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Das ist auch normal, weil die Gedanken schließlich frei sind. Aber so wie es „vorgekochte“ Fertiggerichte gibt, so gibt es auch „vorgedachte“ Gedanken, die dann nur noch in der vorgedachten Art weiter gedacht werden müssen. Wenn man z.B. mit einem „Präventivschlag“ startet, kann daraus beim Weiterdenken kein „Angriffskrieg“ werden. So schicken uns in vielen Medien „Experten“ auf den „richtigen Weg“. Sie haben auch oft Erfolg. Wenn eine ausreichend große Masse einmal in Bewegung gesetzt ist, dann gibt es kein Halten. Das gibts auch nicht bei den „großen Brummern“ die nur „verdeckt“ mit großem Gewicht, aber mit irren Beschleunigungswerten arbeiten. Das scheint ein Muss bei denen zu sein, die sich beim Bau ihrer Automobile nicht so richtig wohl fühlen. Es habe schon als Verkaufsleiter vor Jahrzehnten in den von mir betreuten Firmen nur ein Lächeln geerntet, wenn ich schon mal in der Verkäuferbesprechung in der Frühe daran erinnert habe, dass man all seinen positiven Argumenten für „seine Produkte“ nur glaubhaft ist, wenn man auch „negative Seiten“ eingesteht. Es gibt eben in der Technik niemals (!) nur Vorteile! - An diesen ersten festlichen Tagen habe ich so viele gedankliche Anregungen erfahren, dass ich sie zunächst mal als Anregung für meine Leser nieder schreiben wollte, ohne sie zu Ende zu führen. - Die Gedanken sind frei!
Ein paar unruhige Gedanken an ruhigen Festtagen!
Schon vor einiger Zeit bin ich mal mit einer Dame – so um die 60 – durch eine Großstadt gegangen. Wir kamen an vielen geparkten Fahrzeugen vorbei. Eins davon war vom Design her besonders modern und fortschrittlich, wie man das heute empfinden würde. - Ich habe mir die Frage erlaubt:
„Was halten Sie von diesem tollen Design?“
Wir haben kurz verharrt. Dann hat die Dame mit dem Finger auf die sehr kreativ gestalteten Scheinwerferpartie dieser künstlerischen Umsetzung einer Idee zu einem Automobil, das in unsere moderne Zeit passen soll gefragt:
„Sind das die Augen eines Autos?“ - Und sie hat mit dem Finger auf die künstlerisch gestaltete Scheinwerferpartie gezeigt.
Ich habe jetzt, in diesen Tagen daran denken müssen, als ich im Fernsehen zufällig auf eine Sendung stieß, mit der ein Konzert in einem Stadion in Maastricht wiedergegeben wurde. In 2025 gab es dort wohl mehrere Open-Airs, mit der insgesamt wohl um 100.000 Menschen erreicht wurden.
Es waren – so weit ich das im Fernsehen beurteilen konnte – in dem von mir beobachteten Fall um 10.000 Besucher. - Glückliche Besucher! - Die diese „altertümliche“ Musik, auf „altväterliche Art“ dargebracht, wohl einfach wundervoll fanden und begeistert reagierten.
- Was mich beeindruckt hat: Es waren nicht nur „alte“ Leute vor Ort, sondern die „junge Generation“ war mir einem großen Anteil vertreten. Und waren genauso von Musik und Darbietung „hin und weg“!
Das ist eigentlich eine Generation, die mit ihren Automobilen mit „wummernden Bässen“ durch die Gegend fährt. - Dachte ich. - Eine Fehleinschätzung?
- Vielleicht muss man einfach nur darauf achten, bei allem was man macht, den Menschen zu erreichen!
Ist die aktuelle Entwicklung der so genannten Auto-Mobile auch eine Fehleinschätzung? Sollten sich die Designer mal an solchen Konzerten – und dem Publikum – wie gegen Weihnachten in Maastricht orientieren?
