2018

Fehlender Hinweis bei 3 U 423/17: „Wort halten!“

Geschäftfreunde können normalerweise auf ein einmal gegebenes Wort vertrauen. Selbst bei den Pferdehändlern, deren Beruf gerne mit einem „wissenden Lächeln“ genannt wird, genügte früher immer ein Handschlag zum Vertragsabschluss. - „Ein Mann, ein Wort!“ - Das gilt auch heute noch immer, so lange „ehrbare Kaufleute“ miteinander Geschäfte machen. Ist das Vergangenheit? - Wenn man eine Verhandlung vor dem Koblenzer Oberlandesgericht verfolgte, scheint zumindest da nur eine solche „Wertevorstellung“ als eine Art Marketingversprechen zu existieren, wo Politiker als Unternehmer – in „unabhängigen“ Unternehmen – Einfluss haben, z.B. eine landeseigene GmbH für ihre Zwecke auch politisch nutzen. - Bei Leuten, die durch ihr Verhalten den Anschein erwecken, auch Kaufmann zu sein, spricht man von „Scheinkaufmann“. Ein „Scheinkaufmann“ haftet gegenüber gutgläubigen Dritten wie ein wirklicher Kaufmann hinsichtlich der Haftung. - Das ist in Wikipedia nachzulesen. -  Auch da findet sich der Hinweis auf den BGB mit dem § 242 und der sich daraus ergebenen Lehre vom Rechtsschein. Und man erinnert an die Gebote von Treu und Glauben. - Aber das spielte alles beim zweiten Teil einer Feststellungsklage – nach der ersten vor dem Landgericht in Mainz – jetzt vor dem OLG in Koblenz keine Rolle. - Politiker scheinen mit ihren Worten vor Gericht nicht ernst genommen zu werden. - Wobei die Frage entsteht: Wer nimmt Politiker heute überhaupt noch ernst? - Hatte Kurt Beck nicht nach der Einleitung der Insolvenz der landeseigenen Nürburgring GmbH öffentlich den für diese Firma tätig gewordenen Handwerkern etwas versprochen? - Politiker sind eben weder Pferdehändler noch ehrbare Kaufleute! - So musste heute das OLG Koblenz versuchen, eine Vielzahl von Paragraphen gegeneinander werten, um einer Landschaftsgärtnerei, die einen Auftrag von der Nürburgring GmbH erhalten hatte zu ihrem Recht zu verhelfen. - Oder doch nicht? - Motor-KRITIK erlaubt sich nach einem Blick in die „Rhein-Zeitung“ zum Frühstück am Verhandlungstag, bevor wir zur Verhandlung beim OLG Koblenz fuhren, um der Verhandlung beizuwohnen, daran zu erinnern: Es wurde dort etwas vermisst:

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Fragen zu „Co-Pilot-Lizenzen“ am Nürburgring!

„Alle Jahre wieder“ ist Weihnachten. Nur alle paar Jahre – in der Regel sind es drei – gibt es am Nürburgring die „Ausschreibung von Lizenzen für Co-Pilot Fahrten“. In diesem Jahr „für die Jahre 2018 bis 2020“. - Eigentlich habe ich von diesem Geschäft erst einen Eindruck gewinnen können, wenn ich z.B. in einer so genannten „Industriewoche“ am späten Nachmittag an der Einfahrt zur Nürburgring-Nordschleife vorbei nach Nürburg fuhr. Dann herrschte dort an schönen Tagen hektisches Treiben. Auf der „anderen Seite der Strecke“, dort wo es – auf unbefestigtem Platz - staubig und dreckig ist. Denn es gibt nicht nur „Renntaxi“-Besitzer, die auf dann dort auf Kundenfang gehen müssen, sondern das sind auch Unternehmen (nicht immer, aber immer öfter), die Leih-Automobile zum Befahren des Nürburgrings anbieten. So herrscht dann am Rand des Dörfchens Nürburg ein genau so reges Treiben und aufdringliches Angebot, wie auf einem „Straßenstrich“. - Kein Wunder, dass „die Stimme des Volkes“ von einem „Renntaxi-Strich“ spricht. Obwohl das nicht präzise ist. - Aber immerhin ist es genauso „gewerblich“. Es geht um‘s Geldverdienen! - Wer Geld verdienen will, muss etwas tun, etwas bieten, besser sein als die Konkurrenz. - Aber sind diese „Co-Pilot“-Fahrten eigentlich für die Anbieter ein Geschäft? - Sollte man als praktisch Einheimischer nicht auch an diesem Geschäft partizipieren? - Was ist da eigentlich zu bedenken? - Wie hoch sind die Einstiegshürden? - Welche Voraussetzungen muss man eigentlich mitbringen? - Wer bestimmt auf diesem Gebiet die Höhe der Hürden? - Wer ist auf diesem Gebiet die Konkurrenz, die man als Maßstab betrachten muss? - Es gibt viele Fragen! - Auch z.B. danach, was der Nürburgring denn nun eigentlich ist. - In den bisherigen Darstellungen gibt er sich wie ein Chameleon: Er schillert in allen Farben.

