2021

Anlass: Ein E-Automobil - das seit 39 Tagen steht!

Eine Feststellung vorweg: Motor-KRITIK ist kein Gegner von Elektro-Mobilität. Aber man sollte keine Einbahnstraße befahren, bevor man nicht geklärt hat, ob es sich nicht um eine Sackgasse handelt! - Das Handeln der wichtigen Vorstände bei der Automobilindustrie wird heute weniger von technischem Verständnis, sondern mehr vom Drängen der Politik bestimmt. Da bietet man  – gegen eine kleine Schutzgebühr (!) – dann gleich die „passenden“ Lösungen an. Weil man gelernt hat – pragmatisch zu denken. Da denkt man dann auch ans Rentenalter, das die Verantwortung zeitlich begrenzt. Nicht aber unbedingt das Einkommen, das auch dann überdurchschnittlich sein wird. - Wen interessiert da ein Einzelfall? - Motor-KRITIK schon! - Weil man als Journalist, wenn man einen solchen „Anstoß“ zum Anlass für Recherchen nimmt, auf interessante Zusammenhänge und Entwicklungen stößt! - Die sollen in folgendem Beitrag kurz angerissen werden. - Motor-KRITIK-Leser können noch selber denken. - Es folgt der Denkanstoß:

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Genauer hingeschaut: „Touri-Fahrten“ Nordschleife!

Ich erhebe nicht den Anspruch unfehlbar zu sein. Ich trage Fakten zusammen, bewerte sie und füge die neuen mit alten – schon bekannten Informationen – so zusammen, dass sie ein Bild ergeben. - Für meine Leser!  - Die müssen nicht unbedingt meiner Meinung sein. - Und wir diskutieren. - Dabei erhalte ich dann manchmal auch neue Informationen, die vielleicht das bei mir entstandene Bild ein wenig verschieben. - Ich bin meinen Lesern aber nicht nur für ihre Kritik, sondern auch für ihre Informationen dankbar. Wie mir die Server-Statistik zeigt, habe ich – dem Internet sei Dank – jetzt im Monat August in 22 Staaten diesen Welt interessierte Leser gefunden. Eigentlich ist meine Leserschaft für mich wie ein großes Korrespondentennetz, dass es mir mit meinem kleinen Informationsdienst auch hin und wieder möglich macht, als Erster meine Leser – und das gut – informieren zu können. So ist auch praktisch diese Geschichte zum Thema „Touristenfahrten“ am Nürburgring entstanden. Hinweise und Kritik meiner Leser haben mich dazu gebracht, mich mit Diesem und Jenem noch einmal intensiver zu beschäftigen. Darum auch der Titel:

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Neue NLS-Schatten werfen Ereignis-Info voraus!

Langstreckenrennen in Deutschland sind zum Spielball der Automobilindustrie geworden. Zunächst hat man mit Hilfe der so genannten „Sportbehörden“ die GT3 ins Spiel gebracht. Mit den GT3 hat man zwangsläufig zur Balance of Performance (BoP) gefunden. Man hat Mindeststandzeiten eingeführt und unterbindet durch entsprechende Vorschriften einen Wettbewerb unter Reifenherstellern. Das 24h-Rennen ist durch die Unterbrechungen und eigenartige Wertungen zu einer Farce verkommen. Die Zukunft dieses Rennens wird damit gefährdet. Wie so ein Rennen noch wirklicher Motorsport sein kann, führt man am kommenden Wochenende in Le Mans vor. In Deutschland dreht die Industrie nun weiter am Rad und nutzt die Unerfahrenheit dynamischer Manager, um sie zu einem neuen Unsinn anzustiften, der vor allen Dingen dem Geschäft mit GT3-Fahrzeugen dienen soll. Für das Jahr 2022 wird eine neue Art von Rennen geplant, die jetzt schon informativ vorbereitet wird. - Und bitte nicht übersehen: Es soll auch eine neue NLS-Gesamtwertung geben! - Der Motor-KRITIK-Kommentar dazu, in einem Satz zusammen gefasst:

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Nürburgring-Geschäftsführung nun „Paas“-genau?

