2018-08

Dr. Robertino Wild und seine „capricorn AIR GmbH“

Als Journalist ist man geradezu dazu verpflichtet, seine eigenen Darstellungen aus der Vergangenheit immer mal wieder durch aktuelle Recherchen zu ergänzen und „alte“ Feststellungen mit neuen abzugleichen. Nichts bleibt wie es war! - Alles verändert sich! - Zum Vorteil das Eine, zum Nachteil das Andere! - Da bietet natürlich z.B. der Verkauf des Nürburgrings in meinem journalistischen Leben so manchen Ansatz. Das hat mich jetzt mal wieder in Archiven wühlen lassen. Das Ergebnis ist zum Teil – und bleibt leider – für mich rätselhaft. - Weil ich vielleicht nicht durchblicke und nicht über die notwendige Intelligenz verfüge. - Meine Lebenserfahrung reicht nicht! - Ich muss meine Leser um Hilfe bitten!

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„Ich würde die komplette Marke nicht mehr zulassen!“

Diese Meinung vertritt ein Leser im Internet dort, wo aktuell zu lesen ist, dass das Schweizer Bundesamt für Straßen (ASTRA) z.B. für  die Mercedes Modelle des Typs Vito mit 1,6-Liter-Dieselmotor der Abgasstufe Euro 6 einen Zulassungs-Stopp angeordnet hat. (Ab 17. August.) Die Schweizer Zulassungsstellen wurden entsprechend angewiesen. - Auch in Deutschland ist der Mercedes Vito mit dem 1,6 l-Dieselmotor unangenehm aufgefallen.

Ein anderer Leser dieser Meldung stellt fest:

„Wenn Mercedes seiner Linie treu bleibt, muss jetzt umgehend Widerspruch eingelegt werden. Ist bei den Vitos in Deutschland auch passiert. Laut Selbstdarstellung wurde nichts Illegales getan, das sollte bei gleichen Fahrzeugen und vergleichbarem Rechtsrahmen dann auch für die Schweiz gelten.“

Dazu fragt ein Leser:

„Wie dämlich kann man sein? - Unglaublich, dass bald drei Jahre nach dem Dieselskandal manche Autohersteller ihre Palette immer noch nicht auf Vordermann gebracht haben, sondern offensichtlich glauben, auch weiterhin Betrugsfahrzeuge verkaufen zu können.“

Da glaubt dann ein besser informierter Leser feststellen zu müssen:

„Der Mercedes 1,6 Liter-Motor ist zugekauft und keine Mercedes-Eigenentwicklung. Das rächt sich jetzt.“

Das ist scheinbar richtig, führt aber tatsächlich in die Irre. Tatsächlich liefert Renault den 1,6 l-Dieselmotor, wie er im Vito verbaut ist zu. Nachdenklich sollte machen, dass dieser Motor auch in Renault-Modellen verbaut wird, wo bisher keine Anstände bekannt wurden.

Tatsache ist, dass man zu diesem Thema im Moment in Frankreich niemanden befragen kann, da sich nicht nur „das ganze Land“, sondern auch dieser „Weltkonzern“ im Sommerurlaub befindet. Da bleibt dann nur das eigene Wissen um bestimmte Abläufe und die Kenntnis von Zusammenhängen.

Danach muss man die Situation des Mercedes Vito und seines von Renault angelieferten 1,6l-Dieselmotor so sehen:

  • Renault liefert an Mercedes einen Basismotor. Diese Basis wird dann von Mercedes „perfektioniert“, in dem man u.a. die komplette Abgasreinigungstechnik - Hard- und Software – beisteuert und so – wie man in der Vergangenheit schon einmal verlauten ließ – ein tolles Gesamtaggregat kreiert hat.

Inzwischen stehen die Mercedes Vito-Modelle mit diesen von Mercedes „perfektionierten“ Dieselmotoren auch in Deutschland bei vielen Händlern „auf Halde“ und sind nicht zulassungsfähig.

