2020

Unfälle bei Touri-Fahrten: Jeden Sonntag anders?

Wenn an einem Sonntag Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife durchgeführt werden, gibt es dort keine Touristenfahrten. - Klar! - Aber der Nürburgringbesitzer verzichtet nicht gerne auf Einnahmen aus dieser Sparte und so kam es, dass z.B. nach VLN-Rennen Nr. 3, am Sonntag dem 12. Juli, am Abend noch mal kurz die Nordschleife für Touristenfahrten geöffnet wurde. Von 18 – 19 Uhr.

Nach 21 min war dann in diesem Fall die Nordschleife schon wieder geschlossen und wurde danach auch nicht mehr – wegen der notwendig werdenden Unfallaufnahme geöffnet. Es war – nach meinen Recherchen – ein Motorradfahrer im Bereich „Galgenkopf“ schwer gestürzt! - Im Polizeibericht - am Wochenanfang danach – las sich das so:

POL-PDMY: Verkehrsunfall mit schwer verletztem Motorradfahrer
Adenau (ots)
Im Zuge von Touristenfahrten auf der Nordschleife kam es am heutigen Tag, Sonntag, den 12.07.2020, gegen 18:30 Uhr, zu einem schweren Verkehrsunfall unter Beteiligung eines alleinbeteiligten Motorradfahrers. Ein 18-jähriger Motorradfahrer aus Nordrhein-Westfalen stürzte alleinbeteiligt in einem steigenden Streckenabschnitt in einer Rechtskurve auf die Fahrbahn und kollidierte daraufhin mit einer linksseitig neben der Strecke befindlichen Schutzplanke. In Folge dessen zog sich dieser schwerste Kopfverletzungen zu und wurde im Anschluss mittels eines Rettungshubschraubers in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.“

Am letzten Sonntag, dem 19. Juli 2020, gab es von 9 – 19 Uhr Touristenfahrten – also 10 Stunden lang - auf der Nürburgring-Nordschleife und keine Unfallmeldung der Polizei. Grund genug, einmal nachzuhören.

  • Es wurde zumindest zwei Mal nach Unfällen die Strecke gesperrt, wie Touristenfahrer zu erzählen wussten, die zum Warten gezwungen waren und die Wartepause zum Tanken nutzten.

Es gab wohl wieder einen schweren Motorradunfall im Bereich vom „Schwedenkreuz“ und auch nach einem Autounfall im Bereich im Streckenbereich „Hohe Acht“ war die Strecke geschlossen.

Im Verlaufe des Montags wurden aber weder von der Polizeidirektion Mayen, noch von der Polizeiinspektion Adenau Unfallmeldungen veröffentlicht, die eine Information über Unfälle auf der Nürburgring-Nordschleife enthielten!

Das lässt dann die Frage entstehen:

  • Wie zuverlässig ist eigentlich die Polizei-Statistik, die speziell für die Nürburgring-Nordschleife geführt wird?

Wenn man sich dann als Journalist  – um beim Beispiel 19. Juli 2020 zu bleiben – darum bemüht, die Frage zu klären, ob die o.g. Unfälle die einzigen an diesem Sonntag während der Touristenfahrten waren, so stößt man darauf, dass es auch am „Hocheichen“ und auch noch mal am „Schwedenkreuz“ zu Unfällen (Einschläge in die Leitplanken) kam, von denen die Öffentlichkeit wohl nichts erfahren soll.

  • Man fürchtet am Nürburgring wohl Kritik und möchte weiterhin die Touristenfahrten als ein ungetrübtes Sonntagsvergnügen darstellen.

Der DMSB verlangt für die gleiche Strecke – die Nordschleife - wenn sie von erfahrenen Sportfahrern mit „Internationaler Lizenz“ befahren werden soll, noch zusätzlich ein „Nordschleifen-Permit“, dass man nur nach speziellen Lehrgängen und Prüfungen erhält. - Aber selbst das ist keine Garantie für ein unfallfreies Befahren dieser Rennstrecke!

Touristenfahrern ist meist gar nicht bewusst, dass so eine Runde Nordschleife deutlich mehr als die für das Befahren abkassierten 30 Euro (an einem Sonntag) kosten kann!

Die Hobby-Fotografen und Video-Filmer, die früher schon mal von Nordschleifen-Unfällen berichteten, weil die zufällig (die Strecke ist über 20 Kilometer lang!) vor ihren Augen passierten, werden inzwischen auch von dem eigentlich frei zugänglichen Zuschauerbereich vertrieben, obwohl für den Nürburgring durch ein Gesetz der Landesregierung der freie Zugang garantiert sein sollte.