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„Winterhell“ am Nürburgring: „Es war megageil!“

Das sagt in einem SWR-Beitrag zu dieser winterharten Veranstaltung, die zum ersten Mal in diesem Jahr – und dann noch als erste in dieser Saison überhaupt – auf dem Nürburgring stattfand, eine Krankenschwester aus Bad Neuenahr. Und der neue Pressechef des Nürburgrings gibt sich auch begeistert. Immerhin vermeldet er eine Zahl von 1.000 Teilnehmern, die auch gerne vom SWR – natürlich ungeprüft – übernommen wird. - Motor-KRITIK hatte eigentlich als erstes Medium über diese Veranstaltung schon im letzten Jahr berichtet. Weil es zu diesem Thema im Internet unerklärliche Störungen gab. Die sich im Nachhinein auch nicht aufklärten, sondern nur deutlich machten, dass hier ein russischer Veranstalter mit großer Erfahrung mit ähnlichen Veranstaltungen in Russland, nun mal sein Tätigkeitsfeld in die Eifel verlegt hatte, weil die Tochter des russischen Verteidigungsministers das wohl auch клёвый fand. Da kommt es dann auch nicht darauf an, dass es ein Geschäft wird. Hauptsache Spaß! - Der Veranstalter wird den bei der Endabrechnung weniger haben. Der neue Pressechef des Nürburgrings wird zufrieden sein, weil man ihm geglaubt hat. Der SWR-Reporter hat tolle Bilder mit nach Hause gebracht. - Also:

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Warum wird die „Grüne Hölle“ jetzt angeknabbert?

Hier ist nicht die Nordschleife gemeint, sondern der „Beck‘sche Teil des Nürburgrings“, der auf der anderen Seite der B 258 entstand, dort, wo auch das Wärmekraftwerk steht, das u.a. auch alle Häuser dieser „Ansiedlung von Pseudo-Eifel-Eventhäusern“, Gaststätten, Hotel und Diskothek beheizt. Während der Zugang zur eigentlichen „Grünen Hölle“, die, von der Jackie Stewart einmal sprach, immer mehr erschwert wird, soll der Zugang zum „damals“ neu erbauten „Eventbereich“ nun wohl erleichtert werden. Alles entwickelt sich so ganz anders, als es z.B. die Vorlage der Herren  Robertino Wild und Dr. Heinemann vorsah, die beim Zuschlag für diesen Kauf an das in einer capricorn-Firma zusammengefasste Team, noch die Basis für die Kaufzusage bildete. Die Grundzüge dieser Vorlage waren sicherlich auch schon Thema beim „Vorgespräch“, das – damals noch geheim(!) – am 16. Januar 2014 mit der SPD-Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, in Mainz geführt wurde. Die Nürburgring-Fans erinnern sich sicherlich auch noch der „Versprechungen“ der „Investoren“ - die dann die Raten nicht zahlen konnten (weil man vor dem Verkauf nicht deren Bonität geprüft hatte?) – später, bei einer Veranstaltung in der Gemeindehalle von Nürburg. So wie es ausschaut, nimmt jetzt die Ausrichtung der „Anpassung“ an die realen Möglichkeiten der Nutzung der „Neubauten“ eine ganz andere Form an, als die, die „damals“ von der EU-Kommission abgenickt wurde. - Motor-KRITIK hat mal – auch mit der Kamera – einen Blick auf die ersten Ansätze der neuesten „Feinanpassung“ geworfen.

