2025

Sorgen bald Regeln für einen Dienst nach Vorschrift?

Das betrifft – leider – nicht nur die Formel 1! - Die Menschen, die man eigentlich wie Individualisten behandeln sollte, weil sie das eigentlich auch sind, werden heute – auf allen Gebieten – in eine „Form gepresst“ und in eine bestimmte „Schublade“ gepackt. Das geschieht durch ein entsprechendes Regelwerk. Das wird meist von Leuten verantwortet, die damit ein bestimmtes Ziel erreichen wollen. Die Ausübenden werden so zu „Werkzeugen“ der Regelwerk-Erfinder. Die verfolgen mit den jeweiligen Regeln einen Zweck. Aber – aus meiner Sicht – sollten wir uns längst aus einer Zeit entfernt haben, in der noch der Spruch galt: „Der Zweck heiligt die Mittel!“ - Nicht nur im Sport sollten zwar schon grundsätzlich vorgegebene Grenzen eingehalten werden. Auch im Beruf sollte das so sein. Aber heute sind alle Abläufe, auf allen Gebieten mit Regeln – oder Gesetzen - überfrachtet. Damit wird eigentlich das Gegenteil von dem erreicht, was sie bewirken sollen. Überall werden Regeln missachtet, überschritten, weil sie den Menschen einengen, auch ihr Selbstbewusstsein stören, manchmal auch wenig praxisgerecht sind. Nicht weil die Regeln grundsätzlich falsch wären, sondern weil es zu viele – oft auch unsinnige - davon gibt. - Auch in der Formel 1, die zu einem vom Marketing bestimmten Geschäft geworden ist, wird das Regelwerk immer dichter und inzwischen auch von Geschäftsleuten, nicht von Sportlern bestimmt. - So tauchte bei mir nach dem „Großen Preis von Singapur“ die Frage auf:

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Lindner am Ring: „Ene, mene, muh und raus bist du!“

Das Lindner-Hotel hat aus meiner Sicht schon ein Stück der insgesamt unglücklichen Geschichte am Nürburgring mit geschrieben. Es war schon beim Bau, dann durch den Pachtvertrag-Inhalt, ein Stück des „Nürburgring-Skandals“, der durch das „visionäre Handeln“ von Provinz-Politikern ausgelöst wurde. Natürlich war der Geschäftsführer der landeseigenen Nürburgring GmbH da nicht unbeteiligt. Da wurden Grundstücksgrenzen gegenüber der eigentlichen Planung versetzt. Da gab es zunächst nur eine Teil-Baugenehmigung zum Ausschachten. Dann gab es eine weitere Teilgenehmigung. - Wie man das eben so macht, wenn man sich als „König Kurt“ bezeichnen lässt. Aber danach bestimmte ein Otto Lindner – Jahrgang 1929 – wer mit dem Hotel wirklich Geld verdiente. Das änderte sich auch nach einer ersten Vertragsüberarbeitung durch den späteren Geschäftsführer Carsten Schumacher nicht, der übrigens auch während seiner Arbeitswoche im Lindner-Hotel am Nürburgring wohnte und mittags dort meistens nur einen Salat gegessen hat. - Das ist nun alles Geschichte! - Exakt ab dem 1. Oktober 2025. - Zu diesem Termin war der legendäre Vertrag „ausgelaufen“. „Anpassungen“ waren zwar schon bei Hotel und Ferienpark Nürburgring im August 2025 erfolgt, aber bisher nicht publiziert worden. Motor-KRITIK-Leser finden nachstehend eine Zusammenfassung von – auch bisher unbekannten – Änderungen und Maßnahmen.

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NLS 9: Eine einfache Nachbetrachtung per Distanz!