Derzeit wird von Mercedes dazu keine Lösung angeboten, sondern man versucht sich mit Worten in die Situation eines „Saubermanns“ zu bringen.

Ein Leser kommentiert die derzeitige Situation bei Mercedes so:

„Schwache Leistung vom Management. Der Diesel-Skandal ist ja nicht neu, die hatten genug Zeit.“

Dieter Zetsche, heute Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter AG, hat damals schon die „Pleite“ mit dem „Umfaller“ A-Klasse erlebt. Da war er noch Vertriebschef. - Er müsste eigentlich gelernt haben, dass von alleine nichts geht. - Man muss die Dinge anpacken, Fehler beseitigen, nicht versuchen, sie mit „Worthülsen“ schön zu reden.

Er sollte auch nicht schweigend zulassen, dass – aus Unkenntnis – wie im o.g. Fall mit dem Finger auf Renault gezeigt wird.

Dem Mercedes-Chef würde gut anstehen, eigene Fehler nicht nur einzugestehen, sondern sie auch im Interesse der Mercedes-Kunden schnell zu beseitigen. Da sollten Kosten keine Rolle spielen, weil der Imageverlust deutlich größer ist.

Und bei weiterem Versteck-Spiel immer größer wird!

MK/Wilhelm Hahne
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Nüchtern betrachtet: Nürburgring-Touristenfahrten

Der letzte öffentlich bekannt gewordene Gewinn einer Betreiberfirma am Nürburgring ist der des Jahres 2015. Er betrug exakt 354.196 Euro. Seitdem ist viel passiert. Es wechselte nicht nur die Geschäftsführung, sondern auch die Firmierung. Aus einer GmbH wurde eine GmbH & Co. KG (AG Koblenz, HRA 2194 ab 21. August 2017). Die ist nicht mehr verpflichtet ihre Bilanzen zu veröffentlichen. Keiner – außer der Geschäftsführung und den Besitzern – weiß also, was im Umfeld der höchsten Erhebung der Eifel in den Jahren 2016 und 2017 für Gewinne, und in welcher Sparte des Geschäfts, erzielt wurden – und werden. Für die neue Firma besteht zwar eine Bilanzierungs-, aber keine Veröffentlichungspflicht. - Motor-KRITIK kann aber hier aufgrund der gemachten Beobachtungen – auch im Detail - sehr zuverlässig und ohne jedes Risiko feststellen, dass die in den letzten – öffentlich unkontrollbaren- Jahren erzielten Gewinne zu mehr als 50 Prozent durch die Touristenfahrten – insbesondere durch die Art ihrer eigentlich makaberen Durchführung - erzielt wurden. Jeder argumentiert die offensichtlichen Schwächen des Themas Touristenfahrten auf seine Art weg. Doch die Argumentation ist leider sehr oft widersprüchlich. - Was niemanden zu stören scheint! - Darum lohnt es sich nicht nur, sondern man ist als aufmerksamer Journalist quasi gezwungen, einmal einen Blick hinter die Kulissen der „wundersamen Geldvermehrung“ am Nürburgring zu werfen. - Eigentlich – so der Eindruck - ist das dort vorherrschende System darauf ausgelegt, kurzfristig Gewinne zu erzielen. - Da passt dann auch die Feststellung, dass die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG nicht auf Anfragen von Motor-KRITIK antwortet, weil man dort wohl die Erfahrung gemacht hat, dass Antworten grundsätzlich von uns nicht ungeprüft übernommen, bzw. zunächst einmal kritisch hinterfragt werden. - Man scheint intern die bestehenden Lücken zu kennen, versucht sie aber gegenüber der Öffentlichkeit zu kaschieren. - Welche Antworten werden von der Öffentlichkeit akzeptiert? - Eigentlich alle! - Weil alle meist nur ein Teilgebiet betreffen und man (die Öffentlichkeit)  – offensichtlich – nicht den Aufwand betreibt, notwendige Zusammenhänge herzustellen. - Alles wird gut! - Es läuft doch! - Darum heute:

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Noch geheim: Die Zukunft des Parkplatz „Brünnchen“!

