Diesel-Probleme intelligent gelöst?

Viele bedeutende und wichtigen Leute äußern sich jetzt mit ihren Lösungsvorschlägen zu drohenden Diesel-Fahrverboten. Es ist auch Blödsinn dabei, der aus der Unkenntnis von Zusammenhängen resultiert.

Höchstgeschwindigkeit in Städten auf 30 km/h begrenzen!
Frage: In welchem Gang muss man dann fahren? Schon bei 50 km/h kann von vielen Fahrern nicht die „drehzahlarme“ größte Fahrstufe genutzt werden, weil unsere Automobile heute z.T. schon dafür „falsch übersetzt“ sind.
„Grüne Welle“ auf Großstadtstraßen favorisieren!
Frage: Was passiert dann mit den Fahrplänen z.B. der Straßenbahnen, die aktuell praktisch immer „Vorfahrt genießen“, weil bei deren Annäherung die Ampeln für den Autoverkehr auf ROT geschaltet werden, um die Fahrpläne der Bahnen einhalten zu können?
Zwangsweiser Umbau von EURO-4-Diesel mit entsprechender Hardware!
Frage: Ist das in der Praxis sinnvoll, wenn die Gesamtumbaukosten den Zeitwert übersteigen?

Wenn mit solchen – und ähnlichen Vorschlägen – versucht wird Eindruck zu machen, dann doch der, dass man auch bisher von diesem „Fachleuten“ keine „zukunftsträchtigen“ Ideen erwarten konnte. - Darum stecken wir doch heute in der Situation, weil auch durch den Verlust von Wertevorstellungen heute Betrüger nicht wie Betrüger empfunden werden, weil die durch Betrug Arbeitsplätze sicherten und Dumme dann nicht als dumm, wenn sie nur einen Titel tragen. - Deren „Dummheiten“ werden auch noch publiziert!

MK/Wilhelm Hahne
Durchschnitt: 4.8 (bei 42 Bewertungen)

Tags: 

Kategorie: 

1 Kommentar

Ursachen

Wir machen uns unsere Probleme selbst. Es gibt keine Gefahr, weder durch CO2, durch Feinstaub, durch Stickoxide. Die gesamte Hysterie findet wegen nichts statt. Die Politik hat versagt, weil sie zugelassen hat, dass Grenzwerte nicht wissenschaftlich, sondern politisch festgelegt wurden. Bei Verkehrsminister Dobrindt hatte man beispielsweise den Eindruck, dass er überhaupt nicht verstand, wo der Kern des Problems (sinnlose Grenzwerte) ist. Die Wirtschaft hat versagt, weil sie sich bei der Politik anbiedert und nicht gesagt hat, dass die Grenzwerte sinnlos sind und die Technik nicht politische Probleme lösen kann.Winterkorn: "Meine Ingenieure schaffen das", mit den entsprechenden Folgen. Zetsche: sagt lieber gar nichts, und möchte von den Grünen geliebt werden. Den ausländischen Herstellern scheint´s reichlich egal zu sein. Die Medien haben versagt, weil sie über jedes grüne Stöckchen springen, das ihnen eine Sensation bietet.

+ Hinweis für Leser – nicht nur an einem Abonnement Interessierte! +

 

Lieber Leser,

 

Motor-KRITIK ist vollkommen werbefrei, aber – darum – auch ein wenig abhängig von seinen Lesern. - Oder anders: Von Einnahmen. - Nicht alle Leser mögen sich gleich für ein Abo entscheiden.

Wenn Sie ab und an mal auf diesen Seiten vorbei schauen und Ihnen der hier gebotene investigative Journalismus gefällt, dann machen sie doch einfach ihre Zustimmung durch eine kleine Spende deutlich. - Auch kleine Beträge können – per Saldo – eine große Hilfe und Unterstützung sein!

Meine Kontendaten – auch wenn Sie Abonnent werden wollen - finden Sie HIER.

 

Danke!