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Touristenverkehr à la NG: „Grenzenloses“ Vergnügen!

Für die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG (Kurzform: NG) ist der Touristenverkehr auf der Nürburgring-Nordschleife die Haupteinnahmequelle. Sie wäre es auch wert, von zuständigen Behörden exakter beleuchtet zu werden. Schon der Mehrwertsteuer wegen. - Aber darüber wurde schon hier in Motor-KRITIK geschrieben. - Auch die Polizei hätte eigentlich Anlass… - Aber da gibt es wohl präzise Weisungen. Nicht erst seit gestern. - Und die Landesregierung… - Na ja, die ist froh, dass sie mit den Problematiken, die mit dem Besitz dieser Rennstrecke verbunden sind, nichts mehr zu tun hat. - Und man schaut angestrengt nach vorne! - Man möchte nicht mehr dorthin schauen, wo Probleme lauern. - Alles wird gut! - Und der Wähler wählt die, die ein Kulturgut geschlachtet haben. Nachdem sich Einzelne gute Stücke aus dem Fleisch geschnitten hatten. - Nun wird das Nürburgring-Schiff von Leuten gesteuert, die zwar auf dem Navi die Richtung ablesen können, aber die einen Lotsen bräuchten, wenn sie denn die Klippen umschiffen wollen, die richtige Löcher in den Schiffrumpf reißen können. Aber sie nutzen „Radar“, haben „digitale Pläne“ und ein gutes Gefühl. - Da geht es ihnen ähnlich wie den Touristenfahrern auf der Nürburgring-Nordschleife. - Für sie ist:

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Adenau im Jahre 2012: Ein Stück Nürburgring?

Motor-KRITIK hatte im Jahre 2012 versucht, die damals aktuelle Situation der Stadt Adenau in Wort und Bild für seine Leser – und damit die Öffentlichkeit – zu verdeutlichen. Das fand Zustimmung, aber natürlich wurde auch Widerspruch laut. Dadurch hat sich der Zustand der Stadt Adenau allerdings nicht verbessert. Die Entwicklung dümpelte so vor sich hin. Viele fanden für Vieles eine Entschuldigung und vielleicht auch Erklärungen. Was aber die Gesamtsituation der Stadt Adenau, den Zustand in ihrer Gesamtheit, nicht verbesserte. In Teilbereichen gab es aber schon Verbesserungen. So kann man in Adenau inzwischen wieder kultiviert essen. Zu „vernünftigen“ Preisen. Obwohl das ehemals „1. Haus am Platze“, das „Wilde Schwein“, immer noch danieder liegt, einen geradezu trostlosen Eindruck macht. Auch das Sterben von Einzelhandelsgeschäften wurde durch vorübergehende Neueröffnungen manchmal etwas kaschiert. - Aber nun – fünf Jahre später – versucht sich auch die Politik an Verbesserungen und beginnt mit einer Bestandsaufnahme. - Fünf Jahre nach Motor-KRITIK! - Das hehre Ziel:

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27. Oktober 2017: VLN-Terminkalender 2018 steht!

Wer heute auf die Internetseite der VLN schaut muss erstaunt feststellen, dass man wieder eine „alte“ Meldung – nämlich die vom 27. Oktober 2017 – nach vorne geholt hat. Unter „Weitere News“ steht sie zwar auf Platz 16, aber nun aktuell (fast) ganz vorne auf der ersten Seite praktisch wieder auf Platz 2. - Motor-KRITIK fragt sich: Was soll das? - Und hat sich mal umgehört. - Wurde von uns etwas übersehen? - Offensichtlich nicht. - So kennen auch die Fahrer, die sich auf den Start in der VLN in der Klass „V4“ vorbereitet haben (!) noch nicht das gültige, vom DMSB genehmigte  „Technische Reglement für 2018“. - Denn es ist z.B. in dieser Klasse noch einiges ungeklärt. - Man wartet, so höre ich, auf eine Information des DMSB! - Man weiß gar nicht, dass diese Aussage in der Saison 2018 mit hoher Wahrscheinlichkeit eine besondere Bedeutung haben wird, denn noch niemals waren die Kontakte zwischen VLN und DMSB so eng wie in dieser Saison. Das ist schon durch den Umbau in der Führungsspitze der VLN oHG gegeben, nach der es nun auch einen ständigen „Renndirektor“ über die ganze Saison geben wird. - Sucht deshalb Motor-KRITIK bisher vergeblich nach einer vom DMSB genehmigten Unterlage, die eigentlich schon – spätestens – im November des Vorjahres geben sollte. - Meine ich – und stelle hier die Frage:

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Mercedes aktuell: Ohne Scham, Schirm & Prospekte!