Ich hatte der Bürgermeisterin der Gemeinde Herschbroich ein paar schriftliche Fragen gestellt, die auch die Zukunft des Parkplatzes „Brünnchen“ betreffen, der nicht nur bei den „Touristenfahrten“ zu den bevorzugten Anfahrstellen an der Nürburgring-Nordschleife gehört, sondern auch bei VLN-Veranstaltungen praktisch immer voll besetzt ist. - Die Bürgermeisterin der Gemeinde Herschbroich antwortet nicht. Das ist ihr gutes Recht. Vielleicht ist sie auch zum Schweigen verpflichtet. Denn ihren Bürgermeisterposten übt sie nur ehrenamtlich aus, während sie beruflich beim MAD, beim Militärischen Abschirmdienst in Meckenheim tätig ist. - Und da ist alles geheim. - Kann auch sein, dass „das Verkaufen von Neuigkeiten zum Thema ‚Brünnchen‘-Parkplatz“ von ihrer Tochter übernommen werden soll, die nach ihrem Abitur ein Volontariat bei RTL in Luxembourg gemacht hat und wie man schon mal in der „Rhein-Zeitung“ - zufällig auch zum Thema „Brünnchen“ - lesen konnte, nun u.a. (?) als Journalistin arbeitet. - Ich muss im Interesse meiner Leser – und z.B. der VLN-Fans – da ein wenig rücksichtslos sein und darf jetzt schon notieren, was uns alle in der Saison 2019 – ausgehend von der aktuellen Situation - in Sachen „Parkplatz ‚Brünnchen‘“ erwarten könnte:

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12. August 2018: Lieber Leser!

Als Motor-KRITIK bei den ersten öffentlichen Äußerungen zum Ausbau des Nürburgring kritisch Stellung bezog und das „Projekt Nürburgring 2009“ bis hin zur Pleite weiter mit entsprechenden Anmerkungen begleitete, da gab es manchen Leser, der nicht glauben konnte, was bei Motor-KRITIK zu lesen war. Schließlich stand hinter dem Projekt eine Landesregierung. Und ich musste mir mehr als einmal anhören: „Aber die werden doch wissen was sie machen!“ - Und es wurde immer wieder auf Gutachten hingewiesen, aus denen doch klar hervorging… - Nun war die Pleite eines landeseigenen Firma nicht die einzige Pleite im Zusammenhang mit dem Nürburgring. Der Verkauf des Nürburgrings war eigentlich – aus der Sicht des Wählers und Steuerzahlers – eine weitere Pleite. - Um die sich aktuell kaum noch jemand kümmert. - Selbst die Oppositonspartei schweigt, wenn irgenwie – z.B. durch Motor-KRITIK – neue Absonderlichkeiten öffentlich werden. - Vielleicht muss man nach den nächsten Landtagswahlen… - könnte ja sein - …und da ist man dann evtl. auf den guten Willen der SPD angewiesen. - Und so verhält sich eine Partei ähnlich, wie Zeitschriftenverlage gegenüber ihren Anzeigen-Kunden: Nur nicht anecken! - Alles wird gut! - Wenn das Interesse der Leser am Gedruckten insgesamt zurück geht, so kann das – natürlich – nur am Internet liegen, an der Entwicklung der digitalen Medien. - Wer kommt schon auf die Idee, dass es heute nicht mehr den Journalismus gibt, der mal die Medien zur so genannten „dritten Macht“ aufsteigen ließ. Es ist doch immer weniger zu lesen wie etwas ist, sondern wie es der Leser erwartet, dass es so sein sollte. - Selbst in den so genannten „Fachzeitchriften“ sind heute wunderschöne Lesegeschichten die Norm, echte Hintergrundgeschichten eine Seltenheit. Wer von den jungen, sehr gebildeten, noch besser geschulten, modernen Journalisten sollte auch wissen, was gestern geschah, was wirklich – natürlich hinter den Kulissen – ablief und darum heute abläuft? - Und so müssen denn mit den immer gleichen – bzw. ähnlichen - Meldungen überfütterten Leser, Motor-KRITIK-Geschichten wie „unecht“ vorkommen.

