2018

Hersteller von Feinstaubproblematik überrascht?

Mir tun die vielen tausend Entwickler bei der Automobilindustrie leid. Sie werden durch Branchen-Sprachregelungen, aktuell von ihren Chefs vorgetragen, praktisch als „kleine Dummerle“ dargestellt. Die Industrie wurde – auch wenn man die dazu passenden aktuellen Pressemeldungen liest – von der Feinstaubproblematik bei Benzin-Direkteinspritzern offensichtlich überrascht. BMW kann so in nächster Zeit – wahrscheinlich 1 Jahr(!) - keine 7er BMW mit Benzinmotor mehr liefern. Auch der BMW M3 ist – wegen der bis jetzt ungelösten Problematik – nicht lieferbar. Das „manager magazin“ schreibt aktuell: „Die Probleme, über die beispielsweise auch Volkswagen klagt, sind offenbar eine mittelbare Folge des Abgasskandals. Der Gesetzgeber in Brüssel übt plötzlich mehr Druck auf die Hersteller aus, nachdem diese jahrzehntelang verhätschelt wurden und Millionen Autos mit manipulierten Motoren bauten.“ - Wurde die Autoindustrie wirklich überrascht? - Auch der VW-Finanzvorstand kündigte aktuell – vorsichtig – in Berlin an: Der neue Prüfzyklus WLTP könne zu "einem zeitweilig eingeschränkten Produktangebot" führen. - Ich halte das für eine innerhalb der Industrie abgestimmte Sprachregelung! - Es ist aber auch auf den Internetseiten von „manager magazin“ zu lesen: „Wenig Verständnis für das Wehklagen bringt indes der umweltorientierte Verkehrsklub Deutschland (VCD) auf. ‚Die Hersteller hatten vier Jahre Zeit, sich auf den Einbau von Partikelfiltern vorzubereiten‘, sagte VCD-Experte Michael Müller-Görnert gegenüber manager-magazin.de.“ - Natürlich hat ein Harald Krüger, der BMW-Vorstandsvorsitzende, auf der Bilanz-Pressekonferenz 2018 in diesen Tagen zu dem Thema nichts im Detail gesagt, aber er hat das „Abgasthema“ - weil wohl derzeit interessanter Gesprächsstoff – schon gestreift und den Journalisten nahe gelegt: „Außerdem würde es der Sache dienen, wenn die Diskussion um Stickoxide und Feinstaub stärker von Fakten getrieben wäre.“ - Dazu passend sollen dann hier in Motor-KRITIK ein paar Anmerkungen folgen. Die erste Motor-KRITIK-Geschichte zur Feinstaubproblematik bei Benzin-Direkteinspritzern habe ich im Jahre 2005, also vor 13 Jahren (!) geschrieben. Damals war sie allen Lesern zugänglich; also ist sie es – darum – auch heute. - Ich ergänze sie noch durch „jüngere“ E-mail-Zitate, so dass man verdutzt ob der aktuellen Entwicklung die Frage stellen muss:

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Gedanken über die „gesunde Mitte“!

Da hat in den USA ein „autonomes Automobil“ einen Unfall verursacht, bei dem eine Frau zu Tode kam. Das verursacht einen mächtigen Wellenschlag in den Medien, wird u.a. als Gefahr für die Durchsetzung der Idee „hin zum autonomen Automobil“ empfunden, mit denen menschliche Fehler ausgeschlossen werden sollten. - Sagten die Hochintelligenten!

Weil sie – weil wohl Fachidioten – eigentlich noch nicht begriffen haben, dass der „Verkehr“ bei uns niemals nur aus „autonomen Automobilen“ bestehen wird. Es werden z.B.  immer noch Menschen als Fußgänger, als Radfahrer auch Verkehrsteilnehmer sein.

Und weil die Software in „autonomen Automobilen“ auch von Menschen gemacht wird, sind auch dort menschliche Fehler nicht auszuschließen!

