2019

DMSB-Lizenz-Theater: Es kam alles noch schlimmer!

Zugegeben: Ich habe bei meiner Sonntagsarbeit einen Fehler gemacht und bin auf das beim DMSB offensichtlich „gepflegte Chaos“ hereingefallen. Außerdem habe ich  – auch das war mein Fehler – schon nach den ersten telefonischen Informationen zum Chaos nach dem Abbruch des Lizenz-Lehrgangs am Nürburgring mit der Nachrecherche und dem Schreiben begonnen. Irgendwann „läuft eben das Fass über“. - Das aber auch bei meinen Lesern! - Und das in einer Häufigkeit, die ich nicht erwartet hatte. Während meiner Sonntagsarbeit hatte ich natürlich nicht laufend den E-mail-Eingang bei mir überprüft. Aber dort gab es dann – wie ich heute in der Frühe feststellen musste – noch detailliertere Informationen nicht nur zum vom DMSB am Nürburgring hinterlassenen Chaos, sondern auch bei der Fortsetzung dieser Geschichte, die in meiner Sonntagsgeschichte noch relativ normal wirken musste. Tatsächlich muss ich nun, in voller Kenntnis aller Details feststellen:

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DMSB + Racing + Geld: Worüber man nicht spricht!

Reden wir also vom Renn-“Geschäft“! - Stand früher mal der Spaß am Beherrschen eines Automobils im Vordergrund, das entspannte Zusammensein mit Gleichgesinnten, denkt man heute primär darüber nach, wie man mit diesem Spaß, den man evtl. dann Anderen vermittelt, so richtig Geld verdienen kann. So wie ein Theaterkritiker kein guter Schauspieler sein muss, so sind diese Ausbilder u.U. nicht auch unbedingt gute Rennfahrer. Aber sie kennen die Sportgesetze, kennen die die sie machen, verhalten sich pragmatisch und – sind „im Geschäft“. - Der eine schlechter, der andere besser. Das ist auch abhängig davon, wie gut die Kontakte – oder noch besser: Abhängigkeiten – sind, die man geschaffen hat.  - Die folgende Geschichte ist eigentlich eine Fortsetzungsgeschichte der letzten, die unter dem Titel „DMSB: Kennzeichen D sorgt am Nürburgring für Ärger!“, auf diesen Internetseiten erschienen ist. - Diese Geschichte hat nämlich eine Fortsetzung, die nur deshalb heute schon erscheinen kann, weil ich auf meine Bitte nach Informationen, die auch von meinen Lesern umgehend erhalten habe. - Danke! - Hier ist in der Folge also schon heute zu lesen – weil ein Journalist auch am Sonntag Journalist ist - wie sich die Geschichte um den Erhalt einer nun in 2019 in einigen Serien notwendigen Internationalen Lizenz Stufe D weiter entwickelte.

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DMSB: Kennzeichen D sorgt am Nürburgring für Ärger!

Wer A sagt, muss auch B sagen. - Beim DMSB ist man aber schon seit 2014 ein ganzes Stück weiter: Seit dieser Zeit gibt es die Internationale Lizenz Stufe D. - Nur, wer braucht so eine Stufe? Sie folgt nach A, B und C. - Es ist die Unterstufe einer Oberstufe: Der Nationalen Lizenz Stufe A.
Aber wenn‘s um Geld geht….! - Die „Sparkasse“ DMSB kassiert gerne – und schafft dann dafür – in enger Zusammenarbeit mit der FIA - auch die Voraussetzungen. Da gibt es in 2019 tatsächlich Serien, bei denen zwei Auslandsstarts vorgesehen sind. Da ist die Nationale Sportbehörde dann verstimmt! - Europäischer Gedanke hin oder her, man muss diese sinnlose Internationalität bestrafen. Schließlich ist man als national verantwortlicher e.V. verpflichtet… - Egal warum auch: Man muss Zeichen setzen! - Und so ganz nebenbei abkassieren! Und dabei einen verantwortungsvollen Eindruck hinterlassen. - Bei der Öffentlichkeit! - Denn, man muss es immer wieder betonen: Dem DMSB geht es um Sicherheit! - Mit Sicherheit! - Zu mehr Geld! - So dürfen dann in 2019 in einigen eigentlich nationalen Rennserien die Fahrer nur dann starten, wenn sie über eine Internationale Lizenz Stufe D verfügen. - Natürlich auf ihren Namen ausgestellt! - Dazu müssen sie nicht nur einige Voraussetzungen erfüllen, sondern auch einen Lehrgang machen, der von einem vom DMSB lizensierten Lehrer durchgeführt wird. - Und dann kommt es – wie jetzt am Nürburgring - durch einen DMSB-“Observer“ zu dem, was wie folgt getitelt ist:

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EU-Kommission informiert BMW, Daimler und VW

Die Europäische Kommission hat die o.g. Automobilhersteller informiert, dass sie „der vorläufigen Ansicht“ ist, dass die im Titel genannten Firmen, darunter der VW-Konzern mit den Marken Volkswagen, Audi und Porsche, in den Jahren 2014 bis 2016 gegen geltendes EU-Kartellrecht verstoßen zu haben. Es steht der Vorwurf im Raum, dass sich diese Firmen untereinander darauf verständigten, den Wettbewerb untereinander bei der Entwicklung von Technologien zur Reinigung der Emissionen von Diesel- und Benzin-Personenkraftwagen einzuschränken.

Die EU-Wettbewerbs-Kommissarin Margrethe Vestager sagt dazu:

„Wir haben Anlass zur Sorge dass in diesem Fall genau das geschehen ist“ und erklärt u.a. weiter: „Dadurch könnte Verbrauchern in Europa die Möglichkeit verwehrt worden sein, Fahrzeuge mit der besten verfügbaren Technologie zu kaufen.“

Während Daimler und VW nach erstem Bekanntwerden der Vorwürfe schon in 2018 einen Antrag auf Kronzeugenregelung gestellt haben, hat – ebenfalls heute – BMW bereits offiziell zu den Vorwürfen Stellung bezogen.

Wie zu erwarten – und eine andere Taktik verfolgend - steigt BMW mit seiner Erklärung gegenüber der Öffentlichkeit (Presseerklärung) wie folgt ein:

„Stellungnahme zur laufenden Kartelluntersuchung der EU-Kommission
                  
BMW Group prüft Beschwerdepunkte der Kommission intensiv
                  
                • Gespräche in den Arbeitskreisen zielten auf Technologieneutralität
                  und Umsetzbarkeit der gesetzlich geforderten Reduzierung von
                  Abgasemissionen
                  
                • Zulässige Abstimmung von Industriepositionen zu regulatorischen
                  Rahmenbedingungen darf nicht mit verbotenen Kartellabsprachen
                  gleichgesetzt werden
                  
                • Abgas-Nachbehandlungssysteme der BMW Group unterscheiden
                  sich von denen der Wettbewerber
                  
                • Keine Hinweise auf Absprachen bezüglich Verwendung
                  unzulässiger Abschalteinrichtungen“

Jetzt ist nicht der Zeitpunkt schon eine Wertung der PRO- und KONTRA-Argumentationen vorzunehmen. Aber aus Motor-KRITIK-Sicht ist das Ergebnis absehbar.

Um den Motor-KRITIK-Lesern eine Meinungsbildung zu ermöglichen, finden sie sowohl die aktuelle Presserklärung der EU-Kommission, wie auch die von BMW in vollem Umfang im Anhang zu diesem TELEX.

MK/Wilhelm Hahne
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Kein Fall für den DMSB? - Dann für den Staatsanwalt!

Eigentlich könnte der Fall Stoff für eine Komödie bieten. Aber jede Komödie ist eigentlich eine lustige Tragödie – oder wie man so sagt, eine Tragikomödie. Schauspieler können in deren Rollen glänzen, wenn sich aber solche Vorgänge in der Realität, quasi auf der Bühne des Lebens abspielen, gibt es für die Beteiligten wenig zu lachen. Zu den Beteiligten – um nicht Betroffenen zu sagen – gehört in diesem Fall der DMSB, der Deutsche MotorSport Bund in Frankfurt. Der mag sonst über wenig Fachleute verfügen, aber es gehört eine fähige Hausjuristin zum Team, die z.B. auch den § 258 genau kennt, wo es im ersten Absatz heißt: „Wer absichtlich oder wissentlich ganz oder zum Teil vereitelt, dass ein anderer dem Strafgesetz gemäß wegen einer rechtswidrigen Tat oder einer Maßnahme unterworfen wird, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ -  Die Dame kennt aber auch den Absatz 5, wo geschrieben steht: „Wegen Strafvereitlung wird nicht bestraft, wer durch die Tat zugleich ganz oder zum Teil vereiteln will, dass er selbst bestraft oder einer Maßnahme unterworfen wird oder dass eine gegen ihn verhängte Strafe oder Maßnahme vollstreckt wird.“ - Folglich hat die Justitiarin des DMSB in diesem Fall – nach meiner Meinung - auf Zeit gespielt und dann irgendetwas von „Verjährung“ gefaselt. - Nachstehend gibt es die  kurze Darstellung von Vorfällen, die aber in der Realität inzwischen tatsächlich zu einer Tragikomödie ausgewachsen ist. - Motor-KRITIK-Leser mögen beurteilen, ob ich die Sache richtig einschätze, wenn ich meine:

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VLN 2019: Über arme und schmackhafte Würstchen!