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Ist der Deutsche MotorSport Bund beratungsresistent?

Diese Frage stellt sich nicht nur dem DMSB-Präsidenten im Hinblick auf das Verhalten des – französischen – ACO, dem Veranstalter des 24h-Rennens von Le Mans, sondern auch einem VLN-Team in Richtung DMSB e.V., wo jener Präsident, Hans-Joachim Stuck, gut daran täte, zunächst einmal „vor seiner eigenen Tür zu kehren“, bevor er einem in der Vergangenheit sehr erfolgreichen Organisator und Veranstalter Vorwürfe macht. Der DMSB, der Deutsche MotorSport Bund, handelt nicht nur auf den Sektoren Kart, Motorrad und Rallye, „aufsehenerregend“, sondern macht auch im Automobil-Breitensport durch „interessante“ Eingriffe und Entscheidungen auf seine Bedeutung aufmerksam, bzw. versucht sich eine Bedeutung zu geben, die er gar nicht hat. Das unterstreicht er mit einer aktuellen Entscheidung, die zumindest im Moment bei einem VLN-Team zu der Reaktion führte, sich an die Öffentlichkeit zu wenden. - Motor-KRITIK-Leser waren in der Sache zwar schon immer besser informiert als eine breitere sportinteressierte Öffentlichkeit, aber nun muss tatsächlich einmal die Frage gestellt werden:

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Susie Wolff, geb. Stoddart: „Trau dich anders zu sein“!

Susie Wolff, die ehemalige DTM-Fahrerin und Ehefrau von „Toto“ Wolff traut sich was. Sie macht etwas, was man ihr nicht zugetraut hätte. Sie ist in der Saison 2018/19 in der Formel E-Serie nicht nur Teamchefin, sondern auch Teilhaberin beim in Montecarlo angesiedelten Venturi-Team und tritt damit praktisch gegen das neue Mercedes Formel-E-Team an, das von ihrem Mann, „Toto“ Wolff geleitet wird. - Nachdem Suzie Wolff 2017 Mutter geworden war, hatte man eigentlich gedacht, dass sie im Motorsport nicht mehr unbedingt irgendwo das Zepter schwingen würde. Aber sie sagt es nicht nur anderen, sondern sie macht es auch selbst zu ihrem Leitspruch, den sie – als Schottin – natürlich in ihrer Muttsprache promotet: „Dare to be different“.  Damit möchte sie jungen Mädchen Mut machen „anders zu sein“, z.B. nicht eine Karriere im Kunsteislauf oder Tennis anzustreben, sondern eine im Motorsport. - Susie Wolff hat gezeigt – und macht weiter deutlich - dass das auch als Frau möglich ist.

Susie war, damals noch mit ihrem Geburtsnamen Stoddart, nicht nur einige Jahre in der DTM unterwegs und machte dort – wie man so sagt – „eine gute Figur“. Sie hat dort in sieben Jahren, ab 2006 in sieben Jahren 71 Rennen bestritten.

Ich habe mich damals gefragt, warum ihr der wirklich große Durchbruch dort nicht gelungen ist, denn rein optisch machte sie – aus meiner Sicht – alles richtig. Ihre eigentlich Schwäche war als Zuschauer nicht auszumachen: Sie war nicht „gut genug auf der Bremse“. Sie hatte zwar das richtige Gefühl für den richtigen Bremspunkt, brachte aber gerade in der Anfangsphase des Bremsvorgangs nicht genug Kilogramm Druck aufs Bremspedal.

