2020

Motorsport im Rentenalter: Je oller, je doller!

Kurz vor meinem Geburtstag habe ich Anlass, noch mal ein paar Jahre zurück zu denken. Beim Aufräumen – wie man das bei einem Jahreswechsel schon mal macht – fielen mir zwei alte Fotos in die Hände. Eins zeigt u.a einen meiner Brüder – Bernd, der vor zwei Jahren verstarb – Wolfgang Savelsbergh und mich vor dem Start zum 24-Stunden-Rennen am Nürburgring im Jahre 1995  mit einem Opel Astra. Wir haben damals nicht unsere Klasse gewonnen – wir wurden nur Zweiter – aber zusammen mit „Juppi“ Bermes haben Wolfgang und ich dann in diesem Jahr nicht nur in Spa-Francorchamps beim 24h-Rennen einen Klassensieg eingefahren, sondern auch – da die besten Ergebnisse eines Gruppe N-Fahrzeugs in der Addition beider 24h-Rennen eine Sonderwertung erfuhren - gleich noch für das Mühlner-Team die „European Community Challenge" gewonnen, die in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben war.

Hier die zwei Erinnerungsstücke. So sah das damals am Nürburgring aus. - Damals war ich erst 62 Jahre alt und ich erinnere mich – ungerne – daran, dass meine Team-Chefin, Renate Mühlner, nach dem 24h-Rennen am Nürburgring lange nicht mehr mit mir gesprochen hat, weil ich in der letzten Runde einen möglichen Klassensieg „vergeigt“ habe.

Ich bin zwar mit einem Rückstand von 1 Minute und 26 Sekunden nach dem Klassensieger auf Platz zwei in der Klasse, aber immerhin auf Platz zehn im Gesamtklassement eingelaufen. - Mit einem Zweiliter-Gruppe N! -  Unsere Klasse war mit 19 Fahrzeugen besetzt. Insgesamt waren beim 24h-Rennen am Nürburgring 149 Fahrzeuge am Start.

Ich hatte beim „Reifen-Poker“ verloren. Wir waren während des gesamten Rennens immer irgendwo zwischen Platz 1 und 3 unterwegs gewesen. Den letzten Turn fuhr ich – im Regen. Als die Strecke abtrocknete, kamen alle zum Reifenwechsel herein. Nur ich bin „draußen geblieben“. Es war eine Fahrerentscheidung! - Sie war falsch! - Es waren zwar nur noch wenige Runden zu fahren, aber in der letzten Runde waren meine Regenreifen „total fertig“. Das Auto fuhr sich wie auf Schmierseife.

Da habe ich mich dann in der letzten Runde vor der „Wippermann/Eschbach“-Passage überholen lassen müssen. Mein Auto war praktisch unfahrbar geworden, so dass man mir auf dem kurzen Streckenstück bis zum Zielstrich noch fast 1,5 Minuten abgenommen hat.

Ich persönlich habe mich damit getröstet, dass ich bei einem eigentlich notwendigen Reifenwechsel auch „nur“ Zweiter geworden wäre. Wichtig war mir, trotz allem noch unter die ersten Zehn im Gesamtklassement gekommen zu sein. Natürlich habe ich nicht vergessen, dass 1995 GT-Fahrzeuge beim 24h-Rennen verboten waren. - Aber war der Motorsport deswegen zweitklassig?

1995 wurden zwei Werks-M3 in diesem Rennen durch Unfall zerstört, Ravaglia/Duez/Burgstaller gewannen, vor einem Gruppe N-M3 mit Johannes Scheid/Hans Widmann/Ingo Jeleniowski. - 1998 zeigte dann BMW, dass man für einen Gesamtsieg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring nicht unbedingt einen M3 braucht. Ein BMW-Diesel schlug hier einen BMW M3. - Es geschah exakt das, was leitende Herren bei BMW um jeden Preis vermeiden wollten: Ein BMW M3, ein Automobil, an dem BMW mehr Geld verdiente als an einem Diesel, wurde geschlagener Zweiter.

1998 war – verglichen mit heute – noch ein „ehrliches Jahr“. Der Veranstalter nannte 63.000 Zuschauer! - Und es gab 153 Starter. - Das war das Jahr, bevor – aus Marketinggründen – große Zahlen erwünscht waren und durchgesetzt wurden. Da gab es dann über 200 Starter, von denen dann die erst offiziell auf dem Bildschirm erschienen, wenn andere ausgefallen waren. - Starten durfte alles, einschl. einem VW-Transporter – wenn ich mich richtig erinnere.