Der Besitzer glaubt aber zur Durchsetzung seiner Idealvorstellungen ein „Hausrecht“ in Anspruch nehmen zu können!

Obwohl sich oft erst auf dem Katasteramt klären lässt, wem welcher Zuschauerbereich gehört!

MK/Wilhelm Hahne
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Nürburgring: Neue Leitung zur Flucht ins Virtuelle!

Manchmal sollte man schon auf zwei Hochzeiten tanzen, dachten sich wohl die Verantwortlichen am Nürburgring, als sie – auch – die Weichen in Richtung virtueller Motorsport stellten. Marc Hennerici, früher nicht nur als Rennfahrer unterwegs, der nicht nur in Bonn Volkswirtschaft studiert hat, sondern sich auch schon sehr früh mit Spielen auf seinem Atari-Heimcomputer beschäftigte, hatte die Herren mit den von ihm angestoßenen Ausstellungen mit Titeln wie „ADAC SIMRACING EXPO“ im Nürburgring-“Boulevard“ auf den Geschmack gebracht. Marc Hennerici dreht heute auf den unterschiedlichsten Ebenen ein „digitales Rad“. Natürlich beim ADAC Mittelrhein – wo er eine „Tochter“ leitet, beim AC Mayen und beim DMSB. Er stellte auch die Verbindung zur „Nürburgring eSports Lounge“ her, die nun eng mit dem DMSB zusammen arbeitet. Das Digitale, Virtuelle reizt! Inzwischen hat es sogar durch die Corona-Krise im Motorsport eine gewisse Bedeutung erlangt, auch Zuschauer begeistert. - Eine Begeisterung, die nun wieder abflacht. - Die Realität ist eben durch nichts zu ersetzen. Oder besser: Das Virtuelle kann immer nur Ersatz sein! - Was aber die Nürburgring-Verantwortlichen nicht daran gehindert hat, auch den Weg in eine digitale Zukunft des Motorsports zu beschreiten. Ihnen würde es eigentlich auch genügen, wenn es in der Realität am Nürburgring nur noch die „Touristenfahrten“ geben würde. - Zumal es auch beim ersten Schritt in die neue digitale Richtung gleich personelle Probleme gab!

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DTM: Die VLN hat für 2021 eine einmalige Chance!

Die DTM endet – aus meiner Sicht – in der bisherigen Form Ende der Saison 2020, die man in diesem Jahr auch nur noch unter den aktuellen Corona-Bedingungen als eine motorsportliche Auseinandersetzung empfinden kann.

  • Ein Fabrikat von zwei –  beide mit „Einheits-Prototypen“ unterwegs - wird gewinnen!

Gerhard Berger peppt inzwischen diese schwach – ganz schwach – besetzte DTM des Jahres 2020  mit der so genannten DTM-Trophy (GT4) auf. Hier trifft man auf Namen, die man auch aus der VLN kennt. Wie diese Rennserie früher einmal benannt wurde. Inzwischen ist sie zur NLS verkommen und wird früher oder später vom ADAC Nordrhein vereinnahmt, geschluckt werden. - Man arbeitet daran!

Eigentlich ergäbe sich bei dieser Gelegenheit die Chance – im Hinblick auf die Saison 2021 – sich von der „SP9-Pro“ am Nürburgring zu trennen, diese Kategorie nicht mehr zuzulassen!

Zumal, wenn Gerhard Berger die inzwischen lendenlahme DTM auf GT3 umzwitscht. Das bindet nicht nur das bisher bei VLN-Rennen eingesetzte Material in der DTM, sondern auch das Geld einiger Hersteller. Die dann die bisher bei VLN-Einsätzen versenkten Beträge besser in der DTM investiert sehen werden. - Das Marketing wird‘s richten!

  • Diese GT3 würden so oder so der VLN – oder NLS – verloren gehen!

Wenn man bei der VLN ein wenig Lebenserfahrung in Sachen Motorsport hätte und darum  vorausschauend handeln könnte, müsste man in den nächsten Wochen schon verkünden, dass in der Saison 2021 auf der Nürburgring-Nordschleife keine SP9-Pro mehr zugelassen werden.

Damit käme man der DTM zuvor, die – so wie ich das vorher sehe – mit ihrer Zuwendung zu GT3-Einsatzfahrzeugen die bisherigen SP9-Starterzahlen am Nürburgring sowieso schmelzen lassen würde.