Nach ihrer Hochzeit 2012 mit „Toto“Wolff, war sie dann Testfahrerin beim Williams Formel 1-Team, bei dem ihr Mann Teilhaber war. Als sie dann 2015 ihre Motorsport-Karriere beendete, dachte man dann: Das war‘s dann wohl!

Susie Wolff wohnt zusammen mit ihrem Mann in England. Von da aus ist es nicht weit bis zur Zentrale des Mercedes Formel 1-Teams, die sich „gleich nebenan“ befindet. Die Wolff‘s haben zwar noch ein Haus in der Schweiz, nahe dem Bodensee, aber „Toto“ wurde dort nur sehr selten gesehen. Ab und an tauchte allerdings Susie dort auf, aber nur, um mit ihrem gemeinsamen Steuerberater Gespräche zu führen.

„Toto“ konzentriert sich inzwischen ganz auf den Einsatz des Mercedes Formel 1-Teams und wird zusätzlich auch demnächst den Einsatz des Formel E-Teams von Mercedes leiten. Susie und „Toto“ werden so in nächster Zeit nicht nur als Ehepaar zusammen verreisen, sondern sich auch an den Rennstrecken treffen können, auf denen die Formel E-Läufe ausgetragen werden.

Venturi, das Team, bei dem nun Susie Wolff nicht nur Teamchefin, sondern auch Teilhaberin ist, gehört Gildo Pastor, einem Mann, dessen Familie ihr Milliarden-Vermögen mit Immobilien in Montecarlo gemacht hat, der nicht nur das Venturi-Team gründete, sondern ein richtiger Autofan ist. Mir fiel er auf, als er sich vor langer Zeit drei Vorserienwagen von Bugatti kaufte, die von Giugiaro im Auftrag vom damaligen Bugatti-Chef, Romano Artioli, entstanden waren. - In der Vor-VW-Zeit!

Aus diesen drei Prototypen ließ Gildo Pastor zwei fahrfertige Bugatti vom Typ EB112 machen, von denen er einen verkaufte und mit dem anderen – ab und an – in Montecarlo unterwegs war.

Gildo Pastor, der Venturi-Chef, ist von den Qualitäten dieser Susie Wolff als Teamchefin total überzeugt und der Meinung:

„Sie wird Venturi an die Spitze führen.“

Er ist auch von ihrem gleichzeitigen Einstieg als Teilhaberin beeindruckt, weil das dafür spricht, dass sich die Ehefrau von „Toto“ Wolff total mit dem Venturi-Team identifiziert.

Dort arbeitete man bisher auf technischem Gebiet eng mit Mercedes zusammen, wird aber wohl nun enger bei Audi angelehnt sein, wo – wie man hört – für die neue Saison sehr effektive Elektromotoren entwickelt wurden. Und mit der aktuellen Verpflichtung von Felipe Massa hat Venturi sicherlich auch einen guten Griff getan.

Mal sehen, auf welchem Niveau Susie und „Toto“ Wolff sich in der Formel E-Szene 2018/19 in Szene setzen.

Das wird doch hoffentlich nicht zu einer Ehekrise führen?

MK/Wilhelm Hahne
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E-rlebnis: Mit Renault ZOE gleiten – nicht fahren!