Normale Würstchen – auch Bratwürste - gehören eigentlich nicht zu dem Bereich, den man als Motor-Journalist unter Kontrolle haben sollte. Aber nachdem die armen Würstchen in  Rennorganisation und -Überwachung immer mehr werden, die VLN mit 9 Rennen in der Saison schon zu den Großveranstaltern am Nürburgring zu zählen ist, zu dem sich dann noch der ADAC Nordrhein mit ähnlichen – aber z.T. im zeitlichen Ablauf längeren – Veranstaltungen hinzu gesellt, ist es wohl an der Zeit, sich auch – nicht nur – um arme, sondern auch um schmackhafte Würstchen – und warum das ein Thema ist – zu bemühen. Neu in der Würstchen-Beobachtung habe ich mich erst mal ein wenig in das Thema einarbeiten müssen. Da genügt es einfach nicht, offizielle Verlautbarungen zu lesen oder durch Internetseiten von Fleischwaren-Fabriken zu scrollen. Nachdem bei der VLN die Zuschauer schon beim ersten Lauf einen Geschmack vom neuen Würstchen-Angebot am und um die Nürburgring-Nordschleife bekamen und VLN 2 bevorsteht, habe ich mich entschlossen, auch mal einmal die Motor-KRITIK-Leser-Informationen thematisch ein wenig auszuweiten:

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LE GEIP‘s – PARIS/Eiffel, 1. APRIL 2019

Wir berichten direkt aus einem News-Center nahe dem Alsterwasser über einen dort laufenden „Con Grès“ zu dem hochaktuellen Thema des neuen Uhr-Heber-Rechts, beschreiben nicht nur aktuelle Vorkommnisse, sondern blicken auch zurück, betreiben ein Stück Vergangenheitsbewältigung, die über den 31. März 2019 hinaus zurück reicht. - Zu der wir uns, besonders wenn wir unseren Titel rückwärts betrachten, auch absolut verpflichtet fühlen. - Wir möchten aber darauf hinweisen, dass die Meinung und Schilderung  unseres Sonder-Korrespondenten nicht unbedingt die Einstellung der  Gesamtredaktion von LE GEIP‘s wieder gibt. - Für die Richtigkeit der Darstellung – zu diesem Termin – können wir außerdem keine Garantie übernehmen, da der Kontakt – durch die Nutzung neuer Treiber – zu unserer Dokumentationsabteilung leider abgerissen war. - Im Zweifelsfall werden aber entstehende Differenzen durch unsere Rechtsabteilung aufgefangen. - Also bitte: Attention! - Zumal wir auch ganz cool Trennungen nach der neuesten deutschen Rechtschreibung vorzunehmen versuchen. - Excuses! - Der Versuch ist nicht strafbar!

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Motorsport in Deutschland: Von nun an geht's bergab!

Ich habe mich entschieden, nicht – nur – über VLN 1 zu schreiben. Die VLN ist nur ein Teil des Problems, zeigt Symthome auf, aber ist nicht die Basis einer Krankheit, die den Motorsport – nicht nur - in Deutschland fragwürdig erscheinen lässt. Man heilt keine Krankheiten, indem man an Symthomen herum quacksalbert. Mit „besseren“ Reglements, BoP, Sinnänderungen von Flaggensignalen, neuen Streckenbegrenzungen als „Track-Limits“ und alten Autoreifen vor Leitplanken; die vor FIA-Zäunen stehen, die dann für Auslaufzonen keinen Platz mehr lassen, kuriert man den Motorsport nicht! - Und „Fachleute“ diskutieren darüber, was nun richtig oder falsch wäre. Und man findet zu einem Kompromiss. - Motorsport ist kompromisslos! Entweder man betreibt ihn auf der Grundidee aller sportlichen Auseinandersetzungen, nämlich den Besten seiner Gattung heraus zu finden oder man lässt es besser. - Einen guten Golfer erkennt man schon am Handicap, weil es sein Spielpotential beschreibt. Woran erkennt man eigentlich einen guten Motorsportler? - Dass er zu einer Internationalen Lizenz noch ein Nordschleifen-Permit des DMSB besitzt? - Wer ist eigentlich dieser DMSB, was qualifiziert ihn, etwas zu zertifizieren? - Wer zertifiziert die Zertifizierer? - Gerade am 31. März wird einem klar, dass der Niedergang des Motorsports in Deutschland eigentlich eine „unendliche Geschichte“ ist, bei der die Geschicke des Nürburgrings – schon von der politischen Entwicklung in Rheinland-Pfalz bestimmt – eine nicht unwesentliche Rolle spielen. - Motor-KRITIK möchte vor dem 1. April daran erinnern, damit die Darstellung nicht als April-Scherz abgetan wird.