Man denke doch nur an die Entwicklung der bisher in den Automobilen verbauten Sicherheitssysteme, die auch sehr sicher – z.T. todsicher  (!) – sind. Da arbeitet das ESP- z.B. gegen das ABS-System. - Und niemand stört‘s. - Und die Industrie verdient daran.

Da machen die ständigen „Sicherheitseingriffe“ der zwangsweise eingeführten „Sicherheitssysteme“ die Bremsen eines Automobils zu einem Unsicherheitssystem. Und niemand stört es, weil diese mit Sicherheitssystemen überlasteten Automobile schließlich nach einem von der EU vorgeschriebenen System vom KBA geprüft und abgenommen sind.

Weil dieses Abnahme-System „amtlich“ vorgeschrieben ist, kann da also nichts falsch sein. - Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!

Wenn dann Menschen tödlich verunglücken, kann das deshalb sehr oft deshalb nicht zum Problem werden, weil die von Menschen geschaffene Software „sicher stellt“, dass solche Fehler nicht im „Fehlerspeicher“ ausgelesen werden können, weil deren Abspeicherung dort auch nicht vorgesehen ist. - Wie sicherlich in vielen Sachverständigen-Gutachten zu Unfällen nachzulesen: Der Grund ist nicht in den Systemen zu suchen!

Stimmt! - Weil dort auch nichts zu finden ist!

In unserer Gesellschaft fehlt überall die „gesunde Mitte“! - Nicht nur beim Denken! - Auch der „Mittelstand“ bricht weg, die Lücke zwischen Arm und Reich wird immer größer, wie auch zwischen Arbeiter und „Lenker“. Selbst „Normale“ möchten heute nicht mehr normal sein. Das Selbstverständnis der Menschen hat sich verändert.

  • Man hat nicht begriffen, dass diese „moderne Entwicklung“ eigentlich eine schleichende Krankheit ist, die inzwischen schon fast als „chronisch“ empfunden werden muss.

Lesen Sie, lieber Leser, doch einfach noch einmal meine Geschichte, die ich Tage vor dem Unfall – auch zur Rolle der autonomen Automobile – auf diesen Seiten geschrieben habe. - Mit einem Klick sind Sie da! -

Unser Leben wird nicht dadurch besser, dass uns – auch - das Denken abgenommen wird. Es wäre nicht schlecht, wenn wir vor dem autonomen Automobil noch  – wie selbstverständlich – den autonomen Menschen erleben würden!

Aber der Mensch muss auch zur Autonomie erzogen werden. Auch da ist eine „Entwicklungszeit“ notwendig.

MK/Wilhelm Hahne
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Aus Erzengel Michael wird leider keine Küchenfee!

Er war der Überlieferung nach der Engel (mit dem Schwert), der Adam und Eva aus dem Paradies vertrieb und den Apfelbaum bewachte. Er teilte wohl auch das Rote Meer und führte das Volk Israel ins gelobte Land. Er ist der Engel – folgt man den Überlieferungen - der gegen alles kämpft. So verhindert er auch die absolute Herrschaft des Satans in der Zeit bis zum jüngsten Gericht. Aber das ist alles biblische Darstellung. In der realen Welt wurde er noch nicht mit einem Schwert gesichtet, auf Zwischenstationen höchstens mit einem Füllfederhalter. Denn dieser Erzengel kämpft um Verträge die ihm Erträge bringen, gründet Firmen und löst sie wieder auf. Immer wieder. Er kann Minister in Bedrängnis bringen und war auch als Berater niemals billig. Mit Raphael, Gabriel und Uriel ist er einer der vier Erzengel. Zu Zeiten des „Nürburgring-Skandals“ wurde er mir präsent. - Danach habe ich Michael dann aus den Augen verloren. Aber damals wie heute ist sein Name von Bedeutung. Er kommt aus dem Hebräischen und bedeutet: Wer ist wie Gott? - Und nun tauchte er – für mich zufällig – in Wiesbaden wieder auf. - Wobei ich aktuell – und nach neuen Recherchen feststellen muss:

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Am Nürburgring: Gewinner können Verlierer sein!