Der Eine, Mirco Markfort, verabschiedet sich am Nachmittag des 18. August 2021 mit einem „Vielen Dank und auf Wiedersehen“ per e-Mail, bedankt sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und informiert seine bisherigen Geschäftspartner:

„Ihnen, als Partner des Nürburgrings, möchte ich mitteilen, dass der Findungsprozess für eine neue Geschäftsführung bereits läuft.
Um den Übergang für Sie fließend zu gestalten, hat unser Jurist und Leiter der Rechts- und Personalabteilung, Herr Carsten Paas, ab sofort die Geschäftsführung übernommen.“

Und die Presseabteilung der Nürburgring 19227 GmbH & Co. KG informiert am gleichen Tag:

„Carsten Paas übernimmt ab sofort die Geschäftsführung der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG. Mit der Ernennung setzt die Betreibergesellschaft des Nürburgrings auf eine erfahrene Führungskraft. Der 49-jährige Justiziar der Gesellschaft ist seit mehr als 20 Jahren an der Rennstrecke tätig und leitete zuletzt die Abteilung Recht und Personal.
Er wird die Geschicke des Unternehmens für die nächste Zeit verantworten. Gleichzeitig läuft der Findungsprozess für eine neue Geschäftsführung.“

Da kann die aufmerksame Journaille gar nicht anders, als schnell im Internet und am nächsten Tag Schwarz-auf-Weiß ihre Leser zu informieren. Jeder auf seine Art, aber – was die künftige Arbeit des Herrn Markfort betrifft – immer noch der Art, dass der „eine neue Herausforderung sucht“. - Wie offiziell vorgegeben. Das evtl. auch mit dem Zusatz – wie z.B. in der „Rhein-Zeitung“ heute zu lesen:

„Welche und wann ist noch nicht offiziell bekannt.“

Da lächeln dann Motor-KRITIK-Leser, weil sie schon am Vortag „offiziell“ informiert wurden. Motor-KRITIK-Recherchen haben es ermöglicht. - Anderswo schreibt man lieber Pressemitteilungen ab, um nicht anzuecken.

Zum „Neuen“ gäbe es auch eine Menge zu schreiben. Wer – wie „offiziell“ informiert wurde - „seit mehr als 20 Jahren an der Rennstrecke tätig ist“, der wurde schon von Dr. Kafitz als Assistent der Geschäftsleitung vorgestellt, hat den Herren Richter und Lindner gedient, für sie und ihre Firma Gerichtstermine wahrgenommen – aber auch schon mal mit Kai Richter in der „Grüne Hölle“ zu einem Arbeitsessen zusammen gesessen.

Carsten Paas hat allen Besitzern gedient und würde sicherlich von allen in einem Zwischenzeugnis lesen können – wenn es denn eins gäbe:

  • Sie haben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit gearbeitet.

Nun, als Interims-Geschäftsführer einer Firma unter russischer Oberleitung, wird er es schwerer haben. Von ihm werden keine visionären Ansätze erwartet, sondern harte Tagesarbeit. Da wird keine Zeit sein für ein genussvolles Wildbretessen mit einem guten Schluck „Rothschild“, wie er es schon mal „auf Kosten des Hauses“ bei einem seiner vorherigen Chefs genießen konnte. Er übernimmt nun die Ergebnisverantwortung für seine Arbeit, kann die auch nicht delegieren – wie der Auch-Jurist – Dr. Jürgen Pföhler!

Er kennt aber sicherlich den alten Nürburgring-GmbH-Vertrag in dem als „Gegenstand des Unternehmens“ zu lesen war:

„Förderung des Kraftfahrzeugwesens und des Motorsports mit dem Ziel, zur Verkehrsertüchtigung der Fahrer, technischen Verbesserung der Fahrzeuge und damit zur Sicherheit auf den öffentlichen Straßen beizutragen. Zugleich soll durch den Betrieb der Rennstrecken 'Nürburgring' und ihrer Einrichtungen der Fremdenverkehr im Eifelraum gefördert werden. Die Gesellschaft verwaltet die Rennstrecken sowie ihre sonstigen Anlagen und Liegenschaften."

Während da im Handelsregistereintrag zur „capricorn NÜRBURGRING Besitzgesellschaft mbH der Herren Dr. Heinemann und Robertino Wild (dort mit „Dr.“ eingetragen) zu lesen war:

„das Halten und der Betrieb von Freizeiteinrichtungen im Rennsportbereich.“

In diese Firma war der neue Besitzer aus juristischen Gründen „eingestiegen“. - Mal sehen, wie nun ein Carsten Paas mit seiner mehr als 20jährigen Nürburgring-Erfahrung mit den unterschiedlichen Besitzern des Nürburgrings – und denen, die es gerne werden wollten – das alles verarbeitet.

