2020

Die VLN-Zukunft hat schon begonnen: Das Kartell!

Es gibt Leser dieses Informationsdienstes, die den „harten Kurs“, den Motor-KRITIK in Sachen Breitensport steuert, als ein wenig übertrieben empfinden. Das sind die, für die die VLN ein Teil ihres Geschäftsmodells geworden ist. - Die die VLN auch dazu nutzen!

Ich habe die Entwicklung der VLN-Langstreckenmeisterschaft hin zur Nürburgring Langstrecken-Serie vielleicht mit anderen Augen betrachtet, weil ich Brillenträger bin, über ein wenig Lebenserfahrung verfüge und praktisch so „vor Augen hatte“ (und habe), was jetzt – und in Zukunft – mit einer Motorsport-Serie passiert, die ursprünglich einmal überwiegend von den Idealen seiner Teilnehmer bestimmt war.     

  • Ich war über Jahrzehnte als Fahrer bei der VLN dabei!

Heute ist in den Augen der aktuellen Macher deutlich das €-Zeichen auszumachen. Es gibt sicherlich auch andere „Macher“. Aber deren „Funktionalität“ besteht im Tragen von Titeln, die sie – leider – bisher nicht optimal ausfüllen konnten.

So werden dann nicht nur jene „Macher“, sondern inzwischen eine ganze Motorsport-Serie „über den Tisch gezogen“. - Einschließlich der Fans, die – und das sollte man ihnen nicht übel nehmen – die Zusammenhänge nicht – oder erst zu spät - erkennen oder was noch wichtiger ist, keine Zusammenhänge herstellen können.

Wenn man hinter einem FIA-Zaun stehend einen Rennablauf verfolgt, ist das das Eine. - Das ist sicherlich oft begeisternd. - Aber die VLN sollte eigentlich mehr sein, als nur ein einzelnes Rennen. Inzwischen ist sie – auf dem Weg in die Zukunft – zu einer Serie von neun Einzelrennen geworden!

Jetzt, vor dem „Probe- und Einstelltag“, vor dem ersten VLN-Lauf, macht der neue Geschäftsführer der „federführenden“ (!) VLN VV GmbH & Co. KG (ehemals Mitarbeiter den Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG) deutlich, in welche Richtung die VLN in Zukunft geführt werden soll:

  • Man möchte die VLN zu einem „Goldesel“ ausbauen!

Natürlich auch zum Vorteil des Nürburgring-Käufers, der sich immer noch – aus Sicherheitsgründen – hinter einer „capricorn“-Firma verbirgt. Und „alte Verträge“, z.B. mit der Lindner-Gruppe, belasten immer noch die aktuellen Ergebnisrechnungen. - Da muss etwas getan werden! - Das geht bis hin zur „Rennwurst“!

Aber man hat jetzt – neu – auch auf einer anderen Schiene die Weichen gestellt. Vor dem ersten Auftreten der VLN in 2020. Man macht nicht nur den Teams „Sonderangebote“, sondern auch den „Fans“, die man dann eigentlich schon einer anderen Kategorie zuzurechnen muss als die, die bisher die Nordschleife säumten. - Bei (bisher!) acht Euro Parkgebühren.

Ich möchte meine Leser bitten, einmal einen Blick auf die Anhänge zu werfen, die in diesem Tagen – noch vor dem ersten VLN-Lauf - den VLN-Teams und anderen zuging.

Und das ist erst der Anfang vom Ende einer „Breitensportserie“! - Da bin ich sicher!

Also bitte mal in die „Anhänge“ schauen! - Dann erhält man zumindest einen ersten Eindruck.

Die Zukunft hat schon begonnen!

MK/Wilhelm Hahne

Übrigens: Ich bin Journalist, kein Rechtsanwalt. - Auch kein Medienpartner! - Es genügt  Geschmack zu haben, um „ein Geschmäckle“ festzustellen.

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VLN VV GmbH & Co.KG: Nicht nur schwach im Rechnen!