Eigentlich war dieses Rennen - eines von bisher vielen - einer Langstreckenserie, wie sie einmal entstanden war, weil sie in der gewählten Form dann den eigentlich unterschiedlichen Ansprüchen eines Rennstreckenbesitzers und denen von Amateursportlern am besten entsprach. Der Samstag war aus Sicht des Rennstreckenbesitzers „der richtige Tag“. Am Sonntag konnte man so die „Sonntagsfahrer“ abkassieren. Auch aus Sicht der Amateursportler war der Veranstaltungstag gut gewählt, die so den Sonntag wieder im Kreise ihrer Familie verbringen konnten. Die Version von Langstreckenrennen kam den Amateursportlern mit ihren „Basis-Automobilen“ grundsätzlich entgegen, weil sich so Stärken und Schwächen von Mensch und Material besser ausgleichen. So war es einfach ein Versuch, mal mit einem 5-Stunden-Rennen die Serie zu beginnen. Das war 1977. - Inzwischen schreiben wir 2025. Da hat sich nicht nur die „große Welt“, sondern auch die „kleine Welt“ der Motorsportler verändert. Selbst die Menschen haben sich verändert, weil ihre Einstellung zu den Dingen eine andere geworden ist. Die jüngere Generation hat einen „Wirtschaftswunder“-Hintergrund. Sie hat – scheinbar – eine „überlegene“ Einstellung. Die orientiert sich an „großen Zahlen“ und an „großen Namen“. Die „Wertigkeit“ von Dingen hat sich verschoben, damit auch die eines – ursprünglich – „VLN-Langstreckenpokals“, der sich inzwischen auch an „großen Zahlen“ und „großen Namen“ zu orientieren versucht, nicht mehr an den Ansprüchen von Amateur-Sportfahrern mit relativ „kleineren Einkommen“. - Werfen wir doch einfach mal nicht nur einen wertenden Blick auf eine gerade durchgeführte Veranstaltung, dieser inzwischen 48 Jahre alten Serie, sondern auch „einen Blick zurück“:

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Nürburgring: Einfach eine „kleine Reise“ gemacht!

Um etwas mehr – als andere - erzählen zu können, bin ich in diesen Tagen noch mal zum Nürburgring gefahren. Nein, dieses Mal sollten nicht die „Touristenfahrten“ das Thema sein. - Auch nicht die NLS! - Ich habe mich da mehr auf „die andere Seite“ konzentriert. Ich meine den „Vergnügungsteil“ auf der anderen Seite der B 258. Dort wo verschiedene Lokale zum Essen oder Spielen einladen und wo es auch eine große Disco gibt. Um die war es in letzter Zeit erstaunlich ruhig geworden. „Früher“ hatte ich schon mal von jungen Leuten gehört, dass man da schon mal abends spät einen Besuch gemacht, „mal vorbei geschaut“ hatte. Eigentlich hatte es denen dort auch gefallen. - Aber so richtig hat dieser „Vergnügungsteil“ nie funktioniert. Ich persönlich war auch schon mal drin, aber das aus anderen Gründen. Nun wollte ich mal wieder – wie man so schön sagt – „nach dem Rechten sehen“. - Zumal ich mich erinnerte, dass der erste offizielle Käufer des Nürburgrings eigentlich dort „alles abreißen“ wollte. - Das war Teil seines „neuen Konzepts“ beim Nürburgring-Kauf. Der EU-Kommission hat das „damals“ sehr gefallen! - Wie würde es nun da aussehen? - Welchen Eindruck würden wohl die aktuellen Entscheidungen des – eigentlich nun – „zweiten Käufer des Nürburgrings“ vermitteln? - Ich wurde überrascht! - Und das in mehrfacher Hinsicht! - Das soll Thema der nachfolgenden Geschichte sein.

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„Touristenfahrten“: Wenn einer eine Reise tut, dann…

...kann er was erzählen. Das habe ich mir am Dienstag-Abend gedacht, nachdem ich im Internet mal nachgesehen hatte, ob es an diesem Abend auch „Touristenfahrten“ auf der Nürburgring-Nordschleife geben würde. Es gab sie, von 17:15 bis 19:30 Uhr. - So lange wollte ich eigentlich nicht  bleiben.  Aber ich wollte schon mal schauen, wie denn die „Touristenfahrten“ am Wochenanfang genutzt werden, an denen der Preis für eine Runde Nordschleife um 5 Euro günstiger als am Wochenende ist. Dann gab es aber noch ein Telefongespräch, durch das sich meine Abfahrt verzögerte. Ich bin dann auch nicht wie geplant zum Parkplatz „Brünnchen“ gefahren, sondern habe schon vorher auf dem Parkplatz „Pflanzgarten“ gehalten. Da war erstaunlich wenig los. Ganze zwei Automobile waren dort abgestellt. So ruhig sah es dann auch auf den Zuschauerplätzen aus. An den „Schießscharten“, im FIA-Zaun an der „Berg-auf-Rechts“, standen insgesamt drei Besucher. Ich habe mich dazu gestellt. - So kam es dann zu der aktuellen Geschichte mit dem Titel:

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Automobile: Können Nachteile auch vorteilhaft sein?

