlichkeit verdeutlichen können.

Von Rennfahrern – auch Amateuren – werden Entscheidungen in Millisekunden erwartet. Die Motorsport-Funktionäre entscheiden vorbildhaft (?) nach Tagen!

Darum habe ich mich entschlossen, heute mal eine freundliche Bildergeschichte auf den Motor-KRITIK-Seiten zu plazieren. Das Dumme ist nur, dass ich – hoffentlich - das Gewerbegebiet zwar „freundlich“, als ein Gewerbegebiet in einer Urlaubslandschaft für meine Leser darstellen kann, aber dass mir dann beim Fotografieren schon wieder Dinge auffallen mussten, die dafür sprechen, dass auch bei dem hier gegründeten „Zweckverband“ Leute ihre Aufgaben nicht so richtig ernst nehmen. Es fehlt auch hier ein wenig an Perfektion. - Es tut mir leid, dass es auch in diesem Fall wieder Motor-KRITIK mit diesem „schrecklichen alten Mann“ ist, der auf „kleine Schwächen“ hinweisen muss.

Täglich rollen hier große Lkw‘s in Gewerbegebiet. Exakt wird es von den Gründern als „Gewerbepark am Nürburgring“ bezeichnet. Und man war wohl darum bemüht, den suchenden, ortsfremden Lkw-Fahrern – oder auch anderen Besuchern – dieses Suchen nach bestimmten Firmen in diesem Gewerbepark so leicht wie möglich zu machen.

Eigentlich hätte man die Schilder auch verkehrt herum aufstellen können, obwohl sie praxisgerecht konzipiert sind. Auf dem Hinweisschild, von dem sowohl auf der östlichen, wie westlichen Zufahrt je eins gibt, ist mit den Namen der Firmen so bestückt, dass sie jederzeit mit einem Schraubenzieher auszutauschen sind. - Dumm nur, das Schraubenzieher wohl so teuer sind, dass der Zweckverband sich bis heute nicht zu einer Anschaffung entschließen konnte. - Oder es fehlt an Schraubern, die wahrscheinlich nur mit einem entsprechenden Diplom – vergleichbar mit dem „DMSB-Nordschleifen-Permit“ ihre Arbeit aufnehmen dürfen.

Wie ein Blick auf das „westliche“ Schild zeigt, sind auch hier nur die Gewerbetreibenden der „ersten Stunde“ fest verschraubt. Bei Fiat residiert längst BMW, wo man sich speziell auch der E-Sparte des Automobils annimmt. KFB-Extramobile gibt es längst nicht mehr. Einmal war es ein Konkurs, der für Ruhe sorgte; dann war es ein chinesischer Käufer der sich um die Firma bemühte, die dann aber wieder den Besitzer wechselte, um nun von einem Mieter ganz anders genutzt zu werden. Bridgestone hat sein Versuchszentrum an Nürburgring längst verkauft, Werner Bluhm ist schon vor einer Reihe von Jahren verstorben, die Immobilie wurde verkauft, und… -

Auch Schilder können wirklich „alt aussehen“, wenn sie von einem alten Mann einmal genauer betrachtet werden. Junge Leute sind offensichtlich auf solche Schilder nicht mehr angewiesen. Sie reisen auf einer Route an, die das Navigationsgerät vorgibt. - Wenn deren Software gepflegt ist, kommen sie auch richtig an.

Nun mal zu ein paar stimmungsvollen Aufnahmen, die zeigen, wie schön dieses Gewerbegebiet in die Landschaft eingebaut wurde. Man ahnt nicht nur den Nürburgring, man sieht sogar die Nürburg. Und selbst „strenge Zäune“ wirken in dem Kontrast zu einer blühenden Landschaft gar nicht so abschreckend, wie sie eigentlich sein sollen.

Und überall wehen bunte Fahnen, die hier – neben dem vielen Grün – das Bild von einem zweckgebundenen Gewerbegebiet deutlich auflockern. Es hat mir Spaß gemacht, einmal in Ruhe das Gewerbegebiet zu durchstreifen, das ich sonst meist auch nur anfahre, um bestimmte Gesprächspartner zu erreichen.

Hier mal ein Blick auf Firmenschilder und Hinweise, die man auch auf der „Gottlieb-Daimler-Straße“ finden kann, die man aber auf den großen Hinweistafeln vermisst. - Schade eigentlich! - Denn hier im Gewerbegebiet ist wirklich eine Menge los.