Fast wichtiger wäre allerdings dabei der „Nebeneffekt“, dass nun das rücksichtslose „Werksfahrer-Geschubse“ auf dem Nürburgring aufhören würde. Es würden wieder mehr wirkliche Amateur-Teams – evtl. durch einen Profi ergänzt - zur Nürburgring-Nordschleife zurück finden. Die dann fehlenden „Werksfahrer“ auf den „getarnten Werkswagen“ würden die VLN-Langstreckenrennnen nicht uninteressanter werden lassen!

Die verbleibenden, schnellen SP7, die GT4 und TCR liegen auf einem ähnlichen Rundenzeiten-Niveau, werden nicht nur untereinander einen spannenden Motorsport bieten, sondern auch die „Kleinen“, die langsamer unterwegs sind, nicht mehr so gefährden, wie das bisher bei der SP9-Pro, mit den in Harakiri-Manier fighteten Werksfahrern der Fall war. - Dann könnten auch die bisher das Gesamtklassement verzerrenden Boxen-Mindeststandzeiten entfallen und die Rennen wieder zu einer echten motorsportlichen Auseinandersetzung werden lassen!

Man sollte den „Werksfahrern“ nicht rüpelhaftes Verhalten vorwerfen, denn die werden von ihren „Chefs“ nur dann als gut empfunden, wenn sie auf Platz 1 oder zwei des Gesamtklassements einlaufen.

„Bevor ich Dritter werde, werfe ich lieber das Auto weg!“

Das sagte mir mal – den werksseitigen Druck erklärend – ein Werksfahrer. - In die DTM passt man mit einer solchen – vorgegebenen – Grundeinstellung besser. Das hat alles nichts mit fairem Sport zu tun, wird aber in unserer heutigen Gesellschaft als „normal“ - oft auch als gut und richtig – empfunden.

Die Fans mit einer solchen Einstellung sollten dann in ihrem Kalender die DTM-Termine notieren.
Da kann dann ein „Schieß ihn ab!“ zur Normalität werden.

Und wir – die Anderen – mit einer „altmodischen Einstellung“ zum Motorsport dürften uns dann wieder auf genussvolle VLN-Wochenenden freuen. - Auf echten Motorsport!

Ganz gleich, wie die Rennen dann benannt sein werden!

MK/Wilhelm Hahne
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Begreift VG Adenau ihre aktuelle Situation nicht?

Eine Entwicklung – gleich welcher Art – wird immer auch durch menschliche Entscheidungen mit bestimmt! Das trifft auch auf die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes, einer Region zu; kann auch die Entwicklung einer Verbandsgemeinde bestimmen. Auch hier treffen Menschen Entscheidungen, deren allgemeine Auswirkungen eigentlich schon im Ansatz der Überlegungen für die Allgemeinheit deutlich werden. Es sei denn, die Grundidee beschränkt sich auf die Stärkung der eigenen finanziellen Situation dieser Verbandsgemeinde, ist in der Basis des Denkens darum mehr  „egoistisch“ bestimmt. - Schon in der Vergangenheit waren Entscheidungen für/gegen Adenau unverständlich, die die Verbandsgemeinde Adenau betrafen und von ihr – und ihrer Bevölkerung – eigentlich nur – mehr oder weniger - schweigend hingenommen wurden. So z.B. den Abriss des Frei- und Hallenbades „Badenova“. - Es gibt seit 1984 auch keinen Bahnhof mehr in Adenau. In letzter Zeit wird die Bedeutung des Krankenhauses minimiert. - Allgemeine Proteste verhinderten aber auch vor langer Zeit eine mal geplante Umgehungsstraße, die zu einer Entlastung der Innenstadt geführt hätte. - Adenau, das „Herz“ der Verbandsgemeinde, stellt sich derzeit ziemlich trostlos dar. In dieser Situation prüft die Verwaltung dieser Gemeinde dann eine zusätzliche Belastung eines wichtigen Wirtschaftszweiges, was zu der Frage führt:

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Abschließendes zum Thema Corona-Warn-App!

Obwohl, wie ich dem Leser-Echo entnehme, dieses Thema momentan allgemein sehr interessiert, sollte meine erste Corona-Warn-App-Geschichte eigentlich nur ein kleiner journalistischer Sidestep sein. Ich habe das auch entsprechend argumentativ dargestellt. Aber dann war das Leser-Echo überraschend und ich habe aufgrund dieser Infos auch eine Ergänzung vornehmen müssen, damit ich nicht „Fehler-Löcher“ hinterlasse. - Aber nun muss es auch gut sein! - Was sicherlich eine Reihe von Lesern freuen wird, weil sie mit diesem Thema – auf den Motor-KRITIK-Seiten – wenig anfangen konnten. - Darum ziehe ich heute auch einen Strich und schreibe…

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Ergänzung zur Corona-App-Beschreibung vom 10. Juli!