Wenn in der aktuellen Pressemitteilung dieser Firma steht, dass er nun deren Geschicke verantwortet, so bedeutet das aber in der Praxis sicherlich nicht, dass nun er die Richtlinien der Geschäftspolitik bestimmen kann!

Lassen wir uns überraschen!

MK/Wilhelm Hahne
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Mirco Markfort: Nun „König-Pilsener“ statt „Bit“?

Als Mirco Markfort 2016 als Geschäftsführer an den Nürburgring zurück kam, da habe ich das auch vermeldet, aber auch mit einem Foto gezeigt, dass er in der ersten Phase seines Angestellten-Daseins am Nürburgring, in der er als „Sales Manager Corporate Events“ und „Senior Project Manager Event Management“ bis hin zum „Head of Event Management“ tätig gewesen war, gerne in der Mittagspause in geselliger Runde ein „Bit“ trank. Markfort hat danach für die Köln-Messe als „Head of Events and Event Design“ gearbeitet, bevor von den engen Mitarbeitern des neuen russischen Besitzers als neuer „Chef am Ring“ entdeckt wurde. - Sein Abgang dort wurde vom SWR z.B. jetzt am 3. August so vermeldet, wie auch – aus meiner Sicht eigenartig – es auch in der Information durch die Nürburgring 1927 GmbH und Co. KG offiziell wurde, wo er doch  eigentlich – nach meiner Auffassung – eher Chef der Nürburgring Verwaltungs GmbH, dem Komplementär der „GmbH & Co. KG“ war. - Es fehlten in allen Meldungen zu diesem Thema Details zu den Abläufen. Darum gab es zu diesem Zeitpunkt in Motor-KRITIK auch nur wenig zum Ausscheiden des Mirco Markfort als Geschäftsführer am Nürburgring zu lesen. - Nach entsprechenden Recherchen kann ich nun aber definitiv vermelden:

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Auch bei E-Automobilen können Fehler auftreten!

Weil ich als Journalist auch Sünder und kein Heiliger bin, habe ich mir kaum etwas dabei gedacht, als ich – quasi so nebenbei – in einer „Trilogie“ am 3. August die Frage stellte:

„Kann ein E-Auto einen ‚Wasserschock‘ erleiden?“

Ich schilderte darin die Fakten, die bei einem e-Automobil dazu führten, dass es sich nicht mehr starten ließ. Das passierte am 16. Juli. - Dann hat das Fahrzeug ungefähr 10 Tage auf einem Parkplatz in der Eifel gestanden, bevor es – wegen der Hochwasser-Katastrophe an der Ahr – von einem Abschleppwagen in eine Fachwerkstatt nach Köln abgeschleppt werden konnte.

Dort hatte man auch nach Tagen den Fehler nicht gefunden. Ich informierte darüber und habe dann am 8. August auch die Frage stellen müssen:

„Sind e-Foren Spiegel der Gesellschaft?“

Meine Frage entstand, nachdem ich von einem Leser hören musste, dass er auf Internetseiten, die man heute allgemein als „sociale Medien“ empfindet, wüst beschimpft worden war. Von Fans der e-Automobil-Szene, nachdem er dort auf meine Internetseite verlinkt hatte, wo es – entsprechend den Fakten – kritische Anmerkungen zu diesem e-Automobil-Fall gab.

Außerdem hatte ich auf einen so genannten „Hochvoltschein“ aufmerksam gemacht, über den man in der e-Szene offenbar nicht spricht, aber auch wohl nicht hätte, das anderswo darüber gesprochen wird.

Ich habe dann in der Folge so einen „Hochvoltschein“ auf meinen Internetseiten im Original gezeigt, aus dem sich eigentlich ergibt, dass man ohne eine Ausbildung als Besitzer eines e-Automobils noch nicht einmal die Scheibenwischer wechseln darf!