Hier findet man auch die Firma Manthey, die durch ihren Besitzer – der einmal ein hervorragender Rennfahrer war – landauf, landab – aber auch weltweit bekannt ist. Porsche ist inzwischen an diesem Betrieb beteiligt, den Manthey an junge, dynamische Geschäftsleute verkauft hatte. - In dem Zelt, dass ich durch einen Zaun vom Nachbargrundstück fotografierte, lagert man Porsche-Wettbewerbsfahrzeuge nach einem Umbau so lange ein, bis sie dann irgendwo hin verladen werden.

NETT ist übrigens die Firma, die sich am Nürburgring nicht nur um den Aufbau der FIA-Zäune verdient gemacht hat, sondern auch die Leitplanken an der Rennstrecke wartet, sie z.T. schon während eines Rennens richtet oder austauscht, aber schon lange vor der Schaffung des Gewerbegebiets für den Nürburgring tätig war. Von Adenau aus. - Hier im Gewerbegebiet wurden also nicht nur neue Arbeitsplätze geschaffen, sondern hierhin wurden auch Arbeitsplätze verlegt, weil die Nähe zum Nürburgring hier bessere Voraussetzungen schuf. - Der Bau einer Tiefgarage ist dagegen bei VW wegen des Diesel-Skandals gescheitert. Geblieben ist eine Baugrube, in der jetzt schon mal einzelne Fahrzeuge parken.

Natürlich will diese Geschichte nicht Hinweisschilder ersetzen, sondern nur den Lesern einen Eindruck vermitteln, was es sonst im Nürburgring-Umfeld so alles gibt. - Berichtenswertes! - Und es gibt noch weitaus mehr interessante Firmen in diesem Gewerbegebiet.

Aber das sollte sich auch auf den Hinweisschildern an der östlichen und westlichen Zufahrt widerspiegeln. - Meinen wir bei Motor-KRITIK.

Der „Gewerbepark am Nürburgring“ ist längst nicht so armselig bestückt wie die Hinweistafeln!

MK/Wilhelm Hahne
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F1 in Silverstone: Strafen spielen keine Rolex!

Obwohl die Formel 1-Veranstaltungen auf mich in letzter Zeit mehr den Eindruck von Kirmes-Veranstaltungen vermittelten, ging es in Silverstone/England an diesem Wochenende richtig sportlich „zur Sache“. Natürlich ging das auch nicht ohne „professionelle“ Strafen ab.

Als Vettel vor Kurzem in der ersten Kurve Bottas „abschoss“ gab es 5 Strafsekunden für Vettel. Diese Strafe war verdient und nicht zu beanstanden. Heute gab es in Silverstone für das gleiche Vergehen von Raikkönen an Hamilton dann 10 Strafsekunden, die ein Raikkönen – wie im Interview nach dem Rennen deutlich wurde – ungerührt zur Kenntnis nahm.

Er war sich seiner Schuld bewusst. Er hatte den Fehler nicht bewusst begangen. Nach seiner Aussage war beim Anbremsen das linke Hinterrad stehen geblieben, was seinen Bremsweg leider etwas verlängerte. Er endete im Hinterrad von Hamiltons Mercedes.

Raikkönen meint, dass die Strafe von 10 sec verdient war. Für ein Vergehen, für das von Sebastian Vettel begangen, davor mit 5 sec bestraft wurde.

Hamilton war nach der ersten Kurve nach dem Start so plötzlich – und unerwartet – Letzter. Es war eindrucksvoll, wie dieser Lewis Hamilton dann durchs Feld pflügte, um am Ende der 11. Runde schon auf Platz 6 zu sein und am Ende auf Platz 2 abgewunken zu werden. - „Toto“ Wolff scheint noch nicht begriffen zu haben, was er an Lewis Hamilton hat!

Wie bisher in dieser Saison üblich, haben wir bei Motor-KRITIK eine Tabelle erstellt, der man entnehmen kann, wer die schnellste Runde im Rennen fuhr, weil das einen Eindruck von der fahrerischen Leistung vermittelt. Tatsächlich fuhr dieses Mal wirklich der Sieger des Rennens, Sebastian Vettel, die schnellste Rennrunde. Obwohl auf der Rennstrecke Silverstone gegenüber dem letzten Jahr eigentlich alles besser geworden war – z.B. die Rennstrecke durch einen neuen Asphaltbelag – konnte er nicht den Rundenrekord verbessern, den Lewis Hamilton im letzten Jahr mit einer Zeit von 1‘30.621 min aufgestellt hatte.