Der Titel zu dieser Geschichte ist nicht auf den Kampf um Sieg und Platz bezogen, der auf einer Rennstrecke – wenn sie denn als Rennstrecke genutzt wird – selbstverständlich ist. Hier geht es um einen anderen Positionskampf, der in der Verwaltung ausgetragen wird, wo es um den Betrieb der Rennstrecke geht. - Und da bleibt dann schon mal jemand auf der Strecke.

    • Da gewinnt nicht unbedingt der Bessere, sondern der, der in der besseren Position ist.

Motor-KRITIK hatte am 21. November 2017 über einen „Ring“-Kampf um Macht berichtet, bei dem der in der Position Schwächere aufgrund der Basis-Fakten und der darum überzeugenden Argumente vor dem Arbeitsgericht Sinzig einen Erfolg davontragen konnte.

Selbst der Anwalt des „Siegers“ musste den mit der Klage seines Mandanten verbundenen Mut  bewundern, weil doch in der Folge meistens… -

Darum hat Motor-KRITIK auch diesen Fall weiter still verfolgt. Heute ist in Firmen sehr oft eine „eigene Meinung“ dann nicht gefragt, wenn sie störend ist. Mit angepasstem Verhalten kommt man sehr oft weiter, weil sich in unserer modernen Gesellschaft auch verantwortliche Manager gerne mit Ja-Sagern umgeben. - Das stellt die interne Harmonie sicher. - Aber nicht immer das optimale Ergebnis!

So war es auch hier im Falle einer Personal-Auseinandersetzung am Nürburgring, zu der es nach meinen Feststellungen gekommen war, weil ein Mitarbeiter einem der „obersten Chefs“ zu einem kritischen Thema auf seine Fragen hin klare, ehrliche Antworten gegeben hatte. - Die aber insgesamt wohl als störend empfunden wurden.

Der Chef hat diese Auskünfte zwar gebraucht, aber sie waren in sofern kontraproduktiv, weil sie einen wichtigen leitenden Mitarbeiter, auf dessen jahrzehntelange Erfahrung man angewiesen ist, nicht gerade sehr gut aussehen ließen.

Aber der Chef hat sich für den leitenden Mitarbeiter entschieden. Weil der auch aufgrund seiner „guten Verbindungen“ für ihn wichtig ist. Und dessen direkte Umgebung hat „angepasst“ reagiert, womit dann der Gewinner (vor dem Arbeitsgericht) auf der Verliererstraße war.

So hat der dann auch eine Kündigung, die zwischen den letzten Feiertagen des letzten Jahres bei ihm einging, gelassen hingenommen und ist zum 1. März 2018 als Mitarbeiter bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG ausgeschieden.

Nun ist in dieser Abteilung – die betroffen war – wieder Ruhe eingekehrt. Was leider die Situation in der Sache „dort oben“ nicht verbessert.

Motor-KRITIK wird sich des Themas „Touristenfahrten“ und der Frage, ob der Nürburgring nun eine Privatstraße oder – jeweils für Stunden – eine „Öffentliche Straße“ ist – bzw. sein kann – weiter annehmen. - Auch des Themas Sicherheit!

Und wird sicherlich noch interessante Zusammenhänge aufzeigen können.

MK/Wilhelm Hahne
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Eine Anregung – Bedenkenswert – Eine Empfehlung?

Heute, am 17. März 2018 hat sich ein neuer Motorsportverband zu Wort gemeldet. Motor-KRITIK möchte nachstehend zunächst einmal ausschnittsweise aus einer Information des „RSC e.V.“ zitieren, der sich als eigenständiger, vom DMSB unabhängiger Motorsportverband – in diesem Fall (zunächst?) nur für den Rallyesport – präsentiert.

Der DMSB hatte hier – wie auch bei anderen Motorsportarten – seine Bedeutung wohl eindeutig überschätzt, wird sicherlich jetzt auch „zum Gefecht blasen“. Zumindest einen Versuch starten.

