Über eine „unnötige“ Sonntagsarbeit und - Ostern!

Am letzten Samstag – spät in der Nacht – gab es einen „Error“ auf dem Server, auf dem meine Motor-KRITIK-Geschichten auf den Abruf durch meine Leser warten. Ich habe die unterschiedlichsten Versuche gestartet, um den Fehler zu finden und zu beheben: Vergeblich! - Schließlich habe ich resigniert aufgegeben und meine Geschichten dann, nach Beseitigung des „Error“ erst am Sonntagvormittag eingestellt.

Soweit und – nicht gut! - Denn: Der „Error“ war von mir ausgelöst worden. Ein netter junger Betreuer meines Servers hatte sich am Sonntag (!) um mein Problem bemüht und war zu der Feststellung gekommen: „Der Fehler muss bei Ihnen liegen!“

So war es dann auch! - Ich hatte einen Fehler gemacht und ihn bei meiner Suche am späten Samstagabend immer wieder übersehen. Wie das manchmal so ist, wenn man einen Fehler selber  gemacht hat. - Dass man sich selbst wie ein Idiot angestellt hat, war dann am Sonntag eine ernüchternde Feststellung! - Man lernt nicht aus – war eine weitere.

  • Mein Dank gilt jenem jungen Mann, der am Sonntag für mich mit gedacht hat!

Nachdem ich die eigentlich für Samstag angedachte Einstellung meiner Geschichte dann – weil an diesem Sonntag zu spät und eigentlich  -  so„unnötig“, dann vorgenommen hatte, bin ich am Nachmittag am Nürburgring unterwegs gewesen, nachdem – nach dem Schneefall in der Nacht - die Nordschleife schon wieder weitgehend durch die Sonne schneefrei geworden war.

Ich bin nicht „vor Ort“ gewesen, nur um Fotos zu machen. Zwei dieser Fotos zeigen nur, dass am Sonntag – gegenüber Samstag – „richtig Betrieb war“. Entsprechend ging es auch der Strecke zu. Da gab es nicht nur am Nachmittag dann noch mal einen Schneefall im Bereich „Brünnchen“, sondern es gab – wie auch sonst bei „Touristenfahrten“ – die üblichen Einschläge/Unfälle.

  • Meine Informanten haben 8 Einschläge gezählt.

Natürlich gab es auch einen solchen am Unfallschwerpunkt „Schwedenkreuz“. Oder es gab einen am „Wippermann“.

Ich war aber nicht an den Nürburgring gekommen um Unfälle zu fotografieren, sondern ich habe „nur so“ ein paar schöne Fotos zum Thema „Touristenverkehr“ gemacht.

Natürlich wurde nicht auf Geschwindigkeitsbeschränkungen geachtet, die es auch auf dieser Rennstrecke – aber nur bei „Touristenfahrten“ - gibt und… - aber ich möchte mich hier nicht wiederholen. Aber ich möchte im Hinblick auf die vor uns liegenden Osterfeiertage auf eine Information der Polizeidirektion Mayen hinweisen, in der es u.a. heißt:

„Zum Auftakt des Osterwochenendes am Karfreitag, dem 15.04.2022 wird wetterabhängig rund um den Nürburgring mit mehreren tausend Besuchern gerechnet. An diesem Tag, wie auch an den folgenden Ostertagen, ist mit einem hohen Fahrzeug- und Fußgängerverkehr im Bereich der Hauptzufahrtstraßen zum Nürburgring, in der Stadt Adenau und in den umliegenden Ortschaften zu rechnen. Zur Verkehrslage: Beim An- und Abreiseverkehr kann es daher vermehrt zu Staubildungen kommen. Verkehrsverstöße werden konsequent geahndet. Im Fokus der Polizei stehen hierbei die Verkehrssicherheit und die Vorschriftsmäßigkeit der Fahrzeuge, sowie insbesondere auch das Verhalten der Fahrzeugführer:innen. Wer sich im Bereich des Nürburgrings "daneben" benimmt muss mit der konsequenten Ahndung der Verkehrsverstöße rechnen, die in letzter Konsequenz zu ganztägigen Platzverweisen oder zu Fahrzeugsicherstellungen führen können. Zudem erfolgen bei Ungeeignetheit zur Teilnahme am Straßenverkehr Mitteilungen an die Fahrerlaubnisbehörden. Bei Gefährdungen kann im Einzelfall auch der Führerschein beschlagnahmt werden. Verkehrswidriges Parken außerhalb ausgewiesener Flächen führt in letzter Konsequenz zum kostenpflichtigen Abschleppen der Fahrzeuge. Hier wird das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Adenau, insbesondere im Stadtgebiet von Adenau das Hauptaugenmerk auf Falschparker legen.“

Mein Hinweis für Oster-Reisende in die Eifel wäre, dass es dort viel mehr zu entdecken gibt, als nur schnell fahrende Automobile um und auf dem Nürburgring. Manche dieser „anderen Dinge“ findet man auch im direkten Umfeld des Nürburgrings. Nicht nur für Auto-Fans ist die Eifel-Landschaft um den Nürburgring ein Eldorado, ein kleines Wunderland. - Man muss nur mit offenen Augen mal durch die Natur wandern. - Man kann sogar – bei entsprechendem Interesse mehrere Dinge miteinander verbinden.

Vergessen Sie einfach die ganzen Verbots-, Gebots- und Hinweisschilder und Warnungen der Polizei beim Wandern durch die herrliche Natur. Als Wanderer hat man auch im Umfeld des Nürburgrings noch eine Menge Freiheiten!

Solche Fotos kann man – sozusagen als sinnfreies Tun - auch im direkten Umfeld des Nürburgrings machen. Dort findet sich auch die höchste Erhebung, die „Hohe Acht“ mit einem Aussichtsturm, von dem man bei gutem Wetter bis Köln sehen kann. Die „Hohe Acht“  ist immerhin die dritthöchste Erhebung in Rheinland-Pfalz.

Lassen Sie sich also nicht durch Verbote, Gebote oder „Androhungen“ von einer Ostertour durch die Eifel abhalten. - Wenn Sie den Wunsch dazu verspüren! - Nehmen Sie Ihre Kamera mit. Ein Handy reicht da nicht! Und man kann auch Verbote lustig finden! - Es ist alles eine Frage der Einstellung!

Frohe Ostern!

Wilhelm Hahne

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