Für mich wieder beeindruckend: Die Leistung von Fernando Alonso, der nicht nur von Startplatz 13 kommend auf Platz 8, sondern von 20 Startern auch die zehntschnellste Rennrunde fuhr.

Auch dieses Mal haben wir eine weitere Tabelle erstellt, der man entnehmen kann, wer von den „Sechs Verdächtigen“ unter den 20 Teilnehmern am Ende der Veranstaltung die geringste Zeitdifferenz zwischen seiner besten Zeit im Qualifying 3 und seiner schnellsten Rennrunde nachweisen konnte. Die Differenz ist bei Formel 1-Rennen erstaunlich groß. Im Beispiel Silverstone auch deswegen, weil der Kurs mit 5.891 Metern auch ein wenig längerf als bei anderen Formel 1-Kursen ist. - In Silverstone war es nicht einer der schnellsten im Qualifying, der in Relation zur schnellen Rennrunde mit der kleinsten Differenz aufwarten konnte. Es war Daniel Ricciardo, der bei dieser Wertung eine knappe Sekunde weniger brauchte, als sein hochgelobter Teamkollege Max Verstappen.

Eine solche Übersicht verdeutlicht auch, wie viel Mehr-Power bestimmte Fahrzeuge in Qualifying 3 abrufen können, um auf den besten Startplatz zu kommen. Und das ist nun mal der ganz vorne.

Auffallend aber auch, wie viel Power die beiden Ferrari dann beim Rennstart abrufen konnten. Abgesehen davon, dass beide sehr gut über die Distanz gebracht wurden.

Nun wird es auch langsam Zeit, dass bei Mercedes der Hamilton-Vertrag abgezeichnet wird, weil man sonst evtl. demnächst an der Mercedes-Destination im Fahrerlager ein Schild mit dem Text aushängen müsste:

„Junger Mann zum Mitreisen gesucht!“

Schon bald sind vom neuen Besitzer der F1-Rechte 23 Veranstaltungen als bisher 21 übers Jahr geplant. Eigentlich sind auch 21 schon zu viel – meine ich. Aber ich habe bisher die Formel 1-Rennen immer primär als Sport, nicht als Geschäft empfunden.

Da scheint sich wohl etwas verändert zu haben. - Und nicht nur da. - Wie man an diesem Wochenende, am Samstag, auch bei der VLN 4 erleben konnte.

Der Sport wird eben immer „professioneller“!

MK/Wilhelm Hahne

PS: Wer hat da gelacht?

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Mercedes-F1-Renner auch nicht mehr Premium?

Nach Jubelschreien der Gruppe um „Toto“ Wolff, nach dem Start zum Österreich-Grand-Prix, bei dem sich Lewis Hamilton geschickt an die Spitze gesetzt und Valtterie Bottas sich mit großem Einsatz wieder auf Platz zwei zurück gekämpft hatte, kam dann später die Ernüchterung, nachdem Bottas mit einem Hydraulikschaden ausfiel, die Rennleitung ein „virtuelles Safetycar“ verordnete und das Strategie-Team, durch den Ausfall von Bottas ein wenig abelenkt, es versäumte, Lewis Hamilton an die Box zu holen, um die langsamere Fahrweise des gesamten Feldes – wegen des „virtuellen Safetycars“ - zu nutzen, um einen Reifenwechsel vorzunehmen.

Dann war diese Chance zu schnell vorbei – und beim zu späteren Reifenwechsel fiel dann Hamilton so weit zurück dass man ihm, um den Rückstand wieder auszugleichen, „Feuer frei“ gab. Hamilton hatte sicher nichts dagegen, rief die volle Motorleistung ab, hat aber doch zurückgefragt, ob er wirklich so weiterfahren könne. - Der Mercedes-Befehlsstand bestätigte mit „Ja“. - Und Hamilton fiel dann später mit Benzinpumpenschaden aus? - Hört sich jedenfalls gut an.

So trat dann – gemessen an den Rennergebnissen der Vergangenheit – der seltene Fall ein, dass am Ende des Rennens unter den ersten Zehn, 6 Fahrzeuge mit Ferrari-Motor, 2 mit Renault-Motor und 2 mit Mercedes-Motor waren. Die letzteren aber auf den Plätzen sieben und acht. Mercedes-Motoren in „Kunden“-Fahrzeugen. - Die „Premium“-Renner waren „unglücklich“ ausgeschieden, was bei hunderttausenden Mercedes-Rückrufen in diesem Jahr zwar nur „weit hinter dem Komma“ Zahlen verändert, dafür aber um so deutlicher am Image kratzt.