Bei dieser Gelegenheit: Dass ein 24h-Rennen auf dem Nürburgring anstrengend ist, wird nicht bestritten, aber ich sage aus eigener Erfahrung: Ein 24h-Rennen in Spa-Francorchamps ist anstrengender!

MK/Wilhelm Hahne
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Der Motorsport im Rennen gegen den Klimawandel?

Wir haben schon Rekordrunden mit einem Elektro-Rennwagen des VW-Konzerns erlebt. Jaguar fährt mit E-SUV Rennen. Große Automobilhersteller beweisen ihren neuen Hang zu E-Automobilen durch Einsatz von Rennwagen in der Formel E. Da ist – zumindest von mir – tatsächlich übersehen worden, dass es eine Meisterschaft für E-Karts schon seit 2018 gibt. Diese Meisterschaft wird nun in 2020 mit vollkommen neuen Karts ausgetragen. Und das in fünf Läufen, die ausschließlich in Deutschland stattfinden.

Das übrigens ganz „im Stil der neuen Zeit“. Man kauft keine Rennkarts mehr. Sie werden gestellt. Es gibt in dieser Meisterschaft auch nur ein Fabrikat: BRP-Rotax, das den Namen „Projekt 20“ trägt.

Dieses Foto aus der offiziellen Presseinformation des Promotors der Serie zeigt nicht nur das neue E-Rennkart und lässt die Batterie-Platzierung erkennen, sondern zeigt auch, wer mit als Sponsor bei dieser E-Serie an Bord ist.

Vorgestellt wird der Prototyp des neuen E-Karts vom DMSB im Rahmen der Internationalen Kartmesse in Offenbach/Main vom 25. - 26. Januar 2020. Der oben gezeigte Ausschnitt aus der Ankündigung macht deutlich, dass sich auch die FIA gerne mit E-Serien schmückt.

Der Promotor ist da deutlich zurückhaltender. Nirgendwo ist in der Presseinformation der sonst so gerne im Zusammenhang mit solchen Vorstellungen missbrauchte Begriff „nachhaltig“ zu lesen. Denn auch diese E-Sportgeräte müssen z.B. zwischen den Einsätzen in Training und Rennen jeweils wieder in ca. zwei Stunden Dauer aufgeladen werden. Das muss zur Zeit mit Diesel-Aggregaten geschehen und ist der derzeitigen Rennstreckenstruktur geschuldet, die offenbar von den Rennstreckenbesitzern nicht schnell genug der aktuellen Entwicklung – auch im Motorsport – angepasst werden konnte.

Die E-Motoren in den Rennkarts leisten (umgerechnet) gut 27 PS. Dieser Leistung steht ein Eigengewicht von 140 Kilogramm gegenüber. Mit einem Boost-Knopf kann die Leistung kurzzeitig noch einmal erhöht werden, so dass dann ein Leistungsgewicht von 4,2 kg/PS erreicht wird. Das sollte eindrucksvolle Fahrleistungen ermöglichen.

Die Rundenzahl pro Rennen ist auf 12 begrenzt, so dass die Renndauer jeweils bei 15 Minuten - abhängig von der jeweiligen Streckenlänge - liegen wird.

Für alle geplanten fünf Rennen wird die „Einschreibegebühr“ für die „Deutsche Elektro-Kart-Meisterschaft 2020“ insgesamt 12.900 Euro betragen. Darin sind alle Nenngelder, die Bereitstellung und der Transport des E-Karts zu allen Veranstaltungen, ein einheitlicher Rennanzug für den Fahrer und für Fahrer und einem Monteur die entsprechende Teamwear enthalten. Auch Hospitality-Tickets inklusive Catering sind inbegriffen.

Da bleiben als Zusatzkosten dann nur noch die Reisekosten und die Kosten für Reifen, die aber pro Rennen auf sechs Stück begrenzt sind. Da dürfte dann die Saison für einen „Junior“, vom Vater als Monteur begleitet, kaum teurer als rd. 25.000 Euro werden.

Porsche wird den E-Kart-Meister des Jahres 2020 nicht nur mit einem kostenlosen Testtag in einem Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport, sondern auch mit diversen Schulungsprogrammen fördern.