Bei der VLN – betrachtet man sie als Serie - hat sich, gerade im Hinblick auf die Saison 2020, einiges getan. Es gibt praktisch zwei Veranstalter-Organisationen: Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring e.V. & Co. OHG in Verbindung mit der VLN VV GmbH & Co. KG (VLN Veranstaltungs- und Vermarktungsgesellschaft). In der Ausschreibung werden sie dann „nachfolgend“ als „VLN“ bezeichnet. Die handelnden Personen sind darin mit Ralph-Gerald SCHLÜTER, Generalbevollmächtigter VLN oHG, Michael BORK, Leiter Sport + Renndirektor VLN oHG, Volker STRYCEK, Leiter Technik VLN oHG und Christian STEPHANI, Geschäftsführer VLN VV benannt. - Für den jetzt am kommenden Samstag stattfindenden „VLN Probe- und Einstelltag“ ist dagegen nur die VLN VV GmbH & Co.KG, Otto-Flimm-Str., 53520 Nürburg als Veranstalter verantwortlich. - Darüber soll hier geschrieben werden, aber auch über einen Teil der allgemeinen VLN-Ausschreibung 2020, in der wohl bisher der Abschnitt, „2.1 Einzelheiten zu den Titeln und Prädikaten der Serie“, überlesen wurde. - Da zunächst mal der „Probe- und Einstelltag“ durchgeführt wird, soll diese Geschichte damit beginnen:

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König Kurt‘s „Bruch“-Bude: Schlosshotel Bergzabern!

Natürlich müsste es Bad Bergzabern heißen. Kurt Beck würde sicherlich diese Schreibweise als korrekt begrüßen, weil Bad Bergzabern nicht nur seine Geburtsstadt ist. Bergzabern liegt auch im Wahlkreis 49, den Kurt Beck – als er dort noch antrat – immer für die SPD gewinnen konnte. Da liegt es nahe, dass man sich auch – so man schließlich Ministerpräsident geworden ist – mal dankbar und den Wählern erkenntlich zeigt. Zumal er auch noch durch einen Parteifreund dazu angeregt wurde. - Beck hatte „damals“ - es war 2006 – in Mainz seinen Stellvertreter und Innenminister seinerseits dann angeregt - „mal was zu machen“. Das geschah dann nach „Hausfrauen-Art“. - Ohne Rezept! - Getreu dem Beck-Wahlspruch: „Wir machen es einfach!“

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Zeit – sich zu erinnern: An die Drucksache 17/9308!

Die findet man im Archiv des Landtages von Rheinland-Pfalz in Mainz. Sie ist zwar von Mai 2019, aber nicht alt. Besonders wenn man den Grund für die Anfrage kennt: Die Insolvenz in Eigenverwaltung (!) der Nürburgring GmbH, einer landeseigenen (!) Firma, die schon im Jahre 2012 zu notieren war und bis heute (2020) nicht beendet, abgeschlossen ist! Da war die „Kleine Anfrage“ der Opposition (CDU) in der Landesregierung in Mainz dann zwar auch „damals“ eine Erinnerung, an die Motor-KRITIK aber dann heute noch mal erinnern möchte – weil sich auch einer meiner Leser daran erinnerte. – Die Antwort aus dem Finanzministerium „damals“ (2019) in Mainz hatte keine nähere Beleuchtung erfahren - Bei der CDU war man wohl zufrieden. Schließlich hatte man etwas getan! - Motor-KRITIK möchte heute darum seine Leser ein wenig näher und detaillierter informieren und findet:

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Zum Stuck-Rücktritt: Kleine Gedanken-Rotation!

Seit dem 19. Februar 2020 gibt es immer wieder Anfragen bei Motor-KRITIK mit ähnlichem Inhalt:

  • Wann können wir bei Ihnen lesen, weshalb Stuck als DMSB-Präsident zurückgetreten ist?

Offiziell begründet hatte Hans-Joachim Stuck (69) seinen Rücktritt mit „persönliche Gründen“. Sein Rücktritt kam für Viele überraschend, denn schon am 18. April 2020, einem Samsstag, werden die „turnusgemäßen“ Wahlen auf der Jahreshauptversammlung des DMSB e.V. stattfinden. Dort hätte sich – so oder so – entschieden, ob er Weitermachen kann (darf) oder ob es – aus welchen Gründen auch immer – einen Nachfolger gibt.