In der Motor-Kritik-Auflistung der schnellsten Rennrunden, die beim Österreich-Grand-Prix gefahren wurden, taucht aber noch ein Werks-Mercedes auf: Der von Lewis Hamilton auf Platz drei. Der von Bottas schon deshalb nicht, weil der im ersten Renndrittel ausfiel. Da ist der Tank noch so voll, dass keine Super-Runde möglich wurde. Die werden erst gegen Ende des Rennens gefahren. Hier war dann Kimi Raikkönen mit richtig Einsatz unterwegs, mit dem er dann auch auf dem Red Bull-Ring einen neuen Rundenrekord fuhr.

Die „alten Leute“ waren hier – mal wieder richtig gut. Ich finde nämlich auch den 9. Platz bei den schnellsten Rennrunden durch Fernando Alonso bemerkenswert, der aus der Boxengasse gestartet, noch auf Platz acht das Rennen beendete. Natürlich war dieses Ergebnis auch von den Ausfällen mit bestimmt, die – logischer Weise – alle vor ihm notiert wurden. 

In der Liste der Fahrzeuge, die man bisher zu den „siegverdächtigen Konkurrenten“ rechnen musste, je zwei Mercedes, Ferrari und Red Bull, ist auch Raikkönen der, der in der Differenz zwischen schnellster in Q3 gefahrener und schnellster Rennrunde die geringste Differenz aufweist. Und nicht Verstappen, der diesjährige Überraschungssieger des Grand-Prix in Österreich landet in dieser Wertung auf Platz zwei, sondern sein Team-Kollege Ricciardo, der auch nicht das Rennen beenden konnte.

Das zeigt auch, wie abgebrüht und geradezu altklug der junge Max Verstappen „sein Rennen“ nach Hause fuhr. Nachdem er sich mit richtig Einsatz an die Spitze des Feldes gesetzt hatte, fuhr er das Rennen sozusagen „routiniert“ nach Hause. Er hatte seine Aussage vor dem Rennen umgesetzt, nach der er Daniel Ricciardo „im Rennen kein Geschenk machen“ würde. - Ricciardo wurde an diesem Tag 29 Jahre alt. - Der hatte sich nach dem Qualifying von seinem jugendlichen Teamkollegen sagen lassen müssen, dass er von ihm „Disziplin“ erwarte. - Ricciardo hatte sich im Qualifying nicht an eine teaminterne Absprache gehalten.

Der Sieg des Max Verstappen begeisterte nicht nur rund 18.000 Holländer, die zum Öerreich-Grand-Prix angereist waren, sondern machte auch den Marketing-Strategen Dietrich Mateschitz (74) glücklich, der „Red Bull“, den Energydrink, zur größten österreichischen Weltmarke – und sich selbst zu Milliardär – gemacht hat.

Auf seiner Rennstrecke, dem „Red Bull-Ring“ in Spielberg/Österreich, gewann sein „Red Bull“-Team den „Eyetime*  Grand-Prix von Österreich 2018“. - Mehr geht nicht!

MK/Wilhelm Hahne

*Eyetime bezeichnet sich selbst als innovative Social-Life-App mit weltweiter Verknüpftheit sowohl für private als auch berufliche Kommunikation. - Ich wusste das bisher auch nicht! - F1 schauen bildet!

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Seit 1990 erster GP von Frankreich in Paul Ricard

Paul Ricard ist eine Rennstrecke, die scheinbar als Rennstrecke für die Formel 1 ausgedient hatte, nachdem sie 1999 an eine von Bernie Ecclestone dominierte Firma verkauft worden war. Ecclestone ließ sie umbauen und nahm dort erhebliche Investitionen vor. Die Strecke besteht praktisch nur aus Fahrbahnen und Auslaufzonen, was nicht nur schwere Unfälle fast ausschließt, sondern diese Strecke so auch zu einer fast idealen Teststrecke werden lässt. Je nach Anforderungen der Firmen, sind 180 Streckenvarianten zwischen 6,105 km und 826 m möglich. Die Mietpreise sind allerdings auch sehr hoch. Trotzdem ist Paul Ricard – auch unter „Le Castellet“ bekannt – als Teststrecke sehr beliebt, da sich ein für Privatmaschinen (auch kleine Düsen-) nutzbarer Flughafen direkt neben der Strecke befindet und man auch in einem direkt an der Strecke liegenden Hotelkomplex Quartier beziehen kann.