Die Einschreibung in diese kostengünstige E-Meisterschaft kann unkompliziert über die Internetseite www.dekm.de erfolgen. Wer noch Fragen hat: 0911-5703200 ist die Telefon-Nummer des Promotors Ikmedia GmbH in Schwaig bei Nürnberg.

MK/Wilhelm Hahne
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VLN: Gestern am Abgrund – nun einen Schritt weiter?

Am 10. Januar 2020 erschien hier in Motor-KRITIK eine Geschichte, in der deutlich gemacht wurde, was sich nach Bekanntgabe eines neuen Oberbegriffs für die VLN-Rennen 2020 auf der Nürburgring-Nordschleife eigentlich getan hatte. - Die Akteure an der Spitze der VLN-Gesellschaften - unter Verwendung des Begriffs „VLN“ auch handelsgerichtlich eingetragen -  hatten die erste Welle des Nichtverstehens nach der Vorstellung eines neuen Begriffs in Gesprächen – aber wie auch aus Darstellungen in danach geschlossenen Verträgen hervorgeht -  mit „ein wenig zurück rudern“ abgefedert. - So war hier in Motor-KRITIK zu lesen.

Die Darstellung in Motor-KRITIK entsprach dem Recherche-Ergebnis und wurde mir z.B. noch am 11. Januar 2020 von einem Leser mit einer E-mail als richtig bestätigt, in der er schrieb:

„Ich war heute seit längerer Zeit noch einmal auf der offiziellen Webseite der VLN. Danach muß ich den Eindruck haben, daß die Änderung von Titel und Logo wohl wirklich nicht so ernst gemeint war. Zwar findet sich auf der Webseite eine diesbezügliche Meldung (vom 03. Dezember 2019), ansonsten präsentiert sich die Seite wie eh und je.“

Aus „eingeweihten Kreisen“ wurde mir aber berichtet, dass dieser Hinweis in Motor-KRITIK auf „zurück rudern“ in Sachen „Oberbegriff“ bei den derzeit in Sachen „VLN“ tätigen Akteuren der Oberklasse nicht gerade einen Freudentaumel ausgelöst hätte. Mir wurden „Gegenmaßnahmen“ angedeutet.

So habe ich dann auch heute, am 12. Januar 2020, schon wieder auf den Internetseiten der VLN vorbei geschaut:
Hier kann man einer Eintragung in einem DMSB-Dokument, das am 2. Januar 2020 eingestellt wurde entnehmen, dass dort noch von „VLN“ und nicht von der „Nürburgring Langstrecken-Serie“ die Rede war. - Schließlich war auch in der am 29. November 2019 eingestellten „vorläufigen Ausschreibung“ für die VLN-Serie 2020 immer noch der alte Begriff „VLN“ verwendet worden.

  • Hatte man bei den „VLN-Oberen am 29.11. nicht gewusst, was man am 3.12. verkünden würde?

Weil ich mich heute weiter durch die VLN-Internetseite geklickt habe, bin ich dann darauf gestoßen, dass man außerhalb der normalen Arbeitszeit – an einem Sonntag (heute) - eine neue Version der „vorläufigen Ausschreibung“ für die VLN-Läufe eingestellt hat, was sicherlich auch von jenen Teams als Provokation empfunden werden muss, die gerne in 2020 in dieser Serie starten möchten.

Am 12. Januar 2020 gibt es die zweite „vorläufige Ausschreibung“ (!) für eine Serie, deren erster Lauf – auch das ist den Internetseiten zu entnehmen – am 21. März 2020 durchgeführt werden soll!

  • Kann man sich bei den derzeit regierenden „VLN-Theoretikern“ vorstellen, dass die Wettbewerbs-Fahrzeuge für dieses Rennen technisch vorbereitet werden müssen und die dann vorgenommenen Änderung einem gültigen technischen Reglement entsprechen müssen, das aktuell immer noch nicht vorliegt? (Weil die DMSB-Genehmigung fehlt!)