Dieses Erlebnis ist eigentlich ein schönes Beispiel dafür, dass bei uns zu viel vorgedacht wird. Es erfolgt eine stille Beeinflussung, die dann vielleicht schon eine Unsicherheit verursacht, die zu falschen offiziellen Bekundungen führen kann.
- Eine solche Beeinflussung erfolgt konstant. Da hat sich eine Entwicklung verselbstständigt, die zu falschen Lösungen führt!
Offiziell gibt es z.B. den Begriff „Rabatt-Marketing“ gar nicht. Doch viele Firmen sind davon beeinflusst und beeinflussen dann in der entsprechenden Art die von ihnen angesprochene Käuferschicht. Dazu gehören alle z.B. „Konsum-Handelsriesen“.
Es wird schwer fallen, einen Prospekt zu finden, in dem nicht zu jedem darstellten Artikel zwei Preise zu finden sind. Ein „Ausgangspreis“ und dann der, der augenscheinlich auf den Kaufinteressenten wie ein „Schnäppchen“ wirken soll.
Dass sich schon mal über die Zeit – nicht die Verpackungsgrößen – sonder der Inhalt geändert hat, darauf wird weniger hingewiesen. Wenn man einmal auf diesem Gebiet „mit offenen Augen“ unterwegs ist, kann man sehr nachdenklich werden.
Kalkulation ist übrigens heute ein Begriff, der oft verwendet wird, aber von dem eigentlich jeder eine andere Vorstellung hat. Als ich vor ein paar Wochen einen Einzelhändler fragte, ob bei bestimmten Artikeln heute immer noch ein bestimmter Aufschlag an Prozenten „normal sei“, da hat der mich entgeistert angeschaut und festgestellt:
„Aber mit solchen Aufschlägen könnten wir doch längst nicht mehr existieren!“
Aber so ist das überall! - Der gute Mann denkt an sich selbst zuerst! - So geht es dann Einzelnen zwar nicht unbedingt schlechter, aber eine ganze Gesellschaft steuert auf den Abgrund zu!
- Wobei die Industrie zu immer interessanteren „Kniffen“ findet!
Ich habe mich mal vor Jahren zum Kauf einer – nennen wir sie – „Gesundheitsuhr“ entschlossen, als dieses Modell – ein Nachfolgemodell stand vor der Tür – stark herabgesetzt im Angebot war. Mit einer passenden App eine wunderbares Duo.. - Ich gehörte zu den sehr zufriedenen Nutzern!
Seit Wochen kommt es auf meiner App zu den in immer kürzer werdenden Abständen auftauchenden Hinweisen, dass ich doch bitte „ein Gerät hinzufügen“ möge. Ein Verbindung mit meiner aktuellen Uhr scheint – aus welchen Gründen auch immer – nicht möglich.
Das hat bei mir zunächst in den ersten beiden Fällen zu einer gewissen Stress-Situation geführt, weil ich auch mit allem Aufwand, nicht zu einer Lösung finden konnte, die „meine Uhr“ wieder nutzbar gemacht hätte.
Bis ich begriffen hatte: Der Hersteller macht mich so – scheinbar unauffällig darauf aufmerksam, dass es inzwischen drei weitere Generationen seiner Uhr gibt! - Zeit für einen Wechsel?
- Meine Lösung wird eine andere sein. Aber ich komme auch aus einer anderen Generation!
Darum möchte ich meine Lösung hier auch nicht als eine Lösung für Alle darstellen. Ich möchte nur dazu anregen, doch einmal gedanklich anderen Anregungen zu folgen, als man sie offiziell in Radio, Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften angeboten bekommt.
- Die Gedanken sind frei! - Die „Experten“ die uns offizielle gedankliche Ansätze liefern, sind es nicht unbedingt immer.
So kam es dann zu ein paar unruhigen Gedanken an ruhigen Festtagen!