Laut den Vereinssatzungen sind die drei Trägervereine des DMSB e.V. der ADAC, der AvD und der DMV. - Mitglieder des DMSB können übrigens auch alle die Motorsportverbände werden, die ihren Sitz in Deutschland haben, auch z.B. die Landesmotorsportfachverbände.

In den Satzungen des DMSB e.V. steht aber auch:

„Die Mitglieder des Präsidiums werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Dem Präsidium hat jeweils mindestens ein Vertreter jedes Trägervereins anzugehören.“

Hans-Joachim Stuck war damals – am 21. April 2012 - der Vorschlag des ADAC. Um es zu präzisieren:

  • Der ADAC-Sportspräsident hat damals Hans-Joachim Stuck zu „seinem Mann“ beim DMSB gemacht!

Wer nun die aktuelle Stimmung unter denen kennt, die am 18. April 2020 auch einen Präsidenten wählen müssen, der weiß, dass Stuck nach dem Wahlgang in diesem Jahr nicht mehr Präsident gewesen wäre. Wer aber auch den ADAC-Sportpräsidenten ein wenig kennt, der selbst einmal Präsident des DMSB war und inzwischen dort als „Ehrenpräsident“ zuarbeitet, dem ist klar, dass es niemals passieren würde, dass ein Mann, der auf Vorschlag dieses bedeutenden ADAC-Sportpräsidenten zum DMSB-Präsidenten wurde, von irgendwelchen Mitgliedern abgewählt wird. - Das würde dem Selbstverständnis des ADAC-Sportpräsidenten nicht entsprechen! - Es wird vorher zurückgetreten!

Oder anders: Es trifft es sich gut, dass ein Hans-Joachim Stuck zufällig schon kurz vor den Wahlen aus „persönlichen Gründen“ keine Lust mehr hatte, den DMSB-Präsidenten zu spielen.

So einfach stellt sich mir jedenfalls – nach ein wenig „Gedanken-Rotation“ - die Entscheidung eines Hans-Joachim Stuck dar. - Er wurde entschieden. - Meine ich, da ich glaube, die Persönlichkeit eines Hermann Tomczyk richtig einschätzen zu können.

Natürlich ist Hermann Tomczyk mehr als ein ADAC-Sportpräsident. Er ist auch Vizepräsident des Automobilweltverbandes FIA und nicht nur in diesen beiden Funktionen sehr erfolgreich. So hat er gerade den WM-Status der Deutschland-Rallye gerettet, die auch in 2020 so bei uns stattfinden wird; er hat dem ADAC in 2020 auch die TCR-Lizenzen für Deutschland gesichert. - Oder anders: Ohne ihn, ohne den ADAC, läuft im deutschen Motorsport nichts! - Dafür alles im Sinne des ADAC!

Aber Tomczyk ist auch ein erfolgreicher selbstständiger Unternehmer, der in einer kleinen Firma – wenn man das auf die wenigen Mitarbeiter bezieht – z.B. in 2018 einen bilanzmäßigen Gewinn von etwas mehr als 2,5 Millionen Euro erzielte. Sein Sohn Tobias ist in dieser Firma – neben ihm – Geschäftsführer und er hat seinen Sohn Martin auch in seine Geschäfte – es gibt noch weitere Unternehmen – eingebunden.

Martin Tomczyk ist mal – 2016 – vom Motorsport (DTM) zurückgetreten, nachdem seinem Vater nach einem offenen Gespräch mit DTM-Teamverantwortlichen klar wurde, dass sein Sohn in dieser Motorsport-Sparte keine Zukunft haben würde. - Tobias hatte übrigens Bruder Martin gemanagt!