Haben moderne Automobile eigentlich überhaupt Nachteile? - Glaubt man den Marketingabteilungen, dann sind moderne Automobilen der Jetztzeit eigentlich konkurrenzlos. Den Eindruck habe ich allerdings auch, wenn mich jede Woche praktisch irgendwelche Rückrufmeldungen erreichen. Da ich die Branche schon ein paar Jahre länger beobachte, kann ich  mich nicht erinnern, dass das vor Jahrzehnten auch so war. So um 1980 wurde von Rückrufen nicht gesprochen. Es gab auch keine entsprechende Datenbanken. - Das hat sich dann in unseren Tagen deutlich verändert. Natürlich gibt es Datenbanken und natürlich werden Rückrufe registriert. Da gibt es dann auch Rekordhalter! - Aber die sollen heute weniger interessieren! - Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte lässt aber die Frage entstehen, ob die sich mehrenden Einbauten von „Sicherheitseinrichtungen“, die Zuverlässigkeit unserer Automobile weiter gemindert haben. - Damit wären wir dann auch bei der Frage im Titel zu dieser Geschichte, die man auch so formulieren könnte:

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Erklärung: „Ich mache mir ’nen Schlitz ins Kleid“…

Dieser Satz genügte 1961 – wenn er von Evelyn Künneke gesungen – und „damals“ als „frivol“ empfunden, um zu einem „Hit“ zu werden. Würde das auch heute noch reichen? - Wer von denen, die „damals“ auch diesen „Hit“ mit erlebt haben, würde sich heute noch daran erinnern? - Die Zeiten haben sich geändert! - Damit auch die Ansprüche jener, die im Heute „bestimmen“. Natürlich hat auch die Entwicklung der Technik – gerade der digitalen - auf das Können und Verhalten der Menschen Einfluss genommen. Mir ist es gerade wieder am Beispiel des Nürburgring-Auftritts eines Max Verstappen aufgefallen, einen Einsatz, den viele als „Experten“ mit ihrer Berichterstattung begleitet haben. Das war eine auf dem Niveau des Jahres 2025. Da war das zu sehen, zu hören und zu lesen, was „man“ heute so erwartet. Da fließen keine Beobachtungen und Erfahrungen „von gestern“ ein. Aber diese Art von Berichterstattung wird von den durch die „Socialen Medien“ heute stark beeinflussten und oft - mit „fake news“ durchsetzten – „wahnsinnigen“ Infos – beeindruckten „Verbraucher“ dann als „bedeutend“ empfunden. Dabei wird er eigentlich nur mit dem informiert, von dem man ausgeht, dass es der Seher, Hörer, Leser genauso möchte. - Wie hätten Sie’s denn gern? - Um mich – und meine Motor-KRITIK-Informationen verständlich zu machen, muss ich sagen, dass in meinen Informationen immer die Erfahrung aus einigen Jahrzehnten journalistischer Arbeit mit verarbeitet ist. Das ist vielleicht ungewöhnlich. - Da wird der Titel eines Erfolg-Schlagers aus Anfang der 60er so vielleicht zu einer…

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NLS 7 & 8 = 2 x 4h: Alles wie immer? - Nur anders!