In der jetzt zweiten „vorläufigen Ausschreibung“  gibt es z.B. den Passus:

„In allen Klassen dürfen die vorderen Bremsscheiben und Bremssättel durch andere Bremsscheiben und Bremssättel ersetzt werden, wobei Kohlefaser- oder Keramik-Bremsscheiben nicht zulässig sind.
Voraussetzung: Die Verwendung dieser nicht serienmäßigen Bremsanlage ist nur dann erlaubt, wenn sie vom Bewerber / Fahrer / Teilnehmer rechtzeitig schriftlich bei angezeigt / beantragt ist / wird.“

Das bedeutet nichts anderes, als dass z.B. an allen bei VLN-Läufen eingesetzten Serien-Fahrzeugen (in den V-Klassen) Bremsanlagen gefahren werden dürfen, die es in der Serie nicht gibt! - In welcher Zeit soll dann vor dem ersten Rennen ein Umbau erfolgen, wenn das vom DMSB genehmigte Reglement erst kurz vor dem Rennen veröffentlicht wird? - Und dann noch der Umbau schriftlich beantragt und genehmigt werden muss!- Wer trägt die Verantwortung bei Unfällen, die durch die Verwendung einer solchen – nicht mit der Bremse auf der Hinterachse abgestimmten – vorderen Bremsanlage entstehen?

Vielleicht ist bei dem sich abzeichnenden Durcheinander ein „schmutziger Kochlöffel“ der richtige Oberbegriff für die sich andeutenden Probleme in der VLN-Langstreckenserie des Jahres 2020.

MK/Wilhelm Hahne
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Wenig Erfahrung begründet fehlende eigene Meinung!

Ich muss mit dem Vorwurf leben, mich beim Schreiben meiner Geschichten in Motor-KRITIK wenig journalistisch zu benehmen. Da muss ich einfach hinnehmen, dass man mir vorwirft, nicht immer klar bei der „Nachricht“ zu bleiben, wie man es von einem „richtigen“ Journalisten erwartet, sondern diese Nachricht mit der eigenen Meinung zu mischen, was lt. Journalistenschule ein Fehler sein soll. - Ich empfinde mich als Fach-, nicht als Nachrichten-Journalist und fühle mich so quasi verpflichtet eine eigene Meinung in meine Geschichten einzubringen. Nein, ich gehöre nicht zu der Art von Journalisten, von denen einer der besten Vorstandsvorsitzenden einer deutschen Automobilfirma, Eberhard von Kuenheim, einmal in meiner Gegenwart einem „Journalisten“ sagte: „Ihr Journalisten habt es gut! - Ihr braucht von Nichts auch nur etwas zu verstehen und könnt über alles schreiben.“ - Dieser Journalist war da gerade zum Chefredakteur einer nicht unbekannten Motorradzeitschrift ernannt worden und wir befanden auf dem Vorstellungstermin für ein neues BMW-Motorrad. - Heute möchte ich einmal an einem aktuellen Beispiel – über das ich gerade gestolpert bin – darstellen, warum meine Geschichten oft schon mal ein wenig anders sind, als die meiner Kollegen.

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Unwichtig? - Erinnerungen haben eine Funktion!

Manche Leser waren von meiner letzten Geschichte, die deutlich von Erinnerungen – besser – von interessanten Rückblicken bestimmt war, nicht so begeistert. Heute blickt man nach vorne! Und wer nach vorne blickt, schaut immer in eine bessere Zukunft. Warum sich mit der Vergangenheit beschäftigen, die aus Sicht einer neuen Generation immer unbefriedigend war. - Dabei ist eigentlich die Zukunft dieser jungen Generation - nüchtern betrachtet - unbestimmt, duster, sicherlich kaum mit dem wirtschaftlichen Boom zu vergleichen, der eigentlich hinter uns liegt. - Aber das können die nicht wissen, begreifen, weil die in einen Boom hinein geboren wurden - Es gibt natürlich eine Berufsgruppe zu deren Berufsbild es gehört, immer nur nach vorne zu blicken: Politiker! - Wer zurück blickt, würde auch nur auf Versäumnisse und Fehlentscheidungen stoßen. Selbstverständlichkeiten  - auch gute - verblassen nämlich bei einem Rückblick. - Meine Leser sollten doch einmal versuchen, sich an die Leistungen eines Kurt Beck zu erinnern. Oder an seine Versprechungen. - Wenn man einmal rückblickend an die „Leistungen“ eines Hendrik Hering denkt, fällt einem sicherlich auch nur wenig ein, sondern vielleicht nur auf, dass solche Politiker – warum eigentlich – immer „weich landen“. - Auffallend für mich ist, wenn man sich in einem gesunden, wirtschaftlichen Unternehmen nicht mehr ein paar Jahre zurück erinnern kann. - Das passiert eigentlich nur, wenn man sich nicht erinnern will, weil das unangenehm wäre.