Auch bei anderen Motorsportarten, bei denen bisher der DMSB eine alleinige Sporthoheit zu reklamieren sucht, kriselt es. Nicht erst, seitdem man z.B. das DMSB-Nordschleifen-Permit vorschrieb, ohne dazu eine Berechtigung zu haben. Bei Motor-KRITIK war eine entsprechende  gutachterliche Beurteilung dieser DMSB-Anordnung zu lesen.

Schaut man in bestimmte Ausschreibungen für die Saison 2018, dann weiß man eigentlich, dass hier auch ganz klar überzogen wurde, dass zumindest noch in dieser Saison mit einer „Krise“ zu rechnen ist.

Nachstehend wollen wir zunächst nur einmal als Anregung aus der ersten Information des neuen Motorsportverbandes zitieren:

„Unter dem Namen Rallye Supercup e. V. – RSC e. V. hat sich zu Beginn des Jahres 2018 ein neuer Motorsportverband für den Automobilmotorsport in Deutschland gegründet.
…….
Als Hauptgrund für die Gründung des neuen Vereins ist das Verhalten des Deutschen Motor Sport Bund e. V. (DMSB) zu nennen, vor allem gegenüber dem Breiten- und Amateursport. Seit über zwei Jahren tat und tut sich beispielsweise nichts Entscheidendes von Seiten des DMSB im Genehmigungsverfahren des frist- und formgerecht beantragten „Rallye Supercup Deutschland“ – einer Serie mit eigenen technischen Bestimmungen. „Nach zwei Jahren voller Geduld und Kompromisse war der Punkt irgendwann erreicht, wo es galt Nägel mit Köpfen zu machen. Eine vertrauensvolle und loyale Zusammenarbeit war leider mit dem DMSB wohl unmöglich. Wir haben alles versucht und doch nie aufgegeben. Somit blieb nur der Schritt zum eigenen Verband übrig. Da die ‚nationale Sporthoheit‘ kein verliehener Titel durch den Gesetzgeber unser Landes ist oder gar gesetzlich geregelt ist, sondern eigenständig proklamiert wurde oder wird durch den jeweiligen Verein/Verband, haben wir diese Möglichkeit nun auch genutzt und unseren Verein als eigenständigen und DMSB-unabhängigen Motorsportverband, der für sein Reglement die Sporthoheit in der Bundesrepublik Deutschland ausübt, ins Leben gerufen. Modernes Europarecht sieht darüber hinaus auch im Sport die vorhandenen Monopolstellungen einzelner sehr kritisch, genau hier möchte unser neuer Verein für eine deutliche Belebung auf dem Markt sorgen.“, erläutert Patrick Mohr.
…..
Unter diesem Link können Sie sich die sportlichen und technischen Regularien des RSC e. V. ab sofort downloaden, die genannten Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung: www.rallye-supercup.de“

Könnte dieses Vorpreschen nicht auch eine Empfehlung sein, einmal über die Situation im Rundstrecken- und Langstreckensport nachzudenken? Natürlich wird man sich auch im deutschen Motorradsport Gedanken machen.

Und man muss die Frage stellen: Kann dieses Vorpreschen auf dem Rallye-Sektor nicht auch eine Empfehlung für andere Motorsportarten sein?

MK/Wilhelm Hahne
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Testfahrten-Preise: Wie hätten Sie‘s denn gern?

Bevor die Rennteams zum ersten Rennen in der Saison starten, möchte man sicher sein, dass das Fahrzeug auch nach der über den Winter erfolgten Überarbeitung so fertiggestellt wurde, dass man ohne Störungen über die vielen Rennrunden eines 4-Stunden-Rennens kommt.

Dazu sind die Prüf- und Einstellfahrten gedacht, die z.B. der VLN-Veranstalter jeweils kurz vor dem ersten Rennen der Saison anbietet. - Wenn das Wetter nicht solche Planungen stört.