Nein, man hat die zwei 4h-Rennen in 2025 nicht mehr in irgendeiner Form addiert oder anders zusammen gerechnet. - Man hatte da ungute Erfahrungen gemacht! - Es waren zwei normale 4h-Rennen. Nur dass sie an zwei aufeinander folgenden Tagen gefahren wurden. Aber nicht alle, die NLS 7 fuhren, sind auch bei NLS 8 gestartet. - Selbst wer den Willen hätte, beide Rennen fahren zu wollen, der könnte nach einem Start in Rennen eins, einen Start in Rennen zwei nicht garantieren. -  So hatten einige erst gar nicht zu NLS 8 genannt. Andere aus anderen Überlegungen und Gründen nicht. Woraus dann auch schon eine unterschiedliche Zahl von Nennungen resultierte: Zu NLS 7 waren 118 Fahrzeuge, zu NLS 8 nur 108 Fahrzeuge genannt. Woraus sich dann z.B. zu NLS 8 in der Praxis nur  100 Starter ergaben. In NLS 7 waren es noch 114 Starter gewesen. Damit hat die VLN/NLS einen neuen Höhepunkt im Niedergang einer Breitensportserie erlebt. Selbst beim ersten VLN-Lauf im Jahre 1977 waren 108 Fahrzeuge am Start, wovon 78 in Wertung ankamen. - 2025 werden bei NLS-Lauf Nr. 8 dann – offiziell - auch 78 Fahrzeuge als in Wertung angekommen vermeldet.

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DPN: Kein „Touristenfahrer" ist wie Max Verstappen!

Norbert Haug, der ehemalige Mercedes-Sportchef hatte sicherlich recht, wenn er vor Wochen – während der DTM-Veranstaltung am Nürburgring - es als „albern“ bezeichnete, wenn der DMSB e.V. einem mehrfachen Formel 1 Weltmeister, wie Max Verstappen, beibringen möchte, wie man die Nürburgring-Nordschleife zu fahren hat. Das, nachdem Max schon bei einer Veranstaltung, zu der der Besitz eines Führerscheins genügt – bisher unoffizell – neue Rekordrunden auf der Nürburgring-Nordschleife mit einem Ferrari GT3 gedreht hatte. Nun muss dieser Profi einen „Lehrgang“ machen, um auf der Nürburgring-Nordschleife ein Rennen fahren zu dürfen. Ein mehrfacher Motorrad-Weltmeister, Valentino Rossi, inzwischen für BMW als Werksfahrer in einem  BMW M4 GT3 in der Langstrecken-Weltmeisterschaft unterwegs, hat es abgelehnt, einen solchen  „Lehrgang“ zu machen. Er wird eine solche Forderung, wie der DMSB e.V. aus Frankfurt sie für alle Fahrer fordert, die unter seiner „Hoheit“ ein Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife bestreiten wollen, wahrscheinlich als eine Zumutung empfinden, von kleinkarierten deutschen Funktionären erdacht. - Zumindest so oder so ähnlich! -  Damit hätten sowohl Norbert Haug als auch Valentino Rossi recht! Vielleicht ist das aber auch alles nur eine Fehleinschätzung: Entweder des DMSB e.V. oder auf die besondere Gefährlichkeit der Nürburgring-Nordschleife bezogen. - Man sollte dabei aber auch nicht vergessen:

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Alles vorbei? - Nur der Durchgangsverkehr nicht!

Ich schreibe – mal wieder – über Adenau. Das mache ich, weil das aktuelle Dilemma in Adenau unübersehbar ist. Hier in Motor-KRITIK habe ich zum ersten Mal in 2012 darauf aufmerksam gemacht. Damals mit vielen Fotos. - In Adenau ist es mit der Zeit immer ruhiger geworden. Zumindest, was das Geschäftsleben betrifft. Es gibt viele Leerstände! - Man schaut in viele leere Schaufenster. Oder sie sind irgendwie verklebt, vernagelt. Adenau ist heute keine Stadt mehr, die irgendwelche Touristen dazu bringen könnte, in der Stadt zu bleiben. - Man kann dort noch nicht einmal mehr mit dem Zug anreisen. - Es gibt keinen Bahnhof mehr, kein Hallenbad, kein Freibad. Adenau wirkt auf allen Gebieten irgendwie rückständig. Adenau ist heute nur noch lt. Plakatwerbung „die Stadt am Nürburgring“. - Das war sie mal! - Heute ist Adenau nur noch ein missbrauchtes Anhängsel des Nürburgrings! - Und einer Verwaltung, die der Zeit hinterher läuft.

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