Es kann nicht ein üblicher Testbericht folgen! - Denn der Renault ZOE ist kein normales, sondern ein E-Automobil. Ich habe mit ihm erste Praxis-Erfahrungen mit der Gattung E-Automobile gesammelt. Den ZOE habe ich gewählt, weil er schon 2017 in Deutschland mit einer Stückzahl von 4.322 das meist gekaufte E-Automobil – noch vor dem VW E-Golf! - war. Er hat diese Position im ersten Halbjahr 2018 mit 2.691 Stück behauptet. Mit einem solchen E-Automobil war ich jetzt mehr als 1.200 Alltags-Kilometer unterwegs. Da versteht man dann nicht, dass der „Test“ von E-Automobilen fast überall nach dem gleichen Schema erfolgt, wie bei solchen mit Verbrennungsmotor. - Null auf Hundert! - Top-Speed!  - Ich denke, der Ansatz beim Schreiben über das Erleben eines E-Automobils sollte ein anderer sein. Eigentlich war schon meine Vorbereitung auf dieses Fahr-Erlebnis eine andere. Ich habe mir Gedanken gemacht, wo ich das Fahrzeug, bzw. dessen Batterie laden konnte und mir die unterschiedlichsten Apps aufs iPhone geladen und alle – bis auf eine – wieder gelöscht. Die eine schien meinen Ansprüchen zu entsprechen, machte deutlich, dass selbst ich, auf einem kleinen Dorf in der Eifel wohnend, schon von Ladestationen scheinbar umzingelt bin. - Also habe ich mir vorgenommen, nicht bei mir im Haus aus der Steckdose zu laden – was möglich wäre – sondern zu versuchen, anders „über die Runden zu kommen“. - Das erschien mir gerade im Hinblick auf die Durchsetzungsfähigkeit des E-Automobils in naher Zukunft besonders wichtig, nachdem ich mir auch mal die aktuelle Parksituation z.B. in den Vororten von Köln – nach Feierabend – genauer angesehen hatte. -  Lassen Sie mich den folgenden langen  „Praxisbericht E-Automobil“ - der aus rd. 30.000 Zeichen, 22 Fotos und einem pdf-Anhang besteht - mit der Feststellung beginnen:

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Nürburgring-Insolvenz: Wer sagt die Wahrheit?

Für eine breite Öffentlichkeit ist die Nürburgring-Affäre längst Geschichte. - Vorbei! - Alles ist gut? - Der Nürburgring ist inzwischen zwei Mal verkauft, aber die Gläubiger der insolventen landeseigenen GmbH kämpfen z.T. noch um ihre Ansprüche. Aber in der Politik gilt: Versprechungen muss man wörtlich nehmen. - Das was Kurt Beck, der rheinland-pfälzische Regierungschef, nach Einleiten der Insolvenz in Eigenverwaltung (!) den Bürgern des Landes – und damit auch den Gläubigern – versprochen hatte, war eben nur ein Versprechen. - Die Übersetzung lautet offensichtlich: Er hatte sich versprochen! - Denn alles was danach passierte, wurde nicht seiner Aussage entsprechend abgewickelt, sondern so „konstruiert“, dass manche Gläubiger heute noch „in die Röhre gucken“. - Denn: Eine GmbH ist eben eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Und „beschränkt“ sind aktuell besonders die, die die Aussagen von Politikern ernst genommen haben. - Gerne verwendet werden die Argumente „EU“ und „Beihilfe“. Unabhängig davon, hat die Politik aber auch zu Lösungen gefunden, die es nach meiner Meinung nicht gibt, zumindest nicht in der Art, wie sie heute von den Mainzer Politikern – in diesem Fall aus dem Innenministerium in Mainz – dargestellt werden. Motor-KRITIK hatte dem Innenministerium zu einer – nach meiner Auffassung – unverständlichen Lösung und Art der Abwicklung zwei Fragen gestellt. Nachdem die nicht innerhalb von einer Woche beantwortet wurden – es gab auch keinen Zwischenbescheid – habe ich erinnert und dabei noch einmal die Entwicklung, soweit sie mir – und damit Motor-KRITIK – bekannt ist, Revue passieren lassen. - Der Einfachkeit halber füge ich nachstehend nicht nur den Text meiner Anfrage ein, sondern auch den – und die verständliche Erklärung – mit Details aus meiner Erinnerung, mit der ich das Innenministerium in Mainz erinnert habe. - Meine Leser finden dann auch die Antwort aus dem Innenministerium in Mainz. - Daraus ergibt sich der Titel zu dieser Geschichte:

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