In diesem Jahr fand dort nach 28 Jahren wieder ein Großer Preis von Frankreich statt. Für die neue Generation der Formel 1-Fahrer war diese Strecke also unbekannt und machte deutlich, wer sich nun wirklich zu den kompletten Rennfahrern zählen kann. Die Teams taten sich z.T. etwas schwer, da es zu dieser Strecke noch keine Basisdaten gab.

Umso interessanter sind die Ergebnisse. Natürlich interessiert das Rennergebnis, aber das ist schon in jeder Montags-Zeitung zu finden. Motor-KRITIK liefert dazu seit Beginn dieser Saison eine ergänzende Tabelle, die sich an der jeweils schnellsten Rennrunde der schnellsten 10 Fahrer orientiert.

Dieses Mal waren wir besonders gespannt, wie Lewis Hamilton seine Aussage nach dem Qualifying umsetzen würde, wo er sich zu der Äußerung hinreissen ließ:

„Ich glaube, ich kann mich im Rennen sogar verbessern.“

Das war, wenn man einen Blick in die Tabelle wirft, eine der vielen Worthülsen, die heute gerne benutzt werden, um Eindruck zu schinden. Lewis Hamilton fuhr das Rennen im Stil – und mit der Einstellung – eines am Erfolg orientierten Taxifahrers zu Ende. Schnellster im Qualifying; Erster im Rennen. - Hamilton hat nun wieder die WM-Führung übernommen. Ich persönlich wundere mich, wie erwachsene Menschen, oft bei Fernsehsendern oder anderen „Stimmungsmachern“ beschäftigt, den Gewinn der F1-Weltmeisterschaft in 2018 durch Lewis Hamilton überhaupt in Frage stellen können.

Fahrerisch ist ein Lewis Hamilton wirklich „Spitze“. Aus meiner Sicht ist Sebastian Vettel – wenn man jeweils die komplette Rennfahrerpersönlichkeit wertet – da nicht konkurrenzfähig. Auffallend gut sind aus meiner Sicht da z.B. ein Kimi Raikkönen oder ein Fernando Alonso. Alonso habe ich in meiner Liste mit einem „roten Punkt“ versehen, damit seine Leistung nicht übersehen wird: Mit einem unterlegenen Rennfahrzeug, das aber – wie man sehen kann – von einem guten Motor befeuert wird, fährt Alonso die sechstschnellste Runde im Rennen. Im Qualifying erreichte er nur Platz 16, auf dem er auch das Rennen beendete.

Ich habe für diesen Grand Prix eine zweite Tabelle erstellt, die die Leistung der besten sechs Fahrer/Fahrzeug-Kombinationen vergleichbar machen soll, in dem die Leistung der Fahrer in den Teams von Mercedes, Ferrari und Red Bull an der Differnz zwischen der Leistung in Q3 und der schnellsten Rennrunde gemessen wird. Hier wird die Leistung eines Valtterie Bottas besonders deutlich, der – wie man im Fernsehen mit bekommen konnte – durch den Crash mit Vettel das Rennen mit einem beschädigten Unterboden fahren musste. Und dieser Mann fuhr dann einen neuen Rundenrekord, kam aber in meiner Tabelle „nur“ auf Platz drei. Was für die Auswirkungen des Schadens spricht. - Aber auch dafür, wie sehr z.B. ein Lewis Hamilton nur „auf Ankommen“ fuhr. In meiner Tabelle findet man ihn auf Platz fünf.

Jetzt geht‘s – hopp-la-hopp – in den nächsten zwei Wochen zu den nächsten zwei Rennen in Österreich und England. Denn es sollen in diesem Jahr schließlich insgesamt 21 Formel 1-Rennen werden, in denen die Fahrer um die „Krone“ Fahrer kämpfen. -

Während die Werke an einer anderen Wertung interessiert sind, die aber die Zuschauer weniger  interessiert.

Der Fahrer repräsentiert mit seiner Leistung in der Formel 1 eine Marke, verdeutlicht die Qualität eines Motors, die Leistung eines Teams.

MK/Wilhelm Hahne
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