So musste z.B. die Samstags-Einstellfahrt für VLN- und RCN-Teams, veranstaltet von der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, in diesem Jahr wetterbedingt abgesagt werden. Sie waren für den 17. März geplant. - Motor-KRITIK informierte unter „Aktuell“.

Was aber einen anderen Veranstalter, RTS (Helmut Bolz) nicht daran hinderte, am Tag zuvor, zwar bei Regen und Nässe – aber sonst normalen Wettbedingungen – den Teams ein  Rollout auf der Sprintstrecke des GP-Kurses anzubieten. - Für 790 Euro.

Die Samstags-Einstellfahrt über die VLN-Strecke (Teil des GP-Kurses mit Nordschleife) hätte die Teams – wenn sie sich erst nach dem 10. März zu einer Teilnahme entschliessen konnten – 1.400 Euro plus 200 Euro Leitplankenbeteiligung gekostet.

Nun bietet die VLN-Organisation, die VLN-VV-GmbH für den Freitag vor dem ersten Rennen, am 23. März zwischen 9:00 und 15:30 Uhr Prüf- und Einstellfahrten auf der VLN-Kombination an, ohne aber bis heute dafür Preise genannt zu haben. - Das die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG aber hier großen Einfluss (60 Prozent Beteiligung!) hat, ist mit „saftigen Preisen“ zu rechnen.

Da empfiehlt es sich wahrscheinlich auch für VLN-Teams schon am Donnerstag, 22. März 2018, anzureisen, weil dann der RCN seine „Prüf- und Einstellfahrten“ durchführen wird. Für VLN-Teams würden dann für den dabei nutzbaren Verbund von GP-Kurs und Nordschleife 1.000 Euro fällig, während eingeschriebene RCN-Teams diesen Kurs dann sogar für nur 800 Euro zwischen 9:30 und 17:00 Uhr nutzen können.

Wer aber sicher ist, zu einer Überprüfung seines Rennfahrzeugs nur zwei Stunden zu brauchen, der sollte am Freitag, dem 23. März 2018, das Angebot von 16 bis 18 Uhr der MH-Sportpromotion annehmen. Pro Fahrzeug werden 420 Euro fällig, während für „Taxifahrten“ mit dem Rennfahrzeug und Beifahrer 670 Euro zu zahlen sind.

Wie hätten Sie‘s denn gern?

MK/Wilhelm Hahne
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Lernen – Üben – Können: Tatsächlich noch normal?

Unsere alte – seit gestern zum vierten Mal neue - Bundeskanzlerin, Angela Merkel, beanstandet, dass

„14 Prozent der Bevölkerung sogenannte funktionale Analphabeten“

seien, dass sie eine Leseschwäche aufweisen, die nach ihrer Auffassung u.a. darin begründet ist,

„dass manch einer nach der Schule überhaupt nicht mehr gelesen hat“.

Sie empfindet, dass Lesen „sehr, sehr wichtig“ sei.

Das war vor der Leipziger Buchmesse, die heute ihre Tore öffnet.

  • Wird Frau Merkel vor der nächsten IAA bedauern müssen, dass eine große Zahl von Autofahrern inzwischen das Autofahren verlernt hat?

Der Mensch wird durch die Industrie – die natürlich daran verdient – geradezu angeregt, eigentlich vorhandene Grundfertigkeiten nicht mehr zu trainieren und z.B. digitale Hilfen in Anspruch zu nehmen. - Beim Autofahren zum Beispiel.

Das soll schließlich dazu führen, dass niemand mehr das Autofahren erlernen muss. Weil man mit „autonomen Automobilen“ Verkehrstote vermeiden will, weil so – sagen die „Nachsager“ – menschliche Fehler ausgeschlossen sind. - ??? -

Werden im Hinblick auf das so mögliche „qualitatives Wachstum“ (= Steigerung der Gewinnmargen) dann die Selbstmordrate, die Unfälle im Haushalt, die „unnötigen“ Toten durch Sepsis usw. vergessen sein?