Bei einigen „Zufällen“ im Motorsport – auch beim DMSB – hat Hermann Tomczyk seine Fäden gezogen. So auch bei einigen Präsidiums-Sitzungen des DMSB im Jahre 2019, wenn Hans-Joachim Stuck „zufällig“ verhindert war. Dann war Hermann Tomczyk als „Ehrenpräsident“ dort ein sinnvoller „Ersatz“.

Für den war es selbstverständlich, in seiner Funktion beim ADAC auch die „Gelben Engel“ bei der Deutschland-Rallye für „das Hüpfen“ von Sonderprüfung zu Sonderprüfung zu nutzen. -

Privat besitzt er zwar keinen Hubschrauber, hatte aber schon vor vielen Jahren immerhin ein kleines „Motorböötchen“, das in der Nähe von San Remo ankerte und das ihn dann schon mal bei kleinen Mittelmehr-Rundreisen in Nizza, Cannes, aber auch in Montecarlo anlegen ließ.

Bei Hermann Tomczyk hat alles Niveau! - Selbst Rücktritte haben so auch einen besonderen Hintergrund. - Zum Beispiel nicht präzisierte „persönliche Gründe“!

MK/Wilhelm Hahne
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GIMS 2020: Sechs Tage vor der Eröffnung abgesagt!

Im August 2018 schrieb der Chefredakteur der „Welt am Sonntag“ in einem Kommentar:

„Eine Gesellschaft, die mittlerweile fast jede Debatte von Asyl bis Wetter bis an den Anschlag der Hysterie führt, verliert ihre Erdung. Das ist dramatisch.“

Ich erinnerte mich in einem Moment daran, als mich gestern die Information erreichte, dass in einer deutschen Großstadt in einem Supermarkt Einkäufe beobachtet werden können, die man als „Hamsterkäufe“ bezeichnen würde. Der Grund dafür könnte der gleiche sein, der gestern auch zur Absage des Genfer Automobil Salons geführt hat, der normaler Weise sechs Tage später seine Pforten geöffnet hätte.

Grund dafür ist eine gewisse Hysterie, in die Bürger – nicht nur in Deutschland – durch bedrohlich wirkende Informationen aus dem politischen Raum versetzt wurden. Dazu reichen Aussagen, wie z.B. die des deutschen Gesundheitsministers Spahn, der aktuell erklärte:

"Der Aufbau des Krisenstabs zeigt: Wir nehmen den Ausbruch des Coronavirus ernst und reagieren darauf, dass die Epidemie jetzt Deutschland erreicht hat."

Als Epidemie wird – meine ich - eigentlich eine im ganzen Volk verbreitete Krankheit verstanden. Da sich die Aussage des Herrn Spahn eindeutig auf den Coronavirus bezieht, muss man daran erinnern, das es aktuell 53 Fälle einer bestätigten Coronvirus-Infektion (SARS-CoV2) gibt. In unserem Land leben etwas über 83 Millionen Bürger. Die Weltbevölkerung beträgt um 7,8 Milliarden Menschen und per gestern waren 83.647 Infektionsfälle registriert.

Vielleicht muss man 1957 schon gut zwei Jahrzehnte auf der Welt gewesen sein um sich zu erinnern, dass in diesem Jahr 29.000 Tote allein durch die „Asiatische Grippe“ in Deutschland gab.

Und es gab einen Genfer Automobil Salon. Es gab in dem Jahr dann auch die IAA, die Internationale Automobilausstellung in Frankfurt. - Damals war nichts von einer Hysterie zu spüren!

1968 gab es die „Hongkong-Grippe“, die weltweit zwischen 750.000 und 1 Million Menschenleben forderte. 1977 gab es die „Russische-, 2009 die „Schweine-Grippe“. Natürlich sollte ich auch die „Vogel-Grippe“ nicht vergessen. - Aber es gab einen Genfer Automobil-Salon!

Aber die Zeit – und unsere Gesellschaft – haben sich verändert. Aus einem Salon in Genf ist in 2020 die GIMS, die Genfer Internationale Motor Show geworden, die nun nicht stattfindet. - Aus Vorsichtsgründen!