Wir leben in einer modernen Welt. Nichts ist heute noch so, wie es „gestern“ war. Ich kann das beurteilen, weil ich eigentlich von „vorgestern“ bin. In Homberg, Krs. Moers, geboren, muss ich heute wissen, dass Homberg nun zu einem Stadtteil von Duisburg geworden und postalisch unter
47198 Duisburg zu erreichen ist. So fließt der Rhein nun plötzlich durch Duisburg, während er „damals“ noch an Duisburg vorbei lief. - Aber nicht nur das hat sich über die Jahre verändert. So wird unsere – eigentlich immer vorhandene – Erwartungshaltung zu bestimmten Dingen immer von unserer Erfahrung bestimmt. Erfahrung ist etwas, was evtl. weit zurück liegt. Und die Zeiten haben sich verändert. Heute sitzt z.B. ein Dieter Zetsche (64), Vorstandsvorsitzender eines großen deutschen Automobilherstellers nur noch selten in gepflegtem dunklem Anzug, weißem Hemd mit zum Anlass passender Krawatte seinen Gesprächspartnern gegenüber. Das passiert höchstens noch bei seinen China-Reisen, weil er dort der Erwartungshaltung seiner Geschäftspartner entsprechen möchte (muss!). Aber sonst gibt er sich jungenhaft modern. Weil ihm das auch so von seinen „Fachleuten“ vorgegeben wird. Die Marke Mercedes – so alt wie das Automobil selbst – muss verjüngt werden. Und so steht Dieter Zetsche inzwischen oft in Jeans (aber – noch – ohne Löcher!), weißem, offen getragenem Hemd (ohne Krawatte!), dunklem Jakett und – evtl. Turnschuhen auf der Bühne. Manchmal hat man ihm wohl auch statt Turnschuhen, geschmacklos wirkende hellbraune Schuhe „verschrieben“. Als Vorstandsmitglied ist man „Aushängeschild“. Durch eine „moderne, junge Verkleidung“  des alten Chefs soll vorgegeben werden, wie „zeitgemäß“ die Firma denkt und handelt, was dann schließlich dazu führen soll, dass man – durch ebenso „moderne“ Automobile, den Geschmack und den Gefallen von „jungen Leuten“ findet, was dann das Durchschnittsalter der bisherigen Mercedes-Käuferschaft verjüngen soll. Viele Jahre war Mercedes z.B. in Deutschland die Marke von Käufern mit dem höchsten Durchschnittsalter. - Das möchte man verändern. -  Motor-KRITIK meint: Man kann es auch übertreiben! - Nach einem kleinen Ausflug in die „Mercedes-Welt“ kann ich nur feststellen: Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. - Man könnte meine „neuen Erfahrungen“ mit Mercedes auch so zusammen fassen:

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Erinnerung: Stiller Abgang aus gegebenem Anlass?