Wer immer noch nicht davon überzeugt ist, dass man für Arbeiten an e-Automobilen schon eine Extra-Ausbildung braucht, der sollte sich einmal auf den Internetseiten der „TÜV Süd Akademie“ über das dort angebotene „passgenaue Schulungskonzept“ in Sachen Elektromobilität informieren. Aus dem Vorwort eines Angebots von Seminarterminen zu diesem Thema möchte ich kurz zwei  Sätze zitieren:

„Elektrische Fahrzeugantriebe sind auf dem Vormarsch, sei es als Hybrid- oder reine Elektrofahrzeuge. Bei diesen Antrieben können Spannungsspitzen von bis zu 1000 Volt auftreten.“

Soviel zur Gefährlichkeit von e-Antrieben. Nicht nur bei Automobilen. - In diesen Wochen ist gerade wieder ein ganzer Automobilhandelsbetrieb bei Trier abgebrannt, weil ein dort stehender Elektroroller in Brand geraten war. - Das ist durchaus kein Einzelfall!

Aber nun wieder zurück zu dem am 16. Juli geparkten e-Automobil, weil es sich nicht mehr starten ließ:

Auch heute, am 16. August 2021, exakt einen ganzen Monat nachdem es nicht mehr „sum-sum“ machte, sich nicht mehr starten ließ, hat die Fachwerkstatt in Köln das Fahrzeug immer noch nicht zum Laufen gebracht. Nach einer weiteren Woche in der Werkstatt ist man zu der Feststellung gekommen, dass wohl die Hauptbatterie – irgendwie – defekt ist.

Was dem Besitzer des e-Automobil, der das Fahrzeug geschäftlich nutzt, aber nicht hilft. Das Fahrzeug ist nun vier Wochen nicht einsatzbereit und eine Lösung des Problems noch nicht gefunden.

  • Von den evtl. entstehenden Kosten soll hier noch nicht die Rede sein!

Das sind aktuell die Fakten zu einem e-Auto-Defekt, den es nach Meinung der wohl einseitig informieren Fans auf ihren speziellen e-Internetseiten nicht geben kann.

  • Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

Das sollten sie mal dem total verärgerten Besitzer des e-Automobils erzählen!

MK/Wilhelm Hahne
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Fand der Fortschritt in der Vergangenheit statt?

Ich werde schon mal gehänselt, weil es heute eigentlich zum guten Ton gehört, immer nach vorne zu schau’n. - Ich schaue – immer noch – beim Fahren gerne in den Rückspiegel. So werde ich auch nicht überrascht. Und als Journalist weiß ich, dass in vielen Archiven ungehobene Schätze schlummern. Archive sind aber nicht nur für Journalisten kleine Schatzkammern – bzw. könnten es sein. Als z.B. ein Ingenieur bei Mercedes vor vielen Jahren den Auftrag erhielt, einen neuen Rennmotor für den DTM-Renntourenwagen zu entwickeln, da ist der zunächst mal ins Archiv gegangen, um Fehler zu vermeiden, die andere vielleicht schon vorher gemacht hatten. Aber er ist auf viele gute Ideen gestoßen, die andere Mitarbeiter des Hauses schon vorher hatten. Aber die man zu der Zeit als sie „erdacht wurden“, nicht wirklich begriffen hat. - So ist das in der Automobilindustrie auch auf anderen Gebieten gegangen. Es hätte schon vor Jahrzehnten Automobile geben können, denen auch heute noch besondere Bedeutung zukommen würde. Aber der Begriff Risikobereitschaft ist an der Spitze von Automobilfirmen nicht weit verbreitet. Und so landete das Automobil, über das ich heute informieren möchte, zwar auf einem Ausstellungsstand der IAA in Frankfurt. - Aber als „Konzeptauto“! - Und sein „geistiger Vater“ verstand die Welt nicht mehr. Er hatte bis zuletzt geglaubt, dass sein Entwurf, der seiner Zeit voraus war, gerade aber darum in Serie gehen würde, weil dieses Automobil seiner Firma damit auch eine Alleinstellung im Markt gesichert hätte. - Aber „ganz oben“ wurde anders entschieden! - Schau’n wir mal, was – wenigstens - aus dem „geistigen Vater“ dieses Objekts geworden ist. - Es war ein tolles Objekt! - Und er ist – immer noch – ein toller Designer!

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Über Unterschiede zwischen Darstellung & Realität!