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Touri-Fahrten-Realität: Musik liegt in der Luft!

Es wird Frühling! - Da strömen dann nicht nur die VLN-Fans wieder gerne in die Wälder der Eifel um zu erleben, wie leistungsmäßig kastrierte und mit Zusatz-Schalldämpfern versehene GT3 im Gänsemarsch über die Nordschleife fahren. - Der 1. VLN-Lauf ist vorüber. Eigentlich hätte hier dann auch etwas darüber stehen sollen. - Aber das kommt – wegen „Nebel“ - später. - Beim Stöbern nach Details bin ich darauf gestoßen, dass die Nürburgring-Fans z.T. einseitig zum Thema Auspuffgeräusch informiert werden und sind. Da möchte Motor-KRITIK dann ein paar Anregungen zum Nachdenken über das Geräusch-Problem am Nürburgring anbieten. - Nicht nur über die Fahrgeräusche beim Rennen. Wer so beim Rennen am Zaun steht, bekommt auch Lust, selber mal ein paar Runden zu drehen. So war es auch am Sonntag nach dem Samstag-Rennen. Die „Call-Kerls“ der VLN zwitscherten am Samstag  ihre „Stimmungslieder“. - In den Vogelschutzgebieten um die Nordschleife sangen am Sonntag wieder die Vögel. Da gab es dann auch wieder die lauteren Abrollgeräusche – gegenüber Slicks bei Rennen – bei den Touristenfahrten zu hören. Aber auch der Sound der PS-starken Serien-SUV‘s – zum Beispiel - „ist nicht von Pappe“. Man tobt sich gerne mal aus. Schließlich verfügt man – anders als bei den „zahnlosen“ GT3-Boliden – über die volle Motorleistung, braucht keine Zusatz-Schalldämpfer, hat evtl. nicht nur – serienmäßig (!) - ein „Klappensystem“ im Auspuff verbaut, sondern noch – gegen einen kleinen Aufpreis – einen Soundverstärker an Bord. - Das Motto lautet: Volle Kraft voraus!

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Unklarheiten? - Nicht nur bei VLN-Testfahrten 2019!

Verträge brauchen Partner. Zu jedem Vertrag gehören mindestens zwei. Beide werden in den jeweiligen Verträgen exakt benannt. Es können aber auch Verträge von zwei Verhandlungsführern für einen „Dritt-zu-Benennenden“ abgeschlossen werden. Aber auch das wird exakt in einem Vertrag festgehalten. Es wäre sicherlich mehr als ungehörig, wenn sich jemand als Vertragspartner nicht klar outet, sondern vorgibt jemand zu sein, den der andere als Vertragspartner erwartet. So ein Fall ist für Motor-KRITIK – weil zu unauffällig – auffällig geworden. - Ich möchte mit nachfolgender Geschichte – u.a. - darauf aufmerksam machen, weil sich daraus auch – im Falle eines Falles – rechtliche Konsequenzen ergeben könnten. Schließlich sollte ein Teilnehmer an VLN-Testfahrten schon exakt wissen, wer sein Vertragspartner ist. - Aus der derzeit veröffentlichten Ausschreibung geht das nach meiner Auffassung nicht klar hervor. - Es ist leider im Nürburgring-Umfeld nicht alles so, wie es von gutgläubigen Journalisten und VLN-Fans dargestellt und empfunden wird. Darum wird hier vor dem ersten VLN-Lauf auch einmal darüber geschrieben.  So „nebenbei“ wird dann noch auf andere Ungereimtheiten – und auch bisher unbekannte Details - aufmerksam gemacht. - Unauffällige Preiserhöhungen sind dagegen normal! - ??? - Wobei ich hier zunächst auf eine kurze Frage auch einmal eine kurze Antwort geben möchte:

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