1957 fand auch ein „Salon“ nicht statt: Der Brüsseler Auto-Salon! - Man hatte auf ihn verzichtet, weil es in Brüssel die Weltausstellung gab, die sogar die Italiener veranlasste, den Turiner Salon terminlich zu verschieben. - Vielleicht war sogar wichtiger, dass 1957 den Männern in Portugal das Schwimmen in Badehosen erlaubt wurde, nachdem vorher nur Badeanzüge zugelassen waren. - Es war schon – irgendwie – eine andere Welt!

1968 war für die Deutschen die Einführung der Mehrwertsteuer (10 Prozent!) eindeutig wichtiger als die „Hongkong“-Grippe. Auch mich persönlich – und die Öffentlichkeit insgesamt -  hat diese Grippe – und die vielen Todesopfer – nicht wirklich so berührt, wie der zweite Gewinn einer Formel 1-Weltmeisterschaft durch Graham Hill zum Beispiel.

Heute denke ich an die Ausgaben der Aussteller auf der GIMS, die zwar nicht stattfindet, aber insgesamt zu einem Verlust in dreistelliger Millionenhöhe führen wird. - Man denke nur an die Hotelkosten! - Alle Zimmer fest gebucht!

Aber tatsächlich gibt es in der Schweiz ein Epidimiengesetz, das Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern – nach einer Entscheidung des Schweizer Bundesrates – verbietet.

Ist bei den bis jetzt bekannten „Fallzahlen“ die SARS-CoV-2-Infektion wirklich schon von einer Epidemie zu sprechen? - Ich habe mal bei „Wikipedia“ nachgeschaut:

„In der Epidemiologie wird von einer Epidemie gesprochen, wenn die Zahl an neuen Erkrankungsfällen (Inzidenz) über einen gewissen Zeitraum in einer bestimmten Region zunimmt. Nach der Geschwindigkeit der Zunahme werden Explosiv- und Tarditivepidemien unterschieden. Als eine Endemie wird demgegenüber das andauernd gehäufte Auftreten einer Krankheit in einer umschriebenen Population bezeichnet; hierbei bleibt die Inzidenz annähernd gleich, ist aber gegenüber nicht-endemischen Gebieten erhöht. Bei einer Länder und Kontinente übergreifenden Ausbreitung wird von einer Pandemie gesprochen. Ein Rückgang der Erkrankungshäufigkeit wird als Regression bezeichnet.“

Was mir ganz persönlich auch nicht hilft, die derzeitige Hysterie zum Thema Coronavirus zu verstehen.

    • Was steckt wirklich hinter der aktuellen Panikmache?

MK/Wilhelm Hahne
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Statistikzahlen: Jeder argumentiert auf seine Art!

Als ich vor Tagen sehr vorsichtig die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland im Kalenderjahr 2019 hier auf diesen Internetseiten noch schätzen musste, da habe ich – vorsichtig – von 3.100 geschrieben. Heute hat nun das Statistische Bundesamt die amtlichen – vorläufigen – Zahlen bekannt gegeben. - Kaum waren die veröffentlicht, da gab es erste Kommentare von der Deutsche Verkehrswacht (DVW), der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) meldet sich zu Wort, es gab auch sofort eine Stellungnahme der GRÜNE Landtagsfraktion von Rheinland-Pfalz zur Entwicklung in diesem Bundesland – und auch die Meinung des  TÜV-Verbands (VdTÜV) durfte nicht fehlen. - Ich finde die Sichtweise der Organisationen schon interessant und möchte meine Leser darüber – ausschnittweise – informieren.

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Räselhaft! - Wieso Verhältnismäßigkeit der Mittel?