„Bringen Sie den Kindern eine große Flasche Selters!“, so hat mein Vater im Jahre 1939 für seine drei kleinen Kinder – dazu zählte ich auch – in einem Restaurant oder Ausflugslokal Mineralwasser bestellt. Für mich war deshalb „Selters“ über viele, viele Jahre das Synomym für Mineralwasser. Das änderte sich in dem Moment, als ich um 25 Jahre später den Namen „Selters“ in Verbindung mit einem Rennfahrer vernahm. Da lernte ich, dass es zwei „Selters“ gibt: Eins im Westerwald, woher der Rennfahrer, eins im Taunus, woher das bekannte Mineralwasser kam. - Mir ist das jetzt erst wieder – nach der Hochwasser-Katastrophe an der Ahr – eingefallen, weil aus Selters – von eben dem mir bekannten Rennfahrer aus den 60ern, Udo Schütz – eine kostenlose Spende kam. In Gesprächen, bei denen ich zuhören durfte, wurde diese Spende im gleichen Atemzug mit der Hilfeleistung der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG genannt, die rd. 60.000 qm Fläche zur Einrichtung eines „Hilfezentrums“ zur Verfügung gestellt hatte, von dem aus den Geschädigten an der Ahr geholfen werden sollte. - So wie „früher“ so manches Mineralwasser einfach „Selters“ genannt wurde, so wird evtl. auch heute so manche „Hilfeleistung“ unter „kostenlos“ eingeordnet. - Das muss nicht so sein. - Und so habe ich dann auch als Journalist in diesem Fall „zur Sache“ recherchiert. - Über das Ergebnis informiere ich meine Leser in der folgenden Geschichte:

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Dr. jur. Pföhler: Ein Landrat ohne Verantwortung?

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat u.a. gegen diesen interessanten Beamten nach der Hochwasser-Katastrophe an der Ahr ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und im Rahmen dieser Untersuchung auch eine Durchsuchung der Kreisverwaltung vorgenommen, der Dr. jur. Jürgen Pföhler als Landrat vorsteht. Als Landrat hat man lt. Gesetz gerade im Katastrophenfall eine besondere Verantwortung und man wird – nachdem man in diese Position gewählt wurde – auch in einem Sonderlehrgang entsprechend geschult. - Da wird Dr. jur. Jürgen Pföhler keine Ausnahme gewesen sein. - Dass er aber trotzdem eine Ausnahme ist, hat er dem untersuchenden Staatsanwalt zum Zeitpunkt der Untersuchung klar gemacht: Er habe schon seit Jahren die Verantwortung im Katastrophenfall einem seiner fähigen Mitarbeiter übertragen. Schriftlich! So auch im Fall der Ahr-Hochwasserkatastrophe. Und er hat festgestellt: „Ich bin Jurist!“ - Wobei sich bei der folgenden Pressekonferenz der leitende Staatsanwalt zu der Bemerkung hinreissen ließ: „Aber sonst können Juristen eigentlich alles!“ - Dr. jur. Jürgen Pföhler ist nun seit dem Jahre 2000 – seit mehr als 20 Jahren! - Landrat des Kreises Ahrweiler, dem lt. Gesetz eine besondere Aufgabe im Katastrophenfall zukommt. - Nachdem er jetzt gegenüber der Staatsanwaltschaft seine „Unfähigkeit“ im Katastrophenfall eingeräumt hat – oder wie soll man die Delegierung von Verantwortung sonst deuten? -  muss die Frage erlaubt sein:

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Dumme Frage: Sind e-Foren Spiegel der Gesellschaft?

Da habe ich vor Tagen in einer „Trilogie“ auch über die erlebte Realität des Besitzers eines e-Automobils berichtet. Weil die aktuell erlebten Fakten auch – evtl. - in Verbindung mit der dramatischen Hochwasser-Katastrophe gesehen werden können. Ich habe nüchtern die Fakten geschildert. - Einer meiner Leser hat meine Geschichte weiter zu einem e-Forum verlinkt auf dem er auch unterwegs ist, weil ihn die Entwicklung Verbrenner ./. e-Antrieb interessiert. - Er hat einen „shitstorm“ geerntet und sich darum noch mal an mich gewendet, um nachzufragen, ob das wirklich alles so stimmen würde. - Auch das mit dem „Hochvoltschein“. - Ich habe ihm dazu dann andere Veröffentlichungen im Internet heraus gesucht. Zu denen hat er dann wohl im Internet verlinkt. - Das von ihm erlebte Echo aus dem e-Forum hinterlässt bei mir – nachdem mir mein Leser dazu eine e-Mail geschrieben hat – eine dumpfe Leere. - Ich habe als Journalist nur Tatsachen  geschildert! - Wie immer nach bestem Wissen und Gewissen.

Aber die sozialen Medien, mit den ich mich persönlich kaum beschäftige, scheint eine „andere Welt“ zu sein, in der Fakten nichent zählen, in denen nur Stimmung gemacht und verbreitet wird. Dabei ist das nicht das einzige Gebiet, auf dem man eine jeweils als richtig empfundene „Religion“ mit Nachdruck und als die einzig richtige Richtung vertreten wird.

Was das e-Automobil betrifft, so gehören inzwischen viele Politiker aber auch Firmen-Obere dazu. Was mich den Kopf schütteln lässt, ist die Art, mit der man – gegen jede Vernunft – einen einzigen Weg als den richtigen bezeichnet und auch den Weg dahin geradezu fanatisch vertritt.

  • Wie die Mehrheit der Motor-KRITIK-Leser vertrete ich die Meinung: Das e-Automobil hat als Massenverkehrsmittel keine Zukunft! - Was aber nicht heißt, dass ich das e-Automobil verteufle! - Nein!
  • Das e-Auitomobil ist – vielleicht – die beste Übergangslösung!

Aber man muss auf allen Gebieten arbeiten und forschen, um den besten Kompromiss zu finden! Da tun sich geifernde e-Auto-Fans in bestimmten e-Foren der technischen Entwicklung keinen Gefallen, wenn sie das e-Automobil in seiner jetzigen Form schön reden!

Ich möchte hier aus der e-Mail meines Lesers von gestern an mich zitieren:

„Ich habe das verlinkt und bin dafür als Überbringer einer ungelegenen Botschaft fast  gesteinigt worden. Da mich der immer rüder werdende Ton in den Foren schon länger stört habe ich den Kameraden geschrieben dass sie mich nicht mehr interessieren. Ein paar wenige mit Anstand haben es bedauert.
Eigentlich schade, denn es ist dem Sinne nach ein Elektroauto-Forum. Leider ist es so, dass so ein Thema auf die Dauer keine richtige Milch mehr gibt. Die Autos sind durchentwickelt und fahren hervorragend. Also kann man sich nur noch über Belanglosigkeiten unterhalten.
Um keinen Zweifel an eventuellen Nachteilen, die jede Technik hat, aufkommen zu lassen reagieren die Elektroapostel sehr heftig. Stören kritische Gedanken doch ihre gemütlich eingerichtete und selbstgerechte ( Umwelt ) Gefühlswelt. - Solche Foren sind der Spiegel der Gesellschaft!“

Dass es den so genannten „Hochvoltschein“ wirklich gibt, möchte ich mit dem hier eingestellten Foto beweisen, dass durch einen anderen Leser möglich wurde, der mir eine Kopie seines für ihn ausgestellten „Hochvoltscheins“ zustellte. - Ich habe – um ihn vor geifernden e-Fans zu schützen – alle Namen entfernt, die eine Zuordnung zulassen würden. Aber im Text dieser „Urkunde“ ist klar zu lesen, dass es eine „BGI/GUV-I 8686 gibt, die inzwischen in „DGUV-Informationen 200-005“ zu finden ist, denen man auch Informationen zu den „Nichtelektrischen Arbeiten“ an einem e-Automobil entnehmen kann.

Im Fall des von mir in meiner Geschichte vom 3. August beschriebenen e-Automobils, das nach einem mehrstündigen Parken – nach einer vorsichtigen Wasserdurchfahrt – zwar noch mehr als 10 Kilometer anstandslos lief, aber dann nicht mehr ansprang, hat die Werkstatt bisher keinen Fehler gefunden. - Aber es läuft nicht!

  • Auch zu diesem Termin – 8. August 2021 – ist der Fehler noch nicht gefunden.

Das Fahrzeug steht noch in der Werkstatt. Inzwischen wird der Hersteller eingeschaltet und um Hilfe gebeten.

Der Besitzer des e-Automobil ist außer sich, hat kein Verständnis dafür, dass sein e-Automobil – das er geschäftlich nutzt - nunmehr seit mehr als 10 Tagen in der Werkstatt, noch nicht zum Laufen gebracht werden konnte.

Motor-KRITIK wird weiter über diesen Fall informieren!

MK/Wilhelm Hahne
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