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Januar 2020: Heute eine Erinnerung an 2014!

2014 wurde der Nürburgring nach der Insolvenz erstmals verkauft. Im Vorfeld hatte ich – wie ich meinte – gründlich recherchiert und war mir sicher, dass ein Robertino Wild den Kauf des Nürburgrings nicht stemmen könne. Meine Berichterstattung war entsprechend. Damit habe ich mir den Zorn einiger „wichtiger Leute“ zugezogen. Die hatten schon an die Visionen eines Kurt Beck geglaubt und sind dann auch auf andere „Schaumschläger“ hereingefallen. - Ein bedeutender mittelständischer Unternehmer fragte mich vor dem Verkauf des Nürburgrings, „angeregt“ durch meine Berichterstattung: „Sind Menschen für Journalisten Freiwild?“ Und er unterstellte mir: „Wer Ihnen nicht passt, den wollen Sie kaputtmachen.“ - Und später – in der gleichen E-mail: „Ich weiß auch nicht, ob Herr Wild überhaupt noch Lust hat, in einer Region mit solchen Leuten (Kritikern) zu investieren. Warum eigentlich, wenn man permanent einen auf die Mütze bekommt?“ - Diesem „Mittelständler“ wird auch nicht gefallen haben, wenn ich auf der Pressekonferenz im März 2014, auf der der Verkauf des Nürburgrings an eine Firma dieses Herrn Wild bekanntgegeben wurde, einem Journalisten-Kollegen des Motor-Presse-Verlages in Stuttgart dazu als meine Meinung sagte: „Für mich haben wir heute den Start in eine neue Insolvenz erlebt.“ - Es ist kein Zufall, dass ich mich gerade heute, am 6. Januar 2020, an 2014 zurück erinnere. - Damals – und heute immer noch – habe und hatte ich nicht vergessen, dass ich in unserem Rechtsstaat fünf weitere Jahre zuvor als Journalist eine Hausdurchsuchung durch Staatsanwaltschaft und Polizei durchleiden musste, wobei meine wichtigen Arbeitsgeräte, wie Notebook, Kamera, und, und, und (zur Auswertung?) beschlagnahmt wurden. - Ich habe mich davon in meiner Arbeit nicht beeinflussen lassen, aber es hat in mir ein klareres Bild von der Welt geschaffen, in der wir leben. - Das Verfahren gegen mich wurde übrigens „wegen zu geringem Interesse der Öffentlichkeit“ eingestellt! - Dagegen ist keine Berufung möglich!

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Autokäufer werden insgesamt wie Idioten behandelt!

Wenn ich eine Fernsehwerbung nicht verstehe, dann bemühe ich mich darum. So bin ich auch auf die Zeitschriftenwerbung für den neuen BMW X5 gestoßen, der offensichtlich – wie auch die Fernsehwerbung zu vermitteln schien – ein Plug-in Hybrid-Automobil ist. Wenn man „diesen Faden“ aufgenommen hat, versteht man auch Angela Merkel, die in ihrer Neujahrsansprache ausführte: „Veränderungen zum Guten sind möglich, wenn wir uns offen und entschlossen auf Neues einlassen.“ - BMW tut‘s! - Warum betrügen, wenn man ein guter Rechner ist? - Solange die EU nicht stört! - Und was den Klimawandel betrifft meint Frau Merkel: „Das gerade beschlossene Gesetz dazu bietet den – im Wortsinn – Not-wendigen Rahmen.“ - Den BMW auch mit ausfüllen möchte. Frau Merkel wird die neue Richtung der Automobilindustrie unterstützen und sicherlich so lange eine überzeugte Europäerin sein, wie die EU die umtriebigen Aktivitäten dieses wichtigen Industriezweiges nicht stört – wenn er denn Arbeitskräfte bindet. - Und beim Klimawandel setzt man doch inzwischen auf allen Seiten auf die „Formel E“! - Was soll da schief gehen? - BMW liefert gerade ein perfektes Beispiel dafür, wie man‘s heute macht! - Wenn man allerdings genau hinschaut:

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