Trotz allem Bemühen: Auch diese Geschichte war nicht wirklich komplett, obwohl ich mir alle Mühe gegeben hatte, nichts zu übersehen. Tatsächlich hatte ich aber einen wichtigen Aspekt übersehen, auf den mich erst meine Leser aufmerksam machen mussten:

  • „Alte“ Android-Handys können die Corona-Warn-App nicht herunter laden!

Dazu schreibt mir z.B. einer meiner Leser in einer E-mail:

„Sie schreiben in dem Artikel, dass sich die Zahl der heruntergeladenen Apps nach 15 Mio. nicht weiter groß nach oben bewegt.

Das könnte auch damit zu tun haben, dass sich die App auf älteren Android-Versionen überhaupt nicht laden lässt. Meine Frau z.B. hat ein älteres Smartphone mit 4.0 Software:  Kein Download möglich. Ich denke, dass sie damit nicht alleine ist; in meinem Bekanntenkreis berichten mir etliche Leute Gleiches.

Wer kauft sich denn auch eigens wegen der App ein neues Handy??

Und schliesslich kann man nicht von Telekom und SAP erwarten das sie für die paar Kröten auch noch eine allgemein verwendbare Software basteln!“

Danke, für diesen Hinweis!

Tatsächlich ist die Zahl derer, die sich diese Corona-Warn-App bis heute, 13. Juli 2020, herunter geladen haben, erst auf 15,6 Millionen gestiegen.

Ich zitiere die oben eingefügte E-mail auch deshalb, weil sie kurz – und schmerzhaft – all‘ das kurz zusammen fasst, was mir von anderer Seite auch an Details zu diesem Thema zugetragen wurde.

Entschuldigung! - Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass diese von einem Software-Spezialisten entwickelte Corona-Warn-App nicht mit älteren Software-Versionen von Android-Handys kompatibel ist!

So kann man sich irren, weil ich bei einer Auftragsarbeit im Wert von 9,5 Millionen Euro nicht annehmen konnte, dass sie auch mit dazu beitragen soll, neue Handys zu verkaufen. - Aber wie mein Leser schon richtig fragt:

  • Wer kauft sich schon wegen der Corona-Warn-App extra ein neues Handy?

Darum wird sich die Quote für herunter geladene Corona-Warn-Apps auch wohl auch in den nächsten Wochen kaum noch wesentlich erhöhen!

MK/Wilhelm Hahne

PS: Aus bestimmten Gründen, kann heute – oder in den nächsten Tagen – noch kein Eindruck – oder Rennbericht - über VLN 2 & 3 hier bei Motor-KRITIK erscheinen, da sich einige von mir auch genutzte Quellen, allgemein zugängliche, offizielle Unterlagen, bisher von mir auch journalistisch mit genutzt, nun praktisch nicht mehr problemlos verwendet werden können. Ich versuche schnellstens eine Klärung herbei zu führen. - Und werde meine Leser dann umfassend informieren. - Auch zu VLN 2 & 3, zwei Rennen, die von mir als ein Jamais-vu-Erlebniss empfunden wurden! - Was das Geschehen um die #26 betrifft, war es wohl mehr ein Déjà-vu-Erlebnis!

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Gleicht die Corona-Warn-App einer Warnung vor SAP?

Seit wann informiert Motor-KRITIK über eine App? - Das werden sich regelmäßige Leser dieses „Branchen-Informationsdienst“ schon fragen. - Nun, ich bin zwar Motor-Journalist, der sich bewusst in seiner Berichterstattung auf eine Branche konzentriert, weil er so seinen Lesern auch mehr bieten kann, als anderswo zu diesem Thema in einem „Eintopf“ untergerührt ist. - Aber ich bin Journalist, der natürlich nicht mit Scheuklappen durch die Welt geht, sondern schon das Umfeld der Branche, das Einfluss nehmen könnte, aufmerksam beachtet. - Und Corona ist nun mal ein Thema, das nicht nur die Automobilbranche und den Motorsport beeinflusst! - Da kommt einer Corona-Warn-App natürlich schon eine Bedeutung zu. Auch für den Software-Entwickler SAP, der für die Entwicklung dieser App von der Bundesregierung mit 9,5 Millionen Euro entlohnt wird. Natürlich gibt es noch weitere Millionen für Dies und Das, u.a. auch für die Telekom, die auch an der Corona-Pandemie mit verdienen möchte. - So ist es dann aus meiner Sicht eigentlich normal, dass ich – wie viele andere Dinge auch – die Funktionalität einer Corona-Warn-App und ihren Einfluss auf das Verhalten ihrer Nutzer mit beobachte. - Was ich beobachtet und dabei festgestellt habe, lässt bei mir die Frage auftauchen:

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VLN 2 & 3: An einem Wochenende zwei Klassensiege?

