Im Motorsport sollte der Mensch Mittelpunkt sein!

Über den Vorfall beim Formel 1-Rennen in Kanada, bei dem Sebastian Vettel und Lewis Hamilton die Akteure waren, ist die Fachwelt geteilter Meinung. „Alte“, erfahrene Rennfahrer, wie z.B. Nigel Mansel, beurteilen die Situation anders als ein „alter Neuer“, Nico Rosberg. - Rosberg weiß aus Erfahrung, dass der Formel 1-Sport heute nicht mehr der von „damals“ ist. Nicht nur in dieser Serie haben sich im Motorsport die Akzente verschoben. Verschoben wurden sie von der Industrie und die Sportbehörden wurden ihre Gehilfen. - Was wären die Sport-Funktionäre auch ohne die Industrie? - So wurden Reglemente geschaffen, die man – wenn es denn nötig ist – im Interesse der Industrie nutzen kann. - Motor-KRITIK möchte hier nicht auch noch eine Meinung zu dem Vorfall in Kanada äußern, sondern ihn nur zum Anlass nehmen einmal darzustellen, was sich nicht zum Vorteil des Motorsports verändert hat. - Wenn man ihn denn als Sport ernst nehmen soll! - Als Marketing-Instrument ist er heute (fast) perfekt ausgerichtet, um im richtigen Moment an den geschaffenen Stellschrauben durch ein überzogenes Reglement drehen zu können. - Selbst die aus heutiger Sicht überzeugendste Art des Rundstrecken-Motorsports, die MotoGP, ist davon bedroht, zum Spielball von Industrie-Interessen zu werden. Was diesen Motorrad-Spitzensport von vielen anderen Motorsportarten unterscheidet ist: Hier steht – für den Zuschauer und Fernsehbetrachter – der Mensch noch im Mittelpunkt. - An diesem Beispiel – und anderen – möchte Motor-KRITIK deutlich machen, was eigentlich andere Sportarten so interessant macht und was im Motorsport verloren gegangen ist:

Im Motorsport sollte der Mensch Mittelpunkt sein!

Das 24h-Rennen, ausgetragen auf der Nürburgring-Nordschleife, eine wirklich bedeutende Motorsportveranstaltung, steht vor der Tür. Die Ereignisse bei der Formel 1 in Kanada erregen die Gemüter. Und ein MotoGP-Lauf, wie der letzte in Mugello, lässt den Motorsport-Fan sich genüsslich zurück lehnen. Irgendwie macht sich der Eindruck breit: Alles ist gut! - Da schreibt der Veranstalter des 24h-Rennens – wahrscheinlich um das Zuschauer-Interesse zu wecken - zum Beispiel:

„Ein neues Highlight im Rahmenprogramm gibt es diesmal am Mittwoch (19. Juni 2019). Dann treffen sich in der ring°arena Rennfahrer und Fans zu einem Fußballturnier – dem „One World Charity Cup“. Ab morgens kicken die Fan-Mannschaften um den Einzug ins Halbfinale. Schonen dürfen sich dagegen bis dahin die Rennfahrer, die sich ja am 24h-Wochenende noch der Herausforderung „Grüne Hölle“ stellen müssen. Sie sind im Semi-Finale gesetzt, das zeitlich im Anschluss an den traditionellen Adenauer Racing Day vorgesehen ist. Der Weg von Adenau zur ring°arena lohnt also!“

Alles braucht einen Rahmen! - Weil eigentlich kaum noch etwas für sich alleine steht, allein kaum als wertvoll empfunden wird. - 24h-Rennen? - Na gut! Da gibt es in diesem Jahr wieder um 160 Fahrzeuge. - Und der Veranstalter wird sicherlich wieder gut 200.000 Zuschauer vermelden. - Weil das die Sponsoren von ihm erwarten!

Aber „natürlich“ wird es diese Anzahl von Zuschauern nicht geben! - Was sollen die auch am Nürburgring? - Das Ergebnis wird doch quasi durch ein Reglement „ferngesteuert“. Mit der „BoP“, dem Spezial-Reglement für die Reifen, den „Mindest-Standzeiten“ für die gesamtsiegfähigen Konkurrenten wird von der Veranstalterseite eingegriffen. In diesem Jahr darf auch der erste Boxenstop nicht vor Ablauf von fünf Runden erfolgen! - Es wird alles  überreglementiert, die wichtigste sportliche Gesetzmäßigkeit, nach der der Beste gewinnen soll, wird ad absurdum geführt.

Aber es wird kassiert! - Man beachte die Nenngelder! - Der Sport – auch der Motorsport – ist primär zu einem Geschäft verkommen. Nur die „Dummen“, wie z.B. die Streckenposten, sind noch „ehrenamtlich“ tätig. Und werden dann in ihrer Arbeit – natürlich - durch das Reglement geschützt, das dann auch Strafen vorsieht. Für die Fahrer. Die man evtl. wieder „vergisst“, wenn denn die „passende Firma“ einen Sieg verdient hat. - Weil es der Veranstalter so will! - Oder siegen lassen muss?

Keinem fällt auf, dass schon der vierfach Mercedes-Sieg 2016 eine Farce war. Die noch durch die  Realität der Ereignisse in der letzten Runde überhöht wurde.

Im letzten Jahr wurde das 24h-Rennen zu einem 1-Stunden-Rennen minimiert. - Und niemand hat‘s gemerkt? - Sind die Fans so kurzsichtig, dass sie Zusammenhänge nicht mehr erkennen? - Da wurde eine Safety-Car-Regel vorgeschoben, um ausgesprochene Strafen auszulöschen, die in vielen Stunden herausgefahrene Vorsprünge zu minimieren. - Spannung per Reglement?

Was soll bei einem 24h-Rennen – aber auch anderswo – eine „BoP“? - Die Veranstalter geben sich davon überzeugt. Tatsächlich ist diese „Korrekturmöglichkeit“ keine „Anpassung‘“, eine „Gleichmachung“ der Startenden, sondern „nur“ eine Möglichkeit für den Veranstalter, dem  Fabrikat bessere Siegmöglichkeiten einzuräumen, das die größeren Vorleistungen erbracht hat. - Zumindest wir versucht – das ist mein Eindruck - bessere Voraussetzungen für einen Sieg zu schaffen. - Denn die Abläufe bei einem 24-Stunden-Rennen lassen sich nicht in allen Details vorher bestimmen.

Was soll eine Mindest-Standzeit an den Boxen? - Ist nicht die Präzision des Mechanikerteams bei der Boxenarbeit genauso wichtig, wie die Leistung der Fahrer bei so einer Langstrecken-, Langzeit-Veranstaltung?

Der Veranstalter argumentiert das anders:

„Mit weit über 30 Fahrzeugen ist die Spitzengruppe der GT3 und Sonderaufbauten die am stärksten besetzte Klasse, in der sich die Zuschauer auf ein 24-stündiges Sprintrennen gefasst machen dürfen, das die epischen Rennen der vergangenen Jahre fortsetzte: Knappe Fight bis zur letzten Runde bestimmten da das Bild, und alles spricht dafür, dass es auch 2019 einen entsprechend knappen Ausgang geben wird – zumal in den Cockpits Dutzende Weltstars sitzen. Le-Mans- und DTM-Sieger fighten mit Nordschleifen-Assen und Profis aus Übersee um die Krone auf der längsten und härtesten Rennstrecke der Welt.“

Und meint:

„Die engen Duelle, die es an der Spitze des 24h-Rennens in den vergangenen Jahren gab und die die Fans förmlich von den Sitzen gerissen haben, sind nicht von Gott gegeben, sondern das Ergebnis einer aufwändigen Bewertung und Einstufung der Top-Fahrzeuge in der sogenannten „Balance of Performance”. Um dieses hohe Level der Chancengleichheit zu erhalten, haben die Verantwortlichen des ADAC Nordrhein das Einstufungsverfahren der GT3-Fahrzeuge über den Winter weiter verfeinert. Vor allem das Einzelzeitfahren zur Ermittlung der besten Startplätze und die Qualifikation dafür rückten in den Blick der Regelmacher.“

Motor-KRITIK meint:

Der Motorsport – oder um beim aktuellen Beispiel zu bleiben – das 24-Stunden-Rennen braucht so etwas nicht! Der SP9 - „die Spitzengruppe der GT3 und Sonderaufbauten“ - würde ich passend zu unseren Zeitproblemen einen Tank von einer einheitlichen Größe von 100 Liter vorschreiben. Die Motorleistung würde mich nicht interessieren, weil ich weiß: Leistung kostet Kraftstoff! - Da die Addition aller notwendigen Standzeiten das Rennergebnis bei Langtreckenrennen entscheidend beeinflusst, wird das zu einer „vernünftigen“ Leistung führen, bei der das Verhältnis Leistung/Verbrauch in einem richtigen Verhältnis zueinander steht, das auch bei Serien-Automobilen erwünscht ist. - Will man noch krasser daran erinnern, dass nicht ein Maximum an Leistung das Ergebnis bestimmt, kann man noch die Förderleistung aller Tankanlagen in der Boxengasse auf 30 l/min begrenzen. - Das würde zu einer „zeitgemäßen“ Ausschreibung zu einem 24h-Rennen passen!

Blicken wir aber nun doch mal hinüber zu Motorsport-Veranstaltungen, die noch vor uns liegen, bzw. die wir gerade erlebt haben. Am Nürburgring wird auch im Herbst die DTM gastieren, eine DTM, die durch ihre Selbstdarstellung glänzt. Da ist alles marketingmäßig rundgelutscht, ohne Ecken und Kanten. - Wie sieht es da eigentlich mit Eintrittskarten für Behinderte aus? - Darunter gibt es  sicherlich auch interessierte Menschen:

„Rollstuhlfahrer erhalten freien Eintritt. Die Begleitperson muss den vollen Ticketpreis bezahlen.
Schwerbehinderte (mind. 50% GdB) erhalten auf sämtliche Tickets einen Rabatt in Höhe von 50%.“

Immerhin! - Und was macht z.B. der deutsche Formel 1-Veranstalter in Hockenheim? - Nun der scheint diese Zuschauergruppe gar nicht zu kennen.

Wurde denn eigentlich diese Zuschauergruppe bei der MotoGP in Mugello überhaupt erwähnt? - Da ist man dann überrascht:

„Personen mit Behinderung (34% - 73% Grad der Behinderung) erhalten die Stehplätze "Ermäßigt". Personen mit einem Behinderungsgrad von +74% G.d.B. haben freien Eintritt zum Stehplatz - sollte eine Begleitperson im Behindertenausweis vermerkt sein, bekommt auch diese freien Zutritt zum Stehplatz. Der Behindertenausweis ist unbedingt mitzuführen und vorzuzeigen.
Frauen erhalten ebenfalls eine Ermäßigung (Woman-Tickets).“

Es ist interessant sich mal abseits der Hauptthemen bei diesen Motorsportarten zu bewegen. Es ist zwar kein Geheimnis, dass der z.Zt. erfolgreichste F1-Fahrer, Lewis Hamilton ein Honorar von gut 30 Millionen (US-Dollar) bezieht, aber wer weiß schon, dass ein Marc Maŕquez für das deutlich höhere Risiko bei MotoGP-Rennen ein „Gehalt“ von 15 Mio US-Dollar erhält?

Die Höhe von Gehältern oder Honoraren sagen nicht unbedingt etwas über den Wert der Sportler für ihre Sportart aus. - Werfen wir doch noch mal ein Blick nach Italien, wo in Mugello gerade die Darsteller der MotoGP die Zuschauer begeisterten.

Der Veranstalter ist davon überzeugt, dass ein Valentino Rossi hier das „Zugpferd“ für die Zuschauer ist. Dadurch dass der im Qualifying nicht gerade glänzen konnte, hat der Veranstalter – meint er – auf rd. 10.000 Zuschauer verzichten müssen. Obwohl Rossi auf allen Rennstrecken der Welt mit seiner Startnummer 46 ein Zuschauer-Magnet ist, ist er übrigens nicht der bestbezahlte Motorradrennfahrer. Man schätzt ihn auf 10 Mio. US-Dollar.

Da wir einmal ein Italien sind, werfen wir doch gleich noch mal einen Blick – nicht nur auf die Rennstrecke – sondern die MotoGP ganz allgemein. Es ist derzeit sicherlich die populärste Rundstrecken-Motorsport-Serie, auch dadurch, dass hier die Fahrer noch als Persönlichkeiten empfunden werden, weil man auch - selbst als Fernsehzuschauer - noch ihren Einsatz „unverkleidet“ mit bekommt.

Aber selbst die MotoGP gehört heute zu den Veranstaltungen, in denen mehr und mehr das Geld und die Hersteller Bedeutung gewinnen und – dann auch die Richtung vorgeben. - Aber Mugello als Rennstrecke ist auch ein Aushängeschild für die italienische Lebensart.

Erst 1974 wurde Mugello zu einer permanenten Rennstrecke, zu einem „Autodromo“. Die Strecke, nördlich von Florenz gelegen, ist im Besitz von Ferrari. Modena ist nicht weit entfernt. Da dort auch Ducati seinen Firmensitz hat, wird die Strecke auch von Ducati häufig für Tests genutzt. Aber man hat nicht nur an „harte Männer“ gedacht, sondern es gibt z.B. auch einen Spielplatz für Kinder. - Das man bei Motorradrennen Frauen einen Sonderrabatt einräumt, werden die hoffentlich nicht als Abwertung empfinden.

Natürlich steht auf dieser Strecke, an so einem Wochenende, der Motorradsport im Mittelpunkt des Interesses. Alles blickt auf die Fahrer, begeistert sich für ihren Einsatz, es entsteht eine Verbindung zwischen Zuschauer und Akteur. Man erlebt als Mensch andere Menschen in Aktionen, die wegen ihrer harten, aber sportlichen Auseinandersetzungen Begeisterung auslösen. - Hier entsteht eine Atmosphäre durch Situationen, die selbsterklärend sind und darum auch verstanden werden.

Obwohl sich das Fahrerlager dieser zuschauerfreundlichen Motorsportart inzwischen auch durch die hier vertretenen Hersteller in Richtung Formel 1 oder DTM entwickelt. Die Motor-Homes haben zwar nicht die Größe der DTM-Paläste, aber auch hier möchte jeder optisch gut vertreten sein. - Und das nicht nur mit „Empfangsräumen“, sondern auch einem repräsentativen Fuhrpark.

Der besteht auch bei Teams, die man eigentlich als „klein“ empfinden würde, aus einer Reihe von modernen Doppelstock-Auflegern. - Ich habe in dieser Geschichte bewusst mal einen Rundgang durch das Fahrerlager ausgewählt, weil man – selbst als Fernsehzuschauer – nur selten einen Blick „hinter die Kulissen“ werfen kann.

Obwohl es natürlich an dieser Rennstrecke auch ein festes Gebäude zur ärztlichen Behandlung von Verletzten gibt, war hier – wie bei jedem MotorGP-Lauf – die „Clinica Mobile“ dabei. Und am Rande des Fahrerlagers gab es eine Reihe von – nennen wir sie - „Wohn-Container“, die über je drei Räume verfügen, in denen den Mietern jeweils ein ‚“Butler“ zur Verfügung steht und zu denen wie selbstverständlich auch ein Grill gehört, an dem man abends entspannen kann. - Nach dem Rennen wird das alles wieder per Bahn zur nächsten Rennstrecke in Europa transportiert. Die Abmessungen der „Wohnungen“ sind entsprechend wagongerecht.

Weil man davon wenig hört, sei hier noch mal eine etwas andere Ducati gezeigt, wie sie in Mugello im Fahrerlager zu finden war. Wenn man weiß, dass Ducati inzwischen – wie Lamborghini – eine Tochter von Audi ist, wundert man sich nicht, dass die Ducati-Ingenieure auf ihren „Werksanzügen“ nicht nur den Namen ihrer Firma spazieren tragen, sondern dass es darunter auch den Schriftzug „Audi Sport“ zu lesen gibt.

Dabei fällt mir ein, dass Audi beim 24h-Rennen am Nürburgring mal wieder ein Stück „Fortschritt durch Technik“ präsentieren wird, der aus meiner Sicht aber nicht so richtig überzeugend wirkt, weil er primär weniger dem Kunden einen Vorteil, sondern mehr dem Hersteller einen Vorteil, wegen der gesenkten Fertigungskosten bringt. (Dazu heute nicht mehr, damit ich den Kollegen nicht ihre Exklusiv-Meldung kaputt mache.)

 Es wäre aber gut, wenn Audi z.B. die Serienprodukte zu Premiumpreisen, wie sie z.B. bei „Audi Sport“ entstehen, endlich mal auch bremsenmäßig den Standard erreichen lassen würden, wie ihn der Kunde für‘s Geld erwarten kann. - Technik hin, Fortschritt „Steere-by-Wire“ her!

In Sachen Selbstdarstellung haben die deutschen Hersteller inzwischen einen tollen Standard erreicht, der den Betrachtern etwas vorgaukelt, was dann oft in der Praxis der alltäglichen Nutzung nicht gehalten werden kann. (Da nutzt eine DMSB-Genehmigung genau so wenig wie ein Nordschleifen-Permit!)

Das ist nicht anders als bei den großen Motorsportserien, womit man aber nicht unbedingt „den Karren aus dem Dreck ziehen kann“. Die Formel1 begibt sich immer mehr ins Abseits, die DTM ist eigentlich schon „scheintot“. Da macht inzwischen DTM-Promotor Gerhard Berger Belebungsversuche, in dem er aus der MotoGP „Gastfahrer“ verpflichtet. Ducati-Star Andrea Dovizioso war schon in einem Audi – was auch sonst? - unterwegs und Gerhard Berger hat gerade von Valentino Rossi die Zusage zu einem Gaststart in der DTM erhalten. - Demnächst in diesem Theater!

Ob‘s die DTM rettet? - Man hat leider vergessen, dass die DTM mal als eine richtig echte Motorsportserie gestartet war. Auch in der Formel 1 konzentriert man sich zu sehr darauf, eine Art Zirkus darzustellen.

Wie wäre es mal mit echtem Motorsport? - Ohne ein Reglement, das kaum noch einer versteht. - Selbst ein Sebastian Vettel hat da jedenfalls wohl nicht alles mitbekommen!

Aber der Sponsor von Valentino Rossi schon. Lassen Sie mich zum Schluss – auch um meine Leser nachdenklich zurück zu lassen – aus einer Presse-Information zitieren:

„Der Spritzer gelb. Das große, dünne Profil. Die Beine des Anzugs über den Stiefeln. Das Ducken, um die Fußrasten der Monster Energy Yamaha vor Verlassen der Pitlane anzufassen. Das Ritual der „Underwear correction“, kurz vor der Fahrt auf den ersten Metern MotoGP Asphalt. Seit über 20 Jahren gehört der Anblick des gestiefelten Valentino Rossi in seinem Rennanzug zur Kollektion des Grand Prix.
Die Details und Besonderheiten des bekanntesten Motorrad-Rennsportcharakters bleiben von seinen Fans und von Millionen MotoGP Enthusiasten rund um den Globus nicht unbemerkt. Rossis Tiersticker und die innovativen Crash-Helm Designs waren schon immer Teil seiner Identität, aber das seit Start seiner Karriere bestehende Bündnis mit der italienischen Firma Dainese war auch eine große Stütze. Zudem ist der Lederanzug des 40-jährigen (der aus Känguruleder besteht, was zu einem dünneren und stabileren Endprodukt führt) genauso ein Teil des Gesamtbildes.“

Wichtig ist zu begreifen: Im Mittelpunkt aller Bemühungen – auch im Motorsport – sollte immer der Mensch stehen!

MK/Wilhelm Hahne
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