Anlass zu dieser Geschichte ist das Auftreten des neuen Coronavirus (COVID-19) - kein China-Gadget, mehr eine China-Disease - die nun auch auf Europa – und damit Deutschland – übergreift. Und unser Gesundheitsminister verspricht „Wir reagieren jederzeit angemessen und verhältnismäßig.“ - Schaut man sich um, was anderswo bisher gegen diese Krankheit, die von einem neuen Virus ausgeht, getan und unternommen wurde, dann begreift man das „verhältnismäßig“ nicht. - Und was ist angemessen? - Jeder hat da wohl so seine Vorstellungen, wenn man einmal betrachtet, welcher Aufwand betrieben wird, wenn man diese neue Krankheit mit „alten“ vergleicht, an die man sich offensichtlich schon gewöhnt hat. - Als Motor-Journalist fallen einem dann auch „Sicherheitslösungen“ für Automobil und Motorrad ein, die nicht nur einen unnötigen Aufwand – wegen der daraus resultierenden Klimaschädigung – bedeuten, dessen Kosten die Nutzer zu tragen haben. Den Gewinn daraus hat ausschließlich die Industrie, der diese Sicherheits-“Gadgets“ nach entsprechenden Marketing-Maßnahmen auch – zufällig – zu einem „qualitativem Wachstum“ verhelfen. - Als aufmerksamer Beobachter muss man  – hier wie da – nach einigem Überlegen zu der Feststellung und Frage kommen:

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Zu NLS-Maßnahmen für 2020: Die ILN ist zufrieden!

Eigentlich hat die NLS die Funktion eines „Närrischen Dreigestirns“, die von König, Bauer und Jungfrau. Um die „Nürburgring Langstrecken-Serie“ (NLS) betreiben zu können, bedarf es der VLN VV GmbH & Co. KG („König“), der VLN oHG („Bauer) und den – daran gemessen - „ohnmächtigen“ kleinen Vereinen („Jungfrau“), die eigentlich die notwendige sportliche Ausrichtung der Veranstaltung vornehmen. - Dazu bedarf es der Anmerkung, dass die VLN, seit 1977 auf der Nürburgring-Nordschleife aktiv, eigentlich mal eine Breitensportserie war, die mit relativ kleinem administrativen Aufwand funktionsfähig war.

Die Anzahl – von damals – 10 Rennen pro Saison, wurde inzwischen auf 9 reduziert, dafür aber der Aufwand und die Reglementierung deutlich gesteigert. Verringert hat sich auch über die Jahre die Anzahl der Teilnehmer, weil die sich per Saldo bei dem für das Rennenfahren erforderlichen Aufwand vorkamen, als wären sie auf einer „falschen Veranstaltung“.

Gestiegen ist aber die Anzahl der Klassen. Auch das ist ein Zeichen der „Professionalisierung“. Auch die Reglementierung wurde „verbessert“, aber nur im Interesse einer „Professionalisierung“, die inzwischen solche Auswirkungen hat, das inzwischen vieles technisch erlaubt ist, was sich offensichtlich nicht bei einer (üblichen!) oberflächlichen technischen Abnahme kontrollieren ließ, während man gleichzeitig „Sicherheitsmaßnahmen“ eingeführt hat, die zwar nur Alibicharakter haben, aber die Kosten „professionell“ steigern.

  • So waren dann in den letzten Monaten schon die ersten Insolvenzen bei Einsatzteams zu verzeichnen!

Das alles scheint die ILN, die Interessengemeinschaft Langstreckenrennen Nürburgring, nicht zu stören, die inzwischen auch mehr die Interessen der reinen Profiteams – und damit der Hersteller – vertritt, weniger die Interessen der Teilnehmer, die bei der Ausübung „ihres Motorsports“ eigentlich nur ein wenig Spaß haben wollten.

Die Nürburgring-Nordschleife bot da eigentlich von der Anlage her beste Voraussetzungen, die man leider nicht dadurch verbessert hat, dass man unter dem „Schutzschild“ Sicherheit die Strecke den Sportwagen anpasste, deren Heimat eigentlich die Retorten-Rennstrecken sein sollten, wie sie in den letzten Jahren von „Architekten“ geschaffen wurden, deren Arbeit sich auch an der Auftragstellung ihrer Auftraggeber orientierte. - Die orientierte sich wieder an den Ansprüchen der Industrie

Und die „Sport-Behörden“ weiten die „Spielwiesen“ der Industrie durch die Einbindung von immer mehr Fabrikats-Serien immer weiter aus. Unter dem Beifall der jeweiligen Marketing-Abteilungen, denen jedes Rennen im Ergebnis einen Klassensieg beschert, mit dem sie die „Qualität“ ihres Fabrikats in der Werbung unterstreichen können.