Eigentlich ist das bei den aktuell durchgeführten VLN-Läufen nicht das Problem. Zu einem wirklichen Problem wird für die Region, dass keine Zuschauer zugelassen sind. Das beschränkt nämlich auch die Eifel-Touristen und Wanderer in ihren Möglichkeiten. - Obwohl der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau in der Information für einen Betroffenen feststellt: „Grundsätzlich sind die öffentlichen Parkplätze sowie die Wander- und Radwege in der Verbandsgemeinde Adenau frei zugänglich.“ - Er macht aber auch deutlich: „Das Verweilen zum Zuschauen direkt an der Rennstrecke bei Veranstaltungen, wozu auch die Touristenfahrten gehören, war und ist aktuell nicht erlaubt. - Die Wander- und Mountainbike-Routen standen und stehen bei Veranstaltungen auf der Nordschleife (auch bei Touristenfahrten) ausschließlich zum Wandern und Radfahren zur Verfügung. Aufgrund der besonderen Umstände ist anzuraten, etwaige Touren auf einen anderen Termin oder eine andere Route zu verlegen.“ - Das wird also so auch für das kommende Wochenende allen Eifel-Touristen zu empfehlen sein, da dann nicht nur am Samstag, sondern auch am Sonntag je ein VLN-Lauf ausgetragen wird. - Das ist zwar nicht sinnvoll, aber darauf kommt es dem Veranstalter auch sicherlich nicht an. - Es macht aber Sinn zu fragen:

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„Touri“-Fahrten: Kontrolle nur da wo man sie will?

Die Touristenfahrten auf der Nürburgring-Nordschleife sind für den Pächter – und damit auch für den Besitzer – ein einbringliches Geschäft. Mehr als 50 Prozent der Gewinne des Verpächters – die aber nicht öffentlich werden, weil sie in der Bilanz der „Mutter“ aufgehen – resultieren aus den Einnahmen auf diesem Sektor. - Darum werden auch Unfälle für die Verunfallten sehr teuer, da sie nicht nur die „Materialkosten“ des Unfalls zu tragen haben, sondern auch noch dem „Veranstalter“ die Zeiten vergüten müssen, in der – unfallbedingt – die Nürburgring-Nordschleife geschlossen werden musste. - Nicht alle Unfälle werden bei der Polizei aktenkundig, weil das die bei der Polizei geführte Unfallstatistik für die Nürburgring-Nordschleife negativ belasten würde. Auf Seiten des Nürburgring-Besitzers und dessen Pächterfirma möchte man das Geschäft mit den Touristenfahrten  nicht durch hohe offizielle Unfallzahlen gefährden und ist jetzt gerade in Corona-Zeiten mit Unfallmeldungen bei der Polizei besonders vorsichtig umgegangen. Darum versucht man wohl auch die Fotografen und Filmer vom Streckenrand während der Touristenfahrten zu vertreiben, weil die auch evtl. Unfälle öffentlich werden lassen könnten. - Das ist der von Motor-KRITIK gewonnene Eindruck in den letzten Wochen. Ich habe darum auch mal – gerade in letzter Zeit - etwas genauer hingeschaut. - Auch am letzten Sonntag habe ich die Touristenfahrten etwas genauer beobachtet und kann hier nur meine Frage wiederholen:

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Klage eines Eifel-Wanderers in der Corona-Zeit!

Hier in Motor-KRITIK haben wir schon über die Real-Situation berichtet, die aber eigentlich mehr die Gruppe „Zuschauer bei Rennen“ betraf. Natürlich waren damit auch die Interessen der Gruppe „Eifel-Touristen und Wanderer“ gestreift, die hier in der Hocheifel, im Umfeld der „Hohen Acht“ auch direkt von den Maßnahmen der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG betroffen sind. Diese Maßnahmen sind nicht gerade als „touristenfreundlich“ zu bezeichnen, zumal sie auch nicht nur die Touristen treffen, sondern auch jene, zu deren Einkommen der Touristenverkehr „ein Scherflein“ beisteuert. - Nachfolgend gebe ich unkommentiert den Inhalt einer E-mail wider, die so sowohl an den Bürgermeister von Nürburg, als auch an den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau gerichtet ist. - Ich habe nur Anrede und „Freundliche Grüße“ fehlen lassen. - Motor-KRITIK-Empfehlung: Man sollte handeln und sie nicht nur zur Kenntnis nehmen, die ...

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