Was folgt ist eine Geschichte, an die ich durch den aktuellen Anruf eines Lesers, Ende des Jahres 2017, erinnert wurde, der noch einmal in „alten Geschichten“ in Motor-KRITIK gestöbert hatte und sich  – am Ende des Jahres 2017 – noch einmal vergewissern wollte, ob es diesen Journalisten Wilhelm Hahne eigentlich immer noch gibt. Die Geschichte, die ihn dazu anregte, wurde am 20. Dezember 2004 bei Motor-KRITIK eingestellt und ist immer noch unter „Motor-KRITIK Classic“ nachzulesen. - Nun, da auch ich daran erinnert wurde, möchte ich meine Leser daran erinnern, dass wir alle eine Vergangenheit haben. Auch Mercedes oder Daimler-Benz haben eine, die nicht nur darin bestand, dass aus Daimler-Benz einmal – vorübergehend – dann Daimler-Chrysler geworden war. Da man immer seiner Zeit voraus zu sein versuchte, war bei Dienstgesprächen in Stuttgart intern auf einer gewissen Ebene damals Englisch die „Umgangssprache“. - Dabei hätte man eigentlich mit einigen wichtigen Mitarbeitern ein verständliches Deutsch sprechen sollen. - Wie ich „damals“ mit einer Geschichte zu verdeutlichen suchte, die ab hier so einkopiert ist, wie sie „damals“ in Motor-KRITIK veröffentlicht wurde: „Eckhard L. Panka geht. Die Öffentlichkeit blickt auf ein Puzzle. Damit es zum Bild werden kann: Was mir alles dazu einfällt. - Natürlich gab es eine Pressemitteilung. Am 6. Dezember 2004. Dort stand nicht etwa, dass ein Mann geht, der seit bald einem Dutzend Jahren an der Spitze der Spitze des Mercedes-Vertriebs Deutschlands stand (Chrysler kam erst später hinzu), sondern dass ein Christoph Köpke (ich kenne ihn nicht, dafür Schrempp ihn um so besser) ab Januar 2005 neuer Leiter einer der wichtigsten Vertriebsorganisationen in der DC-Micro/Maxi-Welt sein wird. Das steht da dick und fett. Und deutlich kleiner darunter: "Eckhard Panka zum Jahresende in Ruhestand". Sachlich stimmt das. Aber war das Panka's Wunsch? - Hatte man ihm - und wer was - vorzuwerfen? - Tatsache ist, dass es hinter den Kulissen geknirscht hat. Und alles hätte viel schlimmer kommen können. Nun kommt einer, der den Freunden von Schrempp zugerechnet wird. - Das genügt zunächst. - Man versucht in Stuttgart krampfhaft, windgepeitsche Fluten dadurch zu beruhigen, indem man Öl ins Wasser gießt. Und Panka nimmt die ausgestreckte ölige Hand des DaimlerChrysler-Oberhirten und schreitet übers Wasser in den Ruhestand. - Aber bitte aufpassen, lieber Eckhard Panka! Nicht ausrutschen. Man geht niemals trockenen Fußes über Öl. Alles ist so glittschig! - Iiiigitt, iiiigittttt!

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Nicht nur 2017er Statistik: Ein Anreiz zum Abo?

Es wäre nicht gut eine Arbeit fortzusetzen, die kein Echo gefunden hat. Darum habe ich auch die Möglichkeiten genutzt, die die Möglichkeiten der modernen Computertechnologie bieten, um die Reaktionen von Suchenden auf die eigene Arbeit zum Anlass zu nehmen, möglichst besser zu werden. Keiner kann aus seiner Haut. So hat sich auch in meiner beruflichen Entwicklung ein Schreibstil und eine Art der Darstellung entwickelt, die nicht mehr unbedingt Rücksicht auf „moderne Lesegewohnheiten“ nimmt. Heute sollten Geschichten kurz sein, sich bequem „querlesen“ lassen, einen Anreiz durch einen „reißerischen Titel“ oder – mindestens – einen „Eycatcher“ bieten. - Das alles kann – und will – Motor-KRITIK nicht bieten. Aber wenn sich „Knaller“ wie selbstverständlich anbieten – wie heute am 1. Januar 2018 – dann können Motor-KRITIK-Leser sich mit wundern. - Andererseits gibt es hier sehr oft Hintergrundinformationen, die die tollen, glatten, farbenfroh-fröhlichen Oberflächen von allgemeinen Darstellungen aufreißen, hinter die Kulissen schauen lassen. Auch heute – beim Lesen folgender Geschichte – kann man, wenn man gewillt ist, dafür Lesezeit zu opfern, ein wenig mehr über „Normalitäten“ erfahren, die meine modernen Kollegen nicht der Berichterstattung wert finden. - Motor-KRITIK bietet sehr oft „ergänzenden Lesestoff“, der nicht die Berichterstattung anderer Medien ersetzt, sondern ergänzt. - Aber heute, am ersten Tag eines neuen Jahres möchte ich auch durch die Darstellung realer Zahlen ein Bild von Motor-KRITIK zu vermitteln suchen. - Aber es gibt...

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