Vielleicht muss man später auch das Schreiben nicht mehr erlernen, weil doch alle digitalen Hilfen dann auf Sprachbefehle reagieren. Aber alle diese Hilfen sind nicht so perfekt wie ein trainierter Mensch. Der „Siri“-Mitgründer Norman Winarsky muss aktuell z.B. ein wenig enttäuscht feststellen:

Apple suche wahrscheinlich “nach einem Level an Perfektion, das sie nicht erreichen können”.

Dass der Mensch bei dem Einsatz vieler „digitalen Hilfen“ u.a. seine – durchaus vorhandenen – feinmotorischen Anlagen nicht mehr trainiert, dass sie verkümmern, das kümmert jene kaum, die die Entwicklung der digitalen Welt als bedeutenden Fortschritt empfinden. - Vielleicht haben sie inzwischen schon das Denken verlernt.

Der moderne Mensch trainiert nicht mehr sein Gehirn, sondern hat ein Abo im Fitnesstudio! - Bauchmuskeltraining ist wichtig!

Man vertraut der „künstlichen Intelligenz“ in Zukunft wahrscheinlich so, dass man damit die eigenen Entscheidungen kontrollieren lässt. Wirklich intelligent müssen dann nur jene sein, die dazu die richtigen Algorithmen entwickeln. - Aber kann man denen immer trauen?

Das Leben besteht nicht nur aus Lernen und Üben, sondern die wirklichen Könner in den jeweiligen Fachgebieten bringen auch noch ihre Erfahrung ein. Nur einfältige Politiker „schauen immer nach vorne“. - Intelligente Menschen lernen auch rückblickend noch aus ihren eigenen Fehlern. - Billiger natürlich aus den Fehlern der anderen!

Aber es sollten irgendwann dann schon keine menschlichen Fehler mehr möglich sein, weil der Mensch in seinem dann erreichten Stadium der Primitivität nicht mehr in der Lage sein wird welche zu machen.

Na klar! - Wir hören doch heute schon als Entschuldigung für „dumme Fehler“:

  • Der Computer hat versagt!

Vielleicht sollten wir es wirklich noch mal mit Lernen, Üben und dem Reflektieren über gemachte Fehler versuchen. Wir werden dadurch sicher nicht intelligenter, aber haben dann vielleicht bei notwendigen Entscheidungen zumindest „ein gutes Bauchgefühl“.

Und das Fahren von „richtigen Automobilen“ - ohne digitale Hilfen - macht dann auch wieder richtig Spaß!

MK/Wilhelm Hahne
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2018: Die letzten Touristenfahrten „alter Art“?

Die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG hatte den Start in die neue Saison auf den 11. März 2018 vorgezogen. Und machte schon im Winter darauf aufmerksam: “Preise beim Erlebnisangebot  „Touristenfahrten“ bleiben gleich“.  - Alles wie schon in 2017. - Für Motor-KRITIK Grund genug, beim Saisonstart mal einen Blick auf die Szene zu werfen. Nachdem wir versucht hatten, bei den unterschiedlichsten Stellen eine klare Auskunft zum Status der Rennstrecke „Nordschleife“ zu erhalten, die je nach Eingebundenheit „mal so, mal so“ ausfiel, war sicherlich interessant zu beobachten, ob sich in Details etwas geändert hat, nachdem z.B. die Vorlage der Unfall-Statistik der Polizei, in der die Unfallzahlen auf der Rennstrecke von der allgemeinen Statistik 2017  ausgeklammert waren, nicht gerade für eine klare Antwort auf die immer wieder auftauchende Frage sprechen: Ist die Nürburgring-Nordschleife nun eine Rennstrecke in Privatbesitz und damit auch eine Privatstraße, oder ist sie – und das nur bei den so genannten „Touristenfahrten“ - eine „Öffentliche Straße“? Für die letztere Version machen sich die derzeitigen Besitzer stark. Die Polizei reagiert – damit verglichen - „halbstark“, indem sie zwar – wie Motor-KRITIK recherchieren konnte – bei scheinbar (!) vorliegenden Verstößen gegen die StVO. Strafen verhängt, die  – soweit wir das feststellen konnten – aber bisher in keinem Fall gerichtlich eingeklagt wurden, wenn der Betroffene die Zahlung verweigerte. Außerdem erfasst man – was auch nicht gerade für eine klare Einschätzung der Situation spricht – die Unfälle auf der Privat-Rennstrecke in einer separaten Statistik. Obwohl das gegenüber der Polizeibehörde weisungsbefugte Innenministerium in Mainz die Nordschleife des Nürburgrings eindeutig als eine „Privatstraße“ deklariert hat. - Kann eigentlich jeweils für Stunden der Status einer Straße grundlegend geändert, umgewidmet werden? - So kommt man automatisch zu der logischen Frage:

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Ralf Waldmann: Mit ihm wurde MotoGP erst schön!

Wenn man sein Leben betrachtet, so wurde es erst durch den Motorradsport belebt. Er war davon erfüllt, hatte diesen Sport nicht nur selbst intensiv in allen Facetten erlebt, er hatte ihn auch begriffen. Aber nicht unbedingt die Welt, in der dieser Sport heute ausgeübt wird.

Er wurde bei der Ausübung seines Sports nie vom Glück begünstigt, hat sich darüber auch nie beklagt, er war zufrieden, wenn er die Leistung erbracht hatte, die er selbst von sich erwartete. Eine Passage aus seinem Lebenslauf in Wikipedia sagt alles über sein berufliches Leben aus:

„In seiner langjährigen WM-Karriere bestritt Waldmann 169 Grand-Prix-Rennen, von denen er 20 gewinnen konnte. Er ist damit der erfolgreichste Pilot der WM-Geschichte, der nie Weltmeister wurde.“

Zweimal hat er den Gewinn der WM knapp verfehlt, wurde jeweils um wenige Punkte von Max Biaggi geschlagen. Das hat nicht seine Freude am Sport mindern können. Diese Freude, auch an den Details, die er dann in den „Eurosport“-Übertragungen der Motor GP auch den Fernsehzuschauern vermittelte. Sie lernten durch ihn „Kleinigkeiten“ sehen, die ihnen nur ein Fachmann nahe bringen konnte, der in dieser Szene gelebt und gelitten hat. Dem normalen Fernsehzuschauer musste er manchmal wie ein Hellseher erscheinen, weil er in Kenntnis der Zusammenhänge Entwicklungen in den Platzierungen – aber auch Stürze – praktisch vorhersehen konnte.

Ralf Waldmann kam als „Ersatz“ für Alex Hofmann zu „Eurosport“, hat aber wegen seiner streng fachlichen – nicht am Marketing orientierten – Ausrichtung seiner Darstellung Alex Hofmann schnell vergessen lassen. Ralf Waldmann wird bei „Eurosport“ kaum zu ersetzen sein! - Er war einfach der Beste in diesem Job, an dieser Stelle, und in der Kombination mit anderen „Sprechern“ die perfekte Abrundung.

Ralf Waldmann ist am letzten Samstag, irgendwann am Nachmittag, im Haus seiner Eltern bei Klempnerarbeiten gestorben. Wahrscheinlich an einem Herzinfarkt. Niemand war bei ihm.

Ralf Waldmann war in seinem Leben niemals ein „Glückspilz“. - Nun ist es zu Ende. - Nicht nur mir wird seine Stimme bei „Eurosport“ fehlen. Er wird auch den Menschen in seinem Umfeld fehlen, für die er einfach nur ein liebenswerter Mensch war.

51 Jahre alt zu werden ist eigentlich keine Kunst, aber die liegt vielleicht darin, 51 Jahre ein erfülltes Leben gehabt zu haben. - Ralf Waldmann hat sein Leben gelebt!

Ich werde Ralf Waldmann als einen der „Guten“ in seinem Sport – und bei allem was er machte - nicht vergessen. - Ciao, Waldi!

MK/Wilhelm Hahne
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Diesel-Dilemma: Mehr als ein VW-Skandal?

Es ist keine Frage, dass VW betrogen hat. Damit war Wolfsburg dann mal wieder weltweit führend. So mussten die Wolfsburger dann auch – im Hinblick auf die betrogenen Dieselkunden in den USA –  schon richtig tief in die Tasche greifen. Auch in Europa – also auch in Deutschland – ist das letzte Wort in Sachen Entschädigung noch nicht gesprochen.

Erst recht, nachdem das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Kommunen das Recht zuerkannt hat, in ihren Städten ganze Straßen oder ganze Viertel für Diesel zu sperren, sofern die Abgaswerte der betreffenden Automobile schlechter als Euro 6 sind. Das wären also Fahrzeuge mit Euro 1 – ab 1992, bis Euro 5 - ab 2011.

  • Darum hatte ich hier schon in den letzten Tagen unter „Aktuell“ darauf hingewiesen, dass man sich beim Neukauf eines Automobils – nicht nur eines Diesel, sondern auch eines Fahrzeugs mit Otto-Motor – nur Automobile bestellen sollte, die bereits jetzt die strenge EURO-Norm 6d oder EURO 6d-TEMP erfüllen.

Auf der ADAC-Internetseite gibt es dazu eine Liste, die im Moment 73 Modelle von 10 Marken auflistet und die in nächster Zeit immer wieder aktualisiert werden soll. (Hier kommt man zur Liste.)

Man sollte aber wissen, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird und die vielen Toten, die zur Zeit aus irgendwelchen Umweltdaten und Abgaswerten hochgerechnet werden, nicht zu ernst nehmen.

In Sachen NOX liegt der Diesel zwar bei den Verbrennungsmotoren vorne, er ist aber bei CO2 besser. Und was den Feinstaub betrifft, da sind dann auch alle Otto-Motoren, sofern sie als Direkteinspritzer unterwegs sind, „nicht ganz sauber“.

Wenn man einmal auf den Feinstaubanfall bei Reifen und Bremsen der Automobile blickt, dann ist selbst das immer wieder als  beispielhaft hingestellte E-Automobil nicht ohne Sünde.

Im übrigens scheint jetzt die Stunde derer gekommen, die mit wissenschaftlichen Studien ihr Geld verdienen. - Wie hätten Sie‘s denn gern? - Eigentlich ist deren „Arbeit“ auch ganz einfach: Wer sich für den Umweltschutz einsetzt, hat immer recht!

Aber man muss nicht allen im Moment hoch gehandelten Hochrechnungen glauben, nach denen jedes Jahr tausende oder zehntausende Menschen sterben, weil der hohe Dieselanteil an den bisherigen Zulassungszahlen… - Hinweis von Motor-KRITIK: Es gibt nicht nur Diesel! - Es gibt auch mehr Umweltsünder als Automobile. - Selbst jeder Mensch ist ein CO2-Produzent!

Auch wenn so manche der jetzt aktuellen Hochrechnungen kritisch hinterfragt werden sollte, wird man sich selbst den größten Gefallen tun, wenn man z.B. in nächster Zeit keinen Neuwagen kauft, dessen Gewicht nach Tonnen berechnet wird und so nebenbei noch eine große – zu große -  Fläche des ohnehin knappen Verkehrsraums beansprucht.

Es wäre gut, wenn beim Neukauf eines Automobils wieder die Vernunft dominieren und mehr die rationalen Gründe die Größe und Motorisierung eines Automobils bestimmen würden.

Als Käufer eines Automobils sollte man sich jetzt verantwortungsvoll verhalten. - Das senkt so nebenbei die Kosten!

Die verantwortungslosen, menschenverachtenden Manager der Automobilindustrie wären damit gestraft genug und müssten auf so manchen Euro Boni verzichten.

MK/Wilhelm Hahne
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