Die ILN klatscht zu all‘ dem Beifall! Das Hauptgewicht dieser „Organisation“ liegt heute in der Verbesserung der Voraussetzungen für „Profi-Teams“. Darum finden auch die kleinen Verbesserungen der NLS für die neue Saison ihren Beifall, wobei es eigentlich dabei nur um ein Abspecken hin zu altem VLN-Niveau handelt.

Den aktuellen ILN-Oberen kann das nicht auffallen, weil einer der ILN-Gründer, Olaf Manthey, sich auf die Position eines „Vorzeige-Ehrenmitglieds“ zurück gezogen hat, nachdem er feststellen musste, dass sein – im Motorsport – guter Name z.B. von Nürburgring-Mitarbeitern missbraucht wurde, um sinnlose Maßnahmen von Geschäftsmachern zu argumentieren.

Jetzt, vier Wochen vor dem ersten Langstreckenrennen der Saison 2020, ist noch keine spezielle Ausschreibung dafür veröffentlicht. - Es wäre eigentlich die „66. ADAC Westfalenfahrt“.

Vielleicht wird auf einen Namen und eine entsprechende Ausschreibung verzichtet. Wer mal einen Blick auf die offizielle NLS-Seite wirft, stößt aktuell nur auf eine Nummerierung der neun Rennen, die offenbar in 2020 namenlos durchgeführt werden, bevor man dann den Versuch unternimmt – irgendwann – den Rennen ein neues „Namens-Korsett“ überzustülpen.

Die Fachpresse lobt, dass es für 2020 keine Nenngelderhöhung gibt, übersieht dabei, dass der „Fortschritt“ für eine Digitalisierung, die z.T. erst für 2021 verbindlich wird, von den Einsatzteams getragen werden muss und damit dann u.a. Unfälle vermieden werden sollen, die erst durch die Einführung von überzogenen Sicherheitsmaßnahmen geschehen konnten.

„Die Teamvereinigung ILN zeigt sich angetan“, lese ich aktuell auf der Internetseite eines Informationsdienstes für den Motorsport. - Und: „Es sind konstruktive Gespräche mit der VLN“.

Na dann… - Hals- und Beinbruch!

MK/Wilhelm Hahne
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Carfriday: Kommt Hilfe vom Nürburgring-Osterhasen?

Der Hase ist in Deckung gegangen! Er kennt die Motor-KRITIK-Geschichten zu diesem Thema. Sie schilderten die Realität, waren ehrlich und deutlich. Man hat sie – ungern – auch in Mainz gelesen aber lieber übersehen. - „Damals“ - in 2018 und 2019 – als sie geschrieben wurden. Sie hatten einen realen Hintergrund, der auch Adenauer Bürgern nicht gefiel. Besonders denen im Vorort Breidscheid, wo sich – schon wegen der „alten“ Nürburgring-Zufahrt –  am Karfreitag auf der vorbeiführenden B 257 der Verkehr staute. Aber auf eine besondere Art! - Weil da Motoren heulten und Reifen quietschten. Die Breidscheider haben fassungslos zugeschaut und auf regulierende Maßnahmen unserer Volksvertreter gehofft. - Nichts ist passiert! - Darum haben sie  jetzt in 2020 versucht, die Notbremse zu ziehen. Weil nicht nur Ostern, sondern – in diesem Fall bedeutender – Karfreitag bevorstehen. Der bekam für die Adenauer Bürger in dem Moment besondere Bedeutung, als der stille Karfreitag von einem Marketing-Mitarbeiter am Nürburgring zum „Carfriday“ umgezwitscht wurde. - Das verstieß in seinen Auswirkungen nicht nur gegen alle Gesetze des Landes, sondern ließ auch jedes Einfühlungsvermögen und Rücksichtnahme auf ein gewachsenes religiöses Verhalten der Bürger an diesem Tag vermissen. - Die Frage muss